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  1. User Info Menu

    Mit 34 ein Studium beginnen?

    Hallo in die Runde,
    Ich würde gerne mal ein paar Meinungen von Euch hören. Vielleicht hat auch schon die eine oder andere den Schritt gewagt. Ich bin jetzt 34 Jahre "Jung" und überlege ein Vollzeitstudium zu beginnen. Ich bin komplett unzufrieden in meinem Job den ich seit nunmehr seit 14 Jahren ausübe. ich bin Naturwissenschaftlerin. Das Studium hat allerdings eine komplette Fachrichtung-Änderung in sich.
    Kann ich es wagen?

  2. Inaktiver User

    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Natürlich. Warum nicht?

  3. Inaktiver User

    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Ich habe mit 51 meinen alten Beruf an den Nagel gehängt und ein Studium absolviert.

    Kein Problem.
    Für mich jedenfalls nicht.

  4. User Info Menu

    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob Du das noch liest, aber ich war eine "Spätstudierende" (klingt wie Spätgebärende :-D), ich habe mit 30 angefangen.

    Rückwirkend sehe ich das gespalten. Grundsätzlich halte ich es altersmäßig für den Studierenden selbst nie für zu spät, wenn man richtig Lust auf Pauken, Prüfungen und all den sonstigen Stress hat. Ich hatte das und habe das Studium auch dementsprechend mit Power angepackt. Man muss sich halt im Klaren sein, dass es ein kleiner Kulturschock sein wird. Du wirst von mehrheitlichen Anfang-20 Leuten umgeben sein. In einigen Dingen wird der Altersunterschied schon spürbar sein. Man hat mit Ü30 doch auf einige Sachen einfach eine andere Perspektive. Aber solang man da selbst locker und tolerant mit umgeht, ist es kein generelles Problem.

    Mein "Ja aber" bezieht sich auf die Fachwahl, die Du ja leider nicht nennst.
    Ich würde nicht mehr ALLE Fachrichtungen empfehlen für einen Studienanfänger Ü30.
    Oder anders rum gesagt - ich würde es nur für jene empfehlen, wo Du ein klar umrissenes, in sich möglichst konkurrenzloses Fachgebiet wählst. Also konkreter, keine Fachrichtungen wo Dir zu viele Learning by doing Quereinsteiger morgen die Positionen streitig machen können. Also damit mein ich Bereiche wie Recht, Medizin, Technik u andere regulierte Berufsbereiche.

    Wenn Du sagst, dass die Fachrichtung eine 180° Drehung darstellen würde, müsstest Du ja davon ausgehen, dass Du nach dem Studium echt den Status eines blutigen Berufseinsteigers hast. Wenn dann noch ein Fachgebiet dazukäme, was "Quereinsteiger-freundlich" ist, wirst Du Deine Vorstellungen gegen Leute durchsetzen müssen, die ebenfalls so in Deinem Alter sind, aber in dem Bereich vielleicht durch zufälliges Reinrutschen auch ohne Studium schon Erfahrung aufgebaut haben. Und es ist halt einfach nicht mehr so einfach da draussen. Ein Studium ist längst kein goldenes Ticket mehr in einen gutbezahlten tollen Job.

    Gut wäre auch, wenn man als Frau die Familienplanung vor so einem Schritt schon klar sortiert hätte für sich.

    Also wenn Du dieses Studium planst und neben der Veränderung Dir aber auf jeden Fall essentiell wichtig ist, dass es sich gut rechnet, dann würde ich von den Quereinsteigerfreundlichen Bereichen klar abraten.
    Geht es Dir mehr um die frische Brise der Veränderung, einen Traum in die Tat umsetzen, egal was dabei rumkommt, Hauptsache man macht was "man immer schon wollte" und "Geld macht eh nich glücklich" - dann tu es einfach und zögere nicht lange! Dann ist auch das Fach ziemlich egal.

    Viele Grüße

    Midnight Star

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    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Hallo Marcumar,

    neben den sachlichen Argumenten, möchte ich ein weiches Argument anbringen, das Dir vielleicht hilft klar sehen zu können: Du überlegst, ein Studium zu beginnen und Du bist komplett unzufrieden. Damit hast Du Dir eigentlich schon selbst die Antwort gegeben, was Du tun möchtest: Du möchtest Dir Zufriedenheit verschaffen, und Du hast auch schon eine Idee, wie das gehen könnte. Der Intellekt überlegt noch und ist eigentlich der Spassverderber.

