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  1. Administrator

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    Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Liebe Userinnen, liebe User,

    "Was uns Stress macht, ist abhängig vom Persönlichkeitstyp", sagt die Psychologin Ruth Enzler Denzler. Der soziale Typ, der Erkenntnistyp oder der Ordnungs- und Strategie-Typ - welcher sind Sie? Finden Sie es heraus - mit dem Persönlichkeitstest, den BRIGITTE gemeinsam mit Ruth Enzler Denzler entwickelt hat.

    Unsere Expertin Ruth Enzler Denzler beantwortet Ihre Fragen rund ums Thema Burnout vom 25. Januar bis 7. Februar 2012.

    Bitte haben Sie Verständnis, dass Frau Enzler Denzler aus Zeitgründen nicht täglich Ihre Fragen beantworten wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr BRIGITTE.de-Team

    Weiterlesen zum Thema Burnout:
    - In BRIGITTE (Nr. 3, ab dem 25. Januar 2012 am Kiosk) finden Sie das Dossier "Burnout? Ohne mich!".
    - Von Ruth Enzler Denzler ist das Buch "Keine Angst vor Montagmorgen - Gelassen in die neue Arbeitswoche" erschienen.
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (24.01.2012 um 17:17 Uhr)
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. Inaktiver User

    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Bin bei Typ A gelandet, finde das trotz der wenigen Fragen (und bei 5 und 8 musste ich ja wirklich raten...) zutreffend. Auch die Hinweise setze ich schon so um. Bin grad beruhigt und besorgt zugleich. So als AE ist das mit dem Verwirklichen von Ideen immer ein wenig schwierig. Aber ich setz auf die ZEIT. Eine Zeit, wo ich mehr für mich da sein kann....

    Hab jetzt auch gar keine Frage. Trotzdem interessant.

  3. VIP

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Typ Mix 'Erkenntnistyp'

    Mir geht es wie Rosa_Roth, alles was da an Empfehlungen existiert schon und auch ich setze auf die Zeit. Mit kleinen Kindern war die Umsetzung der Empfehlungen oft schwer und jetzt wird es leichter.

    Allerdings bin ich laut einem anderen Burn-Out-Test (vom Focus glaube ich), sowieso nicht gefährdet. Aber ich habe einige Freundinnen, die immer wieder an ihre Grenzen kommen.

    Den Test fand ich interessant zur Selbstreflexion und bin natürlich froh, dass ich alles schon ganz gut mache.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  4. VIP

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Typ Mix 'Erkenntnistyp'
    Ich auch.

    Ich hatte zum Teil ein Problem mit den Fragen des Tests, da alles, was mit Kindern und Familie zu tun hat, für mich pure Theorie ist. Da musste ich also überlegen, was wäre wenn... aber vielleicht sähe die Realität dann ja ganz anders aus als meine Phantasie.

    Mich stresst manchmal zu beruflichen Dingen zusätzlich, dass ich keine Familie habe, die mal etwas auffangen kann, und ich alles allein stemmen muss.
    Aber vielleicht würde eine Familie (vor allem, wenn es nicht rund läuft) auch eine zusätzliche Belastung sein und zu einem drohenden Burnout beitragen?
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  5. Inaktiver User

    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Na denn,

    guten Tag Frau Enzler Denzler,

    dann würde ich mich über Tipps freuen für die neue Selbständigkeit, quasi unter einem Dach mit den Wohnräumen und nah an der Familie (Kleinkinder).

    Der Job an sich ist (zumindest meinem Empfinden nach) anspruchs- und verantwortungsvoll, ca. 75% im Klientenkontakt nach Terminabsprache, der Rest relativ frei einteilbare Büroarbeit. Wie den Spagat schaffen, zwischen privat und beruflich, wo trennen? Mir zerfließt alles noch ein wenig, klare Arbeitszeiten in Bezug auf Büroarbeit einteilen ist schwierig, weil ich es ein Stück weit auch darauf angewiesen bin, aufgrund der Kids flexibel zu sein/ da zu sein n(und das genieße icxh prinzipiell auch sehr!). Derzeit habe ich aber das Gefühl, jede freie Minute für den Job aufbringen zu müssen, weil ich ja nie weiss, was kommt.... .

