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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Das klingt nach Angst Schussel finde ich,
    du hast Angst es nicht zu schaffen, dem Job und gleichzeitig deiner Tochter gerecht zu werden.
    Das würde mich auch nervös machen.
    Vielleicht kannst du dir im Vorfeld schon überlegen wo du Stress abpuffern kannst. Kommt darauf an, wie alt deine Tochter ist und wie die Betreuung gewährleistet ist, vielleicht hier überlegen, wie sich das besser managen lässt.

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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Angst ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber die Richtung stimmt schon.

    Dazu kommt noch, dass meine Haushaltshilfe nach 10 Jahren gekündigt hat und ich eigentlich gehofft hatte, dass sie etwas mehr machen könnte. Jetzt suche ich gerade eine neue Hilfe, was sich als nicht ganz einfach herausstellt, da viele nicht angemeldet werden möchten.

    Unserer Kinderfrau wollte im Sommer auch aufhören, jetzt bleibt sie bis Ende des Jahres und ich hoffe, dass ich sie noch überzeugen kann, länger zu bleiben. Für eine neue Kinderfrau ist mein Kind zu alt, aber diese Bezugsperson, die seit knapp 8 Jahren bei uns ist, wäre schon wichtig.

  3. Inaktiver User

    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von 00Enya00 Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst du dir im Vorfeld schon überlegen wo du Stress abpuffern kannst. Kommt darauf an, wie alt deine Tochter ist und wie die Betreuung gewährleistet ist, vielleicht hier überlegen, wie sich das besser managen lässt.
    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen
    Für eine neue Kinderfrau ist mein Kind zu alt, aber diese Bezugsperson, die seit knapp 8 Jahren bei uns ist, wäre schon wichtig.
    Naja, vielleicht ist es einfach Zeit, das Leben insgesamt anders zu gestalten. Selbst mehr Bezugsperson zu sein, zum Beispiel? Und mehr auf das Innere zu hören als auf das Äußere? Das geht ja im Stress zwischen Karrierejob und Muttersein oft genug unter.

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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, vielleicht ist es einfach Zeit, das Leben insgesamt anders zu gestalten. Selbst mehr Bezugsperson zu sein, zum Beispiel? Und mehr auf das Innere zu hören als auf das Äußere? Das geht ja im Stress zwischen Karrierejob und Muttersein oft genug unter.
    Die Kinderfrau kommt 2 Nachmittage die Woche. Bezugsperson war etwas falsch formuliert. Ersatzoma hätte es besser getroffen.

    Ich denke, dass ich auch richtig stellen muss, dass ich ziemlich normale Arbeitszeiten und wenige Geschäftsreisen habe.Ich konnte als meine Kinder kleiner waren über weite Strecken sogar unter 35 Stunden (mit Gehaltseinbußen) arbeiten. Ich habe fast jede Woche durch flexible Arbeitszeiten einen Nachmittag frei. Den habe ich immer exklusiv mit meinem Kind. Dazu arbeitet mein Mann 2 Tage im Homeoffice. Am Wochenende habe ich zu 99 % keine Termine, lese am Sonntagabend noch 1-2 Stunden um fachlich auf dem laufenden zu bleiben.

    Es ist also alles ziemlich luxuriös, wenn ich sehe, wie viele Firmen eine 24-Stunden-Präsenz ihrer Mitarbeiter verlangen.
    Ich hätte also überhaupt keinen Grund so zu fühlen. Es ist Jammern auf hohem Niveau.

    Dazu kommt, dass ich mit dieser Stelle gar nicht gerechnet hatte. Sie wurde relativ überraschend frei und die Bewerberzahl war ziemlich groß. Vielleicht ist das auch der Punkt.

  5. Inaktiver User

    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Das sollte auch kein Vorwurf sein, Gott bewahre.

    Ich denke, dass man im täglichen Stress von Job und Familie über die Jahre (!) tatsächlich oft nicht wirklich merkt, dass man sich verändert, dass sich die Bedürfnisse verändern und dass das, was man einmal unbedingt wollte, unwichtig(er) geworden ist.
    Es ist normal, dass man mit 40 nicht mehr genau dasselbe möchte wie mit 20.

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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sollte auch kein Vorwurf sein, Gott bewahre.

    Ich denke, dass man im täglichen Stress von Job und Familie über die Jahre (!) tatsächlich oft nicht wirklich merkt, dass man sich verändert, dass sich die Bedürfnisse verändern und dass das, was man einmal unbedingt wollte, unwichtig(er) geworden ist.
    Es ist normal, dass man mit 40 nicht mehr genau dasselbe möchte wie mit 20.
    Ich hatte es nicht als Vorwurf verstanden. Mir ist nur klar geworden, dass ich missverständlich formuliert habe. Und wenn ich einen 60 Stunden Job hätte, dann wären meine Bedenken viel eher nachzuvollziehen. Aber ich habe wirklich eine Luxusvariante und freue mich (im Moment) nicht mal darauf.

    Vielleicht bin ich im Moment einfach nur erschöpft. Normalerweise bin ich absolut energiegeladen und freue mich auf Neuerungen. Jetzt bin ich zurückhaltend. Und genau das irritiert mich.

  7. Inaktiver User

    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Wie gehts dir denn in deinem jetzigen Job?

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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie gehts dir denn in deinem jetzigen Job?
    Sehr gut. Tolle Mitarbeiter, guter Chef. Durch eine gewisse Routine, kann ich vieles auffangen.

    Als ich vor 3 Jahren auf meinen jetzigen Job gewechselt habe, bin ich auch mit einem weinenden Auge gegangen. Ich hatte mich nicht "weg"- sondern "hin"beworben. Genau wie jetzt.
    Ich bin mir auch sicher, dass mir mein neuer Job sehr gut gefallen wird, aber mir fehlt einfach die Vorfreude, die ich sonst kenne.

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    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen
    Ein "weiter" wird es nicht geben. Die nächsten Schritte werden allenfalls einen Standortwechsel mit sich bringen, die Aufgabe bleibt.
    Ich war vor einigen Jahren an einem ähnlichen Punkt. Es gab kein "weiter/höher" mehr, nur noch ein "quer". Und anstatt mich über das zu freuen, was ich erreicht hatte, war ich zu Beginn des neuen Schritts einfach nur platt und erschöpft.

    Für mich habe ich dann festgestellt, dass ich bis dahin immer relativ kurzfristig erreichbare Ziele hatte (kurzfristig im Sinne von 3 bis 5 Jahre). Diese Zwischenziele waren dann weg, ich war gefühlt am Ende angekommen, und dann war die Luft raus - obwohl mir die eigentliche Herausforderung ja noch bevorstand. Ich habe ein paar Monate gebraucht um mich in der neuen Situation zurechtzufinden.

  10. Inaktiver User

    AW: Karriereziel erreicht - Leere

    Zitat Zitat von Schussel Beitrag anzeigen

    Hat einer von Euch so etwas schon erlebt?

    Freue mich über jeden Dankanstoß.
    Ja, das hatte ich auch vor meinem letzten Jobwechsel; hat was mit dem Alter zu tun, denke ich. Ich bin dadurch eher vorsichtig an die neuen Aufgaben und Kontakte herangegangen - und das war auch sehr gut so, denn es hat mich daran gehindert, mich gleich zu Anfang zu verkämpfen. Für mich hat sich der Wechsel damals jedenfalls absolut gelohnt. Ich drück die Daumen, dass es bei dir auch so ist!

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