Mal fachlich noch ein Input - wenn die Dokumente viele Tabstopps beinhalten, viel einzeln formatiert werden muss etc., dann sieht das nach unprofessioneller Arbeit aus.
Wenn du den Job behalten möchstest, bist du jetzt erstmal in der Bringschuld, deine Kompetenz zu beweisen.
Da würde ich echt sagen, setz dich am Wochenende hin, lerne die Systematik der Rechnungen und entwerfe ein übersichtliches neues Formular bspw. mit verschiedenen Textbausteinen, Optionen oder Makros, damit du in der späteren Bearbeitung Zeit sparst.
Das bringt dir was für die Arbeit selbst und du kannst die Zweifel an deinen Fähigkeiten entkräften.
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16.08.2013, 13:18Inaktiver User
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
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16.08.2013, 13:36
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Ich glaube unter Eiarbeitung werden hier zwei verschiedene Dinge verstanden. Einarbeiten, in dem man dem neuen Mitarbeiter das Unternehmen zeigt und ihm 1-2 Tage gibt, in welchem er sich einlesen kann usw. müssten eigentlich drin sein. Aber wie Bisuu schon schrieb: in kleinen mitelständischen Unternehmen wird halt jede Kraft gebraucht und alles ist nicht so in Abteile gegliedert, wie es im ÖD ist.
Fachliche Einarbeitung braucht es meines Erachtens nicht - MS- Office Kenntnisse, oder eben die Kenntnisse aus der Ausbildung, die der Stelleninhaber braucht ect. sollte man selbst mitbringen - auch wenn es hier natürlich schön ist, wenn auch hier der Arbeitgeber beim Eingewöhnen Kulanz zeigt.
Zur TE: Sieh zu dass du weg kommst
Mein letzter Arbeitgeber hat mich auch gleich am ersten Tag an den Schreibtisch gesetzt und machen lassen - und auf meine Nachfragen hieß es dann, das solle ich selbst wissen, ich sei doch jetzt die neue MA. Und es wurde nicht besser. Dazu in deinem Fall noch die hohe Fluktuation der Mitabeiter - immer ein Warnsignal.
Die Bricom bildet mich immer noch
- formerly known as marimekko
_clementine_fruchtig süß & kernarm
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16.08.2013, 19:17
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Hallo!
Also ich werde noch immer richtig wütend, wenn ich solche Dinge lese, da ich selbst einmal in der gleichen Situation war. Ich will mich jetzt gar nicht länger darüber auslassen, denn das kann dann ein Weilchen dauern :-). Sieh einfach nur zu, dass du das Weite suchst bevor du noch unglücklicher wirst!!
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16.08.2013, 22:45
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Ja, den Eindruck habe ich auch.
Um die Marotten der Office-Verwendung in irgendeinem Büro zu verstehen, hilft kein Kurs. Das sind ja keine Standards. Entweder mal läßt sich's zeigen (oder läßt sich die Dokumentation zeigen), oder man holt sich das OK, es umzustellen (dann aber bitte dokumentieren!), oder man wurstelt sich ganz, ganz vorsichtig durch und speichert viele Zwischenstände ab.
Andere Frage, "Büroleiterin": Mona, wieviele Bürokräfte hast du denn da "unter" dir? Ist das wirklich eine Leitungsposition, oder hast du nur das Büro für dich alleine?
Ich hab zur Zeit selber viel "Spaß" mit meiner "Einarbeitung". Da darf ich gar nicht in die Details gehen, sonst kommt mir der Qualm aus den Ohren.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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17.08.2013, 09:41Inaktiver User
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Man kann jetzt lange darauf eingehen, wie eine Einarbeitung idealerweise aussehen sollte, was man von einer Bürokauffrau erwarten darf, ob man sich von einem Bekannten zu einem Job überreden lassen sollte, warum man dafür eine Position im ÖD aufgibt usw.
Es ist aber auch egal, denn kurz gesagt: Das wird nichts! Aus welchem Grund auch immer und unabhängig von irgendeiner Schuldfrage. Dass man in den ersten Tagen vielleicht denkt, man schafft das alles nicht, ist eigentlich noch normal. Wenn es aber in den ersten Tagen schon Diskussionen mit Chef (+ Gattin) gibt, wäre mir das ein Warnzeichen.
Wenn Du tatsächlich in Deinen alten Job zurückkannst und Dein AG dort mit Dir zufrieden war - dann geh zurück.
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18.08.2013, 10:53Inaktiver User
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Die war aber befristet - also, sooo toll sicher nicht, wie sie sich retrospektiv darstellt.
Ich finde, jeder neue Job stellt erst mal eine Herausforderung dar - der man sich stellen sollte. Das jemand dazu keinerlei Bereitschaft zeigt - und genug konstruktive Tipps wurden hier ja gegeben - finde ich nicht sehr überzeugend.
Ich habe vor 2 Jahren bei meinem neuen AG ja einen Homeoffice-Job angenommen - also NULL Einarbeitung und NIEMAND, den man etwas fragen konnte. Das ist (auch) schwierig - aber nichts, was nicht zu bewältigen wäre. Zumindest, wenn man seinen Job grundsätzlich beherrscht.
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18.08.2013, 11:10
AW: Einarbeitungszeit im neuen Job?
Du bist aber auch grundsätzlich in deiner Branche geblieben und das mit mehr Berufserfahrung als die TE.
Wenn du plötzlich das Sekretariat einer Baufirma hättest leiten sollen, wäre die eine gewisse Einarbeitung auch angenehm gewesen.
Insoweit weiß ich wovon ich spreche, weil ich auch mal ein Baubüro "geleitet" habe - etwas kleiner Umfang, dafür aber ohne wesentliche Berufserfahrung. Das ist kein Hexenwerk, aber grundlegende Dinge muss man wissen und wer noch nie eine Ausschreibung erstellt hat oder eine komplexe Handwerkerrechnung geschrieben hat, tut sich leichter, wenn er es gezeigt bekommt. Klar kann man sich alles selbst erarbeiten, aber effizienter ist es, wenn es einem gezeigt wird.
@ Mona
bitte melde dich doch, wie es jetzt weiter gegangen ist.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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