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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen

    Und dafür habe ich einen gut struktierten, sicheren, wenn auch sehr öden Job sausen lassen.

    Wie konnte ich so dumm sein!!??



    Ich bin echt ratlos und kaum zu glauben, aber ich bewerbe mich nun wieder. Aber hier kann und will ich nicht bleiben. Das ist wie im März 2015, als ich den Thread hier eröffnet habe und eine falsche Entscheidung getroffen habe. Schwups, mach ich ca. 3 Jahre später denselben Fehler .,..
    Lektion Nummer 1: Wenn etwas zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

    Lektion Nummer 2: „Bloß weg von“ ist eigentlich nie so gut wie „hin zu“. Im Monent hast du wieder Fluchtreflexe, aber ich lese da nicht raus, dass du eigentlich weißt, was du wirklich willst und was für dich der logische nächste Schritt ist. Wenn du dich jetzt mehr oder weniger blind bewirbst, stehen die Chancen gut, dass der Nächte Job die Hölle auf Erden ist. Abhilfe schafft die ehrliche Beantwortung der Fragen :“wo will ich in fünf Jahren sein“ und „was ist mir wirklich wichtig im Job“ (finanzielle Sicherheit? Gute Bezahlung? Abwechslung? Kurze Pendel-Wege? Gestaltungsfreiraum? Verlässlichkeit in Strukturen und Prozesse?

    Viel Erfolg bei der Suche nach den Antworten ...
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    tja, frau lernt nie aus....

    wäre ja sonst auch langweilig...

    aber gib acht: zu viele Stellenwechsel in kurzer Zeit sind nicht unbedingt von Vorteil.....
    Ich weiß, ich weiß. Aber was soll ich machen. Hier habe ich das Gefühl, auf einen Burnout zu steuern. Es wird einfach nicht besser. Ich versuche mir Freiheiten einzuräumen, komme "einfach" früher und gehe entsprechend früher. Ich MUSS von Montag bis Donnerstag eine halbe Stunde vorarbeiten, damit wir Freitags früher gehen können. Wenn ich das aber nicht möchte, MUSS ich es trotzdem machen.

    Ich habe nun evtl. eine Chance, über eine Bekannte in eine andere Firma zu kommen. Ein Essen mit den jeweiligen Teamleitern hat schon stattgefunden. Es sieht gut aus, aber es ist nicht gesetzt. Ich werde natürlich hier durchhalten, ich kann hier auch sehr gutes Geld verdienen (Sales halt - mit Klinken putzen), aber es ist wirklich hart und ich wollte das nie, dass stört mich am meisten.

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Lektion Nummer 1: Wenn etwas zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

    Lektion Nummer 2: „Bloß weg von“ ist eigentlich nie so gut wie „hin zu“. Im Monent hast du wieder Fluchtreflexe, aber ich lese da nicht raus, dass du eigentlich weißt, was du wirklich willst und was für dich der logische nächste Schritt ist. Wenn du dich jetzt mehr oder weniger blind bewirbst, stehen die Chancen gut, dass der Nächte Job die Hölle auf Erden ist. Abhilfe schafft die ehrliche Beantwortung der Fragen :“wo will ich in fünf Jahren sein“ und „was ist mir wirklich wichtig im Job“ (finanzielle Sicherheit? Gute Bezahlung? Abwechslung? Kurze Pendel-Wege? Gestaltungsfreiraum? Verlässlichkeit in Strukturen und Prozesse?

    Viel Erfolg bei der Suche nach den Antworten ...
    Danke für deine tolle Antwort.
    Was ich will, weiß ich wirklich nicht. Ich habe mich primär weg beworben, weil ich etwas spannendes machen möchte, weniger Pendelzeit und mehr Flexbilität bei den Arbeitszeiten.

    Alles drei wurde mir zugesagt, wirklich bekommen habe ich nur die reduzierte Pendelzeit.
    Ok, ich kann viel mehr Geld verdienen, war natürlich auch attraktiv. Aber wenn man mich fragt, verdiene ich lieber nur 43.000 Euro im Jahr und habe meine "Ruhe", anstatt 53.000 Euro und habe deutlich mehr Stress, mehr Unzufriedenheit, Bauchschmerzen und diesen gewissen Ekel vor dem "Verkaufen".

    Hätte man mir im März gesagt: Du darfst nicht vor 9 Uhr anfangen, du musst vorarbeiten, du musst aktiv verkaufen und wir setzen mehr oder minder voraus, dass du die Zahlen schaffst, dann hätte ich NIE unterschrieben.
    Das positive: In 4 Monaten habe ich im Schnitt 2600 Euro netto pro Monat verdient.
    Ja, ich freue mich ... aber ich bin zutiefst unglücklich.

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    ich ackere mich im telefonischen Vertrieb richtig ab und putze Klinken, obwohl ich gesagt habe, dass ich das nicht möchte. Es hieß: Das musst du hier nicht, die Kunden kommen auf uns zu, ein großer Luxus.

    Fehlanzeige!
    Hast du schon jemals vorher im Vertrieb gearbeitet?
    Eine solche Aussage würde ich niemals glauben.
    Die Zeiten, in denen Kunden einem die Tür einrennen sind vorbei.
    Vertrieb kann im günstigsten Fall bedeuten keine Kaltakquise machen zu müssen.


    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    Danke für deine tolle Antwort.
    Was ich will, weiß ich wirklich nicht. Ich habe mich primär weg beworben, weil ich etwas spannendes machen möchte, weniger Pendelzeit und mehr Flexbilität bei den Arbeitszeiten.
    Um heraus zu finden, was du beruflich willst, kann es hilfreich sein Stellenanzeigen zu lesen.
    Dann schau dir die, die dich spontan ansprechen genauer an um herauszufinden, was sie eventuell gemeinsam haben.
    Meist zeigt sich dann, welche Prioritäten du tasächlich hast.

  5. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Vertrieb ist hart.... das weiß eigentlich jeder!!! Und das es einfach ist zu verkaufen.... 😁da hat dir ein guter Verkäufer was angedreht!

    Viel verdient hast du dabei doch auch nicht.... gibts keine Provision in der Firma?

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    Was ich will, weiß ich wirklich nicht. Ich habe mich primär weg beworben, weil ich etwas spannendes machen möchte, weniger Pendelzeit und mehr Flexbilität bei den Arbeitszeiten.

    Alles drei wurde mir zugesagt, wirklich bekommen habe ich nur die reduzierte Pendelzeit.
    Ok, ich kann viel mehr Geld verdienen, war natürlich auch attraktiv. Aber wenn man mich fragt, verdiene ich lieber nur 43.000 Euro im Jahr und habe meine "Ruhe", anstatt 53.000 Euro und habe deutlich mehr Stress, mehr Unzufriedenheit, Bauchschmerzen und diesen gewissen Ekel vor dem "Verkaufen".
    .
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    Ich würde dir raten, mal das Buch „Ich könnte alles sein, wenn ich nur wüsste, was es ist‘“ von Barbara Sher durchzuarbeiten. In deinem Idealbild (spannender Job mit flexiblen Arbeitszeiten) ist ein gewisser Zielkonflikt enthalten - viele spannende Jobs sind sehr kundengetrieben, und dann richten sich die flexiblen Arbeitszeiten eben nach dem Kunden und nicht nach deinen Präferenzen. Das ist aber nicht das, was du im Auge hattest, nehme ich an ...

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Danke nochmal!
    Ich kann hier viel Geld verdienen, aber ich MUSS auch viel verkaufen, damit ich in diese Bereiche komme. Ich habe gerade hier angefangen, die anderen gehen in der Regel mit über 3000 Euro netto nach Hause. So viel könnte ich auch. Mein Schnitt ist also gar nicht so schlecht, aber mit jedem verkauften "Produkt" fühle ich mich schlecht und noch schlechter!

    Ja, mir hat wohl eine gute Verkäuferin den Job verkauft und ich Idiot war auch noch blind vor Kummer, weil ich unbedingt die über 2,5 Stunden Pendelzeit pro Tag loswerden wollte.

    Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, ich bewerbe mich auch schon und werde nächste Woche zum Arzt gehen, um eine mögliche Eigenkündigung zu besprechen.
    Spätestens Ende November kündige ich und bis dahin versuche ich, etwas zu finden, was "besser" ist.

    @Kara: Dann verzichte ich auf den spannenden Job, hauptsache meine Arbeitszeiten sind etwas flexibler und nicht so durchtrieben, wie diese hier. Die anderen haben keinen Problem mit dem Job, finden den sehr gut, auch den Alkohol der hier getrunken wird, der Verzehr von warmen und sehr geruchsintensiven Speisen am Arbeitsplatz, die Tischtennisspiele während der Arbeitszeit und die schrägen Blicke, wenn ich nach meiner Zeit den Platz verlasse.

    Das alles heißt nicht, dass der Job scheiße ist. Aber ich bin dafür einfach die falsche Mitarbeiterin :-/
    Übrigens habe ich noch nie im Vertrieb gearbeitet und ich hätte es auch nicht gemacht, wenn die von Anfang an mit offenen Karten gespielt hätten. Fakt: Ich werde mich nie wieder als aktive Verkäuferin irgendwo bewerben, NIE WIEDER!

