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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fragen wenn man nicht sicher ist sollte man immer. Aber in erster Linie erwarte ich doch , dass der neue Mitarbeiter weiß was er tut. Du bist doch aufgrund deiner Kenntnisse eingestellt worden oder nicht?
    Nur bedingt... Die Stelle war recht breit ausgeschrieben was den beruflichen Hintergrun angeht. Mir wurde schon im Bewerbungsprozess gesagt dass man mir das was ich noch nicht weiß, oder noch nicht wissen kann beibringen würde und dass eine längere Einarbeitung wenn man extern dazu kommt normal sei. Auch Leute aus anderen Abteilungen oder Kunden haben inzwischen zu mir gesagt ,dass man mindestens ein halbes Jahr brauchen würde bis man einigermaßen durchblickt und 1-2 um wirklich in der Branche drin zu sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur arbeiten nach Anweisung könnte ich gar nicht...
    In den ersten 6 Monaten würde mir das helfen so dass ich dann so nach und nach selber weiß was wichtig ist oder sein könnte und Dinge intiieren kann wenn es nötig ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du klingst unsicher wieso hast du dich bei einem Großkonzern beworben? Nach drei Monaten solltest du allein arbeiten können. Zusammenhänge des Konzerns bekommt man doch nebenbei mit.
    s.o. Die Stelle hörte sich interessant an und das Profil (was wie gesagt teilweise breit/allgemein formuliert war) passt schon zu mir. Und weil ich mich von den Aufgaben undd dem Gehalt weiterentwickeln wollte. Es is ein sehr großer und renommierter AG.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was genau machst du den ganzen Tag? Eigenes Büro eigener Aufgabenbereich?
    Wie weiter oben gesagt es ist eine überschaubares Team an 2 Standorten und letztendlich hat jeder seinen eigenen (Themen) Bereich wobei es aber auch viele Überlappungen gibt, Jede Stelle ist relativ unabhängig. Ich kann da nicht mehr ins Detail gehen auf die Gefahr hin erkannt zu werden...
    Geändert von AllyPally (07.10.2017 um 15:55 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbes

    Zitat Zitat von AllyPally Beitrag anzeigen
    Nur bedingt... Die Stelle war recht breit ausgeschrieben was den beruflichen Hintergrun angeht. Mir wurde schon im Bewerbungsprozess gesagt dass man mir das was ich noch nicht weiß, oder noch nicht wissen kann beibringen würde und dass eine längere Einarbeitung wenn man extern dazu kommt normal sei. Auch Leute aus anderen Abteilungen oder Kunden haben inzwischen zu mir gesagt ,dass man mindestens ein halbes Jahr brauchen würde bis man einigermaßen durchblickt und 1-2 um wirklich in der Branche drin zu sein.
    Einer der Kritikpunkte war ja mangelnde Eigeninitiative. Man kann auch Eigeninitiative zeigen, wenn man sich gerade noch einarbeitet. Das Beispiel mit dem externen Dokument ist ja recht sprechend. Ich kann gut verstehen, dass dein Chef da erwartet hat, dass du ihm das Dokument nicht nur kommentarlos weiterleitest, sondern etwas damit tust, das zeigt, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast, eine Analyse, eine Handlungsempfehlung, was auch immer in dem Moment angebracht war. Siehst du das anders?

    Du sagst, du hättest früher mal woanders Ärger bekommen, da du unabgesprochen vorgeprescht bist und deshalb bist du jetzt vielleicht etwas zurückhaltender. Beim ersten Beispiel, der zweiten Aufgabe, die du nicht fertiggestellt hast, weil du andere Prioritäten gesetzt hast und auch keine Deadline bekommen hast, hättest du aber a) eine Deadline erfragen oder vorschlagen können und b) hättest du doch auch zwischendurch in deinen Meetings mit dem Chef sagen können, dass du dran bist, gerade X machst und deine weiteren Schritte wären jetzt X und Y. Ob du noch was zusätzlich berücksichtigen könntest? Dann bräuchtest du noch zwei Tage oder Wochen länger, wäre das okay? So bekommst du ja auch viel eher ein Gefühl für die Priorität der Sache und kannst korrigierend eingreifen.

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbes

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einer der Kritikpunkte war ja mangelnde Eigeninitiative. Man kann auch Eigeninitiative zeigen, wenn man sich gerade noch einarbeitet. Das Beispiel mit dem externen Dokument ist ja recht sprechend. Ich kann gut verstehen, dass dein Chef da erwartet hat, dass du ihm das Dokument nicht nur kommentarlos weiterleitest, sondern etwas damit tust, das zeigt, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast, eine Analyse, eine Handlungsempfehlung, was auch immer in dem Moment angebracht war. Siehst du das anders?

    Du sagst, du hättest früher mal woanders Ärger bekommen, da du unabgesprochen vorgeprescht bist und deshalb bist du jetzt vielleicht etwas zurückhaltender. Beim ersten Beispiel, der zweiten Aufgabe, die du nicht fertiggestellt hast, weil du andere Prioritäten gesetzt hast und auch keine Deadline bekommen hast, hättest du aber a) eine Deadline erfragen oder vorschlagen können und b) hättest du doch auch zwischendurch in deinen Meetings mit dem Chef sagen können, dass du dran bist, gerade X machst und deine weiteren Schritte wären jetzt X und Y. Ob du noch was zusätzlich berücksichtigen könntest? Dann bräuchtest du noch zwei Tage oder Wochen länger, wäre das okay? So bekommst du ja auch viel eher ein Gefühl für die Priorität der Sache und kannst korrigierend eingreifen.
    Hätte hätte... und hinterher ist man schlauer... dass ich zu abwartend war ist ja inziwschen klar. Ich hatte einfach immer im Hinterkop dass ich nichts falsch machne will und das hat mich gehemmt und das Ergebnis kenne wir nun.

    In dem konkreten Fall mit dem Dokument habe ich einfach gar nichts gedacht. Schick mir das mal - ich habe geschickt. Schick mir das mal und mach eine Analyse vorher hätte mir geholfen - hat er halt nicht gesagt... JETZT ist mir das auch klar dass ich alles was bei mir über den Tisch geht genauer anschaue und nicht mehr nur auf Auträge warte.

    Ich war in den ersten 2 Monaten aber wirklich sehr auf das "aufnehmen" fokussiert und hab mich gar nicht kompetent genug gefühlt groß selbst was anzustoßen. Und mir wurde ja auch gesagt das braucht alles seine Zeit und das kommt schon noch. Es war schon teilweise eine gewisse Reizüberflutung - Themen, Personen, Geschäftbereiche, Standorte, Vorgehensweisen, Zielsetzungen, Botschaften, Reisen, Events...
    Mittendrin hatte ich noch meinen Umzug quer durch Deutschland allein zu organisieren.
    Ich will keine Ausreden finden, wie gesagt, ich kann es nicht rückgängig machen wie und was gelaufen ist und versuche jetzt nach vorne zu blicken. Aber ein paar Gründe muss es ja gegeben haben, dass ich da irgendwie den Schuss nicht gehört hab... Sonst hatte ich noch nie Probleme in der Probezeit! Bei dem Job ist der Druck wohl einfach größer...

  4. Inaktiver User

    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    6 Monate nichts tun als auf Anweisungen zu warten ist nicht Sinn einer Einstellung. Du kostest doch Geld!! Der AG will produktive Mitarbeiter, dass du Fehler machst als Neue und nicht alles wissen kannst ist logisch aber nicht tun?

    Mich wundert dass da niemand was gesagt hat!

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Ich kann mir schon vorstellen, dass bei Umzug, neue wohnung, neue kollegen, neue Prozesse, aufgaben, hierarchien, Standorte usw du "froh" warst, wenn du einen Auftrag durch hattest und darüber nicht weiter überlegt hast, aus Eigeninitiative weitere Themen zu aktivieren. Wenn dir noch dazu auch gesagt wurde, alles andere kommt irgendwann....

    Jetzt ist es so dass es eben doch erwartet wurde. Ich würde, wie gesagt, ab jetzt einfach aktiver rangehen, um zu signalisieren, dass die kritik bei dir ankam und du auch entsprechend performen kannst.

    Das Problem mit den benachbarten Bereichen bei schnittstellen und was die überhaupt wissen wollen/müssen/dürfen kenne ich. Manches sollte man ja eben nicht in andere Bereiche kommunizieren oder eben zumindest anders verpackt. Hier hilft mir nur dass man so nach und nach mitkriegt, wer wird zu erst mit welchen inhalten informiert. Ich denke, das wird sich nun nach 3(?) monaten nach und nach einstellen, sodass diese Unsicherheit verschwinden wird. Du kannst ja auch deine eigene art und weise einbringen, selbst "Standards" setzen. Manchmal hab ich versucht alles rixhtig zu machen und vor mir wurde das so auf diese art nie bearbeitet oder kommuniziert sodass mir über meine Umsetzung meine schnittstellen/empfänger sehr dankbar waren.

    Vg
    Tristesse

  6. gesperrt

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht ganz verstanden.

    Du hast ein etwas negatives Feedback zu zwei Themen erhalten.

    Hast du denn einen Aufgabenbereich den du abarbeitest den ganzen Tag? Bisher hört sich das ein bisschen so an, als würdest du irgendwie den ganzen Tag nur dasitzen, was du sicher nicht tust.

    Wenn du sagst, du hast eine Projektleiterin, dann arbeitest du ja anscheinend mit Aufgaben konkret an einem Projekt mit, bekommst du das hin?

  7. Inaktiver User

    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbes

    Zitat Zitat von AllyPally Beitrag anzeigen
    ... Sonst hatte ich noch nie Probleme in der Probezeit! Bei dem Job ist der Druck wohl einfach größer...
    Bei deinen anderen Jobs hattest du aber weniger Berufserfahrung. Jetzt müsstest du ja irgendwo zwischen "Projektmanager" und "Senior PM" stehen, und da ist die Erwartungshaltung wie gesagt eine deutlich höhere.

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht ganz verstanden.

    Du hast ein etwas negatives Feedback zu zwei Themen erhalten.

    Es waren zwei Beispiele genannt im Rahmen des Gesprächs. Aber da in dem Feedback konkret betont wurde nun ist schon die Hälfte der Probezeit rum und es wird /wurde mehr erwartet (allgemein) hab ich halt Panik gekriegt, dass ich da was völlig verpasst oder falsch verstanden habe und das nicht mehr ausbügeln kann. Bzw überlege was ich nun am besten und kurzfristigsten/sichtbarsten machen kann.

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Hast du denn einen Aufgabenbereich den du abarbeitest den ganzen Tag? Bisher hört sich das ein bisschen so an, als würdest du irgendwie den ganzen Tag nur dasitzen, was du sicher nicht tust.
    Nein, natürlich sitze ich nicht rum und drehe Däumchen!! In den allerersten Wochen gab es natürlich auch mal Leerlauf. Da hatte ich ja dann bereits signalisiert das ich das nicht so gut finde, dass ich mich da so passiv fühle und dann kam eben immer etwas in die Richung stresse dich nicht, das braucht seine Zeit bis man selber fundiert was machen kann usw.
    Wie gesagt will ich zu meine Tätigkeiten nicht so ins Detail gehen weil ich nicht riskieren will, dass es jemand liest aus dem Team, auch wenn das Risiko klein ist...

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Wenn du sagst, du hast eine Projektleiterin, dann arbeitest du ja anscheinend mit Aufgaben konkret an einem Projekt mit, bekommst du das hin?
    Sie ist nicht "meine" PL. Die Struktur ist schwer zu erklären. Es ist ein Projekt aus einer anderen Abteilung was inhaltlich viele Überschneidungen mit den Themen meiner Abteilung hat und wir tauschen uns da sehr viel aus. Ich habe keine Projekte in dem Sinne, eher fortlaufenden Dinge.

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Zitat Zitat von Tristesse88 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir schon vorstellen, dass bei Umzug, neue wohnung, neue kollegen, neue Prozesse, aufgaben, hierarchien, Standorte usw du "froh" warst, wenn du einen Auftrag durch hattest und darüber nicht weiter überlegt hast, aus Eigeninitiative weitere Themen zu aktivieren. Wenn dir noch dazu auch gesagt wurde, alles andere kommt irgendwann....

    Jetzt ist es so dass es eben doch erwartet wurde. Ich würde, wie gesagt, ab jetzt einfach aktiver rangehen, um zu signalisieren, dass die kritik bei dir ankam und du auch entsprechend performen kannst.

    Das Problem mit den benachbarten Bereichen bei schnittstellen und was die überhaupt wissen wollen/müssen/dürfen kenne ich. Manches sollte man ja eben nicht in andere Bereiche kommunizieren oder eben zumindest anders verpackt. Hier hilft mir nur dass man so nach und nach mitkriegt, wer wird zu erst mit welchen inhalten informiert. Ich denke, das wird sich nun nach 3(?) monaten nach und nach einstellen, sodass diese Unsicherheit verschwinden wird. Du kannst ja auch deine eigene art und weise einbringen, selbst "Standards" setzen. Manchmal hab ich versucht alles rixhtig zu machen und vor mir wurde das so auf diese art nie bearbeitet oder kommuniziert sodass mir über meine Umsetzung meine schnittstellen/empfänger sehr dankbar waren.

    Vg
    Tristesse
    Danke Genau so!
    Ja, genau das will ich versuchen. Ich hoffe halt ich kann das so kommunizieren. Und dass es noch nicht zu spät ist...

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    AW: Kritik in der Probezeit - wie verbessern?

    Hi,

    du weisst ja nie, was deine Kollegen über dich sagen, wenn sie vom AL befragt werden - vorne so, hinten so!

    Da ich ebenso wie Du wohl gerade die Häfte der Probezeit hinter mir habe, hier mal ein Beispiel aus meinem Neu-Arbeitsleben: eine "Kollegin" hat einen Teil ihrer Arbeit ohne Information an ihren Chef, meinen Chef oder mich einfach eingestellt, denn "ich wäre ja jetzt da und das wäre doch jetzt meine Aufgabe". Spaßig, oder? Proaktives Handeln hat eben auch seine Grenzen (wobei ich sogar nachgefragt hatte, ob noch Dinge zu übernehmen seien ...), so denn es auch nur eine Person gibt, die das neue glitzernde Fischchen aus dem Becken werfen möchte.

    Also nichts genaues weiß man nicht - du kannst dich nur professionell verhalten ....

    Stay strong

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