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  1. User Info Menu

    verwirrt Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Hallo ihr

    Ich möchte gern Richtung Medien, PR, Öffentlichkeitsarbeit und weiss aber noch nicht, welches Studium mich dorthin führt.

    Deshalb möchte ich mich an diejenigen wenden, die bereits in diesen Bereichen angekommen sind!

    Bitte sagt dochmal was zu folgenden Punkten:

    1. Wo seid ihr tätig bzw. was macht ihr genauer?
    2. Wie seid ihr dorthin gekommen? (Studiumsfach/Praktika- wo zB? Usw)
    3. Welche Studienfächer wären emfehlenswert?

    Ihr würdet mir wirklich eine SUPERHILFE!! sein! Ich bin grad ziemlich deprimiert, weil ich mit meiner Studienwahl nicht vorankomme.

    Ich denke über einen Zweifachbachelor in Germanistik und Anglistik nach, denn dies würde ich schaffen, bei anderen Fächern habe ich Sorge, weil oft Statistik usw drankommt (zB in Politikwissenschaften) und würde sie deshalb trotz Interesse wohl eher nicht studieren!
    Gleichzeitig denke ioch halt, dass Politikwissen grad im Journalismus schon sehr förderlich wäre...

    Ich schreibe, lese und kommuniziere gern und bin kreativ. Ich denke, da ist der Medienbereich schon richtig?

    Liebste Grüsse...ich wäre euch wirklich so extrem dankbar über Hilfe!


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    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Hm. Schwierig.

    Du schreibst "in Richtung...", und das ist leider sehr, sehr ungenau.

    Stellst du dir vor, dass du mal bei der Süddeutschen Zeitung, der F** oder in der W*** schreiben willst? Oder möchtest du eher für die Brigitte arbeiten? Oder in einer Presse-Agentur? Da du VOR dem Studium stehst, nehme ich an, dass du jetzt das Abi in der Tasche hast. Wenn du das wirklich ernsthaft angehen willst, würde ich dir fast zu einem Jahr Auszeit raten, bei dem du mal die diversen Sachen als Praktikum durchtestest. Zeitung. Zeitschrift. Internet. Agentur. Hast du denn schon mal was geschrieben, das dann gedruckt wurde?

    Germanistik und Anglistik ist sehr gut, imho würde Germanistik + sehr gutes Englisch auch reichen. Falls du aber wirklich High-End-Journalist werden möchtest, brauchts fast noch die Journalistenschule. (Obwohl m.E. 98 Prozent aller Journalisten diese nicht besucht haben - wenns reicht.)

    Mit kollegialen Grüßen
    Ghostwriter.
    Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.

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    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Liebe Zissa,

    ich bin seit langem in dieser Branche tätig und kenne beide Seiten (also einerseits die des Journalisten im Medium, andererseits die des Kommunikationsstrategen, Pressesprechers o. Ä.).

    Auf welche willst du denn?

    Zieht es dich mehr in Richtung Journalismus, studier einfach was dich interessiert - aber ja nicht Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaften etc.. In sehr vielen Medien sind die Absolventen dieser Studien nämlich nicht gerne gesehen nach dem Motto: Entweder jemand kann Deutsch/Schreiben/Geschichten erkennen und verpacken oder nicht. und am ehesten lernt er's in der Praxis, also in einer Redaktion.

    Willst du also Journalist werden und trotzdem eine einschlägige Ausbildung machen, empfehel ich dir eine Fachhochschule, deren Studienplan viel Praxis beinhaltet.
    Ansonsten wie gesagt Interessens-/Allgemeinbildungsstudium - ev. schon im Hinblick auf das Ressort/den Medientypen, das/der dich interessieren würde.

    Willst du auf die andere Seite der Kommunikationsbranche, ist es ähnlich; wobei hier "klassische" Studien wie Jura oder Betriebswirtschaft immer gut ankommen (und ja nach Unternehmen/Tätigkeitsfeld auch im täglichen Job nützen.)

    Ich habe einen Master in Anglistik/Amerikanistik, der hat mir zumindest nicht geschadet. (Mein ergänzender Medienwissenschaftenabschluss hat überhaupt niemanden aus der Branche interessiert, höchstens branchenfremde, weil das in ihren Ohren anscheinend sophisticated klingt...)

    Viel Glück! Und gute Entscheidung!

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    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Zitat Zitat von -Lil- Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Master in Anglistik/Amerikanistik, der hat mir zumindest nicht geschadet.
    Gutes Beispiel. Das habe ich völlig vergessen. Ich habe als erstes Elektrotechnik gelernt...

    Mit kurzgeschlossenen Grüßen
    Ghostwriter.
    Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.

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    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Zitat Zitat von zissa123 Beitrag anzeigen
    Ich schreibe, lese und kommuniziere gern und bin kreativ. Ich denke, da ist der Medienbereich schon richtig?
    Nein. Das sind Allgemeinplätze, den so ziemlich jeder Mensch von sich behauptet. Wer mit solchen Vorstellungen ("ich bin ja irgendwie so kreativ und überhaupt und will dann irgendwas mit Medien machen") drauflosgeht, der wird todsicher später zu denen gehören, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln und sich wundern, warum sich nicht endlich einen ordentlichen Job finden.

    Gerade Frauen rennen gern in diese Falle der brotlosen Kunst, studieren 6 Jahre lang Germanistik oder Kuilturwissenschaft und keiner sagt ihnen in dieser Zeit mal, was sie eigentlich können müssen, um damit später mal was anzufangen.

    Dein erster Weg, wäre, Dich erstmal schlau zu machen, was es eigentlich an Berufen in dieser Branche gibt, welcher DIch davon interessiert. Ich sag Dir mal drei Berufe, die "irgendwas mit Medien" sind:
    Journalist. Mediaplaner. Mediengestalter.
    Das sind drei komplett unterschiedliche Berufsfelder. Und man kommt mit völlig unterschiedlichem Studium oder Ausbildung dahin.

    Also, mach Dich schlau, überleg Dir, was Du willst, und dann suche gezielt Deinen Weg dahin.

    Ich bin übrigens in diesem Bereich tätig und habe BWL studiert.

  6. Inaktiver User

    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Hallo Zissa,

    einen Ratschlag, was du studieren solltest um später in der PR zu arbeiten, will ich dir nicht geben. Ich würde nämlich fast behaupten, man kann so gut wie alles studieren, um dort zu landen.
    Ich selbst habe eine Kombi aus Sprachen + BWL auf Diplom studiert und bin über Praktika während und eines Volontariats nach dem Studium zur PR gekommen. Mittlerweile arbeite ich im Marketing, aber auch hierfür hätte ich mein Studium nicht unbedingt gebraucht (zumal ich in einem kleinen Unternehmen tätig bin). In großen Unternehmen werden vielleicht eher bestimmte Studiengänge u Abschlüsse vorausgