im extremfall, bei ganz besonderen zeitgenossen zu denen man "leider" "scheissfreundlich" sein muss geht auch
Allerwertester Herr Kollege
dazu dann ein gestelzter Text und als Grußformel "hochachtungsvoll".
(Implizite aussage ist natürlich, dess der Werte Kollegen einen mal am Allerwertesten lecken kann...)
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26.06.2013, 07:53Inaktiver User
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
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26.06.2013, 08:15Inaktiver User
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
Kenne ich auch so. Und wenn man die ganze weitere Woche nichts mehr von einander hören wird, wünscht man sich "einen schönen Wochenbeginn".
Allerwertester ist allerdings schon sehr deutlich, diese Beleidigung wird sicher verstanden
Nur die Initialen sehe ich selten, letzthin unterschrieb einer mit seinem abgekürzten Vornamen: V. Isual, gleichzeitig sprach er mich mich mit Vor- und Nachnamen an. Um ebenso zu antworten, musste ich mir seinen Vornamen aus der Mailadresse suchen.
Fand ich ziemlich unhöflich.
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26.06.2013, 21:12
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
Was mir gerade einfällt, ist, dass einige meiner Kollegen in der Anrede "Hallo Fr. Meier/Müller/Schulze" schreiben. Warum muss man Frau unbedingt mit Fr. abkürzen? Statt 4 Buchstaben (=4 Zeichen) sind es also 2 Buchstaben und der Punkt (=3 Zeichen). Hey wow, ein Zeichen gespart
Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
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26.06.2013, 23:23Inaktiver User
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
Bei uns sogar eher mit Vornamen (!) und "Liebe/r"/"Dear", aber auch im internationalen "Verkehr".
Auch sehr schnell mit Kosenamen wie "Bill".
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27.06.2013, 09:09
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
Kann ich bestätigen.
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28.06.2013, 22:20
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
Ich nutze fast alle angesprochenen Anreden. Je nachdem, wem ich schreibe. Bei Menschen die ich gar nicht, oder kaum kenne, schreibe ich "sehr geehrter/geehrte ..." und "Mit freundlichen Grüßen". Wenn ich regelmäßigen Kontakt mit dem angesprochenen habe und auch regelmäßig telefoniere, wird der Kontakt in der Regel weniger förmlich und dann schreibe ich "Hallo Herr/Frau" oder auch "Liebe/Lieber" (manche sind nunmal wirklich "lieb"
) und auch die Grußformel ändert sich in "Beste Grüße" oder nur "Grüße" ganz selten auch "Liebe Grüße". Und "Grüße aus dem sonnigen/verregneten/was auch immer Frankfurt" gibts auch schonmal.
Kollegen werden immer mit "Hallo Vorname" angeschrieben, auch meinem Chef schreibe ich immer "Hallo Herr XY" oder "Lieber Herr XY". Würde ich ihn mit "Sehr geehrter Herr XY" anschreiben, würde ich ihn wahrscheinlich verschrecken
. Und umgekehrt genauso. Würde er schreiben "Sehr geehrte Frau Taoline", würde ich annehmen, ich hätte irgendwas ganz schlimmes gemacht. Diese Anrede gibt es nur in offiziellen Schreiben, die auch in Personalakten landen.
Für mich ist diese "offizielle" Anrede genau das, sehr offiziell und unpersönlich und wenn ich mit allen Menschen so unpersönlich umgehen müßte, würde ich mich sehr unwohl fühlen.___________________________________
Man muss sich nicht jeden Schuh anziehen der rumsteht.
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29.06.2013, 16:32Inaktiver User
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
was sich manche, die bei uns mit dem angelsächsischen Raum viel zu tun haben, angewöhnen, ist, die Anrede komplett wegzulassen, also nur z.B.:
"miriam78, was ich dir schreiben wollte......"
klingt auf deutsch etwas gruselig (unhöflich), aber auf englisch machen es offenbar viele!
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30.06.2013, 12:26
AW: Anrede in e-Mails im Beruf - wie ist das bei euch?
mein letzter chef, für den ich 3,5 jahre gearbeitet habe, hat mich bis zum letzten tag immer mit dieser anrede angeschrieben, auch bei der 20. mail am gleichen tag
und es hat mich auf dauer immer mehr genervt, diese leere, unpersönliche floskel jeden tag x-mal zu lesen.
am montag fange ich eine neue stelle an und hatte da im juni schon zwei einführungstage. bei der vorstellung wurde mir von allen, bis zum obersten boss, das du angeboten
ich habe hier schon gelesen, dass einige lieber beim Sie bleiben, v.a. gerade mit ihren chefs. ich gar nicht, und es ist in der schweiz auch nicht sehr verbreitet, dass man über jahre beim Sie bleibt, wenn man zusammen arbeitet. ich hatte schon viele stellen in meinem langen berufsleben, und da war man immer früher oder später mit allen per Du, mit denen man regelmässig zu tun hatte. nun habe ich halt noch die ausnahme in meinem erfahrungskästchen
Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
Charlie Rivel



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