+ Antworten
Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 74

  1. Registriert seit
    20.05.2016
    Beiträge
    1.912

    Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Hallo zusammen,
    ich mache mir in letzter Zeit häufiger Gedanken über das Thema "Lebenslanges Lernen im Job". Gefühlt habe ich schon so unendlich viel (Fort-)Bildung in mich reingekippt, dass ich im Moment eigentlich gar keine Lust habe, mich noch mal irgendwann im Rahmen einer strukturierten Fortbildungsmaßnahme mit weiterem Wissen zu versorgen. Ich hatte jetzt vier Jahre keine Fortbildung mehr und wüsste auch nicht so richtig, für was ich mich da entscheiden sollte.

    Auf der anderen Seite heißt es ja überall, dass man eigentlich sein Leben lang im Job "lernen" soll.

    Ich frage mich daher: was heißt das eigentlich? Ist damit gemeint, sich gelegentlich mal mit einer neuen Software/App zu beschäftigen, auf die eine oder andere Informationsveranstaltung zu gehen und ein paar Fachartikel zu studieren? Oder heißt lebenslanges Lernen, dass man alle paar Jahre wieder die Schulbank drücken sollte? Und wie setzt Ihr das selbst für Euch um?
    Freue mich auf vielfältige Meinungen!
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

  2. Avatar von Galah
    Registriert seit
    17.06.2017
    Beiträge
    770

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Hallo Kara,

    der Kontext bzw. die Intention diese Formulierung ist ja, mit den wechselnden Herausforderungen des Arbeitsmarktes Schritt halten zu können. Der Begriff wird auch in Abgrenzung zu früheren Zeiten verwendet, als es noch die Regel war, dass man bis zur Rente die als junger Mensch gelernte Tätigkeit ausübte.

    Für mich persönlich hat der Begriff noch eine Bedeutung, die weit über den Jobkontext hinausgeht. Für mich gehört lebenslanges Lernen zur persönlichen Weiterentwicklung dazu und ist primär interessengetrieben.

    Du meinst Deine Frage jobbezogen, oder?
    Da selektiere ich mittlerweile sehr. Kriterien für die Entscheidung pro Fortbildung sind:
    • Sie muss mich beruflich wirklich weiterbringen. Vieles ist nur Geldmacherei seitens des Anbieters und "Alibi" seitens des Arbeitgebers (- Arbeitgeber kann sagen, er hat Training ermöglicht).
    • Sie muss mich so weit interessieren, dass sie in der Konkurrenz zu anderen Arten, Zeit zu verbringen, bestehen kann. (Annahme hierbei: Mindestens einen Teil der Zeit für die Fortbildung muss on top zur regulären Arbeitszeit aufgebracht werden. Ist meiner Erfahrung nach meist so, weil in einer Welt ohne Stechkarte nachgearbeitet werden muss.)

    Mit diesen Kriterien trennt sich die Spreu vom Weizen schnell.
    Dennoch nagt an mir immer wieder mal die Frage, ob ich eine bestimmte Zertifizierung nicht doch machen sollte.
    Hauptargument pro (in diesem speziellen Fall): Macht sich gut im Lebenslauf und auf der Visitenkarte und trägt daher (vielleicht?) zum (Arbeits-)Marktwert bei. Wie hältst Du als Managerin das denn - legst Du wert auf einschlägige Zertifizierungen zusätzlich zur Praxiserfahrung?
    Hauptargument dagegen (in diesem speziellen Fall): Die Zertifizierung erlischt, wenn man nicht mehr in der Rolle tätig ist. Das stört mich gewaltig, da ich zwar gerne Zertifizierungen und Abschlüsse habe (- habe leicht überdurchschnittlich viele ), aber mich nicht bis zum Ende meines Arbeitslebens auf diese Jobrolle festlegen möchte. Dazu kommen ein sehr großer Aufwand sowie die Tatsache, dass ich faktisch kaum Neues lernen würde außer mehr Terminologiefestigkeit.

