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  1. User Info Menu

    ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Ihr Lieben,

    ich arbeite in einen relativ großem Unternehmen, bin meiner Meinung kontaktfreudig und offen, auch für Probleme meiner Mitmenschen habe ich ein offenes Ohr.


    Kurz vor Weinachten sind mir 2 Mitarbeiter in den Rücken gefallen und auf Grund dessen musste ich zum Chef. Ich habe einen Fehler gemacht und stehe dazu.

    Wenn mich die Mitarbeiter vorgewarnt hätten, wäre es nicht so weit gekommen. Die Möglichkeit, das untereinander zu klären, wäre gegeben.
    Nach dem Gespräch habe ich es gerade so aus dem Gebäude geschafft und dann liefen mir die Tränen.

    Die ganze Sachlage habe ich einem guten Freund erzählt und er meinte, du kannst diese Menschen nicht ändern, nur dich selbst...…
    Am nächsten Tag habe ich keinen von beiden angesprochen, meine Arbeit getan und bin wieder nach Hause.


    Ich hadere mit der Situation und weiß nicht, ob es besser ist, nichts zu sagen und drüber zu stehen. Wenn dienstlich etwas zu besprechen ist, wird es erledigt, ansonsten erzähle ich nichts mehr privates, ziehe mich zurück?

    Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Ich denke, es wird von ihrer Seite alles heruntergespielt. Sie haben mich an dieser Stelle ins offene Messer laufen lassen.

    Das ist kurz vor den Feiertagen passiert und liegt mir schwer im Magen. Am 27.12. sehen wir uns dann wieder.

    Könnt ihr mir bitte eure Sichtweise dazu sagen

    Liebe Grüße

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Liebe Moderatoren,

    ich denke, das Thema ist in "Probleme und Mobbing im Job" besser aufgehoben.

    Könnt ihr es bitte verschieben.

    Danke

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Du arbeitest in einem großen Unternehmen. Da kann es passieren, dass Kollegen, die nicht Deine Freunde sind, meinen, es könne ihrer Karriere dienlich sein, wenn sie andere anschwärzen. Was sie definitiv gemacht haben.

    Es wird Dir nicht helfen, wenn Du sie zur Rede stellst. Sie werden Dir Lügenmärchen ohne Ende auftischen. Das tut dann noch mehr weh.

    Versuch diese Enttäuschung über die Feiertage ein bißchen zu verarbeiten.

    Trotz allem schöne Weihnachten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. gesperrt

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    wenn die geschichte, mit vorwarnung an dich, hätte gerettet werden können, finde ich das verhalten schäbig und würde wahrscheinlich auf abstand gehen.
    habt ihr euch denn vorher gut verstanden oder hat es schon öfter gegrummelt?

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Sie waren mir nach außen freundlich zugewandt, zu Späßen aufgelegt.

    Beide reden oft über andere, ohne ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, auch über den Chef.

    Aber das bei ihm anzubringen- das mache ich nicht.

    Da ich sonst kommunikativ bin, merken sie das. Wenn sie mich fragen, was los ist, nur einen Satz : "Ihr hattet eure Chance."

    Oder?

    Ich kann nur schwer abschalten. Ich wünsche euch auch entspannte und schöne Weihnachten.

    Liebe Grüße

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Wenn sie mich fragen, was los ist, nur einen Satz : "Ihr hattet eure Chance."
    Willst Du wirklich diese Blöße geben? Ignoriere sie einfach nur und quatsch auf keinen Fall irgendetwas Privates mit denen. Bleib immer auf der rein berufliche sachlichen Ebene.

    Du hast Dir zwar einen Anschiss abgeholt vom Chef, aber das lässt sich sehr gut ausbügeln, bei zukünftig korrekter Arbeit. Und Du bist nicht abgemahnt oder gerügt worden (das läge dann schriftlich in Deiner Personalakte).
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. gesperrt

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    schwer abschalten kann ich nachvollziehen.
    der spruch mit der chance wäre nicht meiner. damit erkennen sie deinen ärger und haben dadurch vielleicht ihren spaß dran.
    mir fällt grad nix anderes ein, aber vielleicht in die richtung: wird schon.
    also eher vage, um keinen platz für diskussionen zu liefern, denn das würde dich wohl noch mehr auf die palme bringen.

  8. Inaktiver User

    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Zitat Zitat von borne Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weinachten sind mir 2 Mitarbeiter in den Rücken gefallen und auf Grund dessen musste ich zum Chef. Ich habe einen Fehler gemacht und stehe dazu.

    Wenn mich die Mitarbeiter vorgewarnt hätten, wäre es nicht so weit gekommen. Die Möglichkeit, das untereinander zu klären, wäre gegeben.

    Könnt ihr mir bitte eure Sichtweise dazu sagen
    Es tut mir leid, dass du dich über die Feiertage so ärgern musst.
    Noch eine Frage: es wäre nicht so weit gekommen, wie meinst du das? Der Fehler wäre nicht geschehen, hätte noch rückgängig gemacht werden können oder der Chef hätte nichts gemerkt - könntest du das bitte präzisieren?

    Zitat Zitat von borne Beitrag anzeigen
    Da ich sonst kommunikativ bin, merken sie das. Wenn sie mich fragen, was los ist, nur einen Satz : "Ihr hattet eure Chance."

    Oder?
    Das würde ich nicht so handhaben. Die Chance ist groß, dass die beiden dann gar nicht wissen, was gemeint ist. Das ist so ein Klassiker, dann schaukelt sich die Situation hoch bis irgendwann keiner mehr weiß, warum ihr nicht (mehr) miteinander auskommt. Dabei ist es doch klar: deine Kollegen haben sich aus deiner Sicht (die ich teile) unkollegial verhalten, indem sie dich „angeschwärzt“ haben. Ich würde das ansprechen und sagen, dass du dich darüber sehr geärgert hast und fragen, warum sie das gemacht haben. Deine Erwartungshaltung ist anders, nämlich... Dann lass sie mal kommen mit einer Erklärung. Vielleicht gibts noch Informationen, die Dir fehlen. Wenn nicht, also wenn’s einfach zwei unkollegiale Menschen sind, die sich auf Kosten anderer profilieren, dann weißt du genauer Bescheid und kannst deshalb die Kommunikation auf das rein berufliche beschränken.

  9. Moderation

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    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Hm, ich habe hier vielleicht ein lexikalisches Problem: Mit "Mitarbeiter" meinst du Untergebene, oder meinst du Gleichgestellte?

    Wenn es Untergebene sind, solltest du den Rüffel nach unten weiterreichen und dir die beiden mal zur Brust nehmen. Es ist dein Job, dafür zu sorgen, daß der Laden läuft. Wenn du als jemand auftrittst, mit dem man's ja machen kann, machst du deinen Job nicht.

    Wenn es Kollegen sind, überlege, inwieweit ihr Verhalten aus einem potentiellen Schaden einen reellen gemacht hat, und wie weit sie ihrer Verantwortung nicht nachgekommen sind. Wenn du eine reine Holschuld vernachlässigt hast, und die beiden vielleicht gar nicht in der Position waren, dir ihre Bedenken mitzuteilen, ist "aber wenn sie gesagt hätten" irrelevant. Gestalte deine Arbeit so, daß du nicht auf Input von Leuten angewiesen bist, deren Job es nicht ist, dir welchen zu geben. Wenn die beiden aber nicht tun, was generell von ihnen erwartet wird, und ein Hindernis für den nötigen Kommunikationsfluß sind, wär das der Moment, zum Chef zu gehen und unter dem Banner des "damit es nicht wieder vorkommt" zu klären, wo eine Bringschuld in Sachen Information besteht.

    Wenn ihr sehr ungewzungen miteinander umgeht, kannst du sie auch mal ansprechen mit einem, "wißt ihr, wenn ihr seht, daß ich auf dem falschne Dampfer bin, dann könnt ihr mir das auch einfach *sagen*, ehe irgendwelche vermeidbaren Aufwände entstehen. Ich beiße nicht."

    Mist passiert. Fehler passieren, sonst wären alle Radiergummifabrikanten pleite. Wichtig ist, Schaden zu begrenzen, Schaden zu reparieren, Wiederholungen zu vermeiden, und dabei zuversichtlich und kompetent auszusehen und nicht die Person zu sein, mit der man's ja machen kann.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. User Info Menu

    AW: ....ich bin getroffen und enttäuscht

    Da hast du Recht. danke dir.

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