    Zweiter Punkt: im Nicht-Klientenkontakt der Restfamilie nahelegen, dass der Job kein Hobby, sondern eben Job ist (der auch eigentlich nicht mit einem Hobby verwechselt werden kann....). Wurzel des Ganzen ist wohl die Tatsache, dass ich meinen Beruf per se liebe und jetzt eigentlich da bin, wo ich seit ca. 15 Jahren hinmöchte.

    Im Test bin ich übrigens Typ B und erkenne mich darin schon auch wieder.

    Ich bin gespannt auf Tipps.

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Ich bin der Typ Mix "Erkenntnistyp" und finde mich in der Beschreibung ganz gut wieder . Vor 3 Jahren habe ich einen ungeliebten Job (der mir beinah ein Burnout eingebracht hätte) gegen Arbeitslosigkeit getauscht und bekam zum Glück die Chance, einen neuen Beruf zu erlernen und jetzt fast genau seit einem Jahr auszuüben, von Burnout keine Spur .

    Betroffen von der Diagnose Burnout ist mein Mann, der sein Leben momentan nur mithilfe von heftigen Medikamenten geregelt bekommt. Damit schafft er es, "normal" und leistungsfähig arbeiten zu gehen, aber hier zuhause bleibt alles an mir hängen. Eine Zeitlang habe ich das gut geschafft, inzwischen bin ich aber manchen Tag regelrecht zornig auf ihn, fühle mich allein gelassen und befürchte auf der anderen Seite, dass ich damit den Druck noch erhöhe. Es müssten - überspitzt gesagt - aber nunmal auch ein paar Lampen und Gardinen aufgehängt werden und das kann ich eben nicht allein ....

    Wie geht man als Angehöriger damit um? Unser Sohn, 13 Jahre, wünscht sich bitte sehr seinen alten Papa wieder zurück .
    ... and nothing else matters

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Liebe Rotfuchs
    Sie haben die Antwort für sich im Grunde schon gegeben. Natürlich kann das soziale Netz (und das kann die Familie sein, können aber auch gute Freunde oder Freundinnen sein) viele Schwierigkeiten auffangen. Dabei gibt es die Kehrseite, die sie selber nennen. Das soziale Umfeld kann auch Anlass zu Schwierigkeiten und Stresssituationen sein. Vielleicht sind Sie als Erkenntnistyp eher eine Person, die lernbegierig ist. Sie wählen sich ein Umfeld, das Ihnen Vielfalt und Herausforderungen bringt. Routine ist wohl weniger Ihr Ding! Eine Familie und v.a. Kinder brauchen Routine. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren eigenen Weg weiter gehen!
    Herzlich, Ruth Enzler

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Hallo Schokomilch
    Sie haben sich da ein anspruchsvolles Lebenskonzept ausgesucht, was Ihnen vermutlich entspricht. Der Erkenntnistyp liebt Vielfalt und Abwechslung! Kleinkinder sind fordernd und können vermutlich noch nicht die Räume respektieren, die Sie für Ihre Arbeit brauchen. Sie brauchen hingegen ganz klare Regeln und Grenzziehungen und sollten diese auch in der Familie durchsetzen. Wenn Sie arbeiten, dann arbeiten Sie und wenn die Kinder dran sind, dann sind Sie voll bei den Kindern und unternehmen mit Ihnen was Tolles. Vielleicht haben Sie Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder während den Arbeitszeiten? Machen Sie Ihrer Famlie klar, dass Ihre Arbeit zu Ihrer Persönlichkeit gehört. Nicht alles, was Spass macht muss Hobby sein, auch Arbeit darf (und es wäre sogar wünschenswert) Spass machen... Gratuliere, dass Sie in Ihrem Job glücklich sind! Das kann wirklich nicht jeder von sich behaupten! Achten Sie auch darauf, dass Sie (wenn sie auch noch so kurz sind) "weisse Zeiten" in Ihrer Agenda einplanen. Zeiten, in denen Sie etwas für sich alleine tun (vielleicht eine Schokomilch für sich allein geniessen..???)! Alles Gute, Ruth Enzler

