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    Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Hallo ihr Lieben,
    ich stecke in einer echt doofen Situation. Ich muss ein bisschen ausholen. Ich bin 2012 von Süddeutschland nach Norddeutschland gezogen (Die Liebe, oh ja) und habe hier sofort einen Job gefunden. Ich arbeite im Büro, da gehöre ich einfach hin. Der Job den ich aufgegeben habe, hat mich wenig glücklich gemacht, war aber gut bezahlt, hätte mich bestimmt anders einbringen und mich somit auch mehr fordern können. Egal, zu spät.

    Beim Job im Norden habe ich nach drei Tagen gemerkt, dass das nichts wird. Habe mich dort ziemlich unwohl gefühlt (Kollegen, Firma ansich) und dennoch habe ich es dort 26 Monate ausgehalten. Letztes Jahr habe ich mich verzweifelt überall in der Umgebung beworben, habe aber nur Absagen geerntet und bei den zwei Vorstellungsgesprächen kamen nur zwei Absagen. Traurig, aber dann eben nicht. Dieser ganze Bewerbungsstress hat mich trotz fester Arbeit sehr traurig gemacht und psychisch sehr angeschlagen. Ich dachte wirklich, ich steuere auf einen Burn Out zu, weil ich einfach zu emotional war.
    Durch einen Vitamin B Kontakt meiner alten süddeutschen Firma habe ich dann in 2015 doch einen neuen Job gefunden und das, obwohl ich Wochen zuvor beschlossen hatte, es sein zu lassen.
    Ich habe nicht lange überlegt, denn es konnte kein Fehler sein. Ich war eigentlich unglücklich (trotz Vorteile -> Gleitzeit, voller Urlaubsanspruch, viele Freiheiten) und so habe ich entschieden, den Job zu kündigen und die neue Stelle anzutreten, trotz Nachteile (keine Gleitzeit, mehr Fahrtweg, weniger Urlaub, aber bisschen mehr Geld) und die neue Firma hat auch etwas mit der alten Firma zu tun (vielleicht hilfreich, wenn es doch wieder in den Süden geht, was auf jeden Fall iwann stattfinden soll).

    Die Einarbeitung in der neuen Firma war eine Katastrophe. Hatte eine schlechte Lehrerin und ich dachte am Anfang, dass ich in den letzten zwei Jahren durch die recht anspruchslose Arbeit verblödet bin. Aber ich musste durchhalten, habe durchgehalten und nach 3 Wochen war ich auch fit, habe die Vorgänge verstanden. Ein richtiges Aufgabengebiet kommt wohl erst im Juli, bis dahin mach ich den „Dreck“ von den anderen, lerne und lerne und wenn gar nichts zu tun, muss ich dämliche Exceltabellen machen, an denen ich oft verzweifle.
    Desweiteren habe ich einfach gemerkt, dass ich hier nicht ins Team passe, ecke immer wieder an und komm auch mit einigen Kollegen nicht klar, mit anderen aber umso besser. Man muss nicht jeden mögen, aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach: Ich bin hier definitiv falsch und mag zB die fehlende Gleitzeit nicht akzeptieren, die wenigeren Urlaubstage und den echt doofen Fahrtweg.

    Nun kann man auch sagen, dass ich auf hohen Niveau jammere, aber es ist nun mal ein subjektives Empfinden und ich kann es drehen, wie ich es will: Es passt einfach nicht.
    So habe ich mir nach drei Wochen schon wieder die Job App Indeed runter geladen, Streit mit meinem Freund riskiert (egal welcher Job, ich werde immer was zum meckern finden -> wo er ntl. Recht haben kann).
    Auf der einen Seite bin ich nun nach einem Punkt, dass ich am liebsten sofort das Handtuch werfen möchte (Bin inzwischen 8 Wochen hier) und sogar eine Sperre vom AA riskieren würde (war noch nie arbeitslos, hätte aber erspartes zum überbrücken und will auch gar nicht arbeitslos sein) oder denen zu sagen, dass die mir doch kündigen sollen, damit ich wenigstens Arbeitslosengeld bekomme.

    Auf der anderen Seite will ich nicht aufgeben, aber ich bin der Typ, wenn er sich einmal festgefahren hat, kann ich nicht mehr weg von dieser Idee. Das heißt: Ich muss hier definitiv weg.
    Ich könnte mich jetzt auf alle möglichen freien Stellen bewerben, aber ich will nicht nochmal vom Regen in die Traufe. Also ein weiterer Arbeitsweg als jetzt geht auf keinen Fall, also muss ich den Radius einschränken.
    Desweiteren habe ich Angst, dass ich in der Probezeit kündigen werde (wie sieht das nur bei künftigen Arbeitgebern aus – Aber die Probezeit ist doch zum Schnuppern für beide Seiten und ich habe bisher so eine Situ in meinem Lebenslauf noch nicht gehabt) und natürlich denke ich auch an meinen Vitamin B Kontakt, der mir die Stelle besorgt hat und den ich so nun enttäusche ..

    Es ist einfach verhext. Habe mich am Dienstag auf eine Stelle beworben und falle schon wieder das 2014er Muster (Warum melden die sich nicht? Die könnten schon längst alles geprüft haben -> Alles Quatsch, aber ich denke so) und ich weiß schon jetzt, dass ich trotz des aktuellen und sicheren Jobs immer wieder enttäuscht sein werde, wenn ich abgelehnt werde.

    Wer war in einer ähnlichen Situ und kann mir bisschen Mut machen? Sorry für den Text :(

    Traurige Grüße
    Suzana

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Manchmal passt es einfach nicht.

    Ich hatte das auch mal und schon nach wenigen Wochen gemerkt, dass das Team nicht zu mir und ich nicht zum Team passe und auch dieses untereinander nicht funktioniert. Letztendlich habe ich dann nach 9 Monaten entschieden, dort wegzugehen. Gewusst, dass es so sein wird, habe ich - wie gesagt - bereits recht früh. Mir fehlte allein der Mut, die Konsequenzen zu ziehen.

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Danke likemar
    Ich habe es auch am Anfang gemerkt. Hinzu kommt, dass die Firma sich meiner Meinung nach nicht weiter entwickelt und viele hier schon seit 10 Jahren und noch länger sind. Viele sind nach der Ausbildung geblieben, die kennen gar nichts anderes! Wenn man dann mit Ideen kommt (weil ich ja die Berufserfahrung habe), kommt nur ein: "Wer soll das denn bezahlen?" Oder ein "Ne, dass machen wir schon immer so!"

    Vielleicht hätte ich schon beim Vorstellungsgespräch absagen sollen, habe damals direkt die Zusage bekommen (wegen dem Vitamin B Kontakt), als es um die fehlende Gleitzeit und die 25 Tage Urlaub ging. Habe mich aber nicht getraut, weil ich ja unbedingt von dem anderen Büro weg wollte.

    Eigentlich habe ich nur eine Möglichkeit: Bewerben und schauen, dass sich was ergibt. Aber das durchhalten und das enttäuscht werden, stehen daneben und klopfen mir gewaltig auf die Schultern.

    Eins weiß ich, aus Fehlern lernt man und ich werde nichts mehr zusagen, wenn es nicht dem entspricht, was ich mir vorstelle.

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Hallo Suzana,

    hm, ist jetzt beim Draufschauen ein bisschen knifflig zu beurteilen, ob Du die Haare in der Suppe suchst, oder ob sie da jeweils büschelweise drin liegen. Ein sportliches "Hak's ab, schau weiter" ist hier schnell hingeschrieben, ich hab nur die Idee, dass die Erwartungs-Erfüllungs-Spirale im Moment eher riskant nach unten weist, so dass ein weiterer Jobmurks Dich möglicherweise wirklich in den Boden reißen könnte. Deshalb würde ich an der Stelle am liebsten Deinen Freund, der Dich gut kennt, als Ratgeber vorschicken. :-) Hast Du ihn denn mal ein bisschen gelöchert, wie er das meint, wenn er

    So habe ich mir nach drei Wochen schon wieder die Job App Indeed runter geladen, Streit mit meinem Freund riskiert (egal welcher Job, ich werde immer was zum meckern finden -> wo er ntl. Recht haben kann).
    sagt? Ich glaube, ich würde von diesem Außeneindruck mehr wissen und genauer sehen wollen, was dran sein könnte - und ob eine Lösung vielleicht aus dieser Richtung winkt.

    Versteh mich nicht falsch: Wenn das alles Mist ist um Dich rum in Deinem aktuellen Job, dann ist Abhauen selbstverständlich eine sinnvolle Option. Wenn erneutes Abhauen letztlich aber bloß mehr vom selben ist, kann das eine eh schon unlustige Dynamik weiter ungünstig ankurbeln. Und ich finde, es gibt gute Gründe für Dich, das eine vom anderen zu unterscheiden - und letzteres zu vermeiden.


