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    Fragen zur Eigenkündigung: Resturlaub

    Hallo Zusammen,


    meine für mich zur Zeit geltende gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende. Meine Kündigung muss also am Montag(19.11.) vorliegen, dann sind es genau 6 Wochen bis zum 31.12.18.

    Folgende Frage:

    Im Dezember habe ich 8 Tage geplanten Urlaub. Letzte Woche bekam ich mitgeteilt, dass ich noch 10 UrlaubsTage und 2 zusätzliche wegen Mehrarbeit habe. Davon sollte ich 5 an meinen eh freien Tagen im Dezember nehmen und die restlichen 7 ins neue Jahr nehmen.

    Wie sieht es denn nun in Hinblick auf die Kündigung aus? Kann ich dann die 12 Tage im noch bestehenden Arbeitsverhältnis - also dieses Jahr- nehmen oder muss ich die 7 Tage, die ich sonst ins neue Jahr genommen hätte, verfallen lassen? Gibt es da einen Rechtsanspruch oder beruht das auf dem Goodwill des AG?

    Wenn ich die 12 Tage noch zusätzlich zu meinem geplantem Urlaub nehmen kann/muss, dann muss der Dezemberdienstplan neu geschrieben werden und bedeutet dass Kollegen meine Dienste übernehmen müssen und so in die Mehrarbeit gehen.

    Die Chefin, die für mich verantwortlich ist, hat bei bisherigen Kollegenabgängen anstandslos die Resturlaube genehmigt. Sie ist aber zur Zeit im Urlaub. Die Kündigung werde ich also an die nächsthöhere Stelle schicken. Die Chefin dort ist erst seit kurzem für uns zuständig(aber schon länger im Unternehmen) und wird wahrscheinlich deshalb die Bearbeitung meiner Kündigung an meine Teamleiterin delegieren. Mit dieser verstehe ich mich nicht so gut. Daher ist es mir wichtig möglichst wasserdicht zu wissen ob ich in der Kündigung auf den noch zu nehmenden Urlaub verweisen und dementsprechend ein vorverlegtes Ausscheiden erbitten zu können.


    Wenn der Urlaub mir vollständig genehmigt werden muss, wäre ich nur noch 3 Wochen im Unternehmen. Das macht mir ein wenig ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen, dass es jetzt doch so abrupt ist. Andererseits: ich kann einfach nicht mehr. Die Arbeit schnürt mit psychisch die Luft ab. Ich habe etwas Angst, dass ich mir es grad versaue mich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in diesem Unternehmen zu bewerben, mein Unmut bezieht sich ja nur auf diesen einen Unternehmensbereich. Leider hat sich im letzten Jahr auch nichts interessantes für mich in den anderen Abteilungen aufgetan. Und nur dafür weiterhin auf dem Zahnfleisch gehen in der Hoffnung, dass sich doch noch etwas tut- nee,oder?



    Schon mal lieben Dank im Voraus für Infos und Gedanken.

    J.
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
    Geändert von .Joanna. (18.11.2018 um 09:12 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Fragen zur Eigenkündigung: Resturlaub

    Zitat Zitat von .Joanna. Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn nun in Hinblick auf die Kündigung aus? Kann ich dann die 12 Tage im noch bestehenden Arbeitsverhältnis - also dieses Jahr- nehmen oder muss ich die 7 Tage, die ich sonst ins neue Jahr genommen hätte, verfallen lassen?
    Ob Du den noch nehmen kannst, musst Du mit dem Arbeitgeber abklären. Wenn das aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, wird Dir der Resturlaub ausgezahlt.

  3. Avatar von Frau_Beere
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    308

    AW: Fragen zur Eigenkündigung: Resturlaub

    Du kannst direkt im Kündigungsschreiben deinen Resturlaub mit beantragen und nur wenn er nicht genehmigt wird, muss er ausbezahlt werden. Du brauchst die Verweigerung aber schriftlich zu Rechtsklarheit.
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