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  1. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir fällt aber auch auf, dass die Wahrnehmung unterschiedlich ist. Kolleginnen, deren halbe Stelle auf 5 Tage aufgeteilt ist, werden als präsenter wahrgenommen als ich, da sie täglich anwesend sind
    Das ist bei uns ähnlich.
    Wir hatten auf der gleichen Teilzeitstelle in den letzten fünf Jahren drei Kolleginnen. Identischer Aufgabenbereich, gleiche Stundenzahl (20), total unterschiedliche Wahrnehmung der Anwesenheit von "außen". Die erste Kollegin hatte intern eine zweite halbe Stelle und arbeitete 4x 4,5 Stunden vormittags ("nie da" weil um 12.30 Uhr weg) und 1x nachmittags (nicht da, weil Freitag, Freitagvormittag saß sie auf der anderen halben Stelle). Die zweite Kollegin kam 4x 5 Stunden (und wurde als "viel häufiger da" wahrgenommen). Die dritte Kollegin macht 2x 8 und 1x 4 Stunden - da ist die Wahrnehmung total zwiegespalten und schwankt von Woche zu Woche zwischen "schön, dass sie so viel da ist" (die zwei vollen Tage) und "warum ist die eigentlich nie da" (an den 2 1/2 Tagen die sie eben nicht im Büro sitzt) - bei den gleichen Kollegen / Vorgesetzten.

    Die erste Kollegin hat dafür in ihrer Arbeitszeit gefühlt doppelt so viel erledigt bekommen, wie die anderen beiden. Kollegin #2 hat nicht einen Handschlag mehr gemacht als Dienst nach Vorschrift, war unflexibel ohne Ende (zeitlich und inhaltlich), musste auch nach 1 1/2 Jahren noch in jedem Handgriff angelitten werden ("Du musst Firma X, Y und Z anrufen und ein Angebot einholen. Dann musst du die Angebote vergleichen. Schau wer wann liefern kann und zu welchem Preis. Dann legst du das dem Chef vor. Dann bestellst du das 'beste'." - bei Kollegin #1 und #3 reicht "Wir brauchen abc, mach mal.") und hat erwartet, dass was sie liegen ließ (schließlich schafft man in TZ nicht so viel) von den Kolleginnen abgefangen wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit diesem Beispiel möchte ich hier nur mal verdeutlichen, wie unterschiedlich die gleiche Anzahl von Wochenstunden gesehen wird. Das dies noch krasser beim Vergleich von TZ und VZ wahrgenommen wird, liegt auf der Hand.
    Und selbst da ist es ein zweischneidiges Schwert.
    Ich bin monatlich einen Tag außer Gefecht - mit Glück fällt der Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag und ja eh in jeden Urlaub... dummerweise eben nicht immer. Bis die Schmerzmittel wirken, bin ich auch wirklich nicht arbeitsfähig (ich kann nicht sitzen und nicht stehen, ich komme weder zur Arbeit noch könnte ich mich im Büro irgendwie sinnvoll einbringen, mal abgesehen davon, dass ich mich nicht gerne im Büro übergebe), das war ich mit 15 nicht, das werde ich bis zur Menopause vermutlich auch nicht sein.
    Es gibt Kolleginnen, die da quasi Kalender drüber führen (inkl. Kommentare wie "Dein Zyklus ist aber lang diesen Monat.") und mir als Vollzeitkraft vorhalten, wie blöd es ist, wenn ich einen ganzen Tag krank feiere. Wenn die TZ Kollegin einen Tag fehlt, fällt das gar nicht auf... es kann (will) sich eh niemand merken, wie sie arbeitet. Ich bin "nie" wirklich krank (das letzte Mal war ich 2013 krankgeschrieben). Wir sprechen im Jahr über vielleicht fünf einzelne Tage, an denen ich per Email erreichbar bin. Das Komische an der Sache? Der Kollege, der in den letzten drei Jahren 87 Kranktage hatte (nie mit AU, immer Mo/Di oder Do/Fr), bekommt irgendwie nie spitze Kommentare. Männer "spielen" nie krank, offensichtlich. Frauen sind dafür anscheinend nie krank, die "spielen" nur krank.

    Natürlich sind TZ Kräfte weniger vor Ort als VZ Kräfte. Das liegt ja nun im Kern der Sache. TZ Kräfte haben genau so Anspruch auf Urlaub. TZ Kräfte werden nicht immer an freien Tagen krank, sondern eben auch mal an ihren Arbeitstagen. TZ Kräfte haben manchmal an Brückentagen ihren regulären freien Tag. Aber da kann die TZ Kraft ja nichts für.
    Wer mehr Freizeit hat, hat natürlich auch mehr freie Tage, an denen er Dinge erledigen kann. Trotzdem können Urlaub und Freizeitbeschäftigung dafür ja keine Tabu-Themen am Mittagstisch sein. Und auch wenn TZ Kräften an Tagen unter 6 Stunden vielleicht keine Pause zusteht, heißt das doch nicht, dass sie nicht mit den Kollegen Mittagessen gehen können, sofern sie die Pausenzeiten hinten anhängen und insg. auf ihre Stunden kommen?

    Ich bin auch "neidisch" auf meine Kollegin, dass sie 2 1/2 Tage die Woche arbeitet und 4 1/2 Tage die Woche frei macht - dann denke ich immer daran, dass sie eben auch nur die Hälfte von mir verdient und noch bei ihren Eltern wohnt. Mal ganz davon abgesehen, wie sich das auf ihre Rente auswirken wird.

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    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Ich bin monatlich einen Tag außer Gefecht - mit Glück fällt der Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag und ja eh in jeden Urlaub... dummerweise eben nicht immer. Bis die Schmerzmittel wirken, bin ich auch wirklich nicht arbeitsfähig (ich kann nicht sitzen und nicht stehen, ich komme weder zur Arbeit noch könnte ich mich im Büro irgendwie sinnvoll einbringen, mal abgesehen davon, dass ich mich nicht gerne im Büro übergebe), das war ich mit 15 nicht, das werde ich bis zur Menopause vermutlich auch nicht sein.
    Hilfe, hast du nich versucht, was dagegen zu unternehmen? Mir ginge es auch elendlich jeden Monat, wohlmöglich noch öfter, aber ich nehme die Pille durch, sehe nicht ein, jeden Monat sowas mitzumachen.

  3. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist eine Kollegin als Person nett, die
    - gerne über meine Körpergröße und mein Alter "lästert"
    - möglichst alle Brückentage hamstert
    - ausgedehnte Pausen während der Arbeitszeit abhält
    - nervend oft über ihre noch (massigen?) Urlaubstage und ihre vielen "abgeleisteten" Überstunden referiert
    und (!) sich auch noch gleichzeitig über andere Kollegen aufregt, die wenig arbeiten oder ständig frei haben...obwohl sie ja nicht besser ist
    ?
    Klar, auf den ersten Blick, liest es sich nicht sehr positiv, was ich über meine Kollegin geschrieben habe. Aber wenn alles toll wäre, müsste ich ja hier keine Thread eröffnen
    Sie kann nett sein, im Sinne von ihrer Art her, wenn sie so in lockerer Runde witzig ist oder einfach erzählt. Wobei ich privat nie mit ihr befreundet sein könnte, da gehen unsere Welten weit auseinander. Weil man mit ihr eben auch nicht "diskutieren" kann. Sie ist grundsätzlich anderer Meinung....gerne ändert sie die Meinung dann bei den Kollegen...Hauptsache dagegen Ist auch anderen schon aufgefallen...

    Wir waren sogar letzte Woche mal mit ein paar Kollegen bei einer anderen Kollegin zu Hause eingeladen. Da war sie auch mit dabei und es war eben "ganz nett"...so privat in der Runde. Aber klar, musste sie dann trotzdem auch das Thema Urlaub usw. anschneiden, geht bei ihr anscheinend nicht ohne

  4. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was mir Stunden später so in den Sinn kam..., Du hast heute bzw. in den letzten Tagen sicherlich Urlaub gehabt, oder? Oder surfst Du während der Arbeitszeit in der Bri und regst Dich über TZ - Kolleginnen auf?
    Genau Auf diesen Satz habe ich schon gewartet...und meine besagte Kollegin surft auch während der Arbeitszeit...habe ich selber gesehen. Aber darum geht es mir hier nicht

  5. gesperrt

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    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Naja, vom bevorstehenden oder vergangenen Urlaub zu erzählen, halte ich für normalen SmallTalk - bist du einfach super empfindlich?

  6. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Hallo @all,

    vielen Dank für eure Kommentare, Rückmeldungen, Erfahrungen usw. zu meinem Anliegen. Zumindest hat es mir geholfen, die Sache mit etwas mehr innerer Distanz zu sehen und mich selber dabei zu hinterfragen. Eben mit dem Gedanken, warum es mich so ärgert???

    Um Neid geht es nicht, will nicht mit ihr tauschen...ich gehe gerne arbeiten. Es gibt nun, wie ich aus euren Beiträgen zusammenfassen kann, verschiedene Vorgehensweisen, wobei alle dabei auch Nachteile mit sich bringen:

    1. Gehe ich zum Chef usw., könnte es negativ auf mich zurückfallen und ich werde als "Kollegenpetze" abgestempelt
    2. Spreche ich sie direkt darauf an, dass sie fast jede Woche mehr als ein Tag frei nimmt und sie ja Pause macht, ohne dass diese ihr zusteht, könnte sie sauer auf mich sein und das Klima wird angespannt werden.
    3. Sage ich nichts, hilft nur versuchen meine Einstellung zu ändern. Das sie eben als Mutter "rauskommt" von daheim und eben gerne mal unter Kollegen ist...und ihre Zeit eben frei einteilt.

