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  1. Avatar von Divino
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Ladiesbesttoy Beitrag anzeigen
    Zudem hatte er die unangenehme Art sich an eigene Aussagen nicht mehr zu erinnern.
    Sowas ist mir auch schonmal passiert... Wi-der-lich! Abhilfe geschaffen habe ich mit der Angewohnheit, um eine kurze Mail zu bitten.

    Schliesslich und endlich wurde ich am Ende der Probezeit gekündigt ohne Begründung,
    Oh, das habe ich in der Vergangenheit auch schonmal schneller geschafft. Mit der Aussage frei heraus, dass ich meinen Vorgesetzten für inkompetent halte. Er war nichtmal wütend... Er konnte gar nicht glauben, was seine Ohren da gerade empfingen... Er hat geguckt wie ein Auto, bevor er meine Kündigung fertigmachte... Ohne Worte...

  2. Avatar von mono17
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    .Sehr unschön fand ich im Referendariat nach meiner Krankheit , dass ich überhaupt keine Zeit bekam, wieder reinzukommen. Es gab direkt wieder eine benotete Lehrprobe. Ich hatte vor der Pause zwei Klassen, eine,die ziemlich herausfordernd war, die andere war ok. Ich bekam nach der Pause eine neue Klasse und eine der alten.und zwar die schwierige. Auf meine Nachfrage hieß es, dass sei stundenplantechnisch nicht anders möglich gewesen. Was Quatsch war, kein Plan hatte sich geändert.

  3. Avatar von Ladiesbesttoy
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Wer hat denn das so entschieden?
    Gesendet von einem 10 Pfennig Münztelefon

    Als Gott die Männer schuf, versprach er, dass ideale Männer an jeder Ecke zu finden sein werden und dann machte er die Erde rund.

  4. Avatar von GuteLaune
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Mein Horror-Job ist eigentlich gar nicht erst einer geworden. Horror war's trotzdem.
    Im letzten Semester meines Studiums fand ich am schwarzen Brett in der Uni einen Zettel: "Namhafter Unternehmer sucht Autor/in für seine Autobiographie. Gute Bezahlung.".
    Das fand ich hoch interessant. Und ich hielt mich - Studentin der Literaturwissenschaft, freiberufliche Journalistin und Mitarbeiterin bei einem Projekt "Oral History" (also erzählte Lebensgeschichten von Menschen, die sonst nicht so im Fokus der Geschichtsschreibung stehen) auch für hinreichend qualifiziert. Geld brauchte ich auch.
    Ich habe mich also gemeldet - der Auftraggeber war tatsächlich ein namhafter Unternehmer, Senior-Chef einer regional sehr bekannten Kette von Textilmärkten. Ich wurde in sein Wohnhaus eingeladen, bekam eine detaillierte Wegbeschreibung - sehr, sehr abgelegen - und sollte einfach mal vorbeikommen. Was ich auf dem weitläufigen Grundstück und in der ehemals wohl sehr mondänen Villa vorfand, war erschreckend: Alles heruntergekommen, marode, ungepflegt, dreckig. Mein Gastgeber selber passte dazu: Ein klappriges dürres Männchen ohne Zähne, schmuddelige Kleidung, dreckige Haare und ein ausgeprägter Körpergeruch. Die Kaffeetassen auf dem Couchtisch hatten innen unübersehbare Schmutzränder - ich habe, als der Mann in der Küche den Kaffee holte, erst mal mit meinem Rocksaum die Tasse ausgewischt.
    Dann erzählte er mir der alte Mann, wie übel ihm seine Familie mitspiele. Seine Biographie solle auch dazu dienen, mit allen abzurechnen. 3000 Mark wollte er mir zahlen.
    Zwischendrin musste ich mal zur Toilette. Das Bad war eklig - Schmutzränder überall. Und auf dem Sims am Waschbecken standen Dutzende von "Stärkungsmitteln", speziell für ältere Herren (Viagra war damals noch nicht erfunden). Nein, ich habe nicht gestöbert... aber beim Händewaschen sprang einem das Zeug ins Auge.
    Danach erfuhr ich - mit wachsendem Unbehagen - dass die Familie vor allem an der jungen Freundin Anstoß nehme, die er auf Mallorca kennengelernt habe. Ob ich denn ein Bild der jungen Frau sehen wollte? Wollte ich nicht, bekam ich aber trotzdem gezeigt. Auf Mallorca ist es warm - vielleicht hatte die Frau auf dem Bild deshalb auf keinem einzigen Foto was an.
    "Hübsch, nicht?" meinte der alte Mann - und versicherte, dass er sofort gemerkt habe, dass wir beide uns gut verstehen und sicher gut zusammenarbeiten würden.
    Ich hab nur noch zugesehen, dass ich Land gewinne - was auf dem langen, abschüssigen Kiesweg, der von dem Anwesen zur Straße führte, nicht leicht war -zumal ich das große Auto meiner Eltern, das etwas unhandlich war, dabei hatte.
    Später habe ich dann von einer ehemaligen Mitarbeiterin erfahren, dass die Familie den Alten aus den Geschäften entfernt hatte, weil er sämtlichen weiblichen Lehrlingen nachgestiegen ist. Neue "Opfer" suchte er nicht nur per Zettel in der Uni, sondern auch mit Aushängen, in denen er Putzfrauen, Haushaltshilfen, Chauffeurinnen, Sekretärinnen usw. suchte.

  5. Inaktiver User

    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Abhilfe geschaffen habe ich mit der Angewohnheit, um eine kurze Mail zu bitten.
    Notiert. Das am besten beim ganz-furchtbar-beschäftigt-sein, damit es nicht zu auffällig wie Selbstschutz aussieht (damit hatte ich in der Vergangenheit Probleme).
    "Natürlich! Mach' ich gerne! Können Sie mir bitte dazu eine Erinnerungsmail schicken? Danke!"
    *Renn*

  6. Avatar von mono17
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Ladiesbesttoy Beitrag anzeigen
    Wer hat denn das so entschieden?
    Die Direktorin, nehme ich an.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  7. Avatar von Divino
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Notiert. Das am besten beim ganz-furchtbar-beschäftigt-sein, damit es nicht zu auffällig wie Selbstschutz aussieht (damit hatte ich in der Vergangenheit Probleme).
    "Natürlich! Mach' ich gerne! Können Sie mir bitte dazu eine Erinnerungsmail schicken? Danke!"
    *Renn*
    Auch gut: Bei der Schilderung des Anliegens gleich zu Beginn unterbrechen. "Entschuldigung, es ist gerade ungünstig, ich melde mich gleich bei Ihnen zurück". Die Rückmeldung beim Betreffenden dann per Mail. Kommt auf die Mail ein weiterer Anruf statt eine Antwortmail, nicht abnehmen.

  8. Inaktiver User

    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen



    Herrlich!

  9. Avatar von mimima
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Ich habe während des Studiums einen Supermarkt neu mit aufgebaut und das lief über eine Zeitarbeitsfirma. 4 Tage am Stück waren wir eingeteilt von 22 Uhr bis ca. 6 Uhr morgens zu arbeiten. Die ersten 3 Tage liefen gut, bis man bemerkte, dass man nicht fertig wird und am 5. Tag sollte eröffnet werden um 10 Uhr am Morgen, weshalb man beschloss, dass die Leute am letzten Tag schon um 19 Uhr anfangen sollten, damit man in jedem Fall fertig wird.
    Ich hing von 19 Uhr bis 9 Uhr morgens in der Süßwarenabteilung und bin mehrmals schlafend in die Harbiotüten gefallen. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob man überhaupt so lange am Stück arbeiten darf.

  10. Avatar von Rowellan
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    AW: Ihre schlimmsten Joberfahrungen

    Ich habe mal in einem Laden gearbeitet, in dem wurde die Qualifikation der Mitarbeiterinnen von der weiblichen Chefin in Verbindung zu ihrer Kleidergröße und ihrem Modestyling gesehen.
    Und nein, das war keine Boutique, Kosmetikstudio oder ein anderes Unternehmen, das sich mit solchen Dingen beschäftigt hatte, sondern eine kleine Unternehmensberatung.

    Da ich leider noch nie zu den schlanksten Frauen auf diesem Planeten gehörte und auch eher versuche, auf fachlicher statt auf Tussi-Ebene (sorry für den Ausdruck, aber genau so war es) zu punkten, war nach ein paar Jahren der Ofen auf ziemlich unerfreuliche Art und Weise aus (inklusive so subtilem Bossing, daß ich es viel zu lange nicht gemerkt habe und hinterher sehr lange Zeit brauchte, um mein sowieso schon nicht übermäßiges Selbstbewusstsein wieder aus dem Keller wenigstens ins Erdgeschoss zu holen).

    Das Ganze endete dann vor dem Arbeitsgericht.
    *lost in the woods*

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