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  1. VIP

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Ich kann vieles meiner Vorschreiberinnen bestätigen, aber nicht alles. Mir liegt auch diese Paranoia fern, dass mein Betrieb mich zum Sportler ausbilden will und ich anderenfalls irgendwelchen Sanktionen ausgesetzt bin. Ich war nicht als Sportler eingestellt und meine Arbeitsplatzbeschreibung hielt sich da auch völlig raus. Einen Vortrag anzuhören... okay... aber Bewegungszwang gab es nicht.

    Ich war in einem Großkonzern beschäftigt und dort gab es zahlreiche unterschiedliche (wirklich gute) Sportangebote, die unter "Betriebssport" liefen.
    Das war praktisch, weil auf kurzem Weg, zum Teil auf Betriebsgelände, erreichbar.
    Und attraktiv, weil keine Kosten entstanden (im Gegensatz zum Abo im Fitnessstudio, Vereinsbeitrag) oder sogar von der BKK gefördert. Natürlich fanden die Sporteinheiten außerhalb der Arbeitszeit statt, waren aber so terminiert, dass man zeitnah nach Feierabend hingehen konnte und nicht erst nach Hause und dann wieder zurück fahren musste. (Es wohnt ja nicht jeder in unmittelbarer Nähe des Werktors. )

    Dass ich es nicht genutzt habe, war meine persönliche Entscheidung und hatte mit meinen eigenen Lebensumständen zu tun. Nachteile habe ich dadurch keine erfahren.

    Ebenso hat z.B. der betriebsärztliche Dienst regelmäßig irgendwelche Aktionen angeboten, wie Hautkrebsscreening, Schilddrüsenuntersuchungen, Augenuntersuchungen usw.
    Da konnte man hingehen (sogar während der Arbeitszeit und ohne längere Wartezeit für einen Termin beim Facharzt), man konnte es aber auch lassen. Manche hatten ja Sorge, der Befund würde in die Personalakte eingehen. Was definitiv nicht der Fall war.

    Manchmal bin ich hingegangen, manchmal nicht.

    Aber nichts davon war eine Zwangsveranstaltung !!!
    Man konnte das Angebot nutzen, oder es einfach lassen.

    Mein damaliger Chef hätte höchstens versucht, mich zum Golfen (seine große Leidenschaft) zu zwingen. Zum Glück wurde das vom Betrieb sowieso nicht angeboten.

    Kein Chef kann seine Mitarbeiter zwingen, Sport zu treiben oder eine ärztliche Untersuchung vornehmen zu lassen, wenn es dazu vom Berufsbild her keinen Anlass gibt.
    Geändert von Rotfuchs (10.05.2018 um 00:34 Uhr)
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Stimmt, das Angebot des Betriebsarztes - zweimal wöchentlich am Nachmittag- finde ich auch praktisch. Manchmal hat man einfach nur eine kurze Frage oder irgendein nerviges Zipperlein, da ist es praktisch, nicht extra in eine Arztpraxis zu müssen.

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Ich habe mal in einem Büro gearbeitet, wo auch alle wussten, wenn man Karriere in dem Betrieb machen will, dann muss man Golfen lernen

    Also habe ich angefangen, am WE mit einem Freund Golf zu üben. Es wurde nie eine grosse Kunst draus, aber ich konnte mich schon mit dem Chef über die verschiedenen Clubs unterhalten. Vor allem im Putten war ich gut (viele Jahre Mini-Golf mit Geschwistern) und habe tatsächlich ein paar Mal in seinem Büro putten dürfen, während wir uns unterhalten haben.

    Aber eine Runde Gold musste ich (zum Glück) nie mit ihm spielen.

    Das war also ein rein gesellschaftlicher Druck.

  4. VIP

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Stimmt, das Angebot des Betriebsarztes - zweimal wöchentlich am Nachmittag-
    Das meinte ich gar nicht mal, aber das kam noch obendrauf.
    Da konnte man sich so manchen Termin und/oder stundenlanges Wartezimmersitzen beim Hausarzt sparen.

    Bei uns gab es (und gibt es wohl immer noch, nur ich bin nicht mehr da) immer mal so zeitlich befristete Angebote für bestimmte Untersuchen (Hautkrebs, Augen, etc.), wo diverse außerbetriebliche Fachärzte für ein oder zwei Wochen dafür zur Verfügung standen. Aber wie gesagt, alles völlig freiwillig.

    Wenn ich bedenke, was mein Konzern seinen Mitarbeitern so alles angeboten hat....

    Da gab es in den 70/80ern sogar eine Physiotherapie-Abteilung... mit ausgebildeten Physiotherapeuten und Masseuren.... und einer Sauna. (Natürlich nur außerhalb der Arbeitszeit gestattet... aber da es auch Schichtarbeiter gab, fragte dort niemand. Wenn der Chef also mal nicht da war.... ).
    Und auch zur Sauna und Massage wurde niemand gezwungen.