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Zitat Zitat von Suzana81 Beitrag anzeigen
    Und dafür habe ich einen gut struktierten, sicheren, wenn auch sehr öden Job sausen lassen.

    Wie konnte ich so dumm sein!!??



    Ich bin echt ratlos und kaum zu glauben, aber ich bewerbe mich nun wieder. Aber hier kann und will ich nicht bleiben. Das ist wie im März 2015, als ich den Thread hier eröffnet habe und eine falsche Entscheidung getroffen habe. Schwups, mach ich ca. 3 Jahre später denselben Fehler .,..
    Suzana, die Tatsache, dass du schnell und häufig wechselst, fällt dir irgendwann unangenehm auf die Füße, spätestens, wenn der Wirtschaftsboom mal vorbei ist. Für mich hört sich das so an, als wenn du beschließt zu wechseln und dann wird die nächstbeste Stelle angenommen und nicht realistisch bewertet, ob das überhaupt etwas für dich ist. Dass die tolle Stelle, der du jetzt sogar etwas hinterher weinst, einen Fahrtweg von 2,5 Stunden hat, wusstest du vorher. Du hast sie trotzdem angenommen, aber dann konntest du doch nicht damit leben und musstest dringend wechseln.

    Ich habe Schwierigkeiten zu glauben, dass du nicht wusstest, dass es sich bei deinem aktuellen Job um einen Vertriebsjob handelt. Ich kann mir schon nicht vorstellen, dass man im Bewerbungsprozess nicht geprüft hat, ob du das machen willst und ob du geeignet bist. Selbst wenn das der Fall wäre: Du hast eine Provisionsregelung. Die musst du gekannt haben, als du den Vertrag unterschriebst. Auch die Produkte kanntest du.

    Kann es sein, dass du die Angebote nicht genau genug prüfst, wenn du so häufig von Dingen überrascht wirst, die aber für dich so entscheidend sind, dass du damit nicht leben kannst? Nicht falsch verstehen, jeder greift mal daneben und wie das Betriebsklima ist, weiß man oft erst ganz genau, wenn man da ist. Trotzdem bekommt man ja bei mehreren Gesprächen schon einiges mit.

    Die Wohnung meiner Katzen ist total schön.
    Ich darf alles mitbenutzen und wir verstehen uns super.
    .

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Ich muss dazu sagen, dass ich nie viele Gespräche hatte. Ich habe immer nur max. 1-2 Gespräche gehabt, wenn ich denn dann eingeladen wurde und meistens hatte ich Glück.

    Meine Pechsträhne hat in 2015 angefangen, da bin ich in dem Job gelandet, warum ich diesen Thread eröffnet habe. 6 doofe Monate, neuer Job. Den habe ich aus der Not heraus genommen, den hätte ich wirklich nicht nehmen dürfen, aber ich wollte unbedingt wieder zurück nach Hessen. Also nochmal 6 doofe Monate.
    Dann habe ich aus der Not heraus den Job mit den langen Pendelstrecke gefunden und bekommen und mich damit arrangiert. Immerhin war ich 2 Jahre und 2 Monate dort. Letztendlich war dann für mich entscheidend, dass ich diesen langen Weg nicht mehr möchte.
    Eine Bewerbung geschrieben, Gespräch, Zusage.

    Und ja, ich hätte es genauer prüfen müssen. Habe ich aber nicht. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.

    Nun muss und will ich wieder wechseln, unbedingt. Und ja, evtl. mach ich denselben Fehler, aber ich hoffe einfach sehr, dass ich nicht erneut einen falschen Griff lande - wenn ich denn dann eine Zusage bekomme bzw. überhaupt erstmal eine Einladung.

    Ich sag euch, wie es ist: Das ist alles immer eine subjektive Wahrnehmung, da kann keiner von außen sich hinein versetzen. Ich habe Magenschmerzen, wenn ich an den Job denke. Ich schlafe schlecht, ich weine schon am Sonntag, wenn ich an Montag denke. Ich will das nicht mehr.

    Habe heute eine ZA Firma angeschrieben. Fakt: Hier bleibe ich auf gar keinen Fall!

    Sorry, dass ich euch vollsabbel

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    AW: Neuer Job und unglücklich! Kündigen nach nur ein paar Wochen?

    Hallo Suzana81,

    es ist jetzt ein paar Jahre her und ich würde gerne wissen wie es zur Zeit bei dir läuft :)
    Wäre schön nochmal was von dir zu lesen!

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