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  1. Registriert seit
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Hallo

    als Schuhverkäuferin kann ich da einiges erzählen. Zum Beispiel die nette Begegnung mit einem Herren, der seinem Sohn sagte: (während ich vor ihm kniete und ihm einen Schuh anziehte, weil er selber zu faul dafür war) "ziehst du, und deshalb ist es wichtig, dass du dich in der Schule mehr anstrengst, du willst doch nicht so enden wie die Verkäuferin hier." Jap. Trotzdem mag ich meinen Job!

  2. Inaktiver User

    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Nie wieder Zeitarbeit!
    Das gilt auch für mich. Nie wieder!

    Ich war noch in der Probezeit, als mein Opa starb und ich einen Tag freinehmen wollte für die Beerdigung. Die Einsatzfirma hatte vollstes Verständnis dafür. Die Zeitarbeitschefin jedoch fragte mich, ob ich ernsthaft freinehmen wolle, wo ich doch noch in der Probezeit bin und ob ich das riskieren möchte... Schlussendlich wurde mir kein Urlaub gewährt, sondern ich sollte den Tag unbezahlt frei nehmen.

    Dann wurde ich in eine kleine Baufirma geschickt. Den ganzen Vormittag hatte ich nichts zu tun und keiner kümmerte sich um mich. Es war 14 Uhr, als der Chef (üblicherweise, wie man mir erklärte) ins Büro kam. Der erste Anblick reichte um zu wissen: Das wird haarig. Es rief ein Kunde an, der den Chef sprechen wollte, und ich stellte das Telefonat durch und meldete Herrn Müller. Chef: Ich kenne keinen Herrn Müller! Zack, Hörer aufgeschmissen. Ich habe erneut durchstellen wollen und wurde direkt angeschnauzt, ich solle die Anrufer mit korrektem Namen durchstellen oder es sein lassen. Zack, wieder aufgelegt. Es stellte sich dann raus, dass der Anrufer Möller und nicht Müller hieß. Am zweiten Tag schrie er mich mit hochrotem Kopf an, weil ich jemanden durchgestellt hatte, mit der er nicht reden wollte (was ich aber nicht wusste, sonst hätte ich den Anrufer ja abwimmeln können). Zum Feierabend hin meinte er dann immer noch sehr aufgebracht, ich brauche am nächsten Tag gar nicht wiederkommen. Ich rief in der Zeitarbeitsfirma an und natürlich war alles meine Schuld.

    Wie es der Zufall wollte, erfuhr ich kurz darauf, dass ich mit 2 Tagen in dieser Baufirma den Rekord gebrochen hätte. Die beiden Leiharbeiterinnen vor mir wurden nach je einem Einsatztag vom Chef rausgeschmissen, meine Nachfolgerin schon nach einem halben Tag! Dennoch erhielt ich von der Zeitarbeit die Kündigung, die frecherweise auch noch vordatiert worden war. Die Sache wurde dann zu meinen Gunsten vorm Arbeitsgericht ausgetragen.

  3. gesperrt
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Ich arbeitete nach meinem Studium übergangsweise in einer Baufirma als Sekretärin.

    Meine Vorgängerin war eine graue Maus, die alles mit sich hat machen lassen. Sie war beispielsweise bis 2 Uhr morgens in der Firma, ohne Überstundenausgleich versteht sich, um Baupläne zu kopieren...

    Ich machte dies nicht mit, der cholerische Chef tobte sich bei mir aus, weil er mich nicht klein machen konnte und ich keine Stufe unter ihm stand vom Intellekt her...Folge: Kündigung in der Probezeit.

    Eine Woche später bekam ich meinen aktuellen Akademiker-Job und bin heilfroh, da weg zu sein.

  4. Avatar von Strandkorbkissen
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Lenacity Beitrag anzeigen
    Ich arbeitete nach meinem Studium übergangsweise in einer Baufirma als Sekretärin.

    Meine Vorgängerin war eine graue Maus, die alles mit sich hat machen lassen. Sie war beispielsweise bis 2 Uhr morgens in der Firma, ohne Überstundenausgleich versteht sich, um Baupläne zu kopieren...

    Ich machte dies nicht mit, der cholerische Chef tobte sich bei mir aus, weil er mich nicht klein machen konnte und ich keine Stufe unter ihm stand vom Intellekt her...Folge: Kündigung in der Probezeit.

    Eine Woche später bekam ich meinen aktuellen Akademiker-Job und bin heilfroh, da weg zu sein.
    Unglaublich was es für Menschen gibt.


  5. Registriert seit
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Es ist wirklich heftig was man hier so liest und was für kranke Menschen es gibt.
    Tut mir leid, dass Ihr solche Erfahrungen machen musstet.
    Letztendlich muss man versuchen auch daraus irgendwas Positives mitzunehmen und selbst wenn es nur die Erkenntnis ist, dass man auch dieses Theater überlebt hat.

    Ich hab schon ziemlich viel durch, deshalb könnte ich Bücher vollschreiben ;-)

    Hab mal ne Zeit lang über eine Zeitarbeitsfirma (nie wieder) für ein CallCenter gearbeitet.
    Dort musste man 10 Minuten früher bei der Arbeit sein damit man sich im System einloggen und den PC hochfahren konnte.
    10 Minuten, die nicht bezahlt wurden aber trotzdem Pflicht waren.
    Das weiß ich, weil ich es einmal geschafft habe statt um 07:50Uhr um 07:57Uhr da zu sein und dann stand ne halbe Stunde später ne "Vorgesetzte" neben meinem Schreibtisch und fragte mich, was denn heute Früh losgewesen wäre.
    10 Minuten jeden Tag x 5 Tage die Woche = fast ne volle Stunde 0 fast 4 volle Stunden...wir wurden pro Stunde bezahlt.
    Nicht, dass ich ein Problem damit habe, früher auf der Arbeit zu erscheinen.
    Bei meinem jetzigen Job fangen wir um 08:30Uhr an und ich bin meistens so um 08:05Uhr da und mach schonmal den PC an und schmier mir in der Küche mein Brot und bearbeite schonmal die ein oder andere Mail...aber das mache ich freiwillig weil es für mich entspannter ist als abgehetzt hier anzukommen und weil ich nicht finde, dass ich dafür bezahlt werde, dass ich mir Brote schmiere.
    Egal, zurück zum alten Job.
    Dort musste man sich im System abmelden wenn man zur Toilette musste.
    Verbrachte man zu viel Zeit auf der Toilette oder musste zu häufig zur Toilette, wurde man zum Gespräch gebeten.
    Pausen wurden einem eingeteilt.
    30 Minuten am Stück gab es nicht sondern immer nur 15 Minuten.
    Wir durften uns nicht mit ,,Tschüss" vom Kunden verabschieden sondern nur mit ,,Wiederhören" selbst wenn man ne halbe Stunde mit dem Kunden telefoniert und der einen mit ,,Tschüss" verabschiedet hatte.
    Ich hab mir das irgendwann angewöhnt solche Kunden dann mit ,,Wiederhören, Tschüss" zu verabschieden.
    Wenn man ein langes Gespräch mit einem Kunden hatte, baut man unnötig wieder Mauern auf mit zu viel Förmlichkeit.
    Einmal kam die Chefin rein und schrie rum, wer denn bitte auf ihrem Parkplatz geparkt hätte.
    Dabei gab es nichtmal Firmenparkplätze sondern öffentliche Parkplätze vor dem Gebäude in dem sich die Firma befand...sie meinte lediglich den Parkplatz, der sich direkt vor dem Gebäudeeingang befand.
    Ich hab irgendwie gebetet, dass es mein Fahrzeug ist damit ich nen Grund hatte mit ihr zu diskutieren...im Leben hätte ich mein Auto nicht umgestellt.
    Kontakt unter den Kollegen war nicht gewünscht.
    Es gab riesiges Theater als die Chefin rausfand, dass wir Kolleginnen eine WhatsApp-Gruppe gegründet hatten (urpsrünglich um ne Tupperparty zu veranstalten).
    Urlaubsanträge wurden nicht bearbeitet, teilweise wirklich komplett vergessen.
    Konversation fand nur per Mail statt.
    Zwischen den Telefonaten hatte man keine Minute Zeit mal nach Luft zu schnappen oder den vorherigen Fall nachzubearbeiten.
    Machte man bei einem Gruppenmeeting irgendeine komische Bewegung mit dem Kopf, wurde man, wie ein Schulkind, aus dem Raum verwiesen...man könne ja woanders schlafen (ernsthaft passiert, mir aber zum Glück nicht).
    Da ich, zu dem Zeitpunkt, nicht selber kündigen konnte habe ich es dann anders gemacht.
    Und zwar so lange meinen Ärger verkündet bis ich gekündigt wurde.
    Beim persönlichen Gespräch begründete die Chefin den Rauswurf damit, dass ich nur noch schlechte Laune hätte und meine Kollegen sich Alle bei ihr beschwert hätten, weil es unangenehm wäre sich mit einer so überllaunigen Person in einem Raum aufzuhalten.
    Lustig, dass ich mit vielen der genannten Kollegen noch immer Kontakt halte und wir uns gegenseitig unterstützt haben aus diesem Laden rauszukommen...keiner von denen ist noch da.
    Im Nachhin habe ich dann noch Hausverbot dort bekommen.
    Ich war nie wieder da und diese Info bekam ich dann von besagten Kolleginnen, die mir die interne Mail weiterleiteten ,,Frau XY hat Hausverbot"...etwa 5 Monate nachdem ich gekündigt wurde.
    Sowas muss man nicht verstehen.
    Vielleicht hat ja noch Jemand bei diesem Unternehmen gearbeitet...CallCenter für Banken (zB).
    Ich glaub mit Hauptsitz in Hannover.
    Würde mich mal interessieren ob es da echt Jemanden gibt der da happy ist/war.

  6. Inaktiver User

    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Haha!
    Du hast Dich ja aber nie so ganz und komplett und wirklich unterkriegen lassen. Sehr gut gemacht.
    Unglaublich, daß es solche Jobs heutzutage noch gibt.

  7. Avatar von Knuffilein
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Hallo,

    sehr interessantes Thema, an welchem ich mich sehr gerne auch beteiligen möchte!
    Aber erst einmal - was man hier so liest und was so manche erlebt haben, ist ja echt hanebüchen und das sind ja schon wirkliche Fälle für den Kadi :-( ! Also Leute gibt's, die gibt's gar nicht... echt einfach unglaublich!

    Nun aber zu mir bzw. was ich erlebt habe: Das ist zwar schon sehr, sehr lange her - man schrieb nämlich das Jahr (Nov.) 1983(!!!), aber das spielt ja keine Rolle.

    Ich war seinerzeit gerade mal Anfang 20 und hatte mich für eine Stelle in einer Gaststätte als Küchenhilfe beworben - und zuallererst war ja auch noch alles gut und im grünen Bereich. Der Chef (Wirt) war recht nett und sympathisch, als ich mich vorgestellt habe - und gesagt, ich könne gleich am Montag anfangen (hatte mich samstags vorgestellt). Ich dann also montags hin - und da war der Chef schon nicht mehr so nett wie am Anfang, als ich mich vorgestellt hatte. Aber da ging es gerade noch so einigermaßen.

    Die Arbeitszeit war so, dass morgens begonnen wurde, man ca. 1 Stunde Mittagspause hatte und dann wieder bis Spätnachmittag oder Abend arbeiten musste (genau weiß ich das nach sooo ewig langer Zeit natürlich nicht mehr). Jedenfalls hatte ich mich da komplett in der Zeit vertan und kam zu spät von der Mittagspause :-( ! Und da durfte ich den Chef - und zwar gleich am 1.(!) Tag - so richtig kennen lernen, denn der hat dann geschimpft mit mir wie _ ein _ Rohrspatz! Und alle Entschuldigungen; von wegen; dass ich mich vertan habe, wurden gleich vom Tisch gefegt und nutzten überhaupt nicht(s). OK, heute - um viele, viele Jahre älter - muss ich einerseits natürlich sagen, dass mir dieser grobe Fauxpas natürlich nicht und niemals gleich am 1. Tag hätte passieren dürfen - vollkommen klar, aber andererseits hätte der Wirt auch nicht gleich sooo dermaßen ausrasten müssen. Denn sowas kann man auch in einem anständigen Ton sagen. Aber da war die Sympathie natürlich gleich futsch. Er hat mich dann zwar nicht gleich gefeuert, aber besser wurde das Arbeitsverhältnis nicht - ganz im Gegenteil. Ich sollte ihm dann noch eine Kurzbewerbung bzw. Lebenslauf abliefern und diese in sein Büro legen, was ich auch tat. Und dann am nächsten Morgen beim Frühstück ging das Gemecker gleich wieder los: Ich hätte die Bewerbung an die "falsche"(???) Stelle gelegt - und die hätte ich "auf seinen Schreibtisch, wie sich das "gehört", legen sollen. Tja, woher sollte ich das wissen? Konnte noch nicht einmal einen speziellen Bürotisch ausmachen. Und das wieder in einem absolut unmöglichen und unterirdischen Ton, der wirklich zum Davonlaufen war!

    Das einzig Gute an diesem Job war das Essen (ja, das war wirklich lecker!) sowie meine 3 Kollegen (die waren wirklich nett und mit denen habe ich mich auch sehr gut verstanden). Und die beruhigten und trösteten mich auch, weil der Wirt sich mir gegenüber so unmöglich verhalten hatte - mit den Worten, der meint das nicht so und der beruhigt sich schon wieder und wenn ich ihn erst mal besser kennen würde... - - - Tja, schön wär's (gewesen), aber leider war dem überhaupt nicht so. Aber zumindest ließ mich der Chef dann die nächsten Tage in Ruhe, was die ganze unangenehme Situation aber nicht ein bisschen besser machte. Denn von nun an ignorierte er mich nämlich völlig und hat kein Wort mehr mit mir gewechselt. Wenn wir beim Essen zusammen saßen (wir haben immer zusammen gegessen, Wirt, die Kollegen und ich), hat er nur mit meinen Kollegen gesprochen - und mir mir nicht. War auch nicht schön, aber nun gut... Und meine Kollegen sollten mir auch zeigen und sagen, was ich in der Küche zu machen hatte.
    Muss auch dazu sagen, dass das nur eine kleine Gaststätte war - wenn auch mit Fremdenzimmern - wo Ende des Jahres nicht besonders viel los war.

    Wie gesagt, der Chef sprach von nun an wirklich nur das Allernötigste mit mir - wenn überhaupt. Denn als mal abends nach Feierabend meine Mutter angerufen hat, holte er mich mit Gesten ans Telefon. Sprich; er hat mir nicht gesagt, dass meine Mutter mich sprechen wollte, sondern hat mich mit total finsterem Gesicht ans Telefon "gewunken".

    Dann noch etwas: Als ich damals - gleich am 1. Tag - mit dem Bus an die Arbeit gefahren bin, kam ich mit einer Frau von dem Ort, wo ich gearbeitet habe, ins Gespräch und ich habe dann auch - total ahnungslos und nichts Böses ahnend - erzählt, wo ich arbeite. Und sie hat mich gleich vor diesem unmöglichen Chef gewarnt. Hat gesagt, ich solle mich in Acht nehmen. War dann natürlich geschockt und beunruhigt und ich habe gefragt, was sie denn damit meint und sie hat darauf geantwortet, wie der sein Personal behandelt und das würde ich noch sehen und merken... was sich dann ja auch leider bewahrheitet hat.

    Und nach gerade mal 8 Tagen war's dann soweit - ich wurde gekündigt. Den Grund hierfür weiß ich nach so vielen Jahren nicht einmal mehr, aber ich war wirklich froh und erleichtert, diesem unmöglichem Menschen zu entkommen. Weiß nur noch, dass er die Kündigung auch wieder sehr meckernd und in einem unmöglichen Ton vorgetragen hat.

    Und auch meiner Mutter fiel das unmögliche Verhalten des Wirts auf, obwohl sie ihn gar nicht persönlich kannte. Sie meinte auch, der wäre ja unmöglich und total unfreundlich am Telefon gewesen und ich soll froh sein, dass ich da weg bin. Was ich ja auch war, denn das war eine Arbeitsstelle, die die Welt wirklich nicht braucht. Und meine Mutter fand auch den Namen dieser Gaststätte total unmöglich; die lautete "Sowiesos (Vorname des Wirts, welchen ich aus Datenschutzgründen hier nicht nennen werde, obwohl der nach so langer Zeit auch nicht mehr im Netz zu finden ist, aber trotzdem) Landhaus". Jedenfalls fand meine Mutter, dass der Name der Gaststätte wie eine Faust aufs Auge zu dem unmöglichen Wirt gepasst hat. Aber der Name war seinerzeit noch - oh Wunder - wenigstens korrekt und ohne Apostroph geschrieben. Nun ja, wenigstens etwas. Und diese Gaststätte unter diesem Namen gibt es auch schon ewig nicht mehr. Habe mir sagen lassen, dass dieser Wirt schon wieder sehr bald in seine alte Heimat, wo er ursprünglich her kam (war aus einem anderen Bundesland) zurück ging und es diese Gaststätte unter diesem Namen auch gar nicht lange gab. OK... diesen Wirt vermisse ich ganz bestimmt nicht und der ist mit Sicherheit auch längst in Rente, denn der war damals schon nicht mehr ganz so jung.

    Aber sowas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Hatte leider schon einige bescheuerte Arbeitgeber, aber so schlimm wie der war fast noch keiner. Ich finde auch, dass man auch sagen kann, wenn jemand etwas falsch gemacht hat, aber dann bitte auch in einem angemessenen Ton - und nicht so wie der! Und vor allem auch deswegen, weil ich ja gar nichts "Schlimmes" "angestellt" habe.

    Und ich bin auch schon lange nicht mehr in der Gastronomie tätig, sondern habe auf Büro umgesattelt.
    Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
    (Oscar Wilde)

    Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.

    Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
    (Albert Einstein)

    Optimismus rückwärts gelesen heißt Sumsi mit Po. (Für alle, die das noch nicht wussten ;-)
    Geändert von Knuffilein (29.02.2016 um 16:46 Uhr)

  8. Avatar von Knuffilein
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Lenacity Beitrag anzeigen

    Meine Vorgängerin war eine graue Maus, die alles mit sich hat machen lassen. Sie war beispielsweise bis 2 Uhr morgens in der Firma, ohne Überstundenausgleich versteht sich, um Baupläne zu kopieren...
    Also das hätte ich mit Sicherheit auch nicht (mit)gemacht! Also hör' mal... wo sind wir denn... und alles braucht man sich nämlich auch nicht gefallen zu lassen - und das gehört da mit Sicherheit (nicht) dazu!

    Und auch in heutiger Zeit, wo die Jobs ja beileibe nicht mehr auf der Straße liegen, braucht man sowas nicht mitzumachen! Denn gerade, WEIL die AG die missliche Lage der AN ausnutzen, gilt es, diesem unbedingt den Garaus zu machen.

    Und bei mir hätte sich Dein cholerischer Chef gar nicht erst ausgetobt, denn ich wäre da gleich und so schnell weg gewesen, wie der gar nicht hätte gucken können *grins* (auch wenn das ja überhaupt nicht witzig ist)!
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    Geändert von Knuffilein (29.02.2016 um 16:11 Uhr)

  9. Avatar von Knuffilein
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Vanni21 Beitrag anzeigen

    "siehst du, und deshalb ist es wichtig, dass du dich in der Schule mehr anstrengst, du willst doch nicht so enden wie die Verkäuferin hier."
    Diese Aussage finde ich echt eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit sondergleichen! Aber leider sind einem bei Kunden ja die Hände gebunden und man kann noch nicht einmal kräftigst Contra geben auf solch unverschämte Aussagen, sondern man muss sich da auch noch seinen Teil denken...

    Aber zum Glück gibt es ja auch noch nette und sympathische Kunden und nicht nur solch unverschämte wie der, den Du hier beschreibst.

    Und: Der Kunde ist zwar König - und auch ich bestehe unbedingt auf diesen Status - käme aber dennoch niemals nicht auf die Idee, solch hanebüchene, absolut nicht königliche Aussagen zu tätigen. Nein, würde mir echt nicht im Traum einfallen! Denn irgendwo hört die Monarchie auch auf. Und diese hört genau da auf, wo eine Beleidigung und Herabwürdigung bestimmter Berufsgruppen beginnt.
    Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.

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    Geändert von Knuffilein (29.02.2016 um 16:01 Uhr)

  10. Avatar von Knuffilein
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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das gilt auch für mich. Nie wieder!

    Ich war noch in der Probezeit, als mein Opa starb und ich einen Tag freinehmen wollte für die Beerdigung. Die Einsatzfirma hatte vollstes Verständnis dafür. Die Zeitarbeitschefin jedoch fragte mich, ob ich ernsthaft freinehmen wolle, wo ich doch noch in der Probezeit bin und ob ich das riskieren möchte... Schlussendlich wurde mir kein Urlaub gewährt, sondern ich sollte den Tag unbezahlt frei nehmen.

    Dann wurde ich in eine kleine Baufirma geschickt. Den ganzen Vormittag hatte ich nichts zu tun und keiner kümmerte sich um mich. Es war 14 Uhr, als der Chef (üblicherweise, wie man mir erklärte) ins Büro kam. Der erste Anblick reichte um zu wissen: Das wird haarig. Es rief ein Kunde an, der den Chef sprechen wollte, und ich stellte das Telefonat durch und meldete Herrn Müller. Chef: Ich kenne keinen Herrn Müller! Zack, Hörer aufgeschmissen. Ich habe erneut durchstellen wollen und wurde direkt angeschnauzt, ich solle die Anrufer mit korrektem Namen durchstellen oder es sein lassen. Zack, wieder aufgelegt. Es stellte sich dann raus, dass der Anrufer Möller und nicht Müller hieß. Am zweiten Tag schrie er mich mit hochrotem Kopf an, weil ich jemanden durchgestellt hatte, mit der er nicht reden wollte (was ich aber nicht wusste, sonst hätte ich den Anrufer ja abwimmeln können). Zum Feierabend hin meinte er dann immer noch sehr aufgebracht, ich brauche am nächsten Tag gar nicht wiederkommen. Ich rief in der Zeitarbeitsfirma an und natürlich war alles meine Schuld.

    Wie es der Zufall wollte, erfuhr ich kurz darauf, dass ich mit 2 Tagen in dieser Baufirma den Rekord gebrochen hätte. Die beiden Leiharbeiterinnen vor mir wurden nach je einem Einsatztag vom Chef rausgeschmissen, meine Nachfolgerin schon nach einem halben Tag! Dennoch erhielt ich von der Zeitarbeit die Kündigung, die frecherweise auch noch vordatiert worden war. Die Sache wurde dann zu meinen Gunsten vorm Arbeitsgericht ausgetragen.
    Ebenfalls echt unmögliches und unterirdisches Vehalten - seitens dieses unsäglichen Chefs sowie auch seitens dieser unsäglichen Zeitarbeitsfirma! Gut, dass Du Dir das nicht hast gefallen lassen - und ich wäre an Deiner Stelle auch so schnell vor dem Arbeitsgericht gewesen, wie man gar nicht hätte gucken können. Ist mal wieder sooo typisch, dass immer die ArbeitNEHMER/INNEN schuld sind *AUGENROLL* *WUTSCHNAUB* * KNURR*!

    Ich habe zwar bislang noch nie für irgendwelche Zeitarbeitsfirmen gearbeitet; wohl mich aber dort schon beworben. Eine Stelle bekommen habe ich jedoch durch die bis jetzt noch nicht. Ist aber vielleicht auch sehr gut so, wenn ich das alles hier so lese...

    Die Arbeit, die Du da verrichtet hast, würde mir zwar auch großen Spaß machen, aber mit Sicherheit nicht mit solch einem grässlichen Chef!
    Von daher kann ich auch sagen, Du kannst echt so FROH sein, dass der Dich gleich schon am 1. Tag gefeuert hat, denn so brauchtest Du nicht zu kündigen. Und diese komische Zeitarbeitsfirma könnte mir in Zukunft auch ganz gepflegt den Buckel runter rutschen.
    Total bescheuert finde ich auch, dass heutzutage so viele Jobs überhaupt nur noch über diese dämlichen Zeitarbeitsfirmen laufen!
    Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
    (Oscar Wilde)

    Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.

    Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
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