    Privat lege ich da viel mehr Leidenschaft an den Tag. Aktuell interessieren mich einige größere Fortbildungen sehr, die allerdings bis jetzt noch nicht in erreichbarer Entfernung angeboten wurden.
    Ansonsten praktiziere ich das lebenslange Lernen auch sehr viel im Selbststudium.
    "When nothing is sure, everything is possible." (Margaret Atwood)

    "There is a crack in everything, that's how the light gets in." (Leonard Cohen)

    "He just rather liked being at Shangri-La. Its atmosphere soothed while its mystery stimulated, and the total sensation was agreeable." (James Hilton, "Lost Horizon")


  3. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    31.149

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    "Im Job lernen" bedeutet als erstes, das zu lernen, was ich wissen muss, um meine Arbeit zu erledigen. Es ändern sich ja immer wieder mal Details, die man kennen und beachten muss, und mit der Zeit läppert sich das. Ich hab grundsätzlich denselben Bürojob seit vielen vielen Jahren - Personaladministration - aber was ich 1999 tat, hat wenig Ähnlichkeit mit dem, was ich heute tue - andere Rahmenbedingungen, andere Werkzeuge sind vorhanden.

    Strukturiertes und Zertifiziertes ist nützlich zu haben, geht mir im Moment allerdings eher auf die Nerven. in meiner therapeutischen Tätigkeit muss ich regelmässige Fortbildungen besuchen, ist grundsätzlich eine gute und wichtige Sache, aber auch eine gewisse Last. Zeitlich wie finanziell wie körperlich. und dann muss man sich beim strukturierten/zertifizierten Lernen immer an die Vorgaben anderer Leute halten, boah. ich mag das gar nicht. ich komme nicht gut damit klar. Da muss mir ein Inhalt schon sehr wichtig sein, damit ich mir das antue. nicht zuletzt kommt da auch, was Galah beschreibt: bei vielen strukturierten Weiterbildungen interessiert mich nur ein Teil, bzw kann ich den Rest schon, aber es wird dann doch immer das ganze Paket abgefragt. und muss auch das ganze Paket bezahlt werden.und besucht werden. Und dann muss man ständig sitzen, sitzen, sitzen, in der Regel. *seufz*. Ich glaub, ich werd im Alter zum ADHS-Kind, in der letzten therapeutischen Weiterbildung war ich schwer in Versuchung, andern Leuten Papierkügelchen in den Kragen zu schmeissen und solche Dinge, um mich zu unterhalten. Hallo?

    mit einer fröhlicheren Note: ich hab einen relativ gemütlichen Bürojob mit unkastriertem Internetanschluss, was ich da alles schon im Internet lesen und gucken und lernen konnte, quer durch Gottes grossen Garten - das geht auf keine Kuhhaut.

    "Learning by doing" mach ich auch gerne, unstrukturiert und der Nase nach - so inzwischen zahlt sich das aus, das heisst es kommt bei neuen Projekten immer öfters vor, dass ich sagen kann "das hab ich schon mal gemacht, ich weiss wie das geht", und was hinzaubern kann, was zum neu Erarbeiten doch viel Zeit benötigen würde. Zum Beispiel, wie man einen Verein gründet, was es dazu benötigt. (hab ich einmal gemacht, und läuft - werde ich noch einmal machen. mit viel copy paste der Dokumente von Verein Nr. 1). Wie man eine Sitzung leitet.