    Ich würde Dir unbedingt raten, auf Dein Gefühl zu hören, das Dir den Weg in die Zufriedenheit weist. Was erwartet Dich, wenn Du den Schritt Deines Lebens nicht tust... 30 Jahre in einem Job, der Dir jetzt schon keinen Spass mehr macht und immer das Gefühl, nicht getan zu haben, was Du eigentlich wolltest.

    Ich würde Dir gern ein Buch empfehlen, das mir sehr geholfen hat, solche Entscheidungen zu treffen, aber da ich neu hier bin, weiss ich nicht, ob das erwünscht ist? Ich sag einfach mal: google nach "und wessen Leben leben Sie?".

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    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    JA tu es!!! Denn wenn Du es nicht tust wirst Du vielleicht später einmal sagen, ach hätte ich es doch versucht.... Und wenn es nicht klappt, kannst Du Stolz sein und Dir sagen, das war nichts aber ich war mutig es zu probieren!!!!
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Warum so einen Stress mit einem Studium? Warum nicht gleich z.B. die Welt bereisen oder umsegeln? Oder Schriftsteller oder Maler werden? Beispiele, wo das geklappt hat kenne ich viele, einige sind sogar noch Millionär geworden.

    Was ich damit sagen will: ein paar positive Fälle die irgend jemand kennt bedeuten gar nichts. In der Regel ist ein Studium mit 34 vergeudete Zeit. Man kann immer den Job wechseln, den Arbeitgeber, das Land in dem man lebt oder die Branche, ein neues Studium benötigt man dazu nicht. Die positiven Fälle die es gibt, hätten vermutlich das gleiche auch ohne weiteres Studium erreichen können.

  8. Inaktiver User

    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Warum so einen Stress mit einem Studium? Warum nicht gleich z.B. die Welt bereisen oder umsegeln? Oder Schriftsteller oder Maler werden? Beispiele, wo das geklappt hat kenne ich viele, einige sind sogar noch Millionär geworden.

    Was ich damit sagen will: ein paar positive Fälle die irgend jemand kennt bedeuten gar nichts. In der Regel ist ein Studium mit 34 vergeudete Zeit. Man kann immer den Job wechseln, den Arbeitgeber, das Land in dem man lebt oder die Branche, ein neues Studium benötigt man dazu nicht. Die positiven Fälle die es gibt, hätten vermutlich das gleiche auch ohne weiteres Studium erreichen können.

    O Hilfe!
    Was sollen bitte Ratschläge wie "Du willst X? Warum machst du nicht lieber Y?"

    Wenn man Spaß an einem Studium hat, sollte man es auch tun (sofern man es sich leisten kann). Und sofern man sich über die eigenen Motive und Ziele genau im Klaren ist.

    Ich hatte mit 40 noch ein weiteres Mal studiert - und ich habe es nicht nur nicht bereut, es hat so viel in meinem Leben verändert, dass ich jeden Tag wieder froh bin, die Mühen, die damit natürlich auch verbunden waren, auf mich genommen zu haben.

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    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hatte mit 40 noch ein weiteres Mal studiert - und ich habe es nicht nur nicht bereut, es hat so viel in meinem Leben verändert, dass ich jeden Tag wieder froh bin, die Mühen, die damit natürlich auch verbunden waren, auf mich genommen zu haben.
    OK, vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden.

    Wenn die TO wissen will, ob das Studium sinnvoll ist für beruflichen Erfolg, dann ist meine Antwort: nein.
    Wenn die TO wissen will, ob ein Studium sinnvoll ist für mehr Spaß im Leben, dann ist meine Antwort ebenfalls: ja.

  10. Inaktiver User

    AW: Mit 34 ein Studium beginnen?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    OK, vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden.

    Wenn die TO wissen will, ob das Studium sinnvoll ist für beruflichen Erfolg, dann ist meine Antwort: nein.

    Naja, das kommt jetzt sehr darauf an, was sie machen will.

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