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  1. Registriert seit
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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen

    Mir schweben für die Zukunft zwei Sachen vor. Entweder in ein größere Unternehmen (Ban, Versicherung, Unternehmensberatung) und da als Assi oder was in Richtung Office Management.
    Das geht ja dann eher in Richtung Geschäftsführungs- oder Vorstandsassistenz. Dafür gibt es natürlich auch Fortbildungen.

    Am besten redest du mal mit Leuten, die das machen bzw gemacht haben, und fragst sie, was sie für einen Hintergrund in puncto Qualifikationen haben. „BWL allgemein“ kann ein Einstieg sein, aber wichtiger ist eher: Orga-Kompetenz, Office-Programme aus dem FF beherrschen (das, was man an der Uni macht/lernt, reicht davon aller Regel nicht), ERP /CRM vielleicht noch. Streng genommen sind bei diesen Üositionen die Anforderungen an die Soft Skills (Orga-Talent, Überblick behalten, voraus denken, Eigenständigkeit) vermutlich höher als die fachlichen Anforderungen. Da musst du dir überlegen, wie du aus deiner jetzigen Tätigkeit heraus darlegen kannst, dass du das drauf hast. Flexibilität ist auch noch so ein Thema - wenn die GeFü dann spontan Krisensitzung hat, ist dein Arbeitstag nicht um 17 Uhr zuende. Und Stressresistenz ist wichtig - wenn der GeFü am gleichen Tag schon 3x seine Dienstreise mit deiner Hilfe komplett umgeplant hat, erwartet er, dass du das auch noch ein viertes und fünftes Mal mit einem Lächeln auf den Lippen machst. Das klingt zwar banal, aber das kann auch nicht jeder .
    Geändert von Kara_Thrace (02.06.2018 um 14:30 Uhr)


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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Das geht ja dann eher in Richtung Geschäftsführungs- oder Vorstandsassistenz. Dafür gibt es natürlich auch Fortbildungen.

    Am besten redest du mal mit Leuten, die das machen bzw gemacht haben, und fragst sie, was sie für einen Hintergrund in puncto Qualifikationen haben. „BWL allgemein“ kann ein Einstieg sein, aber wichtiger ist eher: Orga-Kompetenz, Office-Programme aus dem FF beherrschen (das, was man an der Uni macht/lernt, reicht davon aller Regel nicht), ERP /CRM vielleicht noch. Streng genommen sind bei diesen Üositionen die Anforderungen an die Soft Skills (Orga-Talent, Überblick behalten, voraus denken, Eigenständigkeit) vermutlich höher als die fachlichen Anforderungen. Da musst du dir überlegen, wie du aus deiner jetzigen Tätigkeit heraus darlegen kannst, dass du das drauf hast. Flexibilität ist auch noch so ein Thema - wenn die GeFü dann spontan Krisensitzung hat, ist dein Arbeitstag nicht um 17 Uhr zuende. Und Stressresistenz ist wichtig - wenn der GeFü am gleichen Tag schon 3x seine Dienstreise mit deiner Hilfe komplett umgeplant hat, erwartet er, dass du das auch noch ein viertes und fünftes Mal mit einem Lächeln auf den Lippen machst. Das klingt zwar banal, aber das kann auch nicht jeder .
    Ok, ja, genau Vorstandsassistenz wäre etwas, das mich sehr interessieren würde.

    Ok, das sind ja genau die Sachen, die ich jetzt mache, z.B. Reise dreimal umbuchen. Flexibilität und Belastbarkeit ist im Vergleich zur Uni eh ein Witz, obwohl ich auch jetzt schon oft bis später abends da bin.

    Hm...eigentlich bin ich mit Softskills gut ausgestattet, aber eben nur damit. Fachlich - wenn ich ehrlich bin - kann ich gar nichts in dem Bereich...und da denke ich mir, es wäre wichtig, ein wenig was nachzuholen.

    Office ist auch so ein Stichwort. Word kann ich "ganz gut", habe ja meine Diss damit geschrieben. Excel kann ich weniger, muss ich zugeben und PP kann ich von eigenen Vorträgen auch ganz in Ordnung. Aber das ist alles bestimmt noch sehr ausbaufähig. Ich frage mich da aber, ob da nicht learning by doing besser ist als irgendwelche teuren Weiterbildungen, denn letztlich kann ich mir das auch aus dem Handbuch holen, wenn ich eine Wissenslücke habe,

  3. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Ich glaube auch, du solltest erstmal eventuell vorhandene Lücken identifizieren, bevor du sie angehst. Eine Word und Excel-Fortgeschrittenen Schulung kann vielleicht generell nicht schaden, falls du beim Abgleich der Inhalte einer Fortgeschrittenen Schulung mit deinem aktuellen Kenntnisstand auf Lücken stößt, die gibts aber ja auch schon relativ preisgünstig und eventuell bezahlt die ja dein AG, wenn du zeigen kannst, für welche Tätigkeiten du die Kenntnisse brauchst.
    So, der Winterspeck ist weg. Ich hab jetzt Frühlingsrollen.


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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    Office ist auch so ein Stichwort. Word kann ich "ganz gut", habe ja meine Diss damit geschrieben. Excel kann ich weniger, muss ich zugeben und PP kann ich von eigenen Vorträgen auch ganz in Ordnung. Aber das ist alles bestimmt noch sehr ausbaufähig. Ich frage mich da aber, ob da nicht learning by doing besser ist als irgendwelche teuren Weiterbildungen, denn letztlich kann ich mir das auch aus dem Handbuch holen, wenn ich eine Wissenslücke habe,
    Naja, aber du musst oft erst mal wissen, dass es eine bestimmte Funktion überhaupt gibt, bevor du den richtigen Knopf dafür suchen kannst... gute Kurse zeigen dir genau das.

    Leute, die wirklich gut Excel können (was ich im Übrigen zusammen mit Access für die mächtigsten Tools der Office -Familie halte - da ist Powerpoint Kindergartenniveau dagegen) , werden immer im Unternehmen gefragt sein. Und ein erstaunlich grosser Prozentsatz von Unternehmen wird nach wie vor noch über Excel-Listen statt über ERP-Systeme gemanagt... da könntest du aber auch mal deinen Arbeitgeber fragen, ob er dich nicht intern Schulen lassen kann oder dir alternativ einen Kurs spendiert.

  5. Moderation
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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Ich würde nur für Sachen Geld ausgeben, wo ich anschließend mit einem respektablen Schein zeigen kann, daß ich was gelernt habe, und mich damit möglichst nah an dem halten, was nötig ist, um meinen Hintergrund für die Jobs, die ich haben will, aufzupeppen. Lernen "mit der Gießkanne" macht auch Spaß, aber ist nur eingeschränkt zielführend, da kann man sich mit einem Stapel Bücher aufs Sofa setzen.

    Mathe in BWL ist nicht besonders schwierig, aber wenn man vor dem Abistoff steht wie ein Kaninchen vor der Schlange, wird das nichts. Du brauchst die Fähigkeit, mit Zahlen zu hantieren, ein Gefühl für Zahlenräume (kannst du entspannt Artikel über Finanzen und Ökonomie lesen?), die grundlegen Techniken, und für dich selber Methoden, Matheprobleme anzugehen. (Hier ist ein Test "Mathe für BWLer": https://www.wiwi.hu-berlin.de/de/studium/sb/bewerbung/bachelorstudiengange/mathematik-selbsttest).

    Je genauer du bestimmst, welche Fähigkeiten du erwerben willst, desto weniger mußt du dich mit den Grundlagen beschäftigen.

    Und, Steuer: Etwas nur deswegen zu machen, weil du einen Teil der Kosten vom Staat zurückbekommst, sollte nie ein Argument sein, etwas zu machen, und ein Betriebswirtschaftler, der sich vom Rabatt blenden läßt ohne die Ausgaben im Blick zu halten, ist ein Unglück.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Moderation
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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    Ich verstehe auch nicht ganz, was du meinst mit "höherer Mathematik". Muss man für BWL höhere Mathematik können, oder wie?
    Etwas mehr als Abistoff würde ich schon erwarten. Was die konkret wollen, hängt von der Uni und dem Dozenten ab und ist bestimmt nicht das gleiche wie vor 30 Jahren.

    Du hast studiert und promoviert, du kannst also konzentriert und systematisch arbeiten, die Nerven behalten, und auf viele Arten an ein knackiges Problem herangehen. Mathe ist kein Hexenwerk, da gibt's keine Muggles.

    Die Seite, die du verlinkt hast, liefert ja sehr ausführliche und detaillierte Infos frei Haus. Danach solltest du entscheiden können, ob deine Mathekenntnisse noch ein bißchen aufpoliert werden sollten.

    Aber: Wenn das nicht das ist, was du brauchen kannst, gibst du 2000 Euro (oder, solltest du sehr gut verdienen und dem Finanzamt eine berufliche Veranlassung klar machen können, immer noch über 1000 Euro) zum Vergnügen aus -- um Wissen zu erwerben, von dem nach zwei Jahren nur noch Bruchstücke da sein werden, wenn du es nicht einsetzen kannst.

    Rentiert sich das für dich?

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    Office ist auch so ein Stichwort. Word kann ich "ganz gut", habe ja meine Diss damit geschrieben. Excel kann ich weniger, muss ich zugeben und PP kann ich von eigenen Vorträgen auch ganz in Ordnung.
    Tante Google beantwortet jede Frage zu Office. Entscheidend ist, die richtige Frage zu kennen. Wenn du nicht weißt, daß X möglich ist, oder auch nur, wie man es nennt (um eine Diplomantin aus meinem Bekanntenkreis zu zitieren: "Formatvorlagen???"), wird's schwierig.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (02.06.2018 um 20:20 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Crashkurse/Fortbildungen im Bereich BWL empfehlenswert?

    Danke für eure Antworten!

    Den Mathetest mache ich gleich mal.

    Und ihr habt schon recht, man sollte auf Qualität setzen. Ist eigentlich auch mein Motto. Aber ich muss mich erstmal einfinden bei dem ganzen Wust.

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