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  1. Moderation
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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Zitat Zitat von sorgsame Beitrag anzeigen
    Und notfalls können wir auch arbeitslose Zeiten überbrücken. Aber ob man den "Notfall" heraufbeschwören sollte...?
    Wenn dein aktueller Job dir unterm Strich doch recht gut paßt und du sicher bist, daß du ihn behalten wirst und willst, hat es keinen Wert, nach etwas neuem zu suchen -- außer vielleicht zum Testen des Marktwertes. Dann hat es aber keinen Sinn, einen neuen anzunehmen , und man muß bedenken, daß man so auch Brücken verbrennen kann.

    @Promethea,

    Ja, das ist auch meine Vermutung. Plus, in solchen Geprächen, wo beide Parteien was zu gewinnen haben, wenn sie sich einigen (nicht nur praktisch, sondern auch oder gerade emotional) hören oft *beide* das, was sie hören wollen. Aus "ich brauche Planungssicherheit und könnte dann in Notfällen einspringen " wird beim Empfänger, "zwei Tage Vorwarnzeit, dann geht alles" und aus "es kann vorkommen" wird "aber höchstens, wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen." Und dann gibt's lange Gesichter, wenn die Realität zuschlägt.

    Deswegen muß irgend jemand noch mal mit der Checkliste hingehen, konkrete Situationen nennen, und deren Handhabung erfragen, und es ist vermutlich *besser*, wenn der Bewerber das macht, da der AG meist weniger "Anpassungsdruck" hat als der Bewerber.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (20.09.2018 um 10:12 Uhr)


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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen

    Korrigiert mich, aber Stellen mit europaweiten Dienstreisen und häufigeren Messeterminen sowie Wochenendarbeit sind in Teilzeit eher ungewöhnlich und wenn dann vermutlich eher Teilzeit im Sinne von zwei oder drei Tage vollarbeiten und dann zwei oder drei Tage gar nicht.
    ...

    Dass das nicht in das klassische Mütterteilzeitkonzept der TE passt, kann ich verstehen.
    Und die Frage, dass der Mann der TE eben teilzeit arbeitet und sie Vollzeit, die stellt sich für das Paar nicht und das muss eben auch eine gemeinsame Entscheidung sein, die beide letztlich mit ihrer Karriereplanung schon vor vielen Jahren getroffen haben und jetzt mit Kind und Haus zementiert haben.
    Also bei uns machen alle Muttis selbstverständlich auch Dienstreisen in Teilzeit, anders geht es gar nicht. Vielleicht nicht eine ganze Woche, aber 2-4x im Jahr für 2-3 Tage mit ein paar Wochen Vorlauf ist da schon drin. Wenn ich die Beiträge von Sorgsame so lese, fällt mir immer markant auf, dass die ganze Kinder-DUnd Job-Logistik zu 110% bei ihr liegt; der Mann kommt da irgendwie nicht vor. Bei unseren Muttis nimmt der Mann dann Urlaub oder Gleitzeit für die Dienstreise seiner Partnerin, oder die Großeltern verlegen mal einen sowieso geplanten Enkel-Besuch auf die entsprechende Zeit. Keiner erwartet, dass das binnen 2 Tagen organisiert ist, aber mit ein paar Wochen Vorbereitung klappt das schon. Und gerade Messebesuche werden ja normalerweise langfristig geplant (Standbau etc).

    Ich postuliere mal, dass Herr Sorgsam ganz zufrieden ist, wenn sich für ihn nix ändert, denn großartige Impuls außer „mach das nicht“ scheinen da ja nicht zu kommen. Das finde ich insofern schräg, da Herr Sorgsam ja offensichtlich mit seinem Gehalt allein nicht alles abdecken kann, was gebraucht wird. Für mich wäre das keine Partnerschaft auf Augenhöhe, aber das muss die TE natürlich für sich bewerten.
    Geändert von Kara_Thrace (20.09.2018 um 12:40 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Also bei uns machen alle Muttis selbstverständlich auch Dienstreisen in Teilzeit, anders geht es gar nicht.
    Ist bei uns auch so, allerdings sind die 9-13 Uhr-Muttis seit einigen Jahren ausgestorben. Die machen alle mindestens 25 Stunden mit einer gewissen Flexibilität.


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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Es ist gut, dass Ihr die beiderseitigen Erwartungen abgeglichen habt.