    Wie sie selber erwähnt hat, muss sie ab Dezember (weil Elternzeit um??) nun wieder fünf Tage die Woche arbeiten gehen, man darf gespannt sein

    Da es ja auch die anderen Kollegen nervt und dieses es ebenfalls ungerecht empfinden, dass sie sooft zusätzlich frei nimmt, kann es also nicht alleine mein "Thema" sein.

    Wäre noch dankbar, wenn mir jemanden einen guten Spruch hätte, den ich das nächste Mal anbringen kann, wenn sie wieder von ihren freien Tagen usw. erzählt
    Viell

  7. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Naja, vom bevorstehenden oder vergangenen Urlaub zu erzählen, halte ich für normalen SmallTalk - bist du einfach super empfindlich?
    Wie schon erwähnt, es nervt nicht nur mich, sondern auch die anderen Kollegen in der Runde....weil sie es eben immer erwähnt, jeden Tag, jede Woche usw....Und ja, das empfinde ich nicht als normal

    Aber vielleicht redet sie so oft davon, wann sie diese Woche frei hat usw. weil es eben ihr Denken bestimmt. Will ihr da ja keine "Boshaftigkeit" unterstellen

  8. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo @all,

    vielen Dank für eure Kommentare, Rückmeldungen, Erfahrungen usw. zu meinem Anliegen.
    Im Grunde hast du Schiss vor jedem Weg, den du gehen könntest.

    Mach keinen Mittag mit ihr, hör dir ihr Geschwätz erst gar nicht an, lass ihren Kram liegen und kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten. Nur so kannst du auf Dauer damit umgehen.
    Denn aktiv die von dir ungerecht empfundenen Dinge ansprechen willst du ja nicht.

    Du kannst nur dich selbst fragen, warum nervt dich das alles so? Siehst du dich nicht genug wertgeschätzt vom Vorgesetzten z.B.? Möchtest du deine Leistung besser bezahlt/bewertet sehen? Ich glaube, darin liegt das Problem. Mach für dich selbst Werbung und nimm den Fokus weg von der Kollegin.
    Geändert von Promethea71 (30.11.2017 um 18:07 Uhr) Grund: bitte keine Vollquotes

  9. Inaktiver User

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Mein Eindruck - die weiss halt, wie sie ihre Spielchen spielen muss.

    So Kollegen hab ich auch, nach aussen supinett - aber wehe, irgendjemand kommt ihnen bloed oder laesst eine falsche Bemerkung fallen ... glaub mir, die kann dir ganz schoen vor den Bug.

    Wenn ich deren Job machen muesste, dann isses bei mir sehr schnell aus mit "nett".

    Da seid ihr aber auch ein wenig selbst schuld - warum nimmt ihr sie mit in die Mittagspause, wenn sie eigentlich keine hat? "Ach, hast du Pause?!"
    Geändert von Inaktiver User (02.12.2017 um 17:34 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Was tun? Teilzeitkollegin hat ständig frei

    Vermutlich gehst Du , wie die allermeisten Menschen, arbeiten weil du einen Arbeitsvertrag hast um Geld zu verdienen. Dein Arbeitsvertrag regelt, ebenso wie der , der Kollegin die jeweiligen Dienstzeiten, Urlaubstage und Zeit-Ausgleich.
    Vertragspartner des Arbeitsvertrages der Kollegin bist vermutlich nicht Du, sondern der Arbeitgeber, weshalb es doch grenzüberschreitend ist, dass Du Dich als Unbeteiligte in die wechselseitigen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen zwischen Kollegin und Chef zu mischen versuchst, oder ist euer Chef mental zu schwach für sein Arbeitsfeld ?
    Da Du es offenbar als unfair empfindest einen stressigen Job machen zu müssen, während Die
    Kollegin viel Muse hat , könntest Du beim Chef vorsprechen und anregen er möge Krankheit, Urlaub und Freistellung durch entsprechende Vertretungen kompensieren.
    Geändert von walkabout (02.12.2017 um 20:51 Uhr)
    "Is it my fault if belief in Divinity has become a suspected opinion; if the bare suspicion of a Supreme Being is already noted as evidence of a weak mind; and if, of all philosophical Utopias, this is the only one which the world no longer tolerates? Is it my fault if hypocrisy and imbecility everywhere hide behind this holy formula?"

    J.P Proudhon

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