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  1. Registriert seit
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Auf Leute, die um 23 Uhr anrufen, wenn es nicht gerade brennt, verzichte ich gerne. So wichtig ist es ja höchst selten, dass man dafür andere aus dem Schlaf reissen muss. (Letzthin kam ein ansonsten netter Mensch auf die Idee, mir um zehn Uhr abends Büroarbeit zuzumuten. ich glaub, meine Antwort darauf war ziemlich barsch. Geht's denn noch gut oder was?)

    Netzwerken heisst für mich, ich gehe an die üblichen sozialen Anlässe, zum Beispiel Betriebsfeiern, Geburtstagsapéros und was es da alles gibt. Ich bleibe auch für den gemütlichen Teil. Ich habe viel Netzwerke in der Freizeit, im Bereich Hobby und Ehrenamt, da gibt es regelmässige Treffen, bei denen man die gemeinsame Aktivität ausübt, und auch mal etwas privat plaudert.

    Aber wenn ich Ruhe will, dann hab ich auch Ruhe, ich muss nicht ständig auf Habacht stehen. Aber schon regelmässig meine Bekanntschaften pflegen. Was durchaus ziemlich aufwendig ist und einiges an Zeit braucht.

    Beruf und Privates gehen Hand in Hand. ich mag mein Leben als Einheit und nicht zerstückelt in lauter quasi unabhängige Teile, die nichts miteinander zu tun haben.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  2. Avatar von herbstblatt7
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Seufz, ich hoffe ja, es kommt der feste und hochgeehrte Job einer Gemälderestauratorin in der Staatsgalerie Stuttgart zu mir, hm. oder so etwas Ähnliches. Ich habe gute private Netzwerke, aber mehr schaffe ich nicht.
    Nyd din læring, sagde silden.

  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Hier wurde ja schon Einiges gesagt.

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es jedenfalls auch eine Persönlichkeitsfrage ist. Wenn man gerne kommuniziert, sich für viele Dinge rund um sein Fach und hinein in verwandte Gebiete interessieren kann, also bei anderen im Gespräch auch nachfragt und die Antwort wieder aufgreifen kann, wenn man aktiv sein Interesse und seine fachliche Kompetenz einbringt - dann wird man wohl als interessant, interessiert und kompetent wahrgenommen und es kommen Anfragen.

    Wenn man dann eher ein Ja-Mensch ist (muss nicht spätabends sein, aber an Wochenenden oder Abenden bin ich schon auch mit bei Veranstaltungen) dann macht man öfter mit und das zieht wieder seine Kreise.

    Und dann sagen die Leute "x hat vorgeschlagen, ich solle dich mal fragen, ob du nicht y.... Du hast doch damals auch z gemacht. Hast du Interesse?"

    Und so weiter.

  4. Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Und:
    ich lese auch in meiner Freizeit viel Fachliteratur, weil ich das neue Thema in meinem Leben (Bildung/Pädagogik/Psychologie) spannend finde...ich sitze auch in der Freizeit und tippe Hausarbeiten für die Uni (und den Master)...innerhalb der Uni werde ich oft für Diskussionen angefragt....Nicht finanziell kreativ , aber "man kennt mich" im Netzwerk...
    Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein mit unsympathischen Leuten zu trinken, wobei ich beim Wein notfalls Kompromisse mache...




  5. Registriert seit
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Zitat Zitat von herbstblatt7 Beitrag anzeigen
    Seufz, ich hoffe ja, es kommt der feste und hochgeehrte Job einer Gemälderestauratorin in der Staatsgalerie Stuttgart zu mir, hm. oder so etwas Ähnliches. Ich habe gute private Netzwerke, aber mehr schaffe ich nicht.
    Gemälderestauratorin klingt super

    ich bewundere Leute, die so feine und diffizile Arbeiten machen können. Wenn man mich dran liesse, hätte die Mona Lisa wohl bald einen riesigen neuen Fleck auf der Nase

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Moderation
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    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    ... Ihr schreibt ziemlich oft, dass es neben dem Quäntchen Glück in erster Linie gute Arbeit und Zuverlässigkeit, aber eben auch die sozialen Kontakte auf der richtigen Ebene/im richtigen Bereich benötigt. Wenn ich das richtig gelesen bzw. verstanden habe, dann heißt das aber quasi auch, dass man ständig abliefern muss und auch ständig verfügbar sein muss, damit auch das mit dem Netzwerk gut läuft? ...
    Das ist eine verbreiteter Fehlschluß. Solange du über den nicht komplett intellektuell, emotional und von den Gewohnheiten her weg bist, hast du schlechte Karten damit, dir einen Ruf als etwas anderes als als Esel zu erarbeiten

    Klar bist du erreichbar für dein Netzwerk der richtigen Leute im richtigen Bereich. Du hast ein freundliches Wort für sie, du freust dich, daß sie auf dich zurückkommen, du sagst, "ich werde sehen, was ich tun kann", du machst faire Angebote, oder lehnst zügig, respektvoll und bedauernd ab, du läßt sie wissen, was du brauchst, damit die anderen Gefallen erwidern können, du bist großzügig, wenn es dich nichts kostet.

    Du hast *keine* Vollhonkattraktor laufen. Ein Vollhonkattraktor ist. wenn du Leute, die dich nicht respektieren, nicht zahlen, unverschämt sind, oder sich nicht an die Regeln halten, die du gesetzt hast, besser behandelst als die, die fair und respektvoll sind.

    Und, ja, Erfolg ist anstrengend. Deswegen haben die ganz besonders erfolgreichen Assitenten, Agenten, oder Manager. Man sollte das mögen, was man da tut, und läuft immer noch in Gefahr, sich zu übernehmen weil es gerade so viel Spaß macht und sich so gut anfühlt.

    Aber kein Erfolg kann auch echt anstrengend sein. Vor allem, wenn man welchen (oder einen bestimmten) will und nicht kriegt.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (11.06.2018 um 10:51 Uhr) Grund: halber satz mehr


  7. Registriert seit
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    15

    AW: Wie kommt der Job zu mir?

    Ich schließe mich an. Ich bin auch nur bei den Treffen und Projekten dabei, die mich persönlich weiterbringen, neue Kontakte schaffen oder mein Wissen erweitern. Es gibt wirklich viele, die denken, dass lange genug dabei sein, Überstunden machen oder immer fleißig arbeiten ausreicht.

    Will man erfolgreich sein, muss man allerdings vor allem überraschen. Ich liebe es, immer etwas unterschätzt zu sein und wenn das Projekt dann gut gelaufen ist, die Erwartung ein klein wenig übererfüllt zu haben. Auch an gezielter Stelle "Nein" sagen kann überraschen, das trauen sich nämlich die wenigsten. Mein Chef hat mal gesagt, dass er an mir schätzt, dass ich einer der wenigen bin, die ihm gegenüber wirklich sagen, was sie ehrlich denken, ohne "zu Kreuze zu kriechen".

    Ich nenne es immer "Auf der Klaviatur spielen können", also das Richtige aus der Auswahl an Maßnahmen für die entsprechende Situation auszuwählen und anzuwenden.

    Und man muss an jeder Stelle deutlich machen, dass man weiterkommen möchte. Einen Plan für die nächsten Jahre hat. Und in gewissem Maße, dass auch andere Arbeitgeber schöne Jobs haben...

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