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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von LiNO89 Beitrag anzeigen
    Mir würden 2-3 Tage reichen und ich würde zur Not auch meinen Resturlaub nehmen.
    Wieso zur Not? Mach das doch. Ich hebe mir auch immer ein paar Tage Resturlaub auf weil man nie weiß, wann man unerwartet freie Tage benötigt. Das jetzt ist so ein Fall.

  2. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    den vorschlag von promethea finde ich gut. halb krank meldung (bis zu 3 tage ) und dann noch urlaub.
    ich würde von zuhause aus deine chefin nochmal anrufen und ihr sagen wie es jetzt weitergeht (bei euch zuhause) und wie sie das dienstlich regeln will.

    je nach lage, wie schnell die beerdigung ist- brauchst du dafür auch noch mal einen oder zwei tage für dich. da würde vielleicht die krankmeldung wirklich sinn machen. kommt auch drauf an wie direkt du mit deiner chefin reden kannst.

    ich war nach dem, absehbaren, tod meiner grossmutter 2 wochen dienstunfähig. da ging nichts mehr.


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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Allerdings gibt es beim Tod bestimmter Personen Anspruch auf Sonderurlaub, bei anderen nicht.
    Das ist richtig. Trotzdem sagt das nichts über die Verfassung des Trauernden aus. Bei Tod des Ehepartners gibt es z.B. 2 Tage Sonderlaub. Mein Chef war nach dem Tod seiner Frau ein halbes Jahr krank und ist dann mit dem Hamburger Modell wieder eingestiegen.


    LG, BNH2009

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Mal ganz im Ernst, ja es belastet einen wenn ein geliebter Mensch stirbt, aber so ist das Leben...

    Es ist schon nett dass die Chefin einem diesen Tag zugesteht, aber krank schreiben wegen Traurig sein, nun ja, es gibt Traurig sein und gelähmt sein vor Traurigkeit...

    Nimm Urlaub! Wenn Du Dich vom ersten Schrecken erholt hast kannst Du immer noch entscheiden ob Du arbeiten kannst oder nicht.... Dann kannst Du noch immer zum Arzt gehen...
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Mal ganz im Ernst, ja es belastet einen wenn ein geliebter Mensch stirbt, aber so ist das Leben...
    ..
    Genau, der Tod gehört zum Leben dazu. Eine Bekannte hat nach dem Suizid ihres Sohnes auch nur die 2 freien Tage beansprucht, die ihr zustanden, hat dann noch drei Tage Urlaub genommen und ist dann selbstverständlich wieder zum Dienst erschienen.
    LG, Karkulka

  6. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Allerdings gibt es beim Tod bestimmter Personen Anspruch auf Sonderurlaub, bei anderen nicht.
    das regelt jeder arbeitgeber anders. es gibt keinen rechtsanspruch auf sonderurlaub.

  7. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Binneuhier2009 Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Trotzdem sagt das nichts über die Verfassung des Trauernden aus. Bei Tod des Ehepartners gibt es z.B. 2 Tage Sonderlaub. Mein Chef war nach dem Tod seiner Frau ein halbes Jahr krank und ist dann mit dem Hamburger Modell wieder eingestiegen.
    Der war aber nicht "wegen Trauerfall" arbeitsunfähig, sondern vermutlich wegen einer daraus resultierenden Depression.

  8. Inaktiver User

    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Mein Beileid.

    Wie ist denn sonst das Verhältnis zur Chefin und auf der Arbeit?

    Wenn es gut ist, würde ich es wohl so machen, es ihr genauso zu schildern, wie Du es uns hier geschildert hast:

    Der Tod Deiner Oma nimmt Dich sehr mit und Du fühlst Dich momentan nicht arbeitsfähig.
    Verständlich, in meinen Augen, wenn Konzentration nicht da ist und man ständig weinen muß.


    Vielleicht reagiert die Chefin ja von sich aus mit dem Krankschreiben-Vorschlag, das wirst Du schon im Gespräch spüren.

    Wenn nicht und sie regelrecht ablehnend sein sollte, würde ich mich rechtlich informieren und dann tatsächlich je nachdem eine Krankschreibung einreichen oder den Urlaub.

    Dir alles Liebe.

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von Karkulka Beitrag anzeigen
    Genau, der Tod gehört zum Leben dazu. Eine Bekannte hat nach dem Suizid ihres Sohnes auch nur die 2 freien Tage beansprucht, die ihr zustanden, hat dann noch drei Tage Urlaub genommen und ist dann selbstverständlich wieder zum Dienst erschienen.
    Und das ist eure Erwartung, wie Menschen mit dem Tod eines geliebten Menschen umgehen - so schnell haben die gefälligst wieder arbeitsfähig zu sein? Ich fasse es nicht!

    Und nein - ich würde weder nochmal mit der Chefin reden und verhandeln noch rechtlichen Beistand einholen - es geht viel reibungsloser mit einer ganz normalen AU-Meldung. Nicht, dass man sich mit dem Reden, Verhandeln - bissl AU, bissl Urlaub noch in was reinreitet...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  10. gesperrt

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    AW: Oma verstorben- krankmelden?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Und das ist eure Erwartung, wie Menschen mit dem Tod eines geliebten Menschen umgehen - so schnell haben die gefälligst wieder arbeitsfähig zu sein? Ich fasse es nicht!
    Es gibt keine allgemeingültige Verhaltensweise für Hinterbliebene.
    Trauer ist individuell.

    So ist für den Einen die Lösung, sofort wieder arbeiten zu gehen, während ein Anderer sechs Wochen krank geschrieben ist.
    Ich persönlich habe eher Verständnis für die rustikale Variante, aber ich will mich nicht zum Richter aufschwingen.

    Großeltern sterben irgendwann. Das ist kein Schicksalsschlag, das ist das Leben. Damit kann man klar kommen.

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