Ist es nicht ein bisschen OT, hier über meine Motivation zu diskutieren?
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 96
-
21.06.2015, 22:57
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
-
21.06.2015, 23:01Inaktiver User
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Das sehe ich ganz genauso. Mit dem Arbeitszeitgesetz wollte ich Sie nicht zu Revolten an ihrem neuen Arbeitsplatz anstacheln. Bei meinen Arbeitgebern war es bisher nur so, dass immer penibel darauf geachtet wurde, dass das Gesetz auch eingehalten wird. Es dient also schonmal zur Orientierung was maximal so möglich ist an Mehrarbeit
-
21.06.2015, 23:12Inaktiver User
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Es waren tendenziell mehr Fragen
und keine Diskussion. Jetzt verstehe ich es ja schon besser.
Klufting, ich kenne auch mehr AG, die sich nicht ans Gesetz halten als umgekehrt.
Ist leider so. Meine Strategie war ein 30-Stunden Vertrag, der bewahrte mich vor mehr als 40 Stunden/Woche.
-
22.06.2015, 01:04
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Überall was anderes. Ich mache keine Überstunden. Überminuten habe ich mal gemacht, habe ich aber mittlerweile aufgehört. Zeit ist Geld. Jede Minute hat einen Gegenwert - ich wüsste nicht, wozu ich Gratisminuten verschenken sollte. Gegen Bezahlung natürlich gern... aber das sind ja wiederum keine Überminuten sondern normale.
-
22.06.2015, 07:02
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Ich mache regelmäßig Überstunden. Das ist in meinem Job auch nicht so schwer, da er Orts- und Personengebunden ist und im Grunde bei jeder Krankheits- und Urlaubsvertretung Überstunden anfallen. Wir dürfen sie frei nehmen - was bei anderen zu Überstunden führt
Das ist dem System geschuldet.
Bei Freunden in der freien Wirtschaft sind die Überstunden inkl. - insbesondere bei Führungspositionen. Oder es gibt Arbeitszeitkonten. Alle arbeiten Vollzeit, da in Teilzeit (z.B. 30 Stunden) eh 40-45 Stunden gearbeitet wurde. Da lässt man sich doch lieber für 40 bezahlen und arbeitet 40-50 Stunden.
Wenige Freunde machen so gut wie nie Überstunden.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
-
22.06.2015, 07:22
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
"Üblich" ist immer das, was im jeweiligen Unternehmen bisher so gelaufen ist. Da bringts wenig zu fragen, was anderswo üblich ist.
Vertrauensarbeitszeit ist eine Sache, die zu Überstunden führen kann- mein Mann, der im gleichen Unternehmen arbeitet wie ich, nur in anderer (höherer) Position, hat auch so einen Vertrag. Da steht nicht (mehr) drin- Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten, sondern dass es in der Verantwortung des Arbeitsnehmers liegt, seine Wochenarbeitszeit möglichst nicht zu überschreiten....in der Praxis bedeutet dass, man führt eine Art privates Zeitkonto und geht zu "Leerlaufzeiten" halt früher, während man bei Arbeitsspitzen länger bleibt. Gatterich konnte allerdings noch rausschlagen, dass er Sonn- und Feiertagsarbeit extra vergütet bekommt.
Er achtet drauf, möglichst keine Überstunden zu machen, nur dann, wenns wirklich nötig ist...es gibt allerdings auch Kollegen, die sich nie pünktlich von ihrem SChreibtisch trennen können und die dann schon mal ein Gespräch mit dem Vorgesetzten führen müssen.
Bei unserem Arbeitgeber gilt nämlich- wenn jemand jede Woche 10 Überstunden und mehr macht, dann ist entweder dieser Arbeitsplatz so arbeitsaufwändig, dass noch jemand eingestellt werden muß- oder der Mitarbeiter überfordert.
Und was solche Geschichten wie "1-2 Jahre früher in Rente gehen" angeht- ja, das gibts. Ich kenne auch Leute, die ein Jahr lang ordentlich Überstunden schieben und dann ein halbes bzw. ein ganzes Jahr am Stück zu Hause sind und die Überstunden abfeiern. Ist alles eine Sache der Absprache....
Gerade dieses "früher in den Ruhestand" konnte ich bei Lehrern bereits mehrfach beobachten. Wenn man nur eine halbe Stelle hat, aber für einige Zeit eine ganze Stelle innehat, kann man diese Zeit "hinten abziehen". So spart unsere kleine Dorfgrundschule den halben Posten des Konrektors ein, weil eine Lehrerin diesen Posten mit übernommen hat- zu ihrer halben Stelle. DAfür geht sie halt auch früher in Ruhestand.
Wenn man aber nicht gerade beim Staat bzw. in früher staatlichen Unternehmen arbeitet ( wie die DB oder die T-Com, die bieten dieses Modell auch an...) ist das aber eher ungewöhnlich....
-
22.06.2015, 07:37Inaktiver User
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Voraussetzung ist in der Regel das Angebot von Lebens-Arbeitszeitkonten. Viele große Konzerne bieten das an, um einen früheren Renteneintritt oder ein Sabattical zu ermöglichen. Diese sind aber meist stark reglementiert, insbesondere was das Einstellen von Überstunden angeht.
Bei uns dürfen dort nur die Überstunden eingestellt werden, die angeordnet wurden und sonst bezahlt worden wären - kommt so gut wie nie vor.
-
22.06.2015, 08:44Inaktiver User
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Nö, die Frage ist doch: Was nützt es dir?
Du kannst nicht hingehen und sagen, "da und da wird aber so und so gearbeitet" - dann sagt dir dein Chef "dann gehen Sie doch da und da hin, wenn es Ihnen hier nicht gefällt" - und Recht hat er.
Fang doch überhaupt erst mal richtig an zu arbeiten und konzentrier dich darauf, deinen Job gut zu machen, damit wirst du schon genug zu tun haben.
-
22.06.2015, 10:36
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Na ich war beim Abi halt noch so naiv, dass ich dachte, es wird schon immer alles ganz fair und streng nach den gesetzlichen Regeln zugehen, und so habe ich mir bei der Berufswahl auch wenig Gedanken über sowas gemacht.
Kannte eben auch wirklich nur Leute, die
-Beamte waren
-tätig in Kleinstunternehmen und mit dem Inhaber mehr oder weniger befreundet
So, und jetzt stelle ich fest, dass das nicht so ist.
Und wenn jetzt alle gesagt hätten:
Du, 60h die Woche und Geld für 40 ist normal, bilde Dir nur nicht ein, dass Du mit durchschnittlich 45 Stunden hinkommst!
dann hätte ich mir eben nach Abschluss des Studiums 2 oder 3 400-Euro-Jobs oder irgendwas bei McDonalds an der Kasse gesucht und mich drauf eingestellt, dass es die nächsten 30 Jahre bei WG-Zimmern oder Einzimmerwohnungen bleibt - schlagt mich, aber damit, mit einem solchen Job zu schuften und wenig zu verdienen könnte ich leben (und falls jemand fragt, JA, ich habe sowas schon mal gemacht) , aber bei einem Job, wo man vielleicht dran hängt, der Spaß macht, wo man eine Bindung zum Unternehmen hat.........wenn ich nun wüsste, dass es in all diesen Stellen unfair läuft, würde ich diese Stellen lieber nicht haben wollen.
Ich sehe das gerade bei einer guten Freundin, tolles Unternehmen, wirklich, auch super für den Lebenslauf wenn man da war.........aber ALLE arbeiten regelmäßig das doppelte ihrer Arbeitszeit, und in dem Bereich, wo sie arbeitet, gibt es auch kaum etwas anderes.
Das ist so ein Job, hätte ich den, würde ich mich jeden Morgen fragen "wofür habe ich studiert?", und wenn Ihr nun alle sagen würdet, Tja Schätzchen, wach auf, es gibt NUR solche Jobs, dann würde ich es machen wie der Typ aus American Beauty und mir DANN wenigstens was mit möglichst wenig Verantwortung angeln.
(Daher McDonalds oder Kasse - kein einzelner Kassierer, egal wie dumm er sich anstellt, schafft es im Alleingang, McDonalds oder REWE zu ruinieren).
-
22.06.2015, 10:44
AW: Wieviele Überstunden macht Ihr so?
Diese Klausel habe ich auch. Bei mir steht aber auch noch dabei, wie viele Überstunden im Monat inklusive wären.

Trotzdem mache ich selten welche - ich schau, dass ich mit meinen Stunden hinkomme.


Zitieren