    Grundsätzlich ist grad "learning by doing" angesagt, gern auch im Rahmen eines Ehrenamts, da kann man fröhlich drauf los machen, üben, experimentieren, lernen, und es ist wie eine strukturierte/zertifizierte Weiterbildung etwas, das sich im Lebenslauf gut macht, eine Referenz, die womöglich mal ein Upgrade auf ein professionelleres Umfeld erlauben könnte.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  4. Avatar von WhiteTara
    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    6.521

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Das ist für mich auch immer ein zwiespältiges Thema...zumindest speziell im Job:
    Es gibt unzählige, auch wirklich sinnvolle Fortbildungen oder auch längere Weiterbildungen; so manche davon interessiert mich und hat auch tatsächlich praktischen Nutzen im Arbeitsalltag. Aber leider ist mein Arbeitsbereich blöd organisiert (was nicht nur an meiner konkreten Arbeitsstelle liegt sondern am gesamten System meines Berufsstandes): auch wenn man Zeit und Nerven für 2-jährige Weiterbildungen investiert, bedeutet das im Alltag nicht unbedingt bessere Bezahlung. Man wird gerne eingestellt, wenn man solche Zusatzqualifikationen hat (mit manchen wedeln dann die Arbeitgeber "Seht her, wir sind ganz toll, wir bieten das!" )und das Knowhow einbringt; bessere Bezahlung ist aber lediglich vorgesehen, wenn man in der Leitungshierarchie das Treppchen immer höher steigt (und genau das ist aber ein Tätigkeitsbereich in dem ich mich nicht wohl fühle!)
    Arbeitsalltag mit erfolgreich absolvierten Weiterbildungen heißt dann oft auch noch: zusätzliche Tätigkeiten im neuen Kompetenzbereich, aber natürlich nie zeitlich den Rücken frei dafür. Ganz platt gesagt: wer mehr weiß und mehr kann, hat mehr Arbeit am Hals Da stellt sich dann schon die Frage: Will ich mit mehr Wissen/Können dann auch mehr aufgehalst bekommen oder fahre ich vielleicht sogar besser, wenn ich das ganz lasse

    Prinzipiell bin ich immer dafür, laufend Fortbildungstage immer mal wieder einzuschieben, um bei so manchem Thema auf dem laufenden Stand der Dinge zu sein und ich bin immer mal wieder schockiert, dass mir dann doch im Arbeitsalltag praktisches Tun vor die Nase kommt, was schlichtweg von Anno-dazumal ist, aber eben so gemacht wird, weil man das doch immer so machte (ganz schlimm, es wird manchmal sogar in angeblichen "Fortbildungen" auch noch empfohlen, obwohl unsere Berufswissenschaft schon seit Jahren anderes proklamiert)

    Ich habe gerade eine Weiterbildung glücklich abgeschlossen, die mir sehr am Herzen lag und ich darf nun auch meine Tätigkeit in diesen neuen Bereich verschieben. Damit habe ich die Möglichkeit ganz viel von meinem Arbeitsfeld selbst zu gestalten, weil ich diejenige bin, die das nun einführt/aufbaut. Da wartet viel Arbeit auf mich und das wird so manchen "Kampf" ums Geld/um Befugnisse/Zeit etc. geben, aber ich freue mich auch sehr darauf, weil es aktuell irgendwie ein "Herzensbaby" von mir ist und es auch engagierte Unterstützer gibt.

    Was mich gerade jetzt bei der langfristigen Weiterbildung mal wieder sehr genervt hat: rein theoretisch zeitlich freigestellt für die Fortbildung; in der Praxis war das dann aber irgendwie immer "Oh Fr. Tara ist schon wieder nicht da (-> hat FREI)" und anschließend kamen auch noch so tolle Kommentare "Hast du dich gut erholt?" , weil Ausbildungsort in einer beliebten Ferienregion war. Weil ich dann halt vor Ort im Job fehlte, durfte ich die Fehlzeit fast immer "nacharbeiten" weil die anderen dann ja endlich auch mal frei wollten, was nicht ging, wenn ich weg war. De facto war es also oft nichts mit echter Freistellung und am Monatsende standen dann die Plusstunden

    Für das nächste Jahr bin ich gerade völlig unentschlossen, was ich machen möchte: einerseits gibt es diverse Fachkongresse zu meinem neuen beruflichen Schwerpunkt, aber wenn dann an 2 Tagen nur 3 Vortragseinheiten direkt zu meinem Job passen, dann mag Chef das natürlich nicht finanzieren und mir sind dann die Kongresskosten+Fahrt (teils im Ausland)+Unterkunft + Freizeit für privates Vergnügen zu kostspielig. Mögliche Alternativen sind so dämlich konzipiert, dass Workshops parallel zu Vorträgen laufen und wenn ich die für mich interessanten Workshops belege, verpasse ich die für mich relevanten Vorträge und es bleiben dann die Vorträge, die nichts mit meiner konkreten Arbeitspraxis zu tun haben, weshalb Chef dann wieder sagt "Nee, zahlen wir nicht". Dabei sind ja nicht nur die Themen an sich relevant, sondern bei so einem Treffen ist ja unter Umständen die Creme da la Creme für den Themenbereich versammelt und die vielen Gespräche am Rande und in den Pausen sind wichtig für das Networking (da ich sozusagen noch am Anfang stehe mit dem Thema, bin ich auch noch nicht mit allen Experten per du )


    Vielleicht findet sich noch der eine oder andere einzelne Fortbildungstag zu einem relevanten Thema, der über den Arbeitgeber finanziert wird. Ansonsten nehme ich die Pflichtschulungen mit, die man jedes Jahr neu abreißen darf, auch wenn es nichts neues gibt (doofe Organisation...aber daran werde ich nichts ändern, allgemeine Arbeitspolitik kostet mich zu viele Nerven, das überlasse ich anderen denen das mehr liegt).

    Lebenslanges Lernen zieht sich für mich durch alle Lebensbereiche, nicht nur den Job und privat gibt es immer irgend etwas, wo der Kopf auch neues Wissen aufsaugt

    Und wenn es mich packt, dann würde ich auch jeder Zeit für einen völlig anderen Arbeitsbereich noch eine neue Ausbildung anfangen, wenn ich merke, da kribbelt es mir nun in den Fingern, das würde ich gerne mal machen. Schließlich steht vielen Menschen auch lebenslanges arbeiten ins Haus, weil gesetzliche und die mögliche machbare private Vorsorge für das Rentenalter bei vielen schlichtweg nicht reichen wird und mindestens Minijobs zwangsweise nötig sein werden. Und dann ist es durchaus hilfreich, wenn man in ganz unterschiedlichen Bereichen Wissen+praktisches Können erarbeitet hat, um sich irgendwo noch etwas dazu verdienen zu können.

    @Bea - solche Fortbildungszeit hatte ich auch schon, wo ich mir irgendwie Beschäftigung suchen musste, dass ich nicht auffällig werde vor Langeweile Blöd, wenn das dann Pflicht-Fortbildungen sind -> da fragt man sich dann, ob man die Zeit nicht sinniger verbringen könnte, um wirklich etwas für den Arbeitsalltag dazu zu gewinnen
    LG WhiteTara

  5. Avatar von Sugarnova
    Registriert seit
    15.06.2004
    Beiträge
    18.393

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Klar, Workshops und Fortbildungen, die du angesprochen und ja auch schon zahlreich absolviert hast.

    Aber auch - mal über den eigenen Schreibtisch schauen, auch mal in einer anderen Abteilung zu hospitieren und so Arbeitsprozesse zu streamlinen.


  6. Registriert seit
    24.11.2017
    Beiträge
    84

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Das kommt sicher darauf an, wo man arbeitet.
    Aber wenn ich nicht alle paar Monate ne Fortbildung besuche, bin ich in meinem Job halt draußen.

    Weil es so viel neues gibt, man schnell handeln muss und die ganzen Grundlagen brauch und die schießen bei uns halt auch aus dem Boden. Ich muss also ständig was neues machen, was bisher noch niemand gemacht hat und mal schauen ob und wie das funktioniert

    Aber ja ich finds schon anstrengend.

  7. Avatar von Maccaroni
    Registriert seit
    13.05.2006
    Beiträge
    3.933

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    In meinem Beruf, Baubranche, hat sich in den 30 Jahren, in denen ich aarbeite, soviel verändert, da muss ich zwangsläufig immer wieder Neues lernen. In meiner Lehre war ich schon froh, eine elektrische Schreibmaschine zu haben, 10 Jahre später wurden in der Firma, in der ich inzwischen gelandet war, Computer mit Word und Excel eingeführt, meine Kollegen konnten deswegen teilweise nicht schlafen, die älteren hatten die Möglichkeit, sich zu verweigern.
    Dann hat sich bei den Baustoffen und Bauarten viel geändert, und Energiesparverordnung, Schadstoffe, Brandschutz und jede Menge Gesetze und Vorschriften. Ohne Weiterbildung ist man in diesem Bereich shr schnell draußen. Zum Glück arbeite ich jetzt in einem Büro, die sehr viel Wert auf Fortbildung legt, für nächstes Jahr bin ich schon auf zwei Seminaren angemeldet.

  8. Avatar von Carolly
    Registriert seit
    10.07.2003
    Beiträge
    12.819

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Fuer mich bedeutet dieses mehr oder weniger zu wissen was die neuesten Entwicklungen in meinem Fach sind und diese falls noetig anzuwenden. Immer auf dem Laufenden zu sein bei Softwareupdates. Wenn das Softwarepacket mit dem ich taeglich arbeite mal wieder ein Update bekomme welches bestimmte Workflows oder Fuktionen veraendert dann muss ich wissen was und wie, anders kann ich nicht weiterarbeiten. Ach ja, und alle 4 Jahre mal aus einem abgesofenen Helikoptermodel entkommen und Seerettung gehoert auch dazu. Also auch wenn ich eher wenige Kurse habe lerne ich doch im Grunde immer.


  9. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    1.279

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Ok, JETZT frage ich mich wirklich, was Dein Job ist, Carolly.


  10. Registriert seit
    20.05.2016
    Beiträge
    1.912

    AW: Lebenslanges Lernen im Job - was heißt das für Euch?

    Zitat Zitat von Galah Beitrag anzeigen

    Du meinst Deine Frage jobbezogen, oder?
    Ja.
    Vielen Dank an alle für die An- und Einsichten! Ich schaue mal, wozu mir noch was einfällt (bin schon ziemlich platt heute, daher keine umfangreichen Ausführungen mehr)...

    Zitat Zitat von Galah Beitrag anzeigen
    Wie hältst Du als Managerin das denn - legst Du wert auf einschlägige Zertifizierungen zusätzlich zur Praxiserfahrung?
    Schwer zu sagen. Das, was wir im Unternehmen machen, kann man nicht "studieren", das geht nur durch learning on the job. Auf der anderen Seite habe ich in einem anderen Job die Erfahrung gemacht, dass ich erst mal drei Jahre lang etwas tat (unter Anleitung von Kollegen) und den Eindruck hatte, da recht sattelfest zu sein; als ich dann die Fortbildung für das entsprechende Zertifikat machte, fiel mir erst mal auf, was ich eigentlich alles NICHT konnte/wusste in dem Bereich. Insofern würde ich in der Retrospektive eine Zertifizierung in diesem Themenfeld für einen Bewerber als sehr sinnvoll erachten.

    Zitat Zitat von Galah Beitrag anzeigen
    Privat lege ich da viel mehr Leidenschaft an den Tag. Aktuell interessieren mich einige größere Fortbildungen sehr, die allerdings bis jetzt noch nicht in erreichbarer Entfernung angeboten wurden.
    Ansonsten praktiziere ich das lebenslange Lernen auch sehr viel im Selbststudium.
    Das klingt spannend . Tja, privat dreht sich bei mir viel um Sport, da kann man nichts "lernen", nur "trainieren". Bzw das theoretische Wissen hilft einem nur begrenzt weiter.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

+ Antworten
Seite 1 von 8 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •