Hallo,
folgende Situation hatte ich heute auf der Arbeit und koennte mal Feedback bezueglich Wahrnehmng meinerseits und (wenn ich da nicht ganz falsch liege) Hilfestellung bei der Problemloesung gebrauchen.
Ich betreue Leute, die ein komplexes Instrument fuer Biologen benutzen. Heute hatte ich einen Doktoranden (Arbeitsplatz ist Uni), der schon oefter da war und immer selber arbeiten will. Soweit, so gut, alles aufgesetzt, nachdem die Messung lief, alleine gelassen (aber angemerkt, dass ich nebenan bin falls er was braucht). Kam dann auch zwischendurch, weil er Hilfe brauchte. Alles wieder ans Laufen gebracht, Frage, warum etwas nicht funktioniert beantwortet.
Tja, und dann kam ich ans Instrument und der Gute war nicht da. Kam kurz drauf mit seinem Doktorvater wieder. Ich wieder gefragt, ob Hilfe gewuenscht ist. Nein. Allso raus aus dem Raum.
2 Minuten spaeter steht der Doktorvater in der Tuer und sagt zu meinem Kollegen, das Instrument laueft nicht vernuenftig - beide verlassen den Raum. Ich, nuja, dackel hinterher. Kollege guckt, sagt, Probe ist Mist (war eine die ich noch nicht gesehen hatte). Kurz Diskusion - kann nicht, warum nicht, Instrument funktioniert nicht, blabla. Student geht frustriert.
So, und wie mach ich nun meinem Kollegen klar, dass er in solchen Faellen an mich verweisen soll, statt sich des Problems anzunehmen? Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ihm klar war wie demotivierend das fuer mich ist (und wie negativ das von aussen evtl. aussieht - hier bin ich mir unsicher, mein Mann meint, ich soll mich nicht so anstellen). Mich hat das Verhalten von beiden, Kollege und Doktorvater - ernormt veraegert. Und der Doktorand haette eigentlich auch mich zuerst ansprechen sollen..... arghh
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 34
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20.07.2015, 22:40
Wie sag ich's meinem Kollegen?
Das Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.
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21.07.2015, 09:01Inaktiver User
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Was genau ist jetzt das Problem, sollte denn eigentlich klar sein, wer welche Zuständigkeiten hat? Oder geht es darum, dass der Mann ganz selbstverständlich bei technischen Problemen angesprochen wird?
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21.07.2015, 09:13
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Ich bin jetzt nicht ganz schlau aus der Geschichte geworden.
Es gab ein Problem mit einer Messung und der Doktorand fragte erst bei dir nach, dann bei seinem Doktorvater. Keiner konnte das Problem beheben, darum ist er beleidigt nach Hause gegangen. Richtig so?
Wie hätte es denn deiner Ansicht nach ablaufen sollen?
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21.07.2015, 09:17Inaktiver User
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
So ganz verstehe ich das auch nicht.
Dein Kollege ist mit gegangen - wieso du auch? Bist du die Vorgesetzte? War das dem Prof nicht klar?
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21.07.2015, 09:27Inaktiver User
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Ich verstehe es so: der Kollege -mit im Zimmer und nicht fürs Gerät verantwortlich - wird in Deiner Abwesenheit angesprochen und verweist nicht auf Dich. Korrekt?
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21.07.2015, 09:30
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21.07.2015, 10:00Inaktiver User
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Kann es sein, dass du ein Problem damit hast etwas zu delegieren? Wenn dein Kollege sich auch mit diesem Gerät auskennt, dann könnte er doch auch gut nachsehen, was los ist. Und wenn du nicht angesprochen worden bist, vielleicht wollte man dich nicht damit behelligen und hat gedacht, dein Kollege kann sich gut darum kümmern, alles muss nicht über den Chef (?)bzw über dich laufen, wenn es auch ein anderer kann, da du bestimmt mit vielem anderen ausgelastet bist und nicht jede Kleinigkeit an dich herangetragen werden muss. Ich denke, jeder meinte es gut mit dir, hat lediglich versucht dir Arbeit abzunehmen. Es hat dann zwar nicht den gewünschten Erfolg gehabt, aber du konntest selbst ja auch nicht das Gerät zum Laufen bringen. Insofern war es eigentlich alles okay soweit. Habt ihr dann das Gerät reparieren lassen?
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21.07.2015, 10:12
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Ist ja spannend. Ich verstehe die Geschichte wieder etwas anders: Der Doktorant murkst an dem Gerät herum und kennt sich nicht aus, so dass er es mangels Kenntnis nicht am Laufen halten kann - verzichtet aber auf Deine Hilfe.
Dann kommt der Doktorvater dazu und die Geschichte geht weiter. Doktorvater wendet sich dann an Deinen Kollegen - da er zum Einen nicht wußte, dass Du das bisher betreut hast und zum Anderen nicht wußte, dass die untersuchte Probe Dir gar nicht vorlag und nicht von Dir beanstandet werden konnte, richtig?
Und Du hast das Gefühl mit der Narrenkappe dazustehen.
Ich würde den Kollegen ansprechen und fragen, ob er nicht auch meint, dass es für alle Beteiligten effektiver ist, wenn die Betreuung immer nur durch einen von Euch vorgenommen wird. Denn der weiß dann ja auch, was schon gezeigt und besprochen wurde und kann damit viel besser und effektiver helfen.
Ich würde das auch nicht als bösen Willen annehmen, sondern als unüberlegt.
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21.07.2015, 10:17
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Ich habs jetzt mehrmals durchgelesen, und ich habs auch nicht verstanden...
...Über was genau regst du dich auf?
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21.07.2015, 10:26
AW: Wie sag ich's meinem Kollegen?
Es geht doch darum, dass sie mehrmals sagte, bei Problemen soll er sich an sie wenden und das hat er nicht getan.
Was ist denn so schwer daran zu verstehen?


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