Also Kabel ziehen musste ich noch nieIT-Studien zielen eher auf Managementaufgaben ab, und/oder Entwicklertätigkeiten. Man muss sich also nicht vor den "Ingenieuren" verstecken (ich darf mich übrigens auch -noch- Ingenieurin nennen, da Diplomstudiengang). Aber auch die Bachelors müssen so etwas nicht tun.
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Thema: Als Frau in einem MINT-Beruf
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23.08.2018, 09:03Inaktiver User
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
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23.08.2018, 10:36
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Nö, ich mußte auch nur bestimmen, was wir brauchen, was das kostet, das Unterchreiben lassen, die Technik bestellen und denen auf die Finger gucken... Ich hab ja keinen Darf-Schein für's Kabelziehen.
Mich wundert ein bißchen, daß du die Antwort auf die unterschwellig anklingende Sorge über einen Arbeitsplatz mit einem hohen Männeranteil jetzt zu einer Debatte über meine Illustration von Grundanforderungen machst.
Oder habe ich hier den Plot verloren und du willst eigentlich sagen, daß Wirtschaftsinformatik keine Herausforderungen bereithält?** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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23.08.2018, 11:15Inaktiver User
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Nein. Dass ich so auf deinen Post reagiert habe, ist nur dem geschuldet, dass es eben tatsächlich Stellenangebote gibt, die Kabel ziehen usw. beinhaltet und ein Studium voraussetzen.
Die TE sollte das nicht für den Normalfall halten, und sich selbst ggf. klein, in dem sie auf solche Stellenangebote eingeht. Das hat ja auch etwas mit Selbstbewusstsein zu tun, sich eben nicht unter Wert zu verkaufen.
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04.09.2018, 20:59
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
So großen Bedarf an Programmierern gibt es ja nicht mehr. Da werden eher spezielle Skills gesucht, dass man mit einem speziellen Framework versiert umgehen kann. Als WI würde ich mich eher auf Provider Management oder Projektarbeit mit Scrum fokussieren.
Ein wenig Java zu kennen, wird nicht schaden, aber um Eclipse, Spring, Beans, Hibernate und was noch alles zu beherrschen muss man eine Weile mit einem Haufen Nerds zusammenarbeiten.Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit
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05.09.2018, 16:33
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Programmieren lernt man durch machen, such dir eine Sprache aus und leg los, dazu Praktika und schon kannst du dir den Job als Entwickler fast aussuchen. In meinem Unternehmen ist die Quote bei den Entwicklern ca 40% Frauen, beim Test nur noch 20%.
Und Frauen in der ist sind inzwischen normal, außer in Randgebieten wie anlagenbau oder automobil. Aber selbst da kann man gut zurecht kommen, darf eben nur manchmal nicht so zimperlich sein. Aber da sind eher weniger die Kollegen, sondern andere Beteiligte das Problem.
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05.09.2018, 16:37
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Projektarbeit mit Scrum? Wie soll das Aussehen? Entweder Wasserfall oder scrum.
Eclispe ist eine ide, der Rest sind Spezialthemen von Java. Wer grundsätzlich programmieren verstanden hat, lernt das schnell. Aber das erwartet auch niemand frisch von der Uni. Und das es keinen Bedarf an Entwicklern gibt, stimmt so auch nicht.
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05.09.2018, 16:52
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Ja. Und die Sprache spielt jetzt gar nicht die große Rolle. Es geht um die Denkmuster, um das Zerlegen einer Aufgabe in computergenehme Schritte, um Kommuniktation mit der anorganischen fleißigen Un-Intelligenz, um Geduld und um Vertrautheit mit der Technik einer Entwicklungsumgebung. Und um den Spaß, Sachen zu basteln, die funktionieren.
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** ansonsten niemand besonderes **
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06.09.2018, 06:45
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Was ihr schreibt, mag für euch richtig sein, aber die TE ist 25, hat mit Wirtschaftsinformatik gute Aussichten in vielen IT Berufen, aber möchte nun Entwicklerin werden, kann aber nicht programmieren. Ihre NERD Mitbewerber haben schon in der Schule losgelegt und in der Regel während des Studiums in der SW Entwicklung gejobbt.
Code kloppen macht Spaß, wenn die Uni ein Programmierpraktikum anbietet, würde ich das mitnehmen, aber als Berufsziel nach einem WI Studium?Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit
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06.09.2018, 18:47
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Aber wie viele wirkliche Nerds gibt es denn? Bei Vielen ist zudem das "wollen" größer als das "können". Es ist auch mitnichten so, dass jeder der jetzt ein Informatikstudium abgeschlossen ist, ein richtiger Könner ist. Viele sind nur Kenner. Ich sehe daher schon einen ordentlichen Bedarf für gute Programmierer. Und wenn Sie das kann und will, halte ich den Wunsch für legitim.
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06.09.2018, 21:46
AW: Als Frau in einem MINT-Beruf
Programmieren ist eine Fertigkeit wie Klavierspielen. Die Grundlagen lernt man fix, Spaß haben kann man von Anfang an, aber um richtig gut zu werden, reichen nicht sechs Semesterwochenstunden (oder die zwei, die wir hatten), sondern es braucht ständige Anwendung und dauerndes Lernen. Dazu kommt erst, wenn man es entweder mit Leidenschaft oder als Beruf macht, aber man kommt nicht dahin, es als Leidenschaft oder als Beruf zu machen, wenn man nicht irgendwann hingeht und sich die Grundkenntnisse zulegt.
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **



IT-Studien zielen eher auf Managementaufgaben ab, und/oder Entwicklertätigkeiten. Man muss sich also nicht vor den "Ingenieuren" verstecken (ich darf mich übrigens auch -noch- Ingenieurin nennen, da Diplomstudiengang). Aber auch die Bachelors müssen so etwas nicht tun.
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