Was sagt der Vertrag? Wenn du nicht verpflichtet bist, unentgeltlich Mehrarbeit zu leisten, ist es eine Frage der Prioritäten, die du setzt. Dir ist es lieber, dass dein Partner auf dich knatschig ist als dein Chef.
Zauberwort hierfür ist "ich kann das nicht". Und dann strengst du dich auch nicht an und die Fotos sind entsprechend lausig.
Wie soll es denn dann weitergehen? Kündigst du, wenn das Baby da ist? Suchst du dir dann mit Baby eine neue Stelle? Das kannst du jetzt auch schon machen. Jetzt hast du noch kein Baby. Und solltest du in der (neuen) Firma dann nicht bleiben können, musst du dir mit Baby eine neue Arbeit suchen. Ich sehe hier keinen Unterschied. In der Babyzeit wird das Haupteinkommen doch von deinem Mann kommen, oder irre ich mich?
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08.05.2012, 16:25
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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08.05.2012, 16:43
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Der Vertrag sagt, ich kriege Mehrarbeit abgegolten. In Zeit oder Geld. Beides passiert aber nicht. Aber nicht nur bei mir. Und der Geschäftsführer und der Chef ködern mit: "Wer hier mehr werden will, muss halt mehr machen als im Vertrag steht. Und dafür nichts verlangen erstmal." Leid bin ich das Ganze deshalb, weil es in keinem Verhältnis mehr steht.
Richtig. Daher musste es mir in dem Fall mein Kollege zeigen. Der ist auch praktischerweise gelernter Fotograf.Zauberwort hierfür ist "ich kann das nicht". Und dann strengst du dich auch nicht an und die Fotos sind entsprechend lausig.
Oder man wird von der Graphikabteilung, bzw. dem Chef da, noch angepampt. Das geht so weit, dass sie keine Lust und/oder Zeit haben, die Bilder für uns zu machen uns aber sagen, wie es gemacht werden soll. Dass das manchmal mehr Zeit kostet, interessiert nicht. Während wir Überstunden machen und versuchen, professionell zu arbeiten, kriegen wir jeden Tag mit, dass die - auch der Chef da - überpünktlich den Griffel fallen lassen. Ohne sanktioniert zu werden. Bei denen deckt das der Geschäftsführer. Es nennt sich "kreativer Freiraum." Aha.
Ja, das ist der Plan.Wie soll es denn dann weitergehen? Kündigst du, wenn das Baby da ist? Suchst du dir dann mit Baby eine neue Stelle?
Dagegen sprechen für mich 2 "Sachen":Das kannst du jetzt auch schon machen. Jetzt hast du noch kein Baby. Und solltest du in der (neuen) Firma dann nicht bleiben können, musst du dir mit Baby eine neue Arbeit suchen. Ich sehe hier keinen Unterschied.
1. Wie sieht das beim neuen Arbeitgeber aus, wenn ich kaum da, schwanger werde? Und auch beim Arbeitgeber danach? Dann wäre das nur ein knappes Jahr irgendwo anders gewesen. Erhöht nicht gerade die Jobchancen, oder?
2. Ich bin jemand der sich - wie es auch sein sollte - sehr ehrgeizig in Sachen reinbegibt. Ich glaube einfach nicht, dass ich "in aller Ruhe" schwanger würde, wenn ich auf einem neuen Job mich auspowerte. Was in der PRobezeit ja auch erwartet wird. Das wegbewerben und das sich auspowern im neuen Job würde mich erwartungsgemäß so stressen, dass da wohl kein Kind bei "raus" kommen würde und könnte, in dem ganzen Stress. Irgendwie bin ich nicht abgebrüht genug dazu, kaum, dass ich einen neuen Job habe, schwanger zu werden. Die Ruhe dafür hätte ich einfach nicht. Ist so. Und nach PRobezeit oder einem dreiviertel Jahr...? Da könnte es eben schon zu spät sein vielleicht. Verstehst Du jetzt besser meinen Konflikt?
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08.05.2012, 16:47Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
sorgsame, was passiert, wenn Du Urlaub hast oder krank wirst?
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08.05.2012, 16:54
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
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08.05.2012, 16:55
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08.05.2012, 16:59Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Geändert von Inaktiver User (08.05.2012 um 16:59 Uhr) Grund: Typo
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08.05.2012, 17:02
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Nein, der Kollege, der gerade gekündigt hat. Der ist ja schon noch ca. 2 Monate hier.
Mein Urlaub ist noch nicht eingereicht. Er ist aber bereits geplant worden. Das machen wir immer Ende des Jahres vorher sogar. Der nächste Urlaub ist demnach Mitte September. Dann hofft der Chef, schon Ersatz gefunden zu haben. Das ist aber gerade nicht mein Problem. Was der Chef macht oder nicht macht. Sondern eher, wie ich am Besten mit der Situation umgehen kann.Hast Du bereits Deinen Urlaub eingereicht und damit dem Chef signalisiert, dass er übergangsweise Mehrarbeit bewältigen muss?
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08.05.2012, 17:12Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Zieht er Dich mental herunter, indem er mit Dir die Situation diskutiert und schwarz ausmalt?
