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  1. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Asoleado Beitrag anzeigen
    Oh Gott, was würde ich f. diesen Job geben. Als Alleinerziehende pendele ich 2 Std/Tag an die Arbeit und zurück, stecke im Stau, hänge 8,5 Std. hier herum, werde v. manchen Kollegen bis in den Wahnsinn genervt.

    Dein Job ist wie ein 6er im Lotto. Jetzt bin ich definitiv neidisch

    mit Zusatzzahl...
    ich fasse es nicht............................................. ..................................

  2. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Wenn ich die Wahl zwischen normaler Arbeitslosigkeit und deinem Job (also eine sehr gut bezahlte "Quasi-Arbeitslosigkeit") hätte, würde ich auch lieber deinen Job nehmen.

    Aber wenn ich die Wahl zwischen deinem und meinem Job hätte, würde ich deinen auch nicht haben wollen, wenn ich dafür das doppelte Gehalt bekäme. Weil mir eben all das fehlen würde, was ich weiter vorne geschrieben habe.

    Geld ist nicht alles (das schreibe ich nicht aus Neid - ich verdiene selbst sehr gut) - zum Wohlfühlen und Glücklichsein brauche ich mehr. Viel mehr.

  3. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    iptouch, ja sowas ähnliches habe ich auch schon mal erlebt und kann Dich gut verstehen.
    Ich drücke die Daumen, daß es klappt mit der beruflichen Veränderung!


    Asoleado, genau das gleiche habe ich vor 2 Tagen mit einer Freundin zusammen festgestellt. Sie hat ein ähnlich stressiges Leben wie Du mit 1000 Verpflichtungen. Ich sagte auch zu ihr: dieser Job wäre ideal für Dich!
    Aber ich glaube, genau diese Freundin könnte das emotional nicht verkraften. Man muß schon tough sein, sich mit sowas arrangieren zu können.


    Unazukin, nee, echt nicht! Der Chef ist kein Schlenzer. Der ist unglaublich, unwahrscheinlich, unerhört beschäftigt. Der kriegt nie mal 'ne Pause. Er will ganz dringend der wichtigste Mensch in diesem Konzern werden und arbeitet unglaublich hart daran. Viele haben Angst, daß er demnächst eine Herzattacke kriegt.
    Dazu hat er noch 3 kleine Kinder zu Hause. Da muß er sich auch drum kümmern, denn seine Frau macht das nicht alles alleine. (Gut so!)
    ...einzusehen, dass das halt so ist
    Ja, wahrscheinlich ist das das Beste. Ich werde Dir am Ende des Vertrags vielleicht berichten können.


    Um das Zeugnis mache ich mir keine Sorgen. Ich werde es wahrscheinlich selber schreiben und der Chef wird unterschreiben.
    Ich sage ja: es ist ziemlich unglaublich.

    wildwusel, Stunden reduziert habe ich mir auch schon mal. Das war aber eine andere Firma und die Einsparung irgendwie gerechtfertigt. Irgendwie. Wenn ich heute daran denke, fasse ich mir schon auch an den Kopf, denn ich hätte da wahrscheinlich auch einfach was mit Home Office mauscheln sollen.


    Ich gebe offen zu: ich arbeite mittlerweile nur noch des Geldes wegen, ist wirklich wahr!
    Um so mehr Geld, desto besser.
    Dabei ist mir allerdings wichtig, daß der Job trotzdem im Einklang mit meinen Werten ist. Ich eigne mich z.B. nicht für den Verkauf, für's Versicherungswesen, die Anwaltskanzlei und Marketing nur, wenn ich vom Produkt oder Service wirklich überzeugt bin (das kommt selten vor).
    Bisher habe ich immer was gefunden, was dem Allgemeinwohl dient. Normalerweise bezahlen diese Stellen nicht grade viel, diese ist die Ausnahme.
    Deswegen habe ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich bin jetzt auch einfach mal dran. Geld her!

    Ich bin ziemlich froh, mich nicht mehr groß um mein berufliches Fortkommen sorgen zu müssen. Ich bin ziemlich gut in meinen Aufgaben, oft überqualifiziert, bringe i.d.R. Bonus-Talente mit.
    Deswegen, mit Verlaub, pfeife ich auf Forbildungen.
    Das wäre für mich verschwendete Zeit, die ich toll mit Sport ausfüllen kann.

    Trotz alledem behalte ich aber schon auch immer den Arbeitsmarkt im Auge und habe mich sogar auf eine kleine Stelle beworben, die ich hätte zusätzlich machen können.
    Und dann mache ich noch ein paar ehrenamtliche Sachen, bin grade wieder auf der Suche.

    Ich will das einfach können mit dem bezahlten Nichtstun, das ist mir so wichtig grade.

  4. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Geld ist nicht alles (das schreibe ich nicht aus Neid - ich verdiene selbst sehr gut) - zum Wohlfühlen und Glücklichsein brauche ich mehr. Viel mehr.
    Wenn ich es mir aussuchen könnte, klar, dann würde ich Dir Deinen Job klauen wollen. Ist immer besser, gewertschätzt und integriert zu sein.
    Emotional bleibt einiges auf der Strecke bei mir, da hast Du vollkommen Recht. Beruflich glücklich geht anders.

