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  1. Registriert seit
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    Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Ich arbeite nun seit etwas mehr als einem Jahr bei meinem aktuellen Arbeitgeber.
    Die Tätigkeit an sich bereitet mir Freude und die Bezahlung passt auch.

    Da ich in mehreren Abteilungen tätig bin, wurde mir gesagt, dass ich eine Stabstelle bekomme mit ganz oben als Vorgesetzten, damit das ganze Personal-Abstimmzeug dann auch nicht an Unstimmigkeiten zwischen den Abteilungen hängen bleibt.

    Davon waren anscheinend die Abteilungsleitungen, für die ich tätig bin, nicht informiert. Das taucht auf, als eine der Leitungen, die Stellenbeschreibung durchsprechen wollte und ich meinte, ich hab doch schon eine.
    Der Abteilungsleiter dachte wohl, dass ich zu einem Teil zu ihm gehöre und er mir gegenüber weisungsbefugt ist. Der war danach sehr angepisst, was ich gut verstehen kann.

    Drei Monate später, gab es wieder eine neue Stellenbeschreibung und ich wurde dann zwischen zwei Vorgesetzten aufgeteilt. Aber warum jetzt doch und weshalb gerade nicht der erwähnte Abteilungsleiter dabei ist, hat mir nie jemand beantwortet.

    Dann wurde ich in weiteren zwei Abteilungen ausgeplant, gesprochen hat niemand bis dahin mit mir, ich bin also wie immer dort hin und hatte dann einfach keinen physischen Arbeitsplatz mehr.

    Also hab ich das Gespräch gesucht und dann hieß es, ich soll mir überlegen, ob ich nicht einige meiner Aufgaben abgebe und soll selbst klären, ob ich in den anderen Bereichen vermehrt einsetzbar bin.

    Da sagte mir jeder nur, da muss ich darüber nachdenken.

    Ich hab dann meine Bewerbungsunterlagen aktualisiert, und dann hieß es plötzlich, ich werde überall gebraucht.

    Jetzt gibt es erneut Umstrukturierungen und ich habe keine Lust mehr nachzufragen, ob meine teilweise noch bestehende Sonderregelung gilt oder ob die deren Existenz bloß vergessen haben.

    Dazu bin ich inzwischen noch furchtbar genervt, wenn ich sehe, wenn jemand befördert wird, etc. gibt es terminierte persönliche Gespräche, da nimmt man sich Zeit etc.
    Wenn man mich wieder anders plant, redet keiner mit mir und wenn dann nebenbei in der Teambesprechung mit 20 anderen oder ich seh das dann schon.

    Ich hab natürlich geäußert, dass ich mir in solchen Momenten ein persönliches Gespräch vorab wünsche. Macht trotzdem keiner.

    Gleichzeitig hab ich mich in den letzten Jahren so oft beworben, etc. dass ich einfach mal ankommen mag. Wir müssen auch noch unser Haus ab bezahlen und hier in der Gegend gibt es nicht viele Jobs.
    Geändert von weristdennda (18.11.2018 um 11:00 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Ich hatte auch mal so eine Stelle, in der ich für mehrere tätig war- total ätzend!
    Jeder hält sich für "das Wichtigste" - und man selbst darf ständig Trab rennen, damit man gut erfüllt

    Würde ich nie wieder machen!
    Eine Stelle, eine feste Zuordnung und gut ists.
    Das darf auch viele unterschiedliche Aspekte haben, aber nur einen, dem man unterstellt ist und auf den man sich dann auch ganz einlassen kann.
    Meiner Erfahrung nach, ist man bei "vielen Hochzeiten" zwar in vielem dabei", aber es fehlt die Zeit um die Gesamtprozesse komplett zu durchsteigen und es bleibt immer auch ein Informationsdefizit.

    Du musst selbst wissen, wie du arbeiten möchtest und dann würde ich zum Vorgesetzten gehen und das klären.


  3. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Durch die kommenden Umstrukturierungen ist ja leider ganz sicher eine Stelle, eine feste Zuordnung, ein Vorgesetzter nicht drin.

    Es gibt dann zwar ne Verbesserung, im Sinne von, dass ein Bereich neu geschaffen wird, in dem das meiste was ich tue rein falle und dann gibts dafür nur einen Vorgesetzten und nicht fünf.

    Aber ein weiterer Teil, den ich tue, der fällt da definitiv nicht drunter. Und das wäre dann wieder der Bereich von dem Typen, der mir nicht weisungsbefugt ist, wenn mans übergeordnet sieht.

    Aber da es Spannungen gibt zwischen ihm und seiner Vorgesetzten, die ihm deswegen die Weisungsbefugnis damals ja nicht gegeben hat....wird das noch lustig.
    Er wechselt aber auch nächstes Jahr und dann glaubt sein Nachfolger ja wieder das gleiche und solang ich keine neue Beschreibung bekommt ist das ja weiterhin so, wie es ist.

