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Thema: Oma verstorben- krankmelden?
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11.10.2017, 10:55
AW: Oma verstorben- krankmelden?
LG, Karkulka
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11.10.2017, 11:06
AW: Oma verstorben- krankmelden?
Es spielt überhaupt keine Rolle, WARUM man sich schlecht fühlt, Fakt ist, dass die TE schreibt, sie fühlt sich nicht gut - und da ist eine AU nun mal gerechtfertigt und genau richtig. Wenn es einem schlecht geht, muss man nicht mit dem AG diskutieren, ob AU oder Urlaub - man geht zum Arzt und lässt sich krank schreiben. Ganz normaler Vorgang.
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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11.10.2017, 11:13
AW: Oma verstorben- krankmelden?
Mein herzliches Beileid zum Tod deiner Oma.

Deine Chefin hat Verständnis, das ist doch schon mal sehr gut. Als meine Oma gestorben ist, da bin ich weiter zur Arbeit gegangen und habe bei jeder Gelegenheit losgeheult. Das war auch für meine Arbeitskollegen ziemlich blöd, ein falsches Wort und zack, schon habe ich wieder geweint.
Wenn du das Gefühl hast, du wärst eigentlich arbeitsfähig, möchtest aber gerne bei deiner Familie sein, dann würde ich Urlaub einreichen. Wenn du aber von Weinkrämpfen geschüttelt wirst und sowieso zu nichts zu gebrauchen bist, dann würde ich mich vom Arzt krankschreiben lassen.
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11.10.2017, 12:00
AW: Oma verstorben- krankmelden?
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11.10.2017, 12:02
AW: Oma verstorben- krankmelden?
Wo fängt das an und wo hört das auf?
Mancher fühlt sich nicht gut weil er 2 kg zugenommen hat, der nächste hat Liebeskummer und der Dritte hat sich mit seinen Eltern gestritten.
Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, warum man sich schlecht fühlt. Schicksalsschläge gehören zum Leben und mal fühlt man sich gut und manchmal eben schlecht. Da kann man ja nun nicht jedes mal krank zu Hause bleiben.
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11.10.2017, 12:13
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11.10.2017, 12:19
AW: Oma verstorben- krankmelden?
Mein Beileid zu Deinem Verlust!

So aehnlich haette ich das spontan auch gesehen.
Gibt es in Deutschland oder in Deiner Firma vielleicht eine Art Sonderurlaub fuer solche Faelle, also eben keine Krankheit, aber nachvollziehbare emotionale Belastung und Arbeitsunfaehigkeit? Hier im UK heisst das "compassionate leave", also "Urlaub aus Mitgefuehl", und das gibt es (in der Regel 2-5 Tage) zusaetzlich zum Jahresurlaub.
Wenn das in Deutschland der Hausarzt entscheidet oder absegnet, ist das natuerlich auch der korrekte Weg.Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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11.10.2017, 12:21Inaktiver User
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11.10.2017, 12:22Inaktiver User
AW: Oma verstorben- krankmelden?
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11.10.2017, 12:29
AW: Oma verstorben- krankmelden?
Ich finde diese Debatte hier auch muessig, ob "man" nach einem Todesfall nun arbeitsfaehig ist oder nicht. Das ist in etwa so hilfreich wie: "Schwanger ist nicht krank!" oder: "ICH kann auch immer arbeiten, wenn ich meine Tage habe." Das ist aber fuer die Schwangere, die oft Blutungen hat und sich die Seele aus dem Leib kotzt, oder die Menstruierende, die 40 Fieber und Schwindelanfaelle hat, vollkommen irrelevant, wie toll sich andere Menschen fuehlen.
Wie hier schon mehrfach festgestellt wurde, kann ein Arzt das in jedem Fall individuell einordnen und entscheiden, das ist doch vollkommen in Ordnung. Da muss die BriCom jetzt nicht der TE vorgeben, wie sie sich zu fuehlen hat.Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer



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