Hat jemand von Euch zufällig Erfahrungen im Job des Bibliotheksmitarbeiters bzw. hat jemanden im näheren Verwandten-/Bekanntenkreis und kann ein wenig über den Alltag plaudern?
Hintergrund ist, dass ein Studium als Diplom-Bibliothekar/in ( FH ) oder als Bachelor der Bibliotheks-, Informationswissenschaft gefordert ist. Ich habe keine Kenntnisse über Katalogisierung und der Verwaltung von Beständen. Aber die Studieninhalte sind meinen teilweise doch recht nah!
Ich würde gerne mehr über den Alltag wissen, um zu entscheiden, ob das etwas für mich sein könnte und um zu wissen, auf welche meiner Qualifikationen ich näher eingehen sollte im Anschreiben.
Danke schonmal für Tipps & Infos!
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Ergebnis 1 bis 10 von 14
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17.10.2014, 07:29
Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Geändert von anonymradio (18.10.2014 um 22:02 Uhr)
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17.10.2014, 09:35
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Ich hätte jetzt vermutet, dass das ein aussterbender Beruf ist. Der noch nicht einmal gut bezahlt wird.
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17.10.2014, 09:40
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Ist das nicht ein Ausbildungsberuf? Unsere Büchereimitarbeiterin erzählte erleichtert, sie wäre übernommen worden, obwohl Selbstverbuchungsgeräte angeschafft wurden.
Dadurch wird es auf lange Sicht immer weniger Personal in den Bibliotheken geben. Aber bei uns erreichen auch einige das Rentenalter, so baut sich das automatisch ab.
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17.10.2014, 09:44Inaktiver User
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Ich glaube nicht, dass Du ohne Studium des Bibliothekswesens irgendeine Chance hast, als Bibliothekar besetzt zu werden. Und Bibliotheksgehilfe (heißt das so? Vielleicht auch Bibliotheksassistent) ist ebenfalls ein spezieller Ausbildungsberuf.
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17.10.2014, 09:48Inaktiver User
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17.10.2014, 09:55
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Ich sehe den ganzen Bereich inzwischen kritischer als früher. Im Grunde ist es ein mäßig bezahlter Job ohne großartige Aufstiegschancen, der mehr und mehr automatisiert wird. Wenn man einfach nur gern liest, kann man das besser als Kunde einer Bibliothek. Ansonsten ist man die meiste Zeit mit Routinearbeiten beschäftigt. Neue Bücher einpflegen, einsortieren, raussuchen, verlorene Bücher suchen, Mediienpakete zusammenstellen und kontrollieren, wenig Beratung, dafür sorgen, dass die Verbuchung reibungslos klappt und ab und zu aufräumen.
Die Entscheidung darüber, was neu angeschafft wird, liegt beim Vorgesetzten und das Budget dafür ist immer zu knapp.
Man wird Jahrzehnte auf derselben Position verharren und auf tarifliche Gehaltserhöhungen setzen müssen.
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17.10.2014, 18:46
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Danke an alle für die Wertungen und Meinungen!
Geändert von anonymradio (18.10.2014 um 21:59 Uhr)
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17.10.2014, 18:46
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Danke an alle für die Wertungen und Meinungen!
Geändert von anonymradio (18.10.2014 um 21:59 Uhr)
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17.10.2014, 19:14
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
anonymradio, ich habe Dir eine PN geschickt ... mehr Infos gerne dort.
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17.10.2014, 22:31
AW: Berufsalltag Bibliothekar/Bibliotheksmitarbeiter
Mein Vater war Bibliothekar an einer wissenschaftlichen Bibliothek, zuletzt Leiter.
Er hatte Philosophie und Germanistik studiert und promoviert, hat dann an einer Universitätsbibliothek angefangen, erst war er für bestimmte Fächer zuständig, zum Schluss als Leiter eher Budgetverantwortung und Personal.
M.E ist für den höheren Dienst immer noch ein abgeschlossenes Hochschulstudium Vorraussetzung an einer wissenschaftlichen Bibliothek.


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