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  1. Avatar von sundays
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Jupp. Und von daher wird man sich unterhalten müssen. Und sich einigen. Bei einem Ausscheiden in der ersten Jahreshälfte wären die Urlaubstage weniger kritisch.
    Bei meinem letzten Aussscheiden gab es keine Möglichkeit, Plusstunden oder Resturlaub auszuzahlen: Agentur für Arbeit geht mit gutem Beispiel voran. Umgekehrt hätte man mir aber was abgezogen bei Minusstunden, meine ich mich zu erinnern.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Das wissen wir nicht.

    Aber wenn ich wetten sollte, würde ich wetten, dass es genauso gelaufen ist.
    Dann wäre es gut, wenn die TE uns mal aufklären würde.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?


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  3. Registriert seit
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich wetten sollte, würde ich wetten, dass es genauso gelaufen ist.

    Irgendein Schwachmat in HR hat den Vertrag auf den 1. Juli datiert und dabei übersehen, dass die Abteilung Ende Juli und Anfang August zu ist. Und als es aufgefallen ist, sollten die TE und ihr Abteilungsleiter sich was ausdenken, wie sie die Zahnpaste in die Tube zurück bekommen.
    Vermutlich weil in HR immer Schwachmaten sind. Nee, ist klar.


  4. Registriert seit
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Zitat Zitat von sundays Beitrag anzeigen
    Sie hat ja mehr Urlaub bekommen, als sie erwirtschaftet hatte und die Beendigung des Arbeitsverhältisses liegt in der zweiten Jahreshälfte, also greift meiner meinung nach dieser Passus:
    "– Ausscheiden in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres

    Das Rückforderungsverbot hinsichtlich zu viel gewährter Urlaubstage greift nur bei Ausscheiden in der ersten Jahreshälfte. Somit kann bei Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte das Urlaubsentgelt für zu viel gewährten Urlaub zurückgefordert werden (§ 812 Abs. 1 BGB). Dies gilt allerdings nur hinsichtlich der über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehenden Urlaubstage (Urlaub für das Jahr der Beendigung des Arbeitsverhältnisses festsetzen)." (Quelle: haufe.de)
    Das gilt doch aber alles nicht für Mitarbeiter, die nur wenige Wochen beschäftigt waren.


  5. Registriert seit
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Zitat Zitat von Feuerpferdchen77 Beitrag anzeigen
    Darf der Arbeitgeber mir aufgrund der Minusstunden das Gehalt kürzen, auch wenn davon nichts im Vertrag steht?
    Entweder Du bleibst bis Du den Anspruch auf 15 AT Urlaub erarbeitet hast = (bei 30 Urlaubstagen) 6 Monate oder Dir werden die Fehlzeiten (hier bei Grundlage 30 Tage) 7,5 Tage vom Septembergehalt abgezogen. Hierzu gibt es nie einen Passus im Vertrag. Da der AG Dich jedoch für Vollzeit bezahlt, Du diese aber nicht geleistet hast, wirst Du nur für die geleistete Zeit bezahlt. Absolut normal.

    Lerneffekt: in Zukunft in vergleichbaren Situationen vernünftig handeln.
    Geändert von NurZuGast (26.08.2018 um 09:15 Uhr)

  6. Avatar von Mr_McTailor
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Vermutlich weil in HR immer Schwachmaten sind. Nee, ist klar.
    Erklär Du es uns.
    schlechte Technik > schlechte Laune



  7. Registriert seit
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    AW: Profis zum Thema Arbeitsrecht hier?

    Sie hat doch geschrieben, dass sie schon arbeiten hätte können, nur eben an einem anderen Platz, während des Betriebsurlaubs.

    Bzgl. Urlaub hat der AG Pech gehabt, wenn er mehr Urlaub gewährt als in der Probezeit zusteht.Denn: Hatte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Urlaubstage allerdings in sicherer Kenntnis der Tatsache gewährt, dass dem Arbeitnehmer der Urlaub gar nicht zusteht, ist eine Rückforderung von Leistungen nach § 814 BGB ausgeschlossen.

    Davon kann man bei langem Urlaub in der Probezeit ausgehen.

    Nach § 814 BGB kann eine Leistung nämlich dann nicht nach den §§ 812 ff. BGB zurückgefordert werden, wenn „der Leistende gewusst hat, dass er zur Leistung nicht verpflichtet war“.


    Bzgl. der Minusstunden, wenn der AG sie nicht einsetzen hätte können, dann hätte er auch Pech gehabt. Da das wohl nicht der Fall gewesen wäre, könnte er was verlangen. Sie kann aber bis zum Arbeitsende noch Stunden aufbauen.
    Geändert von weristdennda (31.08.2018 um 21:13 Uhr)

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