    Das Angebot wurde dann irgendwann nach der Fusion mit einem mächtigeren Konzern eingestellt.


    Ich finde es nach wie vor gut, wenn ein Betrieb seinen Mitarbeitern Sportmöglichkeiten oder andere Gesundheitsmaßnahmen anbietet. Aber immer nur unter der Voraussetzung der Freiwilligkeit.

    Es kann nicht angehen, dass aufgrund des Chef-Beschlusses die Sekretärin eines Bankers Marathon laufen oder der Maurer eines Bauunternehmers im Fitnessstudio Hanteln stemmen muss.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  5. VIP

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    I

    Aber eine Runde Gold musste ich (zum Glück) nie mit ihm spielen.


    HEUTE hätte ich sogar eine Chance, mich nicht so ganz zu blamieren, wenn ich mit meinem ehemaligen Chef spielen würde und der Plan dazu wird bereits geschmiedet.
    Ich habe erst nach meinem Ausscheiden aus dem Betrieb mit Golf begonnen (aufgrund ganz anderer Anreize) und da heute weder der ehemalige Chef noch ich im Konzern sind und uns nur noch ganz privat begegnen, ist das hier eigentlich total OT.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  6. Inaktiver User

    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Bei uns spielen die Herren Fußball (einmal alle zwei Wochen - wer mag, kommt) und im Sommer beide Geschlechter Beachvolleyball nach dem gleichen Prinzip.
    Ich finde die Idee nicht schlecht, leider hasse ich Volleyball abgrundtief. Aber es muss ja keiner teilnehmen.
    Warte einfach mal ab, was der Vortrag bringt.
    Geändert von Inaktiver User (10.05.2018 um 07:21 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Zitat Zitat von Duchessa Beitrag anzeigen
    OT: Jetzt bin ich mal böse...Ich kann keine MA brauchen, die schon bei einem solchen Pipifax-Thema wie Betriebssport und V
    ......
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schwester im Geiste ��. Sehe ich genauso.
    Solche Chefs hatte ich auch mal. Dann kam eine Wochenendveranstaltung zum Thema Teambuilding mit Übernachtung. Einige Kolleg*innen wurde da tatsächlich hingezwungen.
    Solche Chef*innen finden sich ganz toll, die Anderen eher weniger. (Ich möchte nicht tauschen. Die haben Druck von beiden Seiten)
    Ausnahmsweise habe ich mich tatsächlich mal daran erfreut, Einzelzimmer, leckeres Essen, leichter Sport.
    Allerdings die Arbeitsrunden waren ätzend.

    Die Chefin hat sich dann leider was eingefangen und mußte vorzeitig abreisen.
    Im Endeffekt war alles für die Katz, einige Jahre später sind fast alle Kollegen, auch ich in einer anderen Abteilung und eine Teambuilding Maßnahme wäre dringend angesagt.

    Was ihr hier teilweise beschreibt, läßt mich vor Neid erblassen, von solchen Sportangeboten kann ich bei uns nur träumen. Da es keine Duschen gibt, kann ich nicht mal mit dem Rad kommen, für ein Pedelec habe ich kein Geld.
    Unserer Branche gehts schlecht zur Zeit, da wird alles an sozialen Errungenschaften abgebaut.


    Liebe TE, ich würde ganz ruhig bleiben, solche Dinge wie Fussballspielen und Joggen, Aerobic und sonstige anstrengende Dinge kannst du nach dem Vortrag sehr gut ablehnen.

    Wichtig ist immer ganz ruhig und bestimmt zu bleiben (leider reg ich mich meistens zu früh auf),
    wird schon alles gutgehen.
    Geändert von Inaktiver User (10.05.2018 um 10:11 Uhr) Grund: Zitat gekürzt

  8. User Info Menu

    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Vergessen:
    Im letzten Jahr wurden ALLE Mitarbeiter mit einem Fitnesstracker ausgestattet- wer ihn nicht wollte, musste ihn nicht nehmen.
    Wer im Monatsschnitt 11.000 tagliche Schritte schafft, bekommt eine Geldprämie.
    Klingt viel, ist es aber nicht. Schaffe ich als Sitzarbeiterin locker- allein schon, weil ich mehrmals täglich 100 Stufen rauf und runter muss....

  9. gesperrt

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Vergessen:
    Im letzten Jahr wurden ALLE Mitarbeiter mit einem Fitnesstracker ausgestattet- wer ihn nicht wollte, musste ihn nicht nehmen.
    Wer im Monatsschnitt 11.000 tagliche Schritte schafft, bekommt eine Geldprämie.
    Klingt viel, ist es aber nicht. Schaffe ich als Sitzarbeiterin locker- allein schon, weil ich mehrmals täglich 100 Stufen rauf und runter muss....
    Das wäre dann der Punkt, an dem ich nicht mitspielen würde.

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    AW: Betriebssport - Muss man da mitmachen?

    Ist ja freiwillig.

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