Ich habe meinen Job gekündigt und muss nun noch etwa drei Wochen arbeiten, bis die Kündigungsfrist ausläuft.
Mein Problem ist, dass ich die Arbeit nur noch schwer ertrage. Mein Hauptkündigungsgrund war, dass ich nichts zu tun habe und mein Arbeitstag aus Rumsitzen vor dem Computer besteht - trotz Studienabschluss in einem gesuchten Fachbereich. In den kommenden Tagen habe ich entsprechend diverse Vorstellungsgespräche und bin guter Dinge, dass ich schnell etwas finde.
Vor meiner Kündigung habe ich natürlich versucht, mehr Arbeit zu erhalten - hat leider nicht funktioniert. Versuche, selbst etwas zu bewirken, wurden abgewehrt. ich arbeite im Öffentlichen Dienst - mag vielleicht auch teilweise an diesem Umstand liegen. Mir wurde gesagt, ich solle mich weiter einarbeiten - obwohl ich die Stelle schon seit fünf Monaten habe.
Da ich mich jeden Tag überwinden muss, sinnlos zur Arbeit zu gehen, überlege ich, mich für die restliche Zeit krankschreiben zu lassen. Machen Ärzte sowas? Oder meint ihr, dass ich den Rest der Zeit noch durchhalten sollte?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 51
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05.01.2018, 02:32
Krankschreibung nach Kündigung?
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05.01.2018, 06:12
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
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Geändert von Sternschnuppe123 (05.01.2018 um 15:47 Uhr)
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05.01.2018, 06:53Inaktiver User
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Du hast gekündigt ohne einen anderen Job zu haben? Mutig!
Natürlich ist es doof ohne viel zu tun zu haben... keine Frage. Allerdings habe ich immer bis zum letzten Tag gearbeitet egal ob ich selbst gekündigt habe oder gekündigt wurde. Für mich ein wenig eine Frage der Ehre.
Man sieht sich öfter als zweimal im Leben und ich muss mich nicht verstecken wenn ich einen ehemaligen Chef treffe.
Mit anderen Worten, es macht einfach keinen guten Eindruck.
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05.01.2018, 07:23Inaktiver User
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Ich weiß von einem Unternehmen, dass dort im letzten Jahr drei Mitarbeiter gekündigt haben und am nächsten Tag die Krankmeldung auf dem Schreibtisch der Vorgesetzten lag - also ja, die Ärzte scheinen so was zu machen. Aber du kannst dir vorstellen, wie begeistert man dort war.
Also ich würde es mir sehr, sehr gut überlegen, ob es wirklich so unzumutbar ist, die drei Wochen noch durchzuhalten und wie wahrscheinlich es ist, dass ich irgendwann im Leben noch einmal mit dem Unternehmen zu tun bekomme.
Ich sehe es ähnlich wie Dharma - die feine englische Art ist es ganz sicher nicht.
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05.01.2018, 08:14Inaktiver User
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Meine Güte, nimm Dir halt ein Buch mit. Die paar Wochen kann man doch dann entspannt absitzen.
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05.01.2018, 08:17
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Oder häng im Internert rum ; )
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05.01.2018, 09:04Inaktiver User
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Ob dein Arzt das macht, solltest du eigentlich besser einschätzen können als wir.
Ansonsten: Es gibt Ärzte, die machen das...und es gibt Ärzte, die machen das nicht.
Hilft dir das jetzt irgendwie weiter?
Ich würde die Zähne zusammenbeißen und hingehen...es sind nur noch drei Wochen.Oder meint ihr, dass ich den Rest der Zeit noch durchhalten sollte?
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05.01.2018, 09:07Inaktiver User
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05.01.2018, 09:08
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Hast du schon ein Arbeitszeugnis?
Diese Unsitte vom Krankschreiben bei Kündigung hat bei uns Auswirkungen auf das Arbeitszeugnis.
Du hast gekündigt und fertig. Dann arbeite so lange du musst.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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05.01.2018, 09:21
AW: Krankschreibung nach Kündigung?
Ich empfehle auch weiter hin zu gehen.
Es liegt ja kein Fall von Mobbing oder Bossing vor, der Grund für die Kündigung wäre. Und gegen das Nichtzutun hilft ein Fachbuch oder ähnliches.
Und ja es wird irgendwie im Arbeitszeugnis erscheinen bzw. es ist oft so, dass mich spätere Arbeitgeber anrufen und speziell solche Sachen nachfragen - und die lüge ich nicht an, auch wenn ich in der Regel nur gut über vergangene Arbeitnehmer spreche.
Und dein zukünftiger Arbeitgeber wird eine solche Krankschreibung in der Regel nicht positiv bewerten.
Und eine Krankschreibung ohne Krankheit ist Betrug.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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