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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen

    Das ist kein Schicksalsschlag, das ist das Leben. Damit kann man klar kommen.
    Genau, dass meine ich. Wir alle sterben irgendwann. Es kann jeden von uns jederzeit treffen. Das gehört einfach dazu.
    LG, Karkulka

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Es spielt überhaupt keine Rolle, WARUM man sich schlecht fühlt, Fakt ist, dass die TE schreibt, sie fühlt sich nicht gut - und da ist eine AU nun mal gerechtfertigt und genau richtig. Wenn es einem schlecht geht, muss man nicht mit dem AG diskutieren, ob AU oder Urlaub - man geht zum Arzt und lässt sich krank schreiben. Ganz normaler Vorgang.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von LiNO89 Beitrag anzeigen
    Nun habe ich heute morgen auf Arbeit angerufen und meiner Chefin das so gesagt und gesagt das ich mich nicht fühle. Sie gab mir für heute den Tag als krank frei.

    (...) Aber mir geht es darum das ich Angst habe das es auf Arbeit blöd rüber kommt, falls sie mir nicht das okay geben das ich nicht kommen brauch oder sie mir die Tage als "krank" geben. ( bis zu 3 Tagen brauchen wir kein Attest vom Arzt)
    Mein herzliches Beileid zum Tod deiner Oma.

    Deine Chefin hat Verständnis, das ist doch schon mal sehr gut. Als meine Oma gestorben ist, da bin ich weiter zur Arbeit gegangen und habe bei jeder Gelegenheit losgeheult. Das war auch für meine Arbeitskollegen ziemlich blöd, ein falsches Wort und zack, schon habe ich wieder geweint.

    Wenn du das Gefühl hast, du wärst eigentlich arbeitsfähig, möchtest aber gerne bei deiner Familie sein, dann würde ich Urlaub einreichen. Wenn du aber von Weinkrämpfen geschüttelt wirst und sowieso zu nichts zu gebrauchen bist, dann würde ich mich vom Arzt krankschreiben lassen.

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Karkulka Beitrag anzeigen
    Genau, dass meine ich. Wir alle sterben irgendwann. Es kann jeden von uns jederzeit treffen. Das gehört einfach dazu.
    Dass Menschen trauern, gehört aber auch dazu. Und das ist etwas, was oft wenig berücksichtigt wird.

    Liebe TE, zuerst einmal mein Beileid zum Tod deiner Oma.

    In deinem Fall hat die Chefin Verständnis. Das ist schonmal gut!
    Hast du dich schon entschieden, wie du vorgehen wirst?

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Es spielt überhaupt keine Rolle, WARUM man sich schlecht fühlt, Fakt ist, dass die TE schreibt, sie fühlt sich nicht gut - und da ist eine AU nun mal gerechtfertigt und genau richtig. Wenn es einem schlecht geht, muss man nicht mit dem AG diskutieren, ob AU oder Urlaub - man geht zum Arzt und lässt sich krank schreiben. Ganz normaler Vorgang.
    Wo fängt das an und wo hört das auf?
    Mancher fühlt sich nicht gut weil er 2 kg zugenommen hat, der nächste hat Liebeskummer und der Dritte hat sich mit seinen Eltern gestritten.
    Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, warum man sich schlecht fühlt. Schicksalsschläge gehören zum Leben und mal fühlt man sich gut und manchmal eben schlecht. Da kann man ja nun nicht jedes mal krank zu Hause bleiben.

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, warum man sich schlecht fühlt. Schicksalsschläge gehören zum Leben und mal fühlt man sich gut und manchmal eben schlecht. Da kann man ja nun nicht jedes mal krank zu Hause bleiben.
    Jein. Ich verstehe, was du meinst. Aber dann könnte man allgemein im Grunde auch gleich die Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber entbinden.

  7. Moderation

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Mein Beileid zu Deinem Verlust!

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Es heißt ja nicht krank, sondern arbeitsunfähig. Ob Lino89 in ihrem derzeitigen Zustand arbeitsfähig wäre, kann nur sie selbst wissen. Allerdings stimme ich dir zu, dass die Firma hier ganz sicher kurzfristig Urlaub gewähren würde.
    So aehnlich haette ich das spontan auch gesehen.

    Gibt es in Deutschland oder in Deiner Firma vielleicht eine Art Sonderurlaub fuer solche Faelle, also eben keine Krankheit, aber nachvollziehbare emotionale Belastung und Arbeitsunfaehigkeit? Hier im UK heisst das "compassionate leave", also "Urlaub aus Mitgefuehl", und das gibt es (in der Regel 2-5 Tage) zusaetzlich zum Jahresurlaub.
    Wenn das in Deutschland der Hausarzt entscheidet oder absegnet, ist das natuerlich auch der korrekte Weg.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  8. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass die TE schreibt, sie fühlt sich nicht gut - und da ist eine AU nun mal gerechtfertigt und genau richtig. Wenn es einem schlecht geht, muss man nicht mit dem AG diskutieren, ob AU oder Urlaub - man geht zum Arzt und lässt sich krank schreiben. Ganz normaler Vorgang.
    *räusper* Ob eine AU „gerechtfertigt“ ist oder nicht, entscheidet doch erst mal der Arzt, der sie ausstellt, oder habe ich da was falsch verstanden?

  9. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Karkulka Beitrag anzeigen
    Genau, der Tod gehört zum Leben dazu. Eine Bekannte hat nach dem Suizid ihres Sohnes auch nur die 2 freien Tage beansprucht, die ihr zustanden, hat dann noch drei Tage Urlaub genommen und ist dann selbstverständlich wieder zum Dienst erschienen.
    Zitat Zitat von Karkulka Beitrag anzeigen
    Genau, dass meine ich. Wir alle sterben irgendwann. Es kann jeden von uns jederzeit treffen. Das gehört einfach dazu.
    Ich kann nicht glauben, dass du das ernst meinst. Selbstverständlich zum Dienst erschienen, gehört ja schließlich zum Leben, so ein Selbstmord des Kindes.

    Schließlich sterben alle mal.

    Sollen sich nicht so anstellen, die Weicheier.

  10. Moderation

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Ich finde diese Debatte hier auch muessig, ob "man" nach einem Todesfall nun arbeitsfaehig ist oder nicht. Das ist in etwa so hilfreich wie: "Schwanger ist nicht krank!" oder: "ICH kann auch immer arbeiten, wenn ich meine Tage habe." Das ist aber fuer die Schwangere, die oft Blutungen hat und sich die Seele aus dem Leib kotzt, oder die Menstruierende, die 40 Fieber und Schwindelanfaelle hat, vollkommen irrelevant, wie toll sich andere Menschen fuehlen.

    Wie hier schon mehrfach festgestellt wurde, kann ein Arzt das in jedem Fall individuell einordnen und entscheiden, das ist doch vollkommen in Ordnung. Da muss die BriCom jetzt nicht der TE vorgeben, wie sie sich zu fuehlen hat.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


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    Maxi Gstettenbauer

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