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    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Guten Tag Spatz
    Was Burnoutbetroffene manchmal unterschätzen, ist die Ansteckungsgefahr!!! Gerade Kinder können sich fast nicht von Elternteilen abgrenzen und beziehen die schlechte Laune der Eltern auf sich! Gut, dass Ihr Sohn feststellt, dass der Vater einmal anders war. Er bemerkt also die Veränderung und weiss vermutlich nicht genau, womit sie zu tun hat. Da ist Erklärungsbedarf Seiten Ihres Mannes nötig. Oft stellt der Betroffene seine Veränderung gar nicht fest. Er sollte sich also auf die Umwelt verlassen und diese ernst nehmen. Schön wäre natürlich, wenn er auch sich selber ernst nehmen und mit seinem Thema nützliche Hilfe aufsuchen könnte. Bei einem Arzt wird er ja wohl schon sein (wenn er Medikamente nimmt). Psychopharmaka (falls er solche bekommt), sollten aber aus meiner Sicht in therapeutischer Begleitung genommen werden, damit Strategien erlernt werden, um später ohne Medikamente auszukommen. Was ist Ihr Mann denn wohl aus Ihrer Sicht für ein Persönlichkeitstyp? Diese Typenmuster gelten nämlich geschlechterunabhängig. Wichtig ist, dass Sie und Ihr Sohn auch für sich etwas tun. Ihr Mann ist eine eigenständige Person und entscheidet, welchen Weg er gehen will. Gönnen auch Sie sich Hilfe (praktische und vielleicht auch therapeutische).
    Alles Gute! Herzlich, Ruth Enzler

  10. Inaktiver User

    AW: Burnout: Expertenberatung mit Ruth Enzler Denzler

    Liebe Frau Enzler Denzler,
    Im Jahr 2007 litt ich an Burnout, Ursache war vermutlich eine Kombination aus großen familiären Belastungen und dem immer schlechter werdenden Betriebsklima im Job (Assistenzposition). Nach sechs Wochen im Krankenstand kam ich wieder zurück und bekam vom Chef zu hören, dass ich ab sofort wieder 150% Einsatz zeigen müsse, sonst solle ich mir eine andere Stelle suchen.
    Da ich keine Perspektive in der Firma mehr sah, habe ich gekündigt und freiberuflich etwas völlig anderes gemacht.
    Aufgrund der fehlenden finanziellen Sicherheit orientiere ich mich nun wieder in meine alte Richtung (ich bin Wirtschaftswissenschafterin), befürchte aber, ein zweites Mal in eine solche Situation zu geraten. Für mich selbst habe ich entschieden: nie mehr wieder eine Assistenzposition, da mir selbstständiges Arbeiten sehr wichtig und das in einem solchen Job praktisch unmöglich ist.
    Nun strebe ich eine höhere Position an, bin mir aber dessen bewusst, dass dann wahrscheinlich auch die Anzahl der zu leistenden Überstunden höher ist.
    Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich dafür leistungsfähig genug bin. In den letzten Jahren habe ich mein Arbeitspensum selbst bestimmt, das hat mir sehr gut getan.
    In meiner alten Firma musste ich darum kämpfen, zB für einen Arzttermin, Sport, Paket von der Post holen,... pünktlich gehen zu können, selbst wenn keine wichtigen Aufgaben zu erledigen waren. Das kostete mich sehr viel Kraft, mehr, als es Überstunden an den restlichen Tagen der Woche getan hätten.
    Karriere war für mich immer zweitrangig, Selbstbestimmung ist mir aber sehr wichtig. Mein langfristiger Plan ist, ca. die nächsten 10 Jahre angestellt zu arbeiten und mich danach in diesem Bereich selbstständig zu machen.
    Im Test war ich übrigens Typ A, allerdings waren die Familien- und Kinderfragen für mich nur theoretisch, ansonsten finde ich die Auswertung sehr treffend.

    Um den langen Text kurz in einer Frage zusammenzufassen: wie gestalte ich nach einem Burnout am besten mein weiteres Berufsleben und vermeide ein neuerliches Burnout?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    LG,
    Lakritze

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