  5. Avatar von Nocturna
    Registriert seit
    29.09.2005
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    13.126

    AW: Mein unglaublicher Job

    Pfff, ich hätte mit diesem Job/Leben null Problem.

    Wer mit seiner Freizeit nichts anfangen kann. der braucht vielleicht 8 Stunden Zwangsbeschäftigung vom Chef. Ich brauche jedenfalls keine Vorgaben, wie ich mein Leben zu leben habe und warum soll ich mich in ein Schema pressen lassen, nur weil es alle so machen? Wenn ich fürs Wenigtun sehr akzeptables Geld bekommen würde bei maximaler persönlicher Freiheit, dann würde ich diesen Job mit Handkuss nehmen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  6. Moderation
    Registriert seit
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    34.255

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geld ist nicht alles (das schreibe ich nicht aus Neid - ich verdiene selbst sehr gut) - zum Wohlfühlen und Glücklichsein brauche ich mehr. Viel mehr.
    Zeit ist das, was ich am meisten bräuchte. So gesehen hätte ein Job, wo man zwanzig Stunden macht und für 40 bezahlt wird, und in den anderen zwanzig tun kann, was man möchte und wo man möchte, ohne ein Risiko, erwischt zu werden, schon echt was für sich -- mehr als mein anwesenheitspflichtigs Auf-Probleme-Warten. Aber wenn das nicht so abgemacht ist, daß es so läuft würde es mich einfach nervös machen, daß es irgendwann krachen wird, und das zermürbt.

    Und wenn mich jemand dafür bezahlen würde, daß ich nur tue, was mir Spaß macht, wären widerspenstige Rechner nicht so weit oben auf der Liste von Sachen, mit denen ich mich beschäftigen würde.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Wer mit seiner Freizeit nichts anfangen kann. der braucht vielleicht 8 Stunden Zwangsbeschäftigung vom Chef.
    Ich z. B. sehe meinen Job absolut nicht als Zwangsbeschäftigung vom Chef. Ich habe das Glück, meinen absoluten Traumjob gefunden zu haben, wie ich ihn mir nicht besser hätte malen können und, nein, den würde ich tatsächlich nicht gegen 24/7 Freizeit tauschen wollen. Für mich macht's die Balance. Nur Job würde ich nicht wollen, aber nur Freizeit ebenso wenig.

    Ich fühle mich nicht nur privat, sondern auch beruflich angekommen (und das meine ich nicht karrieretechnisch, sondern wirklich wohlfühlbezogen) und das ist ein tolles Gefühl, das ich nicht mehr missen möchte.

  8. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    34.255

    AW: Mein unglaublicher Job

    Nee, selbst wenn ich den (unmöglichen) Traumjob hätte, ich denke, der Streß, ständig anderen Leuten gefallen zu müssen, ist etwas, auf das ich verzichten könnte.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Pfff, ich hätte mit diesem Job/Leben null Problem.

    Wer mit seiner Freizeit nichts anfangen kann. der braucht vielleicht 8 Stunden Zwangsbeschäftigung vom Chef. Ich brauche jedenfalls keine Vorgaben, wie ich mein Leben zu leben habe und warum soll ich mich in ein Schema pressen lassen, nur weil es alle so machen? Wenn ich fürs Wenigtun sehr akzeptables Geld bekommen würde bei maximaler persönlicher Freiheit, dann würde ich diesen Job mit Handkuss nehmen.

    Das meine ich auch. Man sollte schon erwachsen genug sein , sich sein leben eigenständig gestalten zu können.
    es gibt ja auch Leute, die den Job als ihren persönlichen Babysitter brauchen! Nä. Das bin ich nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich habe das Glück, meinen absoluten Traumjob gefunden zu haben, wie ich ihn mir nicht besser hätte malen können
    NEIDISCH!!
    (Bin ich, will sagen)
    Das ist die andere Alternative. Aber die ist ja ach-so-selten. Die große Masse stöhnt ja schon ob der modernen Sklaverei, der man sich nur schwer entziehen kann.


    Ich finde, beide Modelle können bequem nebeneinander existieren.
    Mach was/ das Beste draus! ist meine Devise.

    wildwusel, psst: ich werde bezahlt für 30 Stunden die Woche und arbeite oft nur 5! Kreisch!


    Eines könnt Ihr mir glauben: nie im Leben hätte ich gedacht, daß solche Jobs existieren. Boreout, ja. Anwesenheitspflicht sowieso. Wenig Lohn, mehr Freizeit, klar. Angesehener Arbeitgeber und hart Arbeiten, immer.
    Aber das, was ich hier mache?
    Wow.

  10. Inaktiver User

    AW: Mein unglaublicher Job

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Nee, selbst wenn ich den (unmöglichen) Traumjob hätte, ich denke, der Streß, ständig anderen Leuten gefallen zu müssen, ist etwas, auf das ich verzichten könnte.
    Im Traumjob fällt dieser Stress weg, weil man doch da immer im Flow ist.

    Aber Du hast so Recht: die künstliche Rollenverteilung kann ich fast vernachlässigen in meinem Arrangement und endlich mal ich selber sein. Noch nie war ich so authentisch. Und in diesem einem Jahr bin ich unglaublich gewachsen in meiner Persönlichkeit.

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