    An der Anzahl der Personen, die bei mir dann ständig involviert sind, ändert das zwar auch nix: ob das nun Abteilungsleiter 1 und/oder Standortleiter 1 ist und Standortleiter 2.

    Das wird eh noch kompliziert, weil die mit unterschiedlichen Systemen arbeiten, wenn meine Sonderregelung wegfällt, dass ich nur eine Genehmigung, Zustimmung etc. brauch und der Rest wird informiert. Die habe ich ja immerhin gerade noch.

    Mich stört eher das Fehlen von Gesprächen mit mir und wenn ich um eins bitte, hat halt keiner Zeit oder einer fühlt sich übergangen.

    Hängt natürlich sicher damit zusammen.

    Das mit mehreren Hochzeiten mag ich ja eigentlich, auch dass ich da nicht so in die Tiefe gehen muss, überall. Ich bin mehr Generalist als Spezialist.

    Ich hatte solche Konstellationen bisher auch sehr oft, fand das gar nicht so schlecht - und es hat vorher einfach auch viel besser geklappt als das jetzt.

    Wenn dann muss ich mit allen meinen Vorgesetzten sprechen, nicht nur mit einen. Oder den Vorgesetzten meiner Vorgesetzten, der 1x im Jahr da ist.
    Geändert von weristdennda (18.11.2018 um 11:32 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Dass man vielleicht in mehreren Abteilungen eingesetzt ist, ist das Eine, aber es muss doch klar sein, wer an wen berichtet?


  5. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Du hast nicht viele Möglichkeiten, denn du bist letztlich von den Chefs abhängig.
    Wenn das nur "girls" sind und die persönlichen Belange den Ablauf stören- du gar noch als Instrument, deren Ärger ausbaden - bist du nur Marionette und es wird schwierig bleiben.

    Ich würde einen Gesprächstermin mit den Chefs machen- alle zusammen und die Thematik laut ansprechen.
    Falls es einen Chef drüber gibt, den auch noch mit einbinden.
    Es geht um klare Aufgabenteilung, Stellungsbeschreibung und damit Orientierung für dich und deine Chefs.

    Übrigens gibt es doch fast immer noch "einen oben drüber"- den würde ich auf jeden Fall einbeziehen, denn wenn der so einen Mist duldet, kannst du gleich woanders hingehen. Dann wirst du nur verheizt und nach dir die nächste....

    Wenn das Persönliche mit hinein spielt, wird es schwierig- Professionalität sieht anders aus.


  6. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Ja das sind nur "girls" - und ich denke auch, wenn dann mit allen, sonst wird das nichts.

    Chefin darüber wäre eh mit dabei, ist die oberste und sie ist da schon auch mit bei der Verwirrung dabei. Also auch, wenn man abgesprochen hat, wie, wann und wo - muss es dann halt jetzt sofort doch anders sein. Bin aber fleißig auf repeat.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es das typische Persönliche ist, oder eher, weil man sich halt kennt und man weiß, die Frau Müller die reagiert immer so zickig und ich hab keinen Bock auf Diskussionen, also darf die das nicht. Frau Bauer ist umgänglich, da geht das dann schon, etc.

    Nach den Urlauben, mach ich mal nen Termin, mal schauen was kommt..


  7. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Okay kurzes Update - ich hab leider keinen Termin mit allen bekommen.

    Von der Personalabteilung habe ich erfahren, dass dieses Heckmeck bzgl. wer mir vorgesetzt ist und mit wem ich alles absprechen muss, nicht ok ist. Das beruhigt mich immerhin schon ein wenig und sie meinten ich soll da gar nichts machen, weil im Moment ist noch der alte Status offiziell drinnen und danach bestimmt einer. Also setzte ich das nun aus.

    Was mir sehr an die Substanz geht und das habe ich mit der Oberchefin auch besprochen, dass es anfangs hieß, ich kann sagen, kann ich heute nicht machen, da bin ich in Abteilung X und um die Angelegenheit kümmere ich mit dann wenn ich wieder in Abteilung Z bin, also z.B. am Montag. Und dann müssen die Leute halt warten - also sie auch.

    So und nur so, funktioniert das ganze auch - aber ich hab das nicht zum ersten Mal angesprochen und jedesmal wird alles vermischt, von ihr und den anderen. Manche Aufgaben habe ich von ihr nun abgelehnt, da sonst sehr viel liegen bleibt bzw. nach der Priorisierung gefragt. Keine Antwort.

    Jetzt macht sie diese Aufgabe und das ist wirklich eher Fleißarbeit für Praktikanten als Vorgesetztenaufgabe, vor allem halt zeitaufwändig - und vor allem gäbe es noch genügend andere vom Personal, die das könnten und Puffer haben, weil eh zu wenig Stunden - nö, da nimmt sie sich nun Zeit für - dafür hat sie dann auch keine Zeit für Termine mit mir, obwohl noch 400 Punkte offen sind. Wahrscheinlich muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich hab das ja verursacht - aber ich fühle mich ehrlich gesagt so ein wenig verarscht.

    Trotzdem ist es halt eher so ein Grundsatzproblem, befürchte ich. Also entweder ich springe, wenn einer ruft, dann sind alle glücklich außer ich. Oder ich halte mich konsequent an die Vereinbarung zu Einstellungsbeginn - aber dann werde ich von allem ausgeschlossen, wofür ich verantwortlich bin.

    Weil die ganzen Teams in den Abteilungen dann ohne mich stattfinden, über mich, statt mit mir gesprochen wird und sich ständig in meine Verantwortungsbereiche eingemischt wird.

    Ich hab halt nur dann 2 Tage für Abteilung A Zeit und die anderen gehen für B und C drauf, während andere 5 Tage in der Woche am gleichen Ding sind. Und mir ist auch klar, dass man nicht auf alle Rücksicht nehmen kann etc., und es schwer ist jemanden in alle Teams einzuplanen - aber ich weiß auch nicht, ob ich ständig zurückstecken muss...Termine mit mir werden entweder abgesagt, zu Zeiten verschoben, wo klar ist, da bin ich woanders oder wenn wir mal einen haben, dann kommen die Oberen zu spät.

    Und das ist vielleicht das was mich am meisten stört, was von mir erwartet wird und was zurück kommt.


    Ich bin gerade extrem frustriert. Ich muss entweder meine Einstellung zu dem Ding ändern, im Sinne von, ich mach das was drauf steht und was vereinbart wurde und der Rest läuft dann halt ohne mich - ist zwar nicht nett, aber egal.
    Oder gehen...ich glaub nicht, dass ich da was ändern kann.
    Geändert von weristdennda (10.12.2018 um 19:09 Uhr)

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Hast du einen Vorschlag, wie es laufen könnte?
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!


  9. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Naja so wie es zu Einstellungsbeginn besprochen wurde, ein Vorgesetzter trotz mehrere Bereiche und Leitungen da drinnen. Feste Tage, nicht Abteilungen und Aufgaben untereinander vermischen - also heute da, morgen da und übermorgen da. Aber die praktische Konsequenz ist dann trotzdem noch zu viel zu tun, um überall dabei zu sein.


    Allerdings hatten wir ganz am Anfang auch feste Teamzeiten, da war ich inkludiert, das wurde sogar angepasst, damit ich dabei sein kann. Auch wenn dann der Zickenkrieg wegen der Befugnisse aufgetaucht ist.

    Da wurde auch mal was vermischt, ließ sich nicht komplett vermeiden - aber da war ich wenigstens Bestandteil meiner Aufgabenbereiche. Ich hatte die Gelegenheit mitzureden.

    Jetzt war ich mehrere Wochen/Monate bei gar nichts mehr persönlich dabei und bekomm die Hälfte nicht mit. Und hab dazu noch "Viele Köche verderben den Brei". Mich macht das im Moment echt kirre.

    Daher dachte ich auch anfangs, ich muss mehr auf die Vereinbarungen von anfangs bestehen, aber damit werde ich immer mehr ausgeschlossen - überall bzw. ich schließ mich ja selbst damit aus - und ich finde das eigentlich gut und zu Recht, aber wie gesagt, die wollen was anderes.

    Im Moment funktioniert es nur, wenn ich springe und dann mich von den anderen zusammenscheißen lassen muss, weil heute ja Tag A ist, aber ich auch was für B mach und jeder mitreden will/kann/soll.

    Und wenn mir alle drei vorgesetzt wären, dann fände ich das inzwischen auch viel besser, als dieses in der Luft geschwebe - weil sich niemand dran hält und jeder ne andere Info hat. Egal was, hauptsache sich mal dran halten und festlegen. So lassen, wie es ist oder besprechen, wie es wird und dann nicht jede Woche auf neue Ideen kommen.
    Geändert von weristdennda (10.12.2018 um 19:51 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Rumgeschubst - ich dreh noch durch

    Also ich hab gestern noch ganz viel nachgedacht und recherchiert und überlegt.

    Ich bin nun zu dem Entschluss gekommen, das ganze auch nicht mehr so wichtig zu nehmen, auch wenn mich vieles ankotzt, weil im Grunde leide ja nur ich darunter, umso mehr ich mich reinsteiger, umso mehr ich.

    Daher sollen die doch ihre Prioritäten merkwürdig setzen, etc. Ich geh da hin, mach wofür ich bezahlt werde, sag hat der genehmigt, hab ich mit x besprochen, sag weiter heute nicht, erst Donnerstag, informiere, wenn ich ne Antwort brauche und der Rest ist mir egal.

    Es hat aber auch was gutes, dass ich so frustriert und genervt bin, ich sag dafür vieles ab, kann ab und an wieder durchatmen und der Arbeitgeber gibt einem außer Geld ja auch nichts zurück.

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