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Ergebnis 51 bis 60 von 147
  1. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Ja, Sugar, das mit der EC-Karte fand ich auch ziemlich cool.
    Mein Geliebter würde mir seine Geheimnummer nicht geben und es war tatsächlich sein privates Konto.
    "Ich wußte ja, Sie kommen zurück!" schrie er auch noch, als ich wiederkam. Mannomann, der hat auch wirklich dick aufgetragen auf diesem Event.
    Ich denke immer, er wollte die Kollegin damit auch ziemlich ärgern, die er in Frauenheld-Manier noch mehr in der Hand hat als mich. Er spielt gerne mit den Leuten.
    Wenigstens merke ich, was gespielt wird, ich kenne diesen Typ Mensch nämlich ziemlich gut.

    Fachlich ist er der Leader in seinem Gebiet und wird von allen verehrt deswegen.
    Ich kann ihm das merkwürdige Verhalten schon auch verzeihen, so ist er nun mal und ist ja auch wirklich nicht soo schlimm und muß mich ja auch nicht soo viel angehen. Ich sehe ihn immer als verrückten Genie an und sage das auch immer zum Trost den anderen, die auch oft mal unter ihm leiden.


    Samtpfote, ich verstehe genau, was Du meinst und habe diese ganzen Aspekte auch schon ein paar Mal in meinem Kopf durchgespielt. Die Verlängerung meines Vertrags hat vieles einfacher gemacht, wer weiß vielleicht wird sogar mal was permanentes draus eines schönen Tages, denn ich sehe nicht, wie diese Arbeit, die wir machen so einfach *zack* aufhören sollte, sie ist zu wichtig und wird auch sehr von der Regierung gefördert grade.

    Ich bin nicht mehr so ganz jung aber auch echt noch nicht im Rentenalter. Ohne jetzt zuviel preisgeben zu wollen, kann ich aber sagen, daß es mir finanziell recht gut geht. In ein paar Jahren werde ich mein Arbeitspesum noch mehr runterschrauben, also ich meine jetzt die Stundenzahl, nicht die Arbeit an sich, natürlich, denn das geht ja gar nicht.
    In Frührente werde ich auf alle Fälle gehen. Das zeichnet sich alles schon ab.
    Ha. Ha. Mangelnde Bereitschaft zur Weiterbildung. Autsch. Das klingt nach mutwillig doof bleiben wollen. Wenn sich irgendwas anbietet und Sinn macht, bin ich natürlich sofort dabei, mir gefällt sinnvolle Weiterbildung sehr und klar glaube ich an das lebenslange Lernen. Aber Verzweiflungs-Akte muß ich grad nicht unternehmen, alles flutscht.
    Meine letzte Fortbildung war vor 2 Jahren. Ich bin einfach ziemlich gut, was soll ich machen?

    Die fehlenden sozialen Kontakte sind da ein größeres Problem für mich, da hast Du Recht!
    Momentan bin ich aber noch so eingebunden, daß ich nicht ganz so flexibel neue Dinger anfangen kann, bei denen ich neue Leute kennenlernen würde. Das Spare ich mir dann für die Semi-Rente in ein paar Jahren auf, ich habe da ein paar Ideen.

    morcheeba, diese Deine Frage zu erörtern überlasse ich Dir lieber selber, denn was Sinn für die eine macht kann eine schreckliche Strafe für die andere sein.
    Eine Freundin hat sich dem Umweltschutz verschrieben z.B.. Sie pflanzt auch unheimlich gern. Das macht sie unentgeldlich und ist da sehr leidenschaftlich.
    Da ist dann eben die eigene Kreativität gefragt. Wenn es an der mangelt, gibt es dann ja immer den bewährten schon erwähnten Babysitter, den viele ja durchaus in Anspruch nehmen. Muß ja auch keine Schande sein, wenn man es nicht will.

  2. Moderation
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    34.236

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie sieht denn eine eigenständige Lebensgestaltung ohne Arbeit konkret aus?
    Eine Lebensgestaltung ohne wirtschaftliche Abhängigkeit von Arbeit? Genauso wie eine mit, nur weniger abhängig: Weniger Furcht, weniger Fremdbestimmung. Wahrscheinlich auch mehr Schlaf... Dafür wird man etwas mehr Energie brauchen, um sich nicht in seinen Gedanken zu verlieren, wenn man nicht ständig aus ihnen herausgerissen wird -- sonst dauert irgendwann das Frühstück den ganzen Tag und man wundert sich, wo die Zeit hin ist.


    @BeautySchoolDropout, du sagst, der Job wird sich gut im Lebenslauf machen. Hat du die Absicht, da irgendwann wieder wegzugehen, und triffst du die entsprechenden Vorkehrungen? Situationen mit so einem Ego-Monster können ganz schnell kippen. Wenn du nicht so nah am Rentenalter bist, daß du sinnvollerweise annehmen kann, "die kurze Zeit wird's auch noch gut gehen und wenn nicht, hab ich einen Plan B" wäre es mMn ein beträchtliches Risiko, sich von diesem Job "festtackern" zu lassen. Und die Lebenslaufnützlichkeit reduziert sich, wenn du zu lange bleibst.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    ww, Teil 1 Deines letzten Postings: ein Traum auf den ich hinarbeite. Mir ganz egal, wenn das Frühstück manchmal den ganzen Tag dauert!

    Wie meinst Du das mit dem kippen? Du meinst, ich könnte da u.U. ganz unglücklich festkleben nach ein paar Jahren und mich nicht mehr rausbewerben können vor lauter Schwäche und Feigheit?
    Oder meinst Du, Chef Rockstar entwickelt irgendwann so'n Hass auf mich, daß er mich hochkant rausschmeißt und dann kann ich mir die Referenz an den Hut stecken?
    Oder beides?
    Bisher ist mir noch nie passiert, daß ich irgendwo festkleben geblieben bin, mir wird einfach langweilig nach ein paar Jahren und oft haben sich die Situationen auch so verändert, daß mir der Job nicht mehr gefiel. Ich habe auf alle Fälle einen Plan B und auch Möglichkeiten.
    Es ist um einiges flexibler wo ich wohne als in Deutschland. Die Leute bleiben selten kleben und sind den Wechsel gewohnt. Selbst meine Freundin, 51, hat keinerlei Schwierigkeiten, was neues zu finden.
    Stell' Dir vor: sie hat letzten Sommer ihren festen, gut bezahlten Job geschmissen, weil sie sich um ihre Familie kümmern wollte. Sie hat sich eine 6-monatige Auszeit gegönnt. Warum hat sie nicht nach unbezahltem Urlaub gefragt? Warum gekündigt? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, ihr war auch total langweilig in ihrem Job. Sie macht sowas bisweilen.
    Nun hat sie mit frischem Elan just wieder angefangen, sich zu bewerben (Anfang Januar) und hat schon 2 Vorstellungsgespräche hinter sich. Das Probearbeiten findet am Donnerstag statt.
    Von daher...

    Und: mein derzeitiger Job ist nach wie vor ein befristeter Vertrag. Wenn Chef's Hass-Skala also gen Himmel schnellen sollte, könnte ich am Ende des Vertrags die Reißleine ziehen: Danke es war reichlich!

    Gestern war ich wieder im Büro und ich muß sagen: ich bin sooo froh, da nicht jeden Tag hinzumüssen. Es wäre wohl mein Tod. Die Atmosphäre ist dort nicht sonderlich gut, bei allem Komfort und Luxus und trotz der supertollen Postkartenaussicht auf die Stadt: es hat viel von Lege-Batterie und einige Zombies wanken da durch die Gegend.
    Mir tun die Leute leid, die sich zu sowas ihr Leben lang verpflichten.

    Allgemein habe ich auch zum Glück wenig zu tun mit Chef Rockstar, ich habe einige kollegiale Stoßpolster zwischen ihm und mir. Deswegen lässt er seine Wut oft eher an denen aus und ich bleibe wie ein Phantom im Hintergrund.

    Das ganze ist wie Geisterbahn, wa?

  4. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Mich macht es schon neugierig, in welchem Land Du lebst, das scheint ja wirklich um einiges besser zu sein, als in Deutschland

  5. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Ha! Du hast ja keine Ahnung!


  6. Registriert seit
    04.06.2003
    Beiträge
    3.711

    AW: Mein unglaublicher Job

    Dann tipp ich mal auf Canada.

    Habe sehr viel schmunzeln müssen, herrlich! * uns wieder raushüpf*

  7. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Hahaha!
    Bei den Iglos in der Kälte?! Uff, weiß nicht, ob ich das könnte.

    Danke, Alemanita

  8. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Wa?
    Und wo wir grade wieder davon haben: gestern war typisch, aber normalerweise bin ich da nicht gemeint, aber Kollegin Stoßpolster, die erst mal 4 Wochen Pause braucht, man versteht?

    Alle sitzen brav im Meeting, warten auf Chef Superstar. Wo ist er? Keiner weiß.
    Ich kriege schon Schweißausbrüche. Habe ich etwa den Stoßpolster-Kalender vermurkst? Ist ja nicht so, als ob der Rockstar das mehr als 5 Minuten vorher merken würde und da also vorher intervenieren würde. Ohje, ohje, ohje...
    Ich gucke nochmal in den Kalender. Nein. Alles geritzt.
    Dann endlich: 10 Minuten zu spät: Auftritt Rockstar (wie fast immer, echt!)!

    Sichtlich frustrierter Rockstar (Meister der Vertuschung): "Bitte entschuldigen sie die Verspätung, mir wurde ja der A**** nicht nachgetragen. Da war einfach kein A****nachtragen eingetragen in dem Meeting!"
    A****nachtragen? Devinitv ein Polsterjob, also grade meiner. Ich sag' einfach nix.
    Rockstar: " Frau Dropout (fingerzeig), nächstes mal bitte das A****nachtragen mit eintragen in die Einladung!"
    Ich so: "Jawohl! Drum gekümmert! Nächstes Mal ich ganz persönlich A****nachtragen!"
    Er so: "Nei-en! Ich will das eingetragen sehen in die Einladung!"
    (Nun wird's peinlich.)
    Ich so: "Aber wegen der strikten Datenschutzbedingungen geht das docht nicht! Pscht nun! Das vor versammelter Mannschaft..."
    Er so: "WIE MEINEN? Bitte laut wiederholen!"
    Ich so gequält: "Man sieht doch dann alles bei Ihnen! Geht doch nicht! Ich entschuldige mich und trage den A**** nächstes Mal garantiert ganz persönlich und im Einklang mit den Datenschutzbedingungen nach!"
    Rockstar trägt das Pokerface und sagt nichts weiter. Das Meeting kann anfangen.

    So läuft das hier!
    Wann sind die 4 Wochen endlich um, bitte?
    Geändert von Inaktiver User (21.01.2015 um 05:47 Uhr) Grund: Interpunktion ist Kunst

  9. Moderation
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    20.08.2010
    Beiträge
    34.236

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie meinst Du das mit dem kippen? Du meinst, ich könnte da u.U. ganz unglücklich festkleben nach ein paar Jahren und mich nicht mehr rausbewerben können vor lauter Schwäche und Feigheit?
    Oder meinst Du, Chef Rockstar entwickelt irgendwann so'n Hass auf mich, daß er mich hochkant rausschmeißt und dann kann ich mir die Referenz an den Hut stecken?
    Oder beides?
    Beides. Egomanen leben in ihrer eigenen Welt, und man kann nicht wirklich sagen, was sie da sehen und was sie dann glauben, tun zu müssen.

    Und Egomanen sind anstrengend, auf eine Art, die sich ganz hinterhältig in die eigene Willenskraft und die Fähigkeit, was zu ändern, frißt. Man lebt oft auf so einer Wippe von Rausch und Niederlage, und fängt an, die Wippe für das ganze Leben zu halten, die Niederlagen werden persönlich, den Rausch will man wiederhaben, und man merkt nicht, daß man nur wie ein Ratte im Labor Knöpfe drückt und Brekkies oder Stromschläge bekommt.

    Dazu kommt, das, wie ich schon am Anfang gesagt habe, ein Job, in dem man nicht genug zu tun hat, um seine Zeit zu füllen, der Fähigkeit, effizient zu arbeiten, langfristig schaden kann.

    Aus all diesen Gründen würde ich mir in so einem Job eine Ausstiegsstrategie mit Zeitplan machen, damit ich den Vorteil im Lebenslauf mitnehmen kann, aber nicht in Versuchung gerate, länger zu bleiben als es mir oder dem Lebenslauf gut tut. (Ich bin aber auch von der sehr planenden Sorte.)

    Halt die Ohren steif und den Kopf über Wasser!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Avatar von Soda
    Registriert seit
    19.06.2005
    Beiträge
    435

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für sowas werde ich bezahlt.
    Auch für Masturbation z.B. - ich scherze nicht.
    nicht? dann erzähl doch mal
    Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
    Charlie Rivel

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