Ich versuche zu verstehen, ob Du auch befürchtest, dass grundlegenden Ansprüche wie Urlaub infrage gestellt sind, weil man Dir einredet, ohne Dich ginge es nicht.Mein Urlaub ist noch nicht eingereicht. Er ist aber bereits geplant worden. Das machen wir immer Ende des Jahres vorher sogar. Der nächste Urlaub ist demnach Mitte September. Dann hofft der Chef, schon Ersatz gefunden zu haben. Das ist aber gerade nicht mein Problem. Was der Chef macht oder nicht macht. Sondern eher, wie ich am Besten mit der Situation umgehen kann.
Grundsätzlich können andere Abteilungen schlechte Arbeit leisten ohne dass es für die dort Beschäftigten eine Konsequenz zu haben scheint. Wer gute Arbeit leistet, wird nicht belohnt, sondern bekommt Extraarbeit aufgedrückt.
In solchen Situationen achte ich besonders darauf, keine Fehler zu machen, die mir zum Nachteil gereichen könnten. Also langsam und sorgfältig arbeiten und den Chef bestimmen lassen, was wichtig und was nur dringend ist. Bei jeder neuen Aufgabe nachfragen, was dafür auf der Liste nach hinten geschoben werden muss. Übergib ihm die Verantwortung, er wird dafür bezahlt.
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08.05.2012, 17:27
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Nein. Er hat mir seine Gründe ausführlich dargelegt - was mir allerdings noch deutlicher gezeigt hat, dass das für mich hier eigentlich nichts mehr bringt. Durch seinen rigorosen Schritt hat er mir nur verdeutlicht, wie überflüssig mein Verbleiben hier ist. Seitdem kommentiert er manchmal Sachen, wie: "Auch wegen der Graphikabteilung bin ich froh. Es ist ja auch nicht nur die Graphikabteilung. Es ist die Masse der PErsonen hier, die einfach ihren Job überhaupt nicht ernst nehmen und professionell arbeiten und dafür auch noch Führungskraft sind und gut bezahlt werden. Und deshalb werde ich gehen. " Er rührt nicht offen in der Wunde rum, aber er macht deutlich, wo hier die Defizite sind und waren.
Nein, ich gehe nicht davon aus, dass ich Urlaub gestrichen kriege. Aber mein Gefühl ist gerade, dass ich JETZT Urlaub bräuchte. Oder in 2 Monaten. Schneller eben. Und das wird nicht "drin" sein. Weil es mit dem Einarbeiten der oder des Neuen korreliert. ÜBrigens vermisse ich gerade ein generelles offenes Wort meines Chefs mir gegenüber.Ich versuche zu verstehen, ob Du auch befürchtest, dass grundlegenden Ansprüche wie Urlaub infrage gestellt sind, weil man Dir einredet, ohne Dich ginge es nicht.
Wie gesagt: Mir ist klar, dass ich wohl irgendwie die nächsten Monate überstehen werde. Nur reicht das? Irgendwie arbeiten?In solchen Situationen achte ich besonders darauf, keine Fehler zu machen, die mir zum Nachteil gereichen könnten. Also langsam und sorgfältig arbeiten und den Chef bestimmen lassen, was wichtig und was nur dringend ist. Bei jeder neuen Aufgabe nachfragen, was dafür auf der Liste nach hinten geschoben werden muss. Übergib ihm die Verantwortung, er wird dafür bezahlt.
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08.05.2012, 17:41Inaktiver User
AW: Kollege im Nachbarteam hat gekündigt - Job wird zum Horror!
Ich vermute, diese Punkte habt Ihr bereits in der Vergangenheit diskutiert und sie sind Dir alle bekannt. Ich würde solche Gespräche künftig meiden, sie zehren an Deiner Kraft. Man kann durchaus positive Dinge, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, in den Pausen besprechen. Oder waren es nur solche Frustgespräche, die Euch zusammen gehalten haben?
Was sollte er Dir offen sagen? So wie Du die Situation beschreibst, steckt Dein Chef in genau der gleichen Situation wie Du. Inkompetente und arbeitsunwillige Nachbarabteilungen und ein Chef, von dem außer leeren Versprechungen nichts kommt. Ich denke nicht, dass die beiden ein Herz und eine Seele sind, er macht aus einer miserablen Situation das für ihn Beste - Druck auf Dich und andere, die es mit sich machen lassen.Nein, ich gehe nicht davon aus, dass ich Urlaub gestrichen kriege. Aber mein Gefühl ist gerade, dass ich JETZT Urlaub bräuchte. Oder in 2 Monaten. Schneller eben. Und das wird nicht "drin" sein. Weil es mit dem Einarbeiten der oder des Neuen korreliert. ÜBrigens vermisse ich gerade ein generelles offenes Wort meines Chefs mir gegenüber.
Reicht es wofür? Dass Du nicht die Kündigung erhältst? Du bist ein Glücksfall für sie, Dich werden sie weiter schikanieren und ködern und wenn Du nicht schnell genug den Absprung findest auch noch mit einem schlechten Zeugnis abfertigen.Wie gesagt: Mir ist klar, dass ich wohl irgendwie die nächsten Monate überstehen werde. Nur reicht das? Irgendwie arbeiten?
Ob es für Dich, Deine persönliche Befriedigung reicht, kann ich nicht beurteilen. Ich würde an Deiner Stelle die gesamte Energie ins Wegbewerben stecken. Schwangerschaften lassen sich nicht planen und ewig ausharren ist nicht die richtige Lösung. Wenn Du für Dich keine Perspektive erkennen kannst, könntest Du nur krank werden.



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