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  1. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Zitat: Kollegen, mit denen auch mal lachen kann und meine Aufgaben und Arbeitsgebiete soweit planbar sind und nicht, dass man morgens nie weiß, was den Tag über anfallen wird.

    Das klingt für mich ganz normal für einen Sachbearbeiterjob in einer tradtitionellen Branche.
    Von wegen hoher Anspruch.
    Klingt vielleicht normal, ist aber, finde ich, unrealistisch.

    Ich finde den Anspruch der TE insgesamt ziemlich hoch, auch schon wegen der Wunscharbeitszeiten. Sollte sie in oder in der Nähe einer Großstadt wohnen, mag es umzusetzen sein, aber im kleinstädtischen und landlichen Bereich sind flexible Arbeitszeiten noch nicht überall angekommen.

    In den 7 Firmen, wo ich bisher gearbeitet habe, hatte ich nur bei einer einzigen, einem Steuerbüro, flexible Arbeitszeiten bzw. Gleitzeit.

    Und es kam auch immer wieder vor, in allen Firmen, dass der Chef mit irgendetwas ankam, was außer der Reihe gemacht werden musste und eben nicht planbar war. Das empfinde ich als total normal.

    Und ich hatte auch in fast jeder Firma mindestens einen Kollegen mit dem man nicht lachen konnte oder der sonst irgendwie speziell war.

    Die Arbeitswelt ist nun mal kein Wunschkonzert.

    Wobei ich jedem die Erfüllung seiner Wünsche von Herzen gönne.
    Geändert von Inaktiver User (12.04.2017 um 12:20 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Ich finde den Anspruch jetzt auch nicht so hoch. 7 bis 16 Uhr sind bei uns z. B. ganz normale Arbeitszeiten. Betriebsklima ist natürlich Glückssache, bei sowas sind Empfehlungen super. Und vorhersehbare Jobs, in denen jeder Tag mehr oder weniger gleich aussieht oder zumindest nicht mit größeren Überraschungen aufwartet, dürfte es auch mehr als genug geben.

  3. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Ich bin auf beiden Seiten.

    Arbeitszeiten gibt es komplett unterschiedliche Modelle. Da muss man einfach sprechen.

    Was das Arbeiten an sich betrifft, Tagesgeschäft ist planbar und wiederholt sich auch regelmäßig.
    Allerdings sollte man im Bewerbungsprozess nicht formulieren, dass man sich keine Überraschungen wünscht.
    Die werden überall kommen.

  4. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Das hat sie doch auch gar nicht so geschrieben.
    Sondern dass es für sie schlimm wäre NIE zu wissen, was am kommenden Tag los ist und auch dass man mit den Kollegen AUCH MAL lachen kann. Meine Güte.
    Dass neben dem üblichen Tagesgeschäft natürlich auch mal Sonderaufgaben kommen und mit Sicherheit auch n Stiesel bei den Kollegen dabei ist, wurde doch überhaupt nicht in Frage gestellt.
    Ehrlich, manchmal kann man die Goldwaage auch einfach mal im Schrank lassen.

    Ach, und im Übrigen war auch von flexiblen Arbeitszeiten ihrerseits überhaupt nicht die Rede, sondern vom "normalen" 7-16 Uhr.

  5. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Ich finde 7-16 h nicht so "normal".

  6. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde 7-16 h nicht so "normal".
    Ich schrieb ja "bei uns"... Das sind übrigens auch sehr Kita-freundliche Arbeitszeiten, weil auf diese Weise (sofern man keinen riesigen Arbeitsweg hat) ein Vollzeitjob (40 Stunden) locker mit den Öffnungszeiten kompatibel ist.

    Ich kenne die berühmten 9-5-Jobs dafür nur vom Hörensagen (und fände die - zumindest mit Kindern - auch wesentlich unpraktischer).

  7. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt für mich ganz normal für einen Sachbearbeiterjob in einer tradtitionellen Branche.
    Von wegen hoher Anspruch.

    Ach, ich vergaß, heutzutage ist ja der super-busy-überall-erreichbar 70-Stunden-Woche-Marketing- oder Consulterjob die Norm. Ja klar.
    Ähm - sorry: Wem die Arbeitszeiten in einer Bank zu lang sind (meine kann ich wegen der Öffnungszeiten nie aufsuchen) und den Anspruch hat, dass es nie plötzlich erhöhten Arbeitsaufwand geben darf, wirkt schon nicht sehr leistungsorientiert, und zwar weit unter dem 70h-Consulter-Job.

  8. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne die berühmten 9-5-Jobs dafür nur vom Hörensagen (und fände die - zumindest mit Kindern - auch wesentlich unpraktischer).
    In dem meisten Firmen ist ja Gleitzeit, das heißt man kann von 7-9 h anfangen und hat eine Kernzeit von z.B. 9-15:30 h.
    Kann also genauso 7-16:00 h sein.
    Die meisten kommen halt lieber später, und bleiben dann länger.

  9. Inaktiver User

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    Ich denke, es hängt stark vom jeweiligen Job ab, welche Arbeitszeiten machbar und sinnvoll sind. Es gibt Jobs, wo man so für sich seine Sachen abarbeitet und es letztlich egal ist, ob man das um 6:30 oder um 18:45 macht.

    Es gibt aber auch Jobs, in denen man viel mit anderen Abteilungen oder externen Partnern kommunizieren muss (womöglich noch im Ausland). Da ist es dann ungünstig, wenn man um 7 h da sitzt und anderswo noch niemanden erreicht. Von Jobs mit festen Servicezeiten ganz zu schweigen.

  10. User Info Menu

    AW: Jobalternativen als Bankkauffrau

    So, jetzt melde ich mich auch mal wieder zu Wort ☺ zu den Arbeitszeiten in der Bank.. Die Öffnungszeiten sind ja nicht unbedingt die Arbeitszeiten. Durch die Beratungen hatte ich eben auch oft Abendtermine. Ich bin nicht faul aber meine Arbeit bzw. Karriere stelle ich nicht an oberste Priorität. Derzeit ist es eben so, dass ich zwar um 7 anfange, und trotzdem meistens bis 5 da bin. Wodurch eben sehr viele Überstunden zusammen kommen. Teilweise dann auch noch Wochenend-Arbeit. Dass mal unvorhergesehene Dinge kommen und mal mehr zu tun ist, ist vollkommen ok. Aber nicht im Dauerzustand.

    Wenn man entsprechend früh anfängt sollte es ja keine Schande sein, wenn man dann nachmittags auch früher geht als jemand der erst um 9 kommt.

    Dass man erst hinterher weiß, wie die Kollegen sind stimmt natürlich und dass es welche gibt mit denen man sich besser versteht und mit anderen weniger ist ja auch normal. Aber wenn gar niemand mal lacht, das kenne ich so eben auch nicht.

    Stimmt, Treasury wäre auch noch was, nachdem ich die Augen offen halten könnte. Oder vllt Richtung Personal in der Abrechnung?

    Meine Bewerbung hab ich von Familienmitgliedern lesen lassen. Einen Personaler hab ich da nicht. So schlecht kann sie aber nicht sein, meine jetzige Stelle hab ich ja auch damit bekommen.

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