    Gruß,
    Aen
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Liebe Aen,
    mein Freund sieht das alles sehr entspannt. Er hatte einen doofen Job, aber war mit diesem zufrieden. Er hat jetzt einen besseren Job und liebt diesen, er ist viel positiver in seiner Lebenseinstellung. Das bin ich leider nicht. Dennoch denke ich, dass ich für mich entscheiden kann, wenn ich mich nicht wohlfühle und hier habe ich das Gefühl, es ist wie ein Spießrutenlauf. Mein Freund ist schwierig in bestimmten Dingen und ganz klar, er ist mir hier überhaupt keine Hilfe. So sehr ich ihn auch liebe, aber als Ratgeber ungeeignet!

    Ich habe natürlich 6 Monate Probezeit. Es wird irgendwann ein Abschlussgespräch geben und ich denke, dass ich bis dahin durchhalten werde. Allerdings werde ich spätestens dann sagen, was Phase ist und auch darum bitten, mir zu kündigen. Dann würde ich zumindestens Arbeitslosengeld bekommen. Ich glaube, vor dem Schritt habe ich mehr Angst, als die Misere einfach zu akzeptieren. Aber ich weiß auch, dass ich was Neues finden würde, weil ich arbeiten will. Dann eben nicht im Büro, sondern irgendwo. Hauptsache ich verdiene Geld. Das auch das nicht das Gelbe vom Ei ist, weiß ich.
    Mein Freund meinte letztens, dass ich durch diesen ganzen Bewerbungsstress den ich mir 2014 gemacht habe, total ausgebrannt bin. Aber was soll ich machen? Arbeiten muss ich und den BurnOut Krankheitsfall mag ich nicht durch machen.
    Ich für meinen Teil denke, dass ich aus dem Sumpf auch selbst heraus komme, wenn ich einen Job habe, der mich zufrieden macht. Aber wer weiß, wie der nächste wird ...

    Ach .. um mein Kopfkarussell braucht mich keiner beneiden! Horrorfahrt, die niemals endet!

    Meine nächsten Gedanken sind: Im Süden war alles besser .....!
    (War es nicht, aber es war Heimat). Wenn ich meinen Freund nicht hätte, würde ich sofort wieder runter. Aber ich habe ihn, mag die Beziehung nur ungern aufgeben, aber umziehen mag er auch nicht. Ich bin wohl ein Fall für die "Couch" :-/

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    Ich habe natürlich 6 Monate Probezeit. Es wird irgendwann ein Abschlussgespräch geben und ich denke, dass ich bis dahin durchhalten werde.
    Was mir in Deiner bisherigen Aufzählung der vergangenen Jobpleiten fehlt, ist die Situation, in der nicht bloß durchgehalten, erlitten und beurteilt hast, was um Dich herum geschah, sondern in der Du auf Deine Arbeitsumgebung mit Veränderungswillen (und langer Puste) eingewirkt hast. Die Täter-Suzana wäre ich mal neugierig kennenzulernen.



    Ich bin wohl ein Fall für die "Couch" :-/
    Und wenn schon. Gibt ungemütlichere Plätze, um sich hinzuhocken und zu sich zu kommen.
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Liebe Aen,
    die Täterin gibt es nicht. Ich habe immer nur alles akzeptiert, ertragen und gelitten. Es ging direkt nach meiner Ausbildung damit los. Wenn ich dann irgendwann wirklich nicht mehr konnte (und glaub mir, ich habe schon die heftigsten Zeiten hinter mir), dann habe ich den Absprung geschafft. Umso mehr erschreckt es mich, dass ich mich jetzt schon nach 7 Wochen so fühle, wie zB bei der 1. und 2. Firma in meinem Lebenslauf nach 4 Jahren.
    Eben kam der eine Geschäftsführer, hat mir auf die Schulter geklopft. Netter Plausch. Bin dann zurück in mein Büro und dachte mir: Ach, die sind so nett, du kannst sie nicht enttäuschen.
    Dann drei Minuten später bin ich wieder mit diesem stümperhaften System (woran nichts geändert werden soll) und an anderen Kleinigkeiten aneinander gerasselt, dass ich mir dachte: NEIN, auf gar keinen Fall werde ich das ertragen oder dulden!

