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  1. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Total frustriert im ersten Job nach dem Studium

    Ich glaube auch nicht, dass das in dier Firma noch was wird. Blöd gelaufen aber manchmal passt es einfach nicht.

    Warum Firmen nicht gut einarbeiten bzw. keine wirklich guten Unterlagen zum Durchsehen bereit stellen, ist für mich ein Rätsel. Ein Mitarbeiter, der nur so dahinwurstelt und sich nicht auskennt, kostet Geld, Zeit und Nerven. Und im blödestens Fall verdirbt er es sich auch noch mit Kunden.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  2. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Total frustriert im ersten Job nach dem Studium

    Willst du denn da überhaupt noch arbeiten?

    Ich kenne das ja häufig, dass es keine aktuellen dokumentierten Abläufe gibt. Oft sind die Leute zu faul, auch wenn sie die Zeit hätten, sie wissen ja Bescheid und sie wollen gar nicht, dass ein Neuer da schnell durchsteigt, nur Wissen ist Macht und so. Oder es gibt welche, aber sie werden nicht aktualisiert. Ein Neuer hat es dann immer schwer. Wenn dann noch wie in deinem Fall dazukommt, dass jemand schlecht erklären kann und es vielleicht auch gar nicht gut können will, weil er denkt, dass er dann leicht ersetzbar wäre, dann steht man gerade als Berufsanfänger gefühlt auf verlorenem Posten.

    In den Fällen und in deinem Fall kann ich nur raten: wenn es keine dokumentierten Abläufe gibt, dann dokumentiere du sie! Zeit scheint ja genügend vorhanden sein. Geh zu deinem Kollegen und sage, dass du Ablauf A noch besser verstehen willst und ob er dir das nochmal so erklären kann, dass du mitschreiben und dokumentieren kannst. Du solltest natürlich vorbereitet sein, schon mal angefangen haben mit dem, was du jetzt schon weißt oder ergoogelt hast. Dann erstellst du einen Ablaufplan, vielleicht auch mit Screenshots und Bildchen. Muss ja nicht wie aus dem Handbuch sein, sondern einfach so, dass es ein neuer Mitarbeiter versteht. Das machst du mit allen Prozessen, die es da gibt. Auch und gerade mit denen, die nur 1 x jährlich vorkommen. Diese Prozesse arbeitest du probeweise nach, sind sie richtig, legst du sie deinem Kollegen vor und bittest ihn freundlich um Feedback. Vielleicht schmierst du ihm vorher Honig ums Maul, dass er das doch so gut kann und du möchtest es genauso gut können wie er und er wäre doch sicher auch stolz, wenn nach seinem Weggang alles gut klappt, weil er dich gut eingewiesen hat... Blabla.
    Wenn du das Gefühl hast, er sagt einfach nur jaja, damit er dich los ist, dann frag einen Kollegen, der dir wohlgesinnt ist, ob er drüber schauen und Verbesserungsvorschläge anbringen kann.

    Du wirst sehen, wenn du die ersten dokumentierten Abläufe vorweisen kannst, fühlst du dich wesentlich sicherer und das strahlst du auch aus. Mach damit immer weiter und du überblickst auch irgendwann die größeren Zusammenhänge im Unternehmen und kannst dann vielleicht auch Prozessverbesserungen anregen.

    Kannst du dir das für dich vorstellen?
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!
    Geändert von BlueVelvet06 (20.08.2018 um 13:20 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Total frustriert im ersten Job nach dem Studium

    Also nach drei Monaten würde ich keinesfalls die Flinte ins Korn werfen - Freundschaften schließt man nicht am Arbeitsplatz. Verstehe es so, dass du meist schlichtweg Konkurrenz bist, mit einer herzlichen Umarmung wirst du meist nicht empfangen. Dir selbst Ablaufpläne und Projektstände/-abläufe zu dokumentieren, ist sicherlich zielführend ... nette Menschen wird es auch in diesem Unternehmen sicherlich geben, wenn nicht in deiner Abteilung, dann anderswo --> ist in der Regel ohnehin entspannender. Also mach ganz einfach dein Ding - und dein ausscheidender Kollege sollte eigentlich seine Arbeitsabläufe dokumentieren! (du machst da grad seinen Job, aber kann dir ja nur helfen ...)

  4. 28.08.2018, 02:15


  5. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Brincos

    @totalfrustriert, wie geht es dir denn jetzt?
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!


  6. Registriert seit
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    AW: Total frustriert im ersten Job nach dem Studium

    Zitat Zitat von totalfrustriert Beitrag anzeigen

    Bin auch arbeitstechnisch nicht ausgelastet. Wenn ich nachfrage muss ich immer Ablage machen oder irgendwas einscannen oder so....ist langsam nur noch ein Graus, da hinzugehen.
    Das ist doch eigentlich ein Widerspruch. Du wirst nicht eingearbeitet und sollst Dir alles selbst erschließen - kann vorkommen und finde ich auch nicht so schlimm. Dann kann es aber auch nicht sein, dass Du nichts zu tun hast. Dann müßtest Du Deinen Leerlauf dafür nutzen, Dir anzusehen, wie der Hause läuft und Ordnung in Dein Dezernat zu bringen. Bis Du Dein Dezernat im Griff hast, ist deine Arbeit, Dich einzuarbeiten und nicht Dir von anderen Hiwiarbeiten geben zu lassen. Daher die Frage: setzt Du die richtigen Prioritäten?

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