Mein Gott, Walter!
Ein paar Beiträge sind echt anstrengend.
Der eine murrt, dass das ganz müßig ist, weil ich sowieso nicht alles weiß, der andere unterstellt mir, was zu verschweigen.
Seid Ihr Arbeitgeber, oder was: Könnt ihr gern zugeben, falls ja, ist ja nicht verwerflich oder gar strafbar.
Das ist zwar irgendwo lächerlich (unnötig), aber dass ich der gekündigten Person nicht feindselig gegenüberstehe, sondern sie eher mag, und dass ich - egal wie der Fall nun haargenau - liegt, in der momentanen Situation sowas wie Mitgefühl habe, ist ja nicht sooo schwer zu erraten.
Ihr könnte ja auch mutmaßen, dass die Person mich angelogen hat, dass alles gelogen ist. Aber warum sollten wir das in Betracht ziehen?
Dass ich drauf bedacht bin, dass niemand durch meine Schilderung, Betroffene wiederkennen kann, versteht sich ja wohl auch von selbst (oder etwa nicht???).
Phi-Mal-Daumen kann man sagen: Die Person hat - zumindest momentan den Schaden: Job los, Unsicherheit, Stress (mal ganz egal, ob unverschuldet oder nicht), der Arbeitgeber hat (momentan) maximal eine Arbeitskraft verloren, allerdings eine, die er allem Anschein nach nicht so wahnsinnig geschätzt hat (auch mal egal warum); Sagt da nicht der gesunde Menschenverstand, dass man eher auf Seite des "Kleinen" sein sollte oder neutraler gesagt, desjenigen dessen Situation einem näher ist (weil man auf derselben Seite steht)???
Nein, ich bin kein Arbeitgeber und erst recht keiner, der Kündigungen ausgesprochen hat (auch das hätten alle gern voraussetzen dürfen).
Also manchmal ...
Alle nur irgendwie sachdienlichen Beiträge sind natürlich auch weiter willkommen.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 39
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10.11.2017, 22:14
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Locker bleiben
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10.11.2017, 22:29Inaktiver User
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Naja, die Arbeitskraft scheint ja nicht so besonders gewesen sein, sonst wäre sie nicht gekündigt worden😆
Das du der guten Seele beistehen willst, ist ja schön.
Was willst du wissen? Das der Betriebsrat bei der Kündigung " geholfen" hat?
Was ist eigentlich deine Frage?
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10.11.2017, 22:43
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Na die Frage steht ja im Betreff.
Während der Probezeit kann der AG kündigen, ohne dass der BR viel dagegen unternehmen kann. Allerdings nicht fristlos!
Einen Kündigungsgrund kann ich nicht erkennen in Bezug auf die Tatsache, dass sie in der Öffentlichkeit gesehen wurde. Da muss der BR widersprechen. Hat er das denn????? Er hat nur 3 Tage Zeit dafür!
War sie noch in der Probezeit?Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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10.11.2017, 22:54Inaktiver User
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Animosa, glaubst du, der Betriebsrat hat den Chef auf die Gute Seele in der Öffentlichkeit aufmerksam gemacht?
Oder der Chef hatte beim BR noch was offen, so eine Hand wäscht die andere?
Da keiner von uns beim Gespräch anwesend war und wir und die TE nur spekulieren können, möchte ich sehr gerne wissen, was die TE eigentlich will.
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10.11.2017, 23:01
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Nein, glaube ich nicht.
Es ist meist so, dass der BR mit einbezogen wird aus taktischen Gründen.
Manche Betriebsräte lassen sich davon auch beeindrucken,sind stolz darauf, vom AG ernst genommen zu werden. Das wissen AG's oft und nutzen das natürlich aus. In so einem Fall hätte man den BR instrumentalisiert.
Kann also sein. Muss aber nicht.Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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10.11.2017, 23:01
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Nein, ich bin kein Arbeitgeber.
Ich bin aber lange genug im Arbeitsleben um zu wissen, dass "kümmern" und "eine gute Seele" sein nur dann sinnvoll ist, wenn das zur Stellenbeschreibung gehört. Ist meistens nicht der Fall.
Ich konzentriere mich auf das, was mein Job erfordert, mache das so gut wie möglich- eine gute Seele bin ich nach Feierabend, dafür bezahlt man mich nicht.
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10.11.2017, 23:06Inaktiver User
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Jetzt hab ich es verstanden, es ist schon spät.😉
Die gute Seele ist das arme Hascherl und der Chef der Böse. Und auch noch mit Hilfe des Betriebsrates.
Grundsätzlich bin ich immer auf der Seite des Schwächeren, aber in diesem speziellen Fall kann ich mir aufgrund der spärlichen Informationen kein Bild machen.
Aus langjähriger Erfahrung kann ich nur sagen..
Es ist nicht immer der Chef der Böse und eine fristlose Kündigung ist nicht immer so völlig aus der Luft gegriffen und der Arbeitnehmer nicht immer völlig unschuldig.
Das vermute ich auch in diesem Fall, nichts für ungut.
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10.11.2017, 23:09Inaktiver User
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Der Betriebsrat ist vor jeder Kündigung zu hören. Der Arbeitgeber hat ihm die Gründe für die Kündigung mitzuteilen. Eine ohne Anhörung des Betriebsrats ausgesprochene Kündigung ist unwirksam.
Quelle
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10.11.2017, 23:15
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Ja. Aber hier war es so, dass der AG den BR schon vorher involvierte.
In der Regel ist es so, dass der AG den BR davon innerhalb der gesetzlichen Fristen in Kenntnis setzten und nicht selber zum Personalgespräch einlädt wie hier geschildert. Es müsste auch abgemahnt werden, eigentlich ...Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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10.11.2017, 23:30Inaktiver User
AW: Kündigung: Instrumentalisier(t)en die Chefs den Betriebsrat?
Weil nicht alle sofort schreien, dass die Kündigung ganz schrecklich und selbstverständlich nicht rechtens ist? Würde ich ja machen, wenn ich die Fakten kennen würde.
Zu welchem Thema denn? Zu welcher Frage? Du kennst doch die Fakten gar nicht, was willst du also diskutieren? Dass dein „Freund“ dir alles so schildert, dass er in keinem schlechten Licht dasteht und die Wahrheit vielleicht etwas anders ist, kannst du dir überhaupt nicht vorstellen?


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