Sorgsame, ich verstehe dein Problem nicht. Wenn ich etwas nicht machen will, kann ich es nicht. Ganz einfach. Fotografieren kann ich nicht. Da kann mir der Fotograf fünfmal zeigen, wie es geht. Beim 6. Mal kann ich noch nicht einmal den Fotoapparat einschalten. Peng.
Wenn du Ausgleich für deine Überstunden bekommen müssest, musst du sie einfordern. Notfalls vor dem Arbeitsgericht, so weit wird es aber nicht kommen. Du musst auch für deine Rechte einstehen. Oder aber du machst ab sofort keine Überstunden mehr und wartest darauf, dass sie angeordnet werden. Und dann forderst du den Freizeitausgleich ...
Du bis derzeit unglücklich. Dann arrangiere dich oder kündige. Jetzt kannst du leicht einen anderen Arbeitsplatz suchen. Wo ist das Problem, wenn du in ein paar Monaten schwanger werden solltest? Dein neuer Arbeitgeber kann dich nicht weiterbeschäftigen oder du gehst nach der Elternzeit wieder hin. Sollte er dich nicht weiterbeschäftigen, musst du dir einen neuen Arbeitsplatz suchen. Hast du jetzt auch vor. Wo ist das Problem?
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08.05.2012, 17:53
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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08.05.2012, 18:05
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Wie gesagt, der Kollege lässt das "einfach so" fallen.
Es hat sich schon gehäuft in letzter Zeit. Das ist mir jetzt doch im Rückblick ganz deutlich aufgefallen. Nur wie gesagt, für mich hatte auch und gerade das zusammen "jammern" auch was von: WIr schaffen es BEIDE trotz aller Dinge, die dagegensprechen. Er bleibt auch, auch wenn es mühsam ist. Wo ich mich irgendwie wirklich getäuscht fühle, ist, dass ich trotzdem eben nie gedacht hätte, dass er geht. Weil er oft gesagt hat: Dieses und jenes nervt hier wirklich, aber insgesamt ist es doch gut und bla bla bla. Es hat mich dann schon eiskalt erwischt.Man kann durchaus positive Dinge, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, in den Pausen besprechen. Oder waren es nur solche Frustgespräche, die Euch zusammen gehalten haben?
Naja, ermunternde Worte kosteten ihn ja nichts. Ich meine, wenn ich als Chef beobachtete, dass da 2 Kollegen eng zusammenklüngeln. Und einer kündigt. Da mache ich mir doch berechtigt Sorgen um den Anderen, dass der jetzt auch gehen könnte und versuche dagegenzulenken. Weil ICH sonst nämlich dann der Hauptleidtragende bin. DAher bin ich ehrlich verblüfft, dass da so gar nichts kommt. Als wenn nichts gewesen wäre.Was sollte er Dir offen sagen? So wie Du die Situation beschreibst, steckt Dein Chef in genau der gleichen Situation wie Du. Inkompetente und arbeitsunwillige Nachbarabteilungen und ein Chef, von dem außer leeren Versprechungen nichts kommt. Ich denke nicht, dass die beiden ein Herz und eine Seele sind, er macht aus einer miserablen Situation das für ihn Beste - Druck auf Dich und andere, die es mit sich machen lassen.
Ich habe gestern mit einem guten Freund gesprochen. Der ist depressiv geworden, weil es ihm in den letzten Jahren nicht gelang, einen unbefristeten Job zu "ergattern". Er ist viermal innerhalb von 4 Jahren hin und her geschoben worden. Bis er krank wurde. Und gekündigt hat. Und jetzt was NEues hat, besser, aber immer noch befristet. Er hat gesagt, ich hätte Luxusprobleme. Ich hätte einen totsicheren Job, der zudem nicht schlecht bezahlt sei. Ein Luxusproblem, dass es mir nicht auch noch viel Spaß machte. Das hat er gesagt. Und deshalb hab ich hier offen gefragt, wie ihr das beurteilt. Warum ich eigentlich dann nicht zufriedener bin mit der Situation?Reicht es wofür? Dass Du nicht die Kündigung erhältst? Du bist ein Glücksfall für sie, Dich werden sie weiter schikanieren und ködern und wenn Du nicht schnell genug den Absprung findest auch noch mit einem schlechten Zeugnis abfertigen.
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08.05.2012, 18:11
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Ich denke auch, es ist Zeit für Dienst nach Vorschrift - so wie es die anderen Angestellten offenbar auch machen.
Wie das geht haben ja schon einige beschrieben
- Prioritätenliste
- die mit dem Chef besprechen bzw. ihm präsentieren
- bei den bearbeiteten Aufgaben keine Fehler machen
- alle was nicht dein Job ist an andere delegieren bzw. an den Chef zurück geben
- keine Überstunden, es sei denn sie werden angeordnet und abgezeichnet, dann sind sie auch einklagbar
Eventuell schon vorher um ein Zwischenzeugnis bitten. ;-))
Du hast aus dem was du bisher schilderst in dieser Firma keinen Blumentopf zu gewinnen.
Und auf sämtliche Versprechungen würde ich eine schriftliche Bestätigung einfordern.
Das ist sicher für dich nicht leicht umzusetzen, aber du solltest solche Gespräche mit deinem Mann oder sogar mit deinen bisherigen Kollegen mal üben um dann gewappnet zu sein.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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08.05.2012, 18:19Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Stimme Promethea zu.
Du musst lernen, Nein zu sagen.
Und du solltest nicht ständig argumentieren, warum du nichts ändern kannst, sondern lieber darüber nachdenken, WAS du ändern kannst. Ich lese hier viel "ja, aber", "dies und das geht nicht, weil" ... so kann das nichts werden.
Und dein Chef reibt sich die Hände.
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08.05.2012, 18:21
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Komm, für blöd verkaufen kann ich jetzt aber auch keinen, oder? Dass die Bilder nicht so professionell werden von mir wird ja hier billigend in Kauf genommen.
Konkrete Frage: Sieht für Dich so eine Arbeitsverhältnis aus, in dem Du gerne arbeiten würdest?Wenn du Ausgleich für deine Überstunden bekommen müssest, musst du sie einfordern. Notfalls vor dem Arbeitsgericht, so weit wird es aber nicht kommen. Du musst auch für deine Rechte einstehen. Oder aber du machst ab sofort keine Überstunden mehr und wartest darauf, dass sie angeordnet werden. Und dann forderst du den Freizeitausgleich ...
Wie gesagt, ich würde mich gerne arrangieren, wenn ich derzeit dächte, dass das ginge. Da ich aber auch schon vor ausscheiden des Kollegen sehr unzufrieden war, sehe ich es ohne ihn fast als eine Unmöglichkeit an, mich auch nur zu arrangieren. Wie macht man das konkret, sag mir das? Wie schafft man das, wenn man AUCH einen Sinn in der Arbeit sucht?Du bis derzeit unglücklich. Dann arrangiere dich oder kündige.
Also leicht finde ich schonmal keinen neuen Arbeitsplatz. Als ich vor etlichen Jahren bundesweit suchte UND sehr qualifiziert war, hat es auch mehr als ein halbes Jahr gedauert.Jetzt kannst du leicht einen anderen Arbeitsplatz suchen. Wo ist das Problem, wenn du in ein paar Monaten schwanger werden solltest?
Jetzt muss ich hier in der Gegend suchen. Und das Suchen ist ja nun auch mehr als anstrengend.
Wann genau soll ich das überhaupt noch machen? Und wie wahrscheinlich ist es da, dass ich in der Zeit oder danach schwanger werde...? Das ist ja auch durchaus was, auf das ich mich bewusst einlassen muss...
Schrieb ich doch. Dass ich realistischerweise mit Jobsuche und Einarbeiten ca. ein Jahr "brauche". In dem ich höchstwahrscheinlich nicht schwanger werde. Weil es stressige Zeiten sind. Weil ich mich nicht einlassen kann.Wo ist das Problem?
Und dass ich befürchte, dass es danach nicht mehr klappt. Außerdem möchte ich ENDLICH etwas Ruhe haben. Ich habe nebenher noch einen MBA gemacht, den ich bald abschließe. GEmacht habe ich den, um mich von der inhaltlichen Unterforderung hier abzulenken und um langfristig mehr Chancen zu haben. Ich hatte mich darauf gefreut, jetzt erst mal Ruhe zu haben. Die Vorstellung, jetzt neben Job und Vertretung auch noch Bewerbungen zu schreiben, sorry: Die macht mich verrückt. Ich kann es gerade nicht anders sagen.
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08.05.2012, 18:23
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08.05.2012, 18:25
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Damit keine Missverständnisse aufkommen. Die Frage ist nicht, ob ich es nicht schaffen kann, mich abzugrenzen. Ich denke, das werde ich. Muss ich auch. Die Frage ist, wie ich es schaffen kann, auch TROTZ des Abgrenzens einigermaßen zufrieden zu werden. DAS ist meine Frage. Wie schafft man es, einen einen unterfordernden Job zu halten und mehr noch, mit ihm zufrieden zu sein? Daran bin ich in der Vergangenheit gescheitert. Und davor habe ich wieder Angst. Dass ich immer unzufriedener und genervter werde. Auch mit abgrenzen.
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08.05.2012, 18:38
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Nach allem was ich hier von dir lese. JA
Denn das wirst du auch in jedem anderem Job noch brauchen.
Und was soll der Unterschied in der Zufriedenheit zu jetzt sein ?
Jetzt bist du mit deinem Job unzufrieden und - zumindest zeitlich - überfordert, das hat sogar negative Auswirkungen auf dein Privatleben.
Wenn du dich lernst abzugrenzen und Job Job sein zu lassen, dann bist in bei der Arbeit nicht überfordert und kannst sie mit Schließen der Bürotür hinter dir lassen und deine Zufriedenheit mehr aus dem Privatleben und auch deiner Fortbildung schöpfen.
Die größere Frage ist vermutlich, wie du lernst dich abzugrenzen. Dazu haben andere bestimmt ein paar Literaturempfehlungen und vielleicht suchst du dir auch einen Coach dafür.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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08.05.2012, 18:52Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Dann sag ihm, dass Du Dich getäuscht fühlst und verbringe Deine Pausen mit anderen Kollegen.
Ermunternde Worte bringen Dir gar nichts und möglicherweise schämt er sich hin und wieder seiner Sprüche, dass sich Dein Einsatz künftig in barer Münze auszahlen wird.Naja, ermunternde Worte kosteten ihn ja nichts. Ich meine, wenn ich als Chef beobachtete, dass da 2 Kollegen eng zusammenklüngeln. Und einer kündigt. Da mache ich mir doch berechtigt Sorgen um den Anderen, dass der jetzt auch gehen könnte und versuche dagegenzulenken. Weil ICH sonst nämlich dann der Hauptleidtragende bin. DAher bin ich ehrlich verblüfft, dass da so gar nichts kommt. Als wenn nichts gewesen wäre.
Außerdem bringt es gar nichts, sich in einer Situation Sorgen zu machen, wenn man nichts tun kann, die Situation zu verändern. Er hat nichts, was er verteilen könnte also tut er nicht einmal so.
Ich sehe Dein Problem nicht als Luxusproblem. Eine gute Freundin hat die identische Situation bei ihrer Arbeit und ich kann nur zusehen, wie sie in einer Depression versinkt, weil sie ihre Lage als absolut ausweglos ansieht. Du klingst ähnlich, siehst nur in einer sofortigen Schwangerschaft die Lösung und denkst nicht über echte Jobalternativen nach, es gibt keinen Grund, warum Du zufriedener sein solltest.Ich habe gestern mit einem guten Freund gesprochen. Der ist depressiv geworden, weil es ihm in den letzten Jahren nicht gelang, einen unbefristeten Job zu "ergattern". Er ist viermal innerhalb von 4 Jahren hin und her geschoben worden. Bis er krank wurde. Und gekündigt hat. Und jetzt was NEues hat, besser, aber immer noch befristet. Er hat gesagt, ich hätte Luxusprobleme. Ich hätte einen totsicheren Job, der zudem nicht schlecht bezahlt sei. Ein Luxusproblem, dass es mir nicht auch noch viel Spaß machte. Das hat er gesagt. Und deshalb hab ich hier offen gefragt, wie ihr das beurteilt. Warum ich eigentlich dann nicht zufriedener bin mit der Situation?
Arbeit ist nicht Lebensinhalt, sondern ein Mittel, das Auskommen zu sichern. Du bist gut beraten, Deinen Lebensinhalt in privaten erfüllenden Beziehungen und Tätigkeiten zu suchen, die Dich zufrieden machen. Daher empfehle ich Dir ebenfalls, keine unbezahlten Überstunden mehr zu machen. Investiere diese Zeit besser in Deine persönliche Zufriedenheit in Form eines Hobbies oder Sport.mich auch nur zu arrangieren. Wie macht man das konkret, sag mir das? Wie schafft man das, wenn man AUCH einen Sinn in der Arbeit sucht?
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08.05.2012, 19:16
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Indem Du Dir klarmachst was Dein Ziel ist.
Du willst diesen Job momentan um finanziell abgesichert zu sein, da Dein Mann noch in der Probezeit ist, und wer weiss wie sich das weiterentwickelt.
Du willst schwanger werden - allerdings bezweifle ich, dass das klappen wird, so wie Du Dich fertig machst mit Deiner Arbeit.
Du bist unterfordert - also fehlt es an Zeit, nicht daran, dass Du Aufgaben hast,an denen Du rumtüfteln müßtest.
Da Du oft auf zuarbeiten von anderen angewiesen bist - abgrenzen.
Wenn Du für Arbeit ABC 3 Stunden brauchst, und die informationen die Du brauchst 1 Stunde vor Feierabend zu Dir kommen, muss das in die Liste für den nächsten Tag, oder Du machst wirklich nur noch die 1 Stunde - aber nicht bis die Arbeit fertig ist.
Deine Zufriedenheit sollte aus Deinem Privatleben kommen, oder mindestens dass Du Geld am Ende des Monats auf Deinem Konto erhälst.


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