    Solange Du klassisch die vormittags arbeitende Mutter sein möchtest (es muss ja nicht für immer sein), solange sind Deine Optionen auf dem Arbeitsmarkt eingeschränkt. Auch meine Wahrnehmung ist, dass viele Teilzeitkräfte flexibler sind, was Arbeitszeiten und Dienstreisen angeht. Mit diesen konkurrierst Du um die überschaubare Zahl von Teilzeitstellen.

    @ Kara_Thrace, Deinen Eindruck hatte ich schon vor Jahren in einem anderen Strang der TE geäußert. Die beiden haben sich offenbar entschieden, dass ihre Berufs- und Familienlogistik sich um den Job des Mannes dreht. Das kann man machen und kann auch sinnvoll sein (aber auch ich habe Bedenken, wenn offenbar das Einkommen der TE gebraucht wird), aber die Konsequenz ist eben, dass der TE nicht viel Spielraum bleibt.


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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen

    @ Kara_Thrace, Deinen Eindruck hatte ich schon vor Jahren in einem anderen Strang der TE geäußert. Die beiden haben sich offenbar entschieden, dass ihre Berufs- und Familienlogistik sich um den Job des Mannes dreht. Das kann man machen und kann auch sinnvoll sein (aber auch ich habe Bedenken, wenn offenbar das Einkommen der TE gebraucht wird), aber die Konsequenz ist eben, dass der TE nicht viel Spielraum bleibt.
    Klar „kann“ man das machen, aber wenn einer immer unzufrieden ist, ist das ja auch kein tragfähiger Kompromiss. Könnte aber auch so ein Kopf-Bauch-Problem sein - Kopf sagt: „nun mach noch mal was Anspruchsvolleres“, während Bauch sagt: „eigentlich ist alles gut so, wie‘s ist....“.
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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Oder es ist ein Nicht-wahr-haben-wollen, dass man sich im Spannungsfeld anspruchsvoller Job - Kind, mit dem man Zeit verbringen möchte - Haus - Mann-den-Rücken-freihalten eben für irgendeine Position entscheiden muss.

    Für die TE scheint ihr Leben ja grundsätzlich zu passen - bis auf den Job. Wenn da nichts anbrennt/Zeit davonläuft, wäre es ja zu überlegen, zu entscheiden, dass und wie lange man alles so lässt wie es ist. Und wann man seine Situation dann re-evaluiert (mit der Bereitschaft, dann auch an den anderen, "passenden" Stellschrauben zu drehen).

    Meine Sorge wäre allerdings, dass die Zeit gegen die Veränderungsbereitschaft bei ihrem Mann spielen wird, denn er richtet sich vielleicht gut in seiner Rolle ein (und seine Rolle wirkt ja bisher schon merkwürdig unbeteiligt).


  7. Registriert seit
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    AW: Jobangebot in Start-up annehmen und unbefristeten Job aufgeben?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wenn dein aktueller Job dir unterm Strich doch recht gut paßt und du sicher bist, daß du ihn behalten wirst und willst, hat es keinen Wert, nach etwas neuem zu suchen -- außer vielleicht zum Testen des Marktwertes. Dann hat es aber keinen Sinn, einen neuen anzunehmen , und man muß bedenken, daß man so auch Brücken verbrennen kann.
    Nee, ganz so einfach ist es ja nun leider nicht. Also: Mein Job ist sicher und ich habe auch ein "Recht" darauf (Unternehmensgröße, Zugehörigkeit, Betriebsrat), einen "vergleichbaren" Job in Teilzeit auszuüben. Derzeit befinde ich mich in einer Art "Zwischenlösung" (befristeter Vertrag innerhalb der Elternzeit). Als "Zwischenlösung" ist das für mich absolut o.k., weil sehr kurze Fahrtwege, nettes Team (außer dem Chef!) und die Aufgaben sind o.k., wenn auch eher langweilig, weil ich eben schon sehr routiniert bin. Aber eben nicht als mittelfristige Perspektive (und damit meine ich, bis mein Sohn in die Ganztagsbetreuung der Grundschule kommt). Die "Idee" war eigentlich, dass ich einen neuen Job finde, bis zum Ablauf der befristeten Elternzeit. Das ist im Frühjahr nächsten Jahres. Dann müsste ich den "Endvertrag" aushandeln. Und da tut sich (so eben auch der Betriebsrat) unser Betrieb schwer, dauerhaft Zusicherungen zu machen. Muss er ja aber, kann ich notfalls einklagen. Und haben tatsächlich auch fast alle bei uns teilzeit arbeitenden Frauen in anderen Abteilungen. Die Frage ist nur, ob man das will. Und ich wollte es eigentlich vermeiden. Und eben vor'm Frühjahr (Mai) nächsten Jahres einen neuen Job gefunden haben. Mein Chef hält sich übrigens auch sehr zurück. Würde er sagen "Sorgsame, Du, das läuft ja gut mit Dir hier in der Abteilung, da kriegen wir sicher einen endgültigen (unbefristeten) Teilzeitvertrag gut gemacht", wäre für mich alles o.k. und ich würde auch noch ein paar Jahre "ausharren". Aber außer der Tatsache, dass "ausharren" wirklich nicht das ist, was ich mir auch mittelfristig vorstelle, äußert sich mein Chef nicht wirklich. Sondern redet gerne von "müssen wir mal sehen", "müssen wir mal schauen", etc. Tja - und das ist mir zu wenig. Ich möchte nicht im Frühjahr nächsten Jahres entweder in einer anderen Abteilung neu anfangen müssen oder mich in meine Abteilung einklagen müssen.

