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    geschockt Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Hallo zusammen,

    Ich erhoffe mir weniger Rat von euch allen, sondern ähnlich wie der Strang von "NichtnurMami" ist dies mein persönlicher Abrege-Thread. Dennoch bin ich schon sehr auf eure Meinungen gespannt.

    Ich habe meine neue Arbeitsstelle erst im April angetreten. Es gab mehrere Gründe zu meinem jetzigen Arbeitgeber zu wechseln unter anderem unbefristeter Vertrag, kürzerer Arbeitsweg und voralledingen: Inhaltlich sehr anspruchsvoll, in einem Bereich der sich kontinuierlich ändert und immer wichtiger werden wird.

    Insgesamt sind wir jetzt im Team drei Kolleginnen. Es fehlt noch ein Teamleader, dieser ist kurz nach meiner Einstellung gegangen, weil sich ihm beruflich eine tolle Chance eröffnet hat.
    Mein ehemaliger Teamleader, hat das was wir zu dritt nun machen die letzten Jahre alleine gemacht. Um eine bessere Arbeitsteilung hinzubekommen, hat man das ein bisschen aufgesplittet. Meine Kolleginnen sind im Außendienst tätig und ich bin ihre Verbindung zur Zentrale als Innendienstler.

    Soviel zum Hintergrund. Nun habe ich eine Kollegin, mit der ich mich recht schwer tu. Sie hat zwei Wochen vor mir angefangen und ich habe schnell gemerkt, dass es mit uns persönlich nichts wird. Ist ja an sich ja nicht schlimm. (Bin leider nur ein Typ, der sich viel aus guten Arbeitsbeziehungen macht...)
    Sie hatte auch immer den Drang mich korrigieren und Forderungen an mich und meine Anwesenheit zu stellen. Als ich ihr mal auf freundliche Art mal sagte, dass ich mich mit ihrer Art schwertue kam von ihr nur der Kommentar: "Wenn du dich anständig aufführen würdest, müsste ich ja nichts sagen"

    Daraufhin habe ich das Gespräch mit meinen Chefs gesucht. Das war noch während meiner Probezeit und das war für mich ein totaler Reinfall. Anstatt das hier mir das Gefühl vermittelt wurde, mich und meine Sorgen ernst zu nehmen, bekam ich gefühlmäßig eins drauf. Es wurde mir meine Fehler vorgehalten. War gar nicht schlecht, dadurch habe ich mir gleiche eine anderer Arbeitsweise angewöhnt (erst mal machen, dann Fragen, was bei meiner alten Arbeitstelle total falsch war) und am Ende habe ich die Probezeit mit Bravur bestanden.

    Dadurch habe ich auch erstmal bezüglich meiner Arbeitskollegin die Füße still gehalten, weil ich nicht wieder einen "auf den Deckel" bekommen wollte. In der Zwischenzeit ist mein Teamleiter gegangen und habe mich sehr gut eingewöhnt. Ich habe am Anfang jeden noch so kleinen Furz mir dokumentiert und notiert und komme mittlerweile sehr gut zurecht.

    Da ich am Anfang noch nicht so fit in einigen Dingen war, hat sich meine Außendienstkollegin angewöhnt, Sachen direkt innerhalb der Zentrale zu klären. Dies ist aber nicht so abgesprochen und mittlerweile könnte ich, wenn ich die Anfragen bekäme, eine gute Antwort geben. Damit, dass diese Dinge "nicht über meinen Tisch laufen" nervt sie mittlerweile echt alle Kollegen und ich werde daraufhin angesprochen. Das Problem dabei ist, dass sie technisch nicht so fit ist wie ich, was für diese Stelle echt nachteilig ist. (Kann z. B. kein Excel oder Word) Auch E-Mails sind nicht ihre Stärke. Wenn sie eine Anfrage stellt an dann sind das nur zwei Sätze E-Mails, wo man sich erstmal eine halbe Stunde überlegen muss, was sie den eigentlich will. Wenn ich einen Verbesserungsvorschlag weitergebe, dann überprüfe ich alle Infos, welche ich habe, mache Screenshots, füge Links ein und stelle alle wichtigen Daten bereit um möglichst wenig Rückfragen zu haben.
    Zudem ergibt sich das Gefühl, dass sie noch nicht wirklich die Prozesse verstanden hat, und damit sich selbst und anderen Mitarbeitern keinen Gefallen tut. Wenn es aber nicht so läuft wie sie es will, dann rennt sie gerne auf die nächsthöhere Distanz zu, jammert rum, und Cheffe sagt dann, es wird so gemacht.

    Nachdem der Chef aber per E-Mail nochmals betont hat, dass es eigentlich meine Aufgabe sei, manche Dinge zu regeln, habe ich mit ihm das Gespräch gesucht. Habe zwei Beispiele gebracht, wo ich klar nachweisen konnte, dass sie sich da nicht an mich gewandt hatte, und wenn ich nichts davon weiß, kann ich es auch nicht regeln. Er meinte, es wäre ihm bewusst und er hoffe nun, dass nun Besserung von ihrer Seite kommen wird. Aber es wird weiterhin beobachtet.

    Nun hat sie in kürzester mir das "Kraut verschüttet", wie man im Bayern so schön sagt. Am Freitag bin ich in Absprache von meinem Chef eine Stunde früher gegangen. (Wir haben flexible Arbeitzeiten. Ich fange immer um acht Uhr an und gehe so um halb sechs. Habe einen Tag in der Woche, wo ich früher gehen muss) Ist ja auch kein Problem. Bloß, da hat sie mir und meinen Chef eine E-Mail geschrieben, wo sie sich beschwert, dass man mich so schlecht erreicht. Auch einige unsere "Kunden" hätten das schon bemerkt.
    Ich bin an diesen Tag um 16:00 Uhr gegangen, statt um halb sechs. Nur, ich rufe die "Klienten" immer zurück wenn ich mal nicht am Platz bin und wenn es wichtig ist, wissen Sie, dass sie mir eine E-Mail schreiben sollten.

    Nun hatte sie heute eine Tagung mit einer Präsentation, welche ich für sie erstellt habe. Diese habe ich über eine Woche vorher geschickt. Am Dienstag hat sie mich angerufen, sie bräuchte die Präsi nochmals, weil sie meine Mail wahrscheinlich gelöscht hat.
    Heute hat sie mir um halb zehn geschrieben, sie bräuchte noch zwei weitere Folien mit Zahlenauswertungen, am besten bis um zwölf Uhr. Ich hatte aber um zehn bis um zwölf Termine. Zum Glück für Sie hatte ich aber die Auswertungen schon gemacht, und konnte Sie ihr "hinschmeissen".

    Leider bin ich jetzt zu meinen Chef gegangen (wofür ich mich schäme) und habe sie verpetzt. Habe aber die Frage so gestellt, dass ich auch ad-hoc Anfragen in Zukunft nicht bearbeiten kann. Ich habe mich heute den ganzen Tag so geärgert, dass ich meine Klappe nicht mehr halten konnte.

    Wenn ihr jetzt meint, es wäre nicht schlimm, es ist nur eines von vielen vielen Bespielen.

    Danke fürs Lesen. Was treiben eure schlimmsten Kollegen so?

    Viele Grüße
    Geändert von moonlady90 (27.10.2017 um 18:08 Uhr) Grund: fehler

  2. Inaktiver User

    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Meine Sicht von außen:
    Das PLUS ist, daß Dein Chef scheinbar hinter Dir steht (war in meinem Fall ja nicht so)
    Das Anmahnen von Unzulänglichkeiten ist kein Petzen, zumal die Kollegin da ja wenig Skrupel hat....

    Irgendwelche Kollegenbrüller kann ich grad nicht liefern, mangels Kollegen (bin seit Jan 17 (fuss-)Krank z.H. und nutze die Auszeit für mein Studium, der Kopf ist ja zum Glück o.k.)

    LG


  3. Registriert seit
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Hallo NNM,

    Schön von dir zu hören. Schade, dass es mit deinem Fuß immer noch nicht besser ist. Wielange brauchst du noch bist du dein Studium abgeschlossen hast?

    Mittlerweile steht Cheffe hinter mir. Er hat ja auch gesehen, dass ich mich sonst mit allen Kollegen gut verstehe (auch wenn ich manchmal einen blöden Spruch raushaue) und meinen Teil der Arbeit liefere.
    Heute habe ich ihm auch schnell eine Präsentation gezaubert, wo er auch zufrieden war.

    Ich habe mit ihm auch heute nochmals gesprochen und habe betont, dass es nicht notwendig nochmals mit ihr zu sprechen. Das habe ich in meiner Antwort E-Mail getan. Ich wollte nur die Rückversicherung von seiner Seite haben, dass er wenn es Probleme gibt, er da hinter mir steht.

    Ich halte Sie einfach für eine Fehlbesetzung. Sie muss besonders im ihren Bereich ein hohe Kompetenz im Bereich Computer/Handy/Tablet haben. Aber Sie kann nicht mal ein einfaches Excel Diagramm machen. So etwas muss ich ihr machen, und dann entstehen solche Situationen mit der Präsi.

    Bin mal gespannt wie es weitergeht. Sie hat ihre Reisekostenabrechnung nun unserer Azubi "aufs Auge gedrückt". Jetzt ist diese, so wie ich, nächste Woche im Urlaub. Gestern hat Sie sie telefonisch nicht erreicht, daraufhin hat Sie ihr eine E-Mail geschrieben. Heute hat Sie sie wieder nicht erreicht. Mittags, wo sie schon daheim war, hat meine Kollegin angerufen. Und dann rumgemotzt, dass sie seit 10 Wochen auf ihr Geld wartet. Sorry, hätte sie die Abrechnung gleich richtig gemacht (sie war viermal falsch im System abgespeichert), dann hätte Sie ihr Geld schon längst. Aber Madame, welche schon seit einem halben Jahr im Außendienst tätig ist, ist zu blöde ihre eigenen Reisekostenabrechnungen zu machen.

    Ich habe da echt wenig Mitleid mit ihr. Viel heiße Luft (reden kann sie ja) aber nichts, rein gar nichts dahinter...


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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Anmahnen von Unzulänglichkeiten ist kein Petzen, zumal die Kollegin da ja wenig Skrupel hat....

    LG
    Ich bin da vielleicht ein wenig komisch für die Arbeitswelt - denn so sehen es meine Kollegen und sahen es in den verschiedensten Stellen auch. Aber ganz ehrlich, ich find ja immer so ne direkte Kommunikation ganz gut und erst wenn die nicht funktioniert, kann man andere Wege schalten.

    Unzulänglichkeiten sind auch oft subjektiv. Bei uns wurde neulich auch jemand wegen seinen Unzulänglichkeiten angesprochen und hat sich dann für einen Wechsel entschieden. Und ich habe da auch bei den Weiterleitern Unzulänglichkeiten gesehen - nur die mahnt keiner an.

    z.B. wird bei uns weitergeleitet, wenn jemand den ganzen Tag redet - aus meiner Sicht reden aber die anderen auch recht viel - ich bin nicht so kommunikativ, daher kann ich z.B. gar nicht einschätzen, ab wann jemand zu viel plaudert und zu wenig arbeitet. Für mich plaudern die alle zuviel...

    Aber wenn mit mir jemand reden will, und ich muss was dringend erledigen, mich konzentrieren, etc. , dann sag ich das auch so, zu der Person direkt. Oder wenn ich finde, dass was falsch ist, außer bei Smalltalk da lass ich die dann in ihren Glauben.

    Oder wenn jemand Dinge mir nicht weiterleitet, dann sage ich halt, ich hab mich jetzt eingearbeitet und kann das wie geplant übernehmen. Leite erstmal alles mir weiter. Da muss ich ja nicht zum Chef gehen oder mit Kollegen über die anderen reden.


  5. Registriert seit
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Zitat Zitat von Wasserfrosch Beitrag anzeigen
    Oder wenn jemand Dinge mir nicht weiterleitet, dann sage ich halt, ich hab mich jetzt eingearbeitet und kann das wie geplant übernehmen. Leite erstmal alles mir weiter. Da muss ich ja nicht zum Chef gehen oder mit Kollegen über die anderen reden.
    Danke Wasserfrosch für deine Meinung. Ich weiß leider nicht wie oft ich ihr schon gesagt hat, sie soll erst etwas zu mit weiterleiten, bevor Sie bei den anderen Sturm läuft. Aber wie gesagt, sie hält sich nicht daran.

    Aber ich muss aufpassen, dass mir ihre Fehler nicht auf die Füße fallen, deshalb hab ich was gesagt. Ihr ist nämlich schon zuzutrauen, dass sie zu unserem Chef geht und sagt, die phöse phöse moonlady hat ihre Arbeit nicht gemacht und mir nicht genug geholfen, die Präsentation fertig zu stellen.
    Deshalb bin ich zu meinem Chef gegangen, damit er mir den Rücken stärkt. Er muss Sie nicht darauf ansprechen, dass habe ich schon getan, aber dass wenn sie mit solchen Vorwürfen kommt, er auch weiß wie er diese Einzuordnen hat.

    Als ich einmal ein Konzept vorgestellt habe, welche ich mir selbstverantwortlich überlegt habe, (ging um mehrere Anpassungen), bestand meine liebe Kollegin unbedingt auf eine Anpassung. Daraufhin habe ich versucht zu erklären, dass ich nicht weiß, ob die Anpassung kommt, weil diese nämlich technisch sehr aufwendig ist und einen Haufen Geld kostet. Daraufhin musste ich mir von ihr anhören, was denn überhaupt mein Job wäre, wenn ich für so etwas nicht kämpfen würde. So nach dem Motto meine Arbeit ist überflüssig.
    Ich habe die ganze Arbeit gemacht und hatte schon mit verschiedenen Leuten gesprochen. Ich wusste deshalb auch, wie aufwendig die Anpassungen sind und wie wahrscheinlich deren Umsetzung.

    Und solche Sticheleien am Laufenden Band machen einen nur wütend. Ich kann ja ihre Sichtweise verstehen, so ist es ja nicht. Aber es war MEINE Arbeit und sie hatte nichts dazu beigetragen. Sie hätte genügend Gelegenheiten gehabt, da sie ja immer bei den "Klienten" ist, mir auch für dieses Konzept Input zu liefern.

    Bevor wir den Termin hatten, habe ich ihr auch alles geschickt, damit sie auch noch ihre Gedanken machen konnte. Dort habe ich auch klar gemacht, dass die eine Änderung nur optional ist. Aber Sie hat mich erst bei diesem Termin zur Schnecke gemacht. Ich versuche konstruktiv mit Kritik umzugehen, aber ihre ist leider nicht konstruktiv.

    Wenn Sie mal zu mir kommt, dann merkt sie schon, dass ich Dinge lösen kann. Manches nicht so schnell wie sie gerne hätte, aber dafür überlegt, konsequent und nachhaltig.

  6. Inaktiver User

    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Liebe moonlady,
    ich sitze grad an der BA Arbeit, bis April hoffe ich den BA zu haben....
    LG NNMi

  7. Avatar von Sugarnova
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Wowza.

    Dass sie dich an einem Freitag anschwaerzt, weil du nach Absprache frueher gehst, das geht gar nicht. Und Aufgaben abladen ... warum musst DU ihre Inkompetenzen ausbuegeln? Grenz dich von ihr ab, und grenz auch um Himmels Willen Deine Arbeitsbereiche ab. Ihre Praesis soll die Dame dochalleine machen.

    Ich hatte bzw. habe so "Kollegen" auch in meinem Arbeitsbereich, ich hatte da auch ne ganz nette "Intrige" von denen (= Anschwaerzen beim Cheffe, was absolut NICHTS mit meiner Arbeit zu tun hatte), den Thread findest du noch.

    Ja, ich bin auch so jemand wie du - ich muss nicht Best Buddies mit meinen Arbeitskollegen sein, aber ein gewisses Miteinander Auskommen tut mir auch gut.

    Ich hab gelitten wie ein Hund am Anfang (das Feedback hat mir sehr geholfen), aber ich hab einfach meinen Job gemacht. Ja, auch (unbezahlte) Ueberstunden, um mein Projekt voranzutreiben. Und ich habe mir Verbuendete ausserhalb gesucht, und Projekte ausserhalb.

    Allerdings kannn ich mich GsD ganz gut abgrenzen.

    Das Allerwichtigste ist aber, dass ich mich auf mich selbst konzentriere. Kein Gedankenkreisen um die anderen mehr. Ja, es nagt immer noch ein wenig an mir, dass die damit "davonkommen". Obwohl die auch nicht gerade die Vielleister sind, sagen wir es mal nett.

    1. Mach deinen Job
    2. Mach ihn gut
    3. Grenz dich so gut wie moeglich ab.
    4. Konzentrier dich auf dich selbst.

    Das finde ich fast das Allerwichtigste.
    Geändert von Sugarnova (28.10.2017 um 15:50 Uhr)

  8. Moderation
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Leider bin ich jetzt zu meinen Chef gegangen (wofür ich mich schäme) und habe sie verpetzt.
    Wenn dur ihrentwegen Arbeit doppelt machen oder eingeplante Arbeit liegenlassen mußt, weil sie kurzfristig was will, sollte der Chef das wissen.

    Dein Posting liest sich, als wäre sie deine Chefin. Ich nehme an, daß ist der Eindruck, den sie erwecken möchte?

    Mein Kollege des Grauens war einer, der alles wußte, alles machte (zu allen Tages- und Nachtzeiten), nichts dokumentierte, nicht erzählte, was er gemacht hatte, und keine Fragen beantwortete.

    Zu Sugarnovas Tipps möchte ich hinzufügen:
    5: Dokumentiere, was du tust und was läuft.
    6: Sachen schneller ansprechen als die Kollegin, proaktiv auftreten.
    7: Immer feste lächeln.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (28.10.2017 um 21:13 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Ich möchte dir die Gewaltfreie Kommunikation empfehlen.

    Einmal lernt man, gut auf sich selbst zu schauen und zu verstehen-- und dasselbe geschieht zeitgleich zu den anderen Menschen (in dem Moment, wo ich mich besser verstehe, verstehe ich auch andere Menschen besser).
    Dann, wie man gut miteinander ins Gespräch geht.
    Ansprechen ohne Angriff oder Vorwurf, bei sich bleiben, klare Bitten formulieren- ist eine gute Chance, mit anderen Menschen in einen guten Kontakt (und etwas, was wir so nie gelernt haben).


  10. Registriert seit
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    AW: Sie treibt mich noch in den Wahnsinn!

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Wowza.
    1. Mach deinen Job
    2. Mach ihn gut
    3. Grenz dich so gut wie moeglich ab.
    4. Konzentrier dich auf dich selbst.

    Das finde ich fast das Allerwichtigste.
    Danke Supernova, ich habe mir deinen Thread nochmals durchgelesen und bei mir ist es nicht ganz schlimm. Ich weiß ja wenigstens wer mein Feind ist.

    Das mit dem Abgrenzen ist tatsächlich nicht so einfach. Meine Kollegin und ich sind nämlich zwei Seiten eine Medaille. Sie im Außendienst und ich im Innendienst. Sie kann mir als durchaus "Anweisungen" geben. Wenn Sie draußen bei den Klienten ist, und ihr was auffällt, muss sie mir berichten und ich muss dem auf dem Grund gehen.
    Genauso war das mit der Präsentation. Diese habe ich für beide Kolleginnen vorbereitet. Aber in Gegensatz zu der anderen, (mit der ich mich Blendend verstehe) hat sie zuerst die Präsentation verschluddert und wollte noch kurzfristige Änderungen. Und da gebe ich euch recht, kurzfristige Sachen müsste sie selber machen können. (Sie kann es aber nicht!!!)
    Und da habe ich bei meinen Chef nochmals klargestellt, dass ich solchen Situationen keine Ergebnisse liefern kann.

    Umgekehrt kann ich natürlich auch auf sie zugehen und sagen, beim Klienten xy tritt dieser Fehler besonders oft auf. Sprich das mal an und kläre das.

    Abschließend muss ich betonen, dass mein Chef will, dass Sie immer auf mich zuerst zugeht. Meine beiden Außendienstkolleginnen haben unterschiedliche Regionen und da macht es Sinn, dass ihre Erfahrungen gebündelt an einer Stelle landen. Dann kann ich auch die Problematiken bewerten und bei den richtigen Teams platzieren.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Ich möchte dir die Gewaltfreie Kommunikation empfehlen.
    Hallo kenzia,

    Mir ist das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation durchaus bekannt, (im Studium gelernt) und ich versuche sie so weit ich schon kann in meinem Alltag anzuwenden. Besonders, wenn ich mir ein Herz fasse und jemanden auf ein unangemessenes Verhalten anspreche, wie oben schon beschrieben, bekam ich die Antwort: "Wenn du dich anständig aufführen würdest, dann müsste ich nichts sagen!" Da war ich schon ziemlich sprachlos danach.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe moonlady,
    ich sitze grad an der BA Arbeit, bis April hoffe ich den BA zu haben....
    LG NNMi
    Liebe NNMI,

    Ich wünsche dir ganz viel Glück und Kraft dafür. Ich war auch froh, als ich meinen Abschluss in der Tasche hatte.

    Danke nochmals für eure Meinungen. Mir hilft es tatsächlich, darüber zu schreiben und reden. Ich bin ja persönlich sehr jung (erst 27 Jahre) und mir fällt das mit dem nicht Aufregen echt schwer. Wenn ich nicht detaillierter Schreiben kann, dann tu es mir leid. Aber ich arbeite in einen echt speziellen Bereich und muss aufpassen, damit man mich nicht wiedererkennen kann.

    Aber Sie ist ein gute Übung für mich und meinen zukünftigen Arbeitsweg. So rede ich es mir ein.
    Positiv für mich ist auch, dass ich spätestens im Januar temporär meine Ruhe habe werde. Dann geh ich nämlich in den Mutterschutz. Ich werde zwar relativ schnell wieder reduziert anfangen (nach vier Monaten) und spätestens nach 1 1/2 Jahren wieder Vollzeit zurückkehren. So zumindest der Plan (mit meinen Mann abgesprochen und abgesegnet ;-)). Aber ich mache mir natürlich Sorgen wie es in der Arbeit weitergeht.

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