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  1. Avatar von Gartenzwergin
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    Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Wie sieht es da bei euch im Unternehmen aus?

    In meinem Unternehmen bekommen alle Mitarbeiter schon seit Jahr und Tag im Dezember eine sogenannte Erfolgsprämie. Diese wird ziemlich willkürlich ausgezahlt. Ich bekomme zum Beispiel seit vielen Jahren mehr oder weniger konstant zwischen 300 und 450 Euro brutto auf mein Dezembergehalt als "wohlwollende" Spende

    Da ich es nicht anders kenne, habe ich die Höhe nie hinterfragt und dachte, das ist der Durchschnitt.
    (Gehälter etc. sind bei uns im Unternehmen ein absolutes Tabuthema.)

    Bis mir jetzt eine Kollegin erzählt hat, dass sie in diesem Jahr so enttäuscht über ihre Prämie war. Ich musste sie etwas bearbeiten, dann hat sie mir aber erzählt, dass sie anstatt ihrer jährlichen 1200 Euro, dieses Jahr nur 800 Euro bekommen hat.

    Ist dann doch über die vielen Jahre ein gravierender Unterschied und mal ehrlich, 1200 Euro sind auch eher eine Prämie, als 300 Euro... brutto

    Ich habe mich daraufhin ernsthaft gefragt, wo der Unterschied zwischen ihrer Arbeitsleistung und meiner liegt? Sie arbeitet Teilzeit, hat keine Projekte und macht administrative Tätigkeiten. Ich hingegen bin in einer hierarchisch höheren Position, stemme erfolgreich Projekte und plane große Veranstaltungen. Alles - wie ich finde - recht erfolgreich.

    Vielleicht jammere ich auf hohem Niveau. Viele bekommen sicher gar keine Gratifikation und natürlich sind auch 300 Euro brutto besser, als gar nichts. Trotzdem finde ich es extrem ungerecht

    Musste mal Luft ablassen
    Die Gartenzwergin is back

  2. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Mal ein gelungenes Beispiel für eine Weihnachtsgratifikation:

    Berlins Polizisten durfen sich einen Keks freuen – B.Z. Berlin
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky


  3. Registriert seit
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Hallo Gartenzwergin,

    ist bei uns auch so. Und ja das geht nicht nur nach Leistung. Auch nach "Betragen" und nach Nase. Ist so. Das machen die Gesellschafter - Gerechtigkeit kannst du da weder erwarten noch fordern.

    Freu dich über das was du bekommst - ist schließlich "on top" und nicht selbstverständlich.

  4. Avatar von Tirili
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Oft geht es gar nicht um die Arbeitsleistung allein, sondern derjenige, der sich besser verkauft, bekommt mehr.
    Vielleicht bist du zu unauffällig, zu still, nimmst deine Prämie seit Jahren hin, warum also etwas ändern?


  5. Registriert seit
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    209

    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Mal ein gelungenes Beispiel für eine Weihnachtsgratifikation:

    Berlins Polizisten durfen sich einen Keks freuen – B.Z. Berlin

    frechheit....
    MEINE MENTALE VERFASSUNG IST BESÄUFNISERREGEND.

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen

    Ist dann doch über die vielen Jahre ein gravierender Unterschied und mal ehrlich, 1200 Euro sind auch eher eine Prämie, als 300 Euro... brutto

    Ich habe mich daraufhin ernsthaft gefragt, wo der Unterschied zwischen ihrer Arbeitsleistung und meiner liegt? Sie arbeitet Teilzeit, hat keine Projekte und macht administrative Tätigkeiten. Ich hingegen bin in einer hierarchisch höheren Position, stemme erfolgreich Projekte und plane große Veranstaltungen. Alles - wie ich finde - recht erfolgreich.


    Musste mal Luft ablassen
    Was hat das denn damit zu tun, ob sie Teilzeit arbeitet, sie kann doch innerhalb ihrer Teilzeit einen sehr guten Job machen? Ich finde auch, dass du berücksichtigen musst, dass du ja anscheinend in einer höheren Entgeltgruppe bist und auch, dass Ihr im öffentlichen Dienst seid, nicht in der privaten Wirtschaft. Da wird ja das Leistungsentgelt, sofern es überhaupt bezahlt wird, auch oft dazu verwendet, um andere Ungerechtigkeiten durch Probleme bei der Eingruppierung etwas auszugleichen. Du empfindest das höhere Leistungsentgelt deiner Kollegin als ungerecht, ich gehe davon aus, dass dein Chef sich schon was dabei gedacht hat - in aller Regel entscheidet das ja auch nicht einer alleine und Euer Personalrat wird auch ein Wörtchen mitgesprochen haben.

    Aber es kommt bei dir immer irgendwie auf Dasselbe raus: du bist sehr, sehr unzufrieden mit deinem Job, möchtest dir aber auch keinen neuen suchen. Es mag valide Gründe geben, warum du nicht wechseln willst, aber manchmal kann man schon den Eindruck gewinnen, du suchst gezielt nach weiteren Gründen, um weiter unzufrieden zu sein. Wenn man eh nicht wechseln will, bohrt man vielleicht nicht so lange, bis die Kollegin einem endlich sagt, wie viel Leistungszulage sie bekommen hat - finde ich. Denn dann hat man die Information und kann sie nicht verwenden.

    Ich wünsche dir, dass du irgendwann die Kraft findest, dir einen Job zu suchen, der dir besser gefällt und bei dem du dich wertgeschätzt fühlst. Bei dem Gedanken daran, dass du da noch 15 Jahre ausharrst, wo du so unzufrieden bist, wird mir ganz übel.
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!

  7. Avatar von LulaMae
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Mal ein gelungenes Beispiel für eine Weihnachtsgratifikation:

    Berlins Polizisten durfen sich einen Keks freuen – B.Z. Berlin
    Käme mir vor, wie eine Ohrfeige.

    Der Polizist, den ich kenne, ist seit Jahren dabei, sein nicht erhaltenes Weihnachtsgeld einzuklagen.
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.


  8. Registriert seit
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Zitat Zitat von LulaMae Beitrag anzeigen
    Käme mir vor, wie eine Ohrfeige.

    Der Polizist, den ich kenne, ist seit Jahren dabei, sein nicht erhaltenes Weihnachtsgeld einzuklagen.
    Das ist bei dem was sie im Dienst erleben und was sie bezahlt bekommen ein wirklich schlechter Scherz.


  9. Registriert seit
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Mal ein gelungenes Beispiel für eine Weihnachtsgratifikation:

    Berlins Polizisten durfen sich einen Keks freuen – B.Z. Berlin
    Kann man sich nicht ausdenken.


  10. Registriert seit
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    AW: Alle Jahre wieder: Gerechtigkeit bei Erfolgsprämien...

    Gartenzwergin, habt ihr den gleichen Vorgesetzten?

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