Das ist absolut normal, vorallem wenn man einen Betrieb (mit Mitarbeitern) übernimmt. Der wird dir nämlich im Normalfall nicht geschenkt, sondern man kauft ihn dem Vorgänger ab, und bedient dann erst mal über viele Jahre den Kredit und der war bei meiner Übernahme vor vielen Jahren schon gut 6stellig!
Wenn dann in der Anfangszeit noch wichtige Gerätschaften plötzlich ersetzt werden müssen, braucht man noch Zwischenfinanzierungen etc und dann ist man einfach nur am arbeiten und sollte auf gar keinen Fall krank werden.
Da hast du wenig Zeit dir am Wochenende noch Gedanken zu machen, ob dein 'Beruf jetzt Hobby ist oder nicht, da muss man einfach durch, zumal wenn man noch die Verantwortung für Angestellte hat.
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Ergebnis 11 bis 20 von 121
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11.04.2014, 08:29
AW: 70 Std.-Woche - ist das normal als Selbständige?
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11.04.2014, 09:13Inaktiver User
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11.04.2014, 09:36Inaktiver User
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11.04.2014, 10:59
AW: 70 Std.-Woche - ist das normal als Selbständige?
Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, du Orginal-Sin stellst beim Nachhausekommen fest, daß du einen Rohrbruch in der Wohnung hast. Nun versuchst du möglichst schnell eine Installationsfirma herzubekommen.
Du wirst selbdtverständlich dafür Verständnis aufbringen, daß dir eine Firma nach der anderen absagt, weil
der Chef "nicht so leben und arbeiten" will, sondern seine 35 Stundenwoche samt die seiner Mitarbeiter bereits anderweitig verplant hat oder die Stundenzahl eh schon rum ist und sich der Betrieb nicht auch noch zusätzlich mit einer "genervten Wohnungsmieterin/besitzerin" rumschlagen will.
Ausser Stress hat er da rein garnix davon, also - lässt er's nach deiner Vorstellung einfach gleich bleiben.
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11.04.2014, 11:14
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11.04.2014, 11:15
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11.04.2014, 11:29Inaktiver User
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11.04.2014, 13:34Inaktiver User
AW: 70 Std.-Woche - ist das normal als Selbständige?
Ich bin auch flexibel. Ich arbeite auch am Wochenende - manchmal, in gewissem Umfang.
Aber nein, ich denke nicht, daß die Definition von Selbständigkeit lautet: sich selbst ständig totarbeiten. Und ich denke, daß sich Erfolg auch nicht dadurch auszeichnet, möglichst viel zu arbeiten.
Zu sagen, die 70-Stunde-Woche sei erstrebenswerte Normalität der Selbständigkeit, halte ich für den falschen Ansatz. Daß es vorkommen mag, daß es in Phasen notwendig sein mag - sicher. Aber als Dauerlebenszustand?
Ich wiederhole: als Selbständige(r) bestimme ich meine Preise selbst. Wenn ich 70 Stunden arbeiten muß, um grad so davon leben zu können, läuft etwas falsch. Wenn ich 70 Stunden arbeite und viel Geld verdiene, kann ich einen Teil der Arbeit an Mitarbeiter delegieren.
Ich hab das Buch nicht gelesen, weil es nicht auf meine Situation paßt, aber warum gibt es wohl Titel wie "Die 4-Stunden-Woche"?
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11.04.2014, 13:36Inaktiver User
AW: 70 Std.-Woche - ist das normal als Selbständige?
Ein großes Unternehmen hat eben drum Geschäftsführer, Chef, Vertretungen, Abteilungsleiter, Assistenten & Co. Nicht alles in einer Person.
Wer glücklich ist, seine ganze Zeit mit seiner Arbeit zu verbringen: prima! Aber wenn es auf das Hamsterradgefühl "arbeiten-schlafen-arbeiten" hinausläuft, dann läuft etwas verkehrt.
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11.04.2014, 13:39


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