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    AW: Ich kann nicht mehr - Was kann ich tun?

    ich als nicht im vertrieb garbeitet habende, hatte meinen platz in einer firma mit vielen aussendienstmitarbeitern. bei mir heulte man sich über die in den zuständigen büros aus.

    die kranke stelle in dem betrieb war, dass im büro- und produktionsgebäude reklamationen bearbeitet wurden und daraus produkt-weiterentwicklungen resultierten, das büro arbeitete also auf dem status der wirklichen qualität.

    die vertriebsmitarbeiter hingegen gingen, wie in früheren zeiten, da man noch konkurrenzlos war, mit phantasieversprechungen zu den kunden, bei reklamationen stand die differnz zwischen ihren übertreibungen und den mängeln da. sie leiteten ihren frust über entgangene provisionen nach reklamationen und rückabwicklungen auf das büro ab.

    was fehlte, war schulung, wie das "im stadium der entwicklung" stehende produkt an dem mann geredet werden kann.

    einige mitarbeiter aus dem vertrieb und du solltet euch ausserdem als ein team verstehen, das zur entwicklung zur wirklichen marktreife beigetragen hat.
    Geändert von legrain (28.03.2013 um 15:06 Uhr)
    lg
    legrain

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    AW: Ich kann nicht mehr - Was kann ich tun?

    Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, weiß also nicht, ob das schon Thema war, aber meine spontane Reaktion auf deine Situation war: Vorsicht, Burn Out kommt. Schneller als man denkt.
    Ich habe das fast erlebt. Ähnliche Situation: neu erworbenes Unternehmen im Konzernverbund auf Vordermann bringen. Dabei keinerlei Unterstützung von der Konzernmutter. Für alles verantwortlich: vom Umsatz über Personalthemen bis IT. Nach einem Jahr war ich durch, Angst von Telefonanrufen, wie versteinert saß ich bei Besprechungen und abends vor Erschöpfung geweint. Willst du das?

    Ich will dir jetzt nichts einreden, was nicht da ist, der Beitrag hat mich eben daran erinnert. Ich meine, in deinen Zeilen mich selbst ein Stück weit gesehen zu haben. Eine Zeit lang geht das gut, 60 Stunden Woche usw. Wenn aber dafür auch noch keine Anerkennung da ist, wäre ich an deiner Stelle sehr sehr vorsichtig. Egal, ob Rückendeckung vom Chef oder nicht, das ist nicht normal.

    Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob der Job für mich grundsätzlich der richtige ist. Gerade bei Berufsanfängern, die den Job noch als Berufung erleben, ist es für die erfahreneren Kollegen nur allzu einfach, aus den jüngeren den Sündenbock zu machen. Kenne ich soooo gut.

    Also, pass auf und siehe zu, dass vor allem DU zufrieden bist und deine Gesundheit und Psyche nicht für den Job leiden.

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