    Zitat Zitat von astronaut
    Ist bei uns auch so, allerdings sind die 9-13 Uhr-Muttis seit einigen Jahren ausgestorben. Die machen alle mindestens 25 Stunden mit einer gewissen Flexibilität.
    Das ist schön für diese Frauen und ich würde das auch wirklich gerne selbst so handhaben. Bloß - ich erwähnte es ja schon öfters - schließt unser Kindergarten hier vor Ort für alle Kinder unter 3 Jahren um 14 Uhr. Einen Ganztagsplatz kann man beantragen, aber vorrangig werden (weil nur wenige Plätze) die Kinder angenommen, die nur ein Elternteil haben oder die sozial schwach sind. In unserem Falle sind leider schon alle Plätze weg.Und DAS ist eben meine Realität. Kann ich mich jetzt aufregen und tun und machen..Aber nützt ja alles nichts. So ist es eben. Die nächsten 3,5 Jahre noch.

    Zitat Zitat von Mandelbluete
    Für die TE scheint ihr Leben ja grundsätzlich zu passen - bis auf den Job. Wenn da nichts anbrennt/Zeit davonläuft, wäre es ja zu überlegen, zu entscheiden, dass und wie lange man alles so lässt wie es ist. Und wann man seine Situation dann re-evaluiert (mit der Bereitschaft, dann auch an den anderen, "passenden" Stellschrauben zu drehen).
    Die Überlegung, mir jetzt und nicht erst in ein paar Jahren schon einen Teilzeitjob zu suchen, resultierte hauptsächlich aus der momentan sehr guten Jobsituation, die ich ausnutzen wollte UND der Tatsache, dass mich mein Job zwar nicht total unglücklich, aber eben auch schon lange nicht mehr zufrieden macht. Wie mehrfach beschrieben, einfach hinschmeißen würde ich sicher nicht (und wenn dann mit entsprechender Abfindung).

    Solange Du klassisch die vormittags arbeitende Mutter sein möchtest (es muss ja nicht für immer sein), solange sind Deine Optionen auf dem Arbeitsmarkt eingeschränkt. Auch meine Wahrnehmung ist, dass viele Teilzeitkräfte flexibler sind, was Arbeitszeiten und Dienstreisen angeht. Mit diesen konkurrierst Du um die überschaubare Zahl von Teilzeitstellen.
    Du, ich bin ja auch flexibler - nur eben nicht endlos. Aber es wäre sicher kein Problem, dass mein Mann den Kleinen zum Beispiel am Freitag abholen geht. Und morgens bringen könnte er ihn auch immer. Wenn ich so zum Beispiel schon gegen 7 Uhr anfangen könnte, käme da schon Einiges an Stunden zusammen.

    Im Übrigen ist auch die Jobverteilung zwischen meinem Mann und mir nicht in Stein gemeißelt, nur verdient mein Mann in Vollzeit deutlich mehr als ich es täte. Daher ist es einfach wirtschaftlicher, wenn er Vollzeit arbeitet und nicht ich. Das Modell "umgedreht" (ich arbeite Vollzeit, er Teilzeit) würde unseren Hauskredit nicht abbezahlen können. So einfach ist es tatsächlich. Und hat nichts damit zu tun, dass mein Mann mir nicht auch einen Vollzeitjob "gönnen" würde.

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