    Und dann gibt es diese Nachteile, zb die fehlende Gleitzeit, die mich so gravierend einschränkt. So wie vor drei Wochen bei dem verzweifelten Versuchen einen Orthopäden aufsuchen zu oder morgen zb, den Schornsteinfeger, der nur nach langen und verzweifelten Betteln seinen Termin um 4 Stunden verschoben hat. Das sind einfach Einschränkungen, die ich auf Dauer nicht akzeptieren kann.

    Puuuh! Und wenn ich dann an diesen nervigen Stop&Go Verkehr nachher denke, wird mir auch schon wieder schlecht. Im Grunde steht die Entscheidung, nur die Umsetzung ist es, die mir schwer fällt. Ich bin keine Frau der Taten, aber Reden schwingen kann ich perfekt ...

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    Liebe Aen,
    die Täterin gibt es nicht. Ich habe immer nur alles akzeptiert, ertragen und gelitten. Es ging direkt nach meiner Ausbildung damit los. Wenn ich dann irgendwann wirklich nicht mehr konnte (und glaub mir, ich habe schon die heftigsten Zeiten hinter mir), dann habe ich den Absprung geschafft.
    Hmja, so stelle ich mir das vor.


    Umso mehr erschreckt es mich, dass ich mich jetzt schon nach 7 Wochen so fühle, wie zB bei der 1. und 2. Firma in meinem Lebenslauf nach 4 Jahren.
    Genau. Dir fällt auf, dass da was faul ist. Und das finde ich nicht erschreckend, sondern produktiv.


    Eben kam der eine Geschäftsführer, hat mir auf die Schulter geklopft. Netter Plausch. Bin dann zurück in mein Büro und dachte mir: Ach, die sind so nett, du kannst sie nicht enttäuschen.
    Dann drei Minuten später bin ich wieder mit diesem stümperhaften System (woran nichts geändert werden soll) und an anderen Kleinigkeiten aneinander gerasselt, dass ich mir dachte: NEIN, auf gar keinen Fall werde ich das ertragen oder dulden!
    Dieses krasse Nebeneinander beider Gefühle (seit geraumer Zeit?) nicht mehr in was "Mittiges" zu bekommen, sondern im jeweiligen Affekt zu leben, dass nur eines davon richtig und triftig sein kann, und sich dann zielsicher für das schlechte, herabwürdigende als das zuverlässiger "wahre" zu entscheiden - dem entsprechende Fluchtreflexe bzw. 'entlastende' Fluchtpläne folgen, die die Spannung wenigstens bis zum nächsten Ambivalenzgewitter auflösen - beschreibt Dein derzeitiges Problem für meine Begriffe ganz gut.


    Und dann gibt es diese Nachteile, zb die fehlende Gleitzeit, die mich so gravierend einschränkt. So wie vor drei Wochen bei dem verzweifelten Versuchen einen Orthopäden aufsuchen zu oder morgen zb, den Schornsteinfeger, der nur nach langen und verzweifelten Betteln seinen Termin um 4 Stunden verschoben hat. Das sind einfach Einschränkungen, die ich auf Dauer nicht akzeptieren kann.

    Puuuh! Und wenn ich dann an diesen nervigen Stop&Go Verkehr nachher denke, wird mir auch schon wieder schlecht. Im Grunde steht die Entscheidung, nur die Umsetzung ist es, die mir schwer fällt. Ich bin keine Frau der Taten, aber Reden schwingen kann ich perfekt ...
    Fluchtplan-Munition.


    Gruß,
    Aen
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Hallo Suzana,

    das hört sich wirklich nicht besonders toll an. Es ist schwierig zu beurteilen, ob du sehr wählerisch bist oder ob es wirklich alles nicht zusammen passt. Vielleicht ist es auch beides.
    Es gibt einen solche Momente im Leben da passt einfach gar nichts zusammen. Ich bin mir gerade selbst nicht ganz schlüssig was ich in dieser Situation machen würde. Ich glaube, ich würde mal die Bekannte/den Bekannten anrufen, durch den/die du die Stelle bekommen hast. Ich würde mal ausgiebig nachfragen wie die Firma so tickt und was mit denen los ist. Da würde ich auch mal durchblicken lassen, dass du dich dort gar nicht wohl fühlst.
    Als nächstes würde ich mich an Personalberater aus der Region wenden. Die haben oftmals schon viele Jahre Kontakt mit den Unternehmen und wissen worauf es dort ankommt. Gut ist, dass sie auch wissen ob, du in das jeweilige Unternehmen passen würdest. Für dich als Bewerber ist das kostenlos. Die Personalberater arbeiten mit so eine Art Arbeitnehmerüberlassung, hast du bestimmt schon mal gehört. Heißt: es gibt keine Zeitarbeit oder Leasing oder sowas in der Art. Der Personalberater sucht eine Firma die dich anstellen möchte, und zwar direkt. Der Personalberater wurde von der jeweiligen Unternehmung beauftragt einen Mitarbeiter zu suchen und wird auch von diesem Unternehmen bezahlt. Ich sehe hier momentan nur Vorteile, sonders in deiner Situation. Das Erstgespräch findet so oder so beim Personalberater statt, da kannst du auf deine SItuation aufmerksam machen oder sogar schon davor am Telefon. So wisst ihr beide was los ist und man kann dir gezielt helfen. Da ich mich im Norden nicht auskenne kann ich dir leider keine Links von qualifizierten Beratern senden (es würde auch nicht helfen, wenn du mir die Stadt sagst da ich mich dort Oben wirklich nicht auskenne).
    Was ich dir aber sagen kann ist, dass die Probezeit genau dafür da ist - herauszufinden OB man in das Unternehmen passt oder nicht. Das ist beidseitig, es kann ja genauso gut sein, dass das Unertnehmen findet das du nicht passt. Hier mal etwas über den [editiert] in Unternehmen, vielleicht hilft es ja :)
    Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen, ist leichter gesagt als getan, aber im Norden sollte es schon Arbeitsplätze im Büro geben. Klappere mal sämtliche Personalberater ab. Ein Tipp, sag ihnen das du noch bei anderen angemeldet bist, du möchtest ja nicht dass du von 3 Beratern im gleichen Unternehmen vorgeschlagen wirst, das würde etwas armselig wirken ;)
    Schlimmstenfalls würde ich in den Süden zurück gehen, bei der alten Firma wieder anfangen und den Freund einfach mitnehmen. Für mich liest sich das nämlich so als ob du eh nicht so 100% glücklich bist, im Norden.

    Ich drücke die Daumen
    Barbara
    Geändert von Promethea71 (23.04.2015 um 16:28 Uhr) Grund: Werbelink gelöscht

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    Kuss AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    @Aen, dir nochmal vielen lieben Dank!
    Noch etwas für die Munition: Ich bin Nichtraucher und andere die rauchen, müssen nicht stempeln! Hier wird eh nicht gestempelt. Eine alte Form der Vertrauensarbeit, aber früher gehen ist ausdrücklich unerwünscht und wenn, dann muss man es sofort am nächsten Tag nacharbeiten ..

    Liebe Barbara,
    danke für deinen langen Text. Komisch, aber er hat mir sehr viel Mut gemacht. Genau so einen Text würde ich mir von meinem Freund wünschen.
    Natürlich kann es sein, dass ich zu anspruchsvoll bin, auf zu hohen Niveau jammer, nur die feinsten Haare in der Suppe suche oder gar nicht dankbar genug. Immerhin verdiene ich hier für einen Bürojob (Sachbearbeiterin) richtig gutes Geld. Aber was bringt mir das alles, wenn ich nicht glücklich bin und ca. 400 Euro Brutto weniger akzeptieren würde, wenn ....
    Ich persönlich finde aber nicht, dass ich euch nur die schlechten Dinge erzähle. Nur gute fallen mir gerade nicht ein (außer das ich gerade diesen Text während der Arbeit schreibe ^^)
    Ich arbeite seit 2001 richtig und habe in drei Firmen gearbeitet und kann doch gut beurteilen, ob ich mir das nur einrede oder das total falsch sehe.
    In der Süd-Firma gab es auch doofe Phasen, aber da haben die Vorteile überwiegt und ich hatte sogar nur 3 km zur Arbeit (Luxus!!).
    Das mit dem Personalberater ist eine sehr interessante Idee. Bei all den doofen Gedanken die ich hatte, kam mir diese Idee noch nicht. Aber ich wusste auch nicht, dass es solche Leute gibt.
    Danach google ich heute Abend sofort! Nach Süddeutschland zurück gehen? SOFORT! Auch wenn ich vielleicht nicht mehr in der alten Firma anfangen kann, so haben die dort wenigstens besseres Wetter ^^

    Ach, ich sehe es stellenweise mit Humor, aber die Trauer überwiegt einfach und von daher ist es wirklich beschlossene Sache, egal wie sehr die sich auf mich verlassen oder wieviel Vitamin B reingeflossen ist. Wenn ich nicht glücklich bin, dann bin ich es nicht.
    Ich halte euch mal auf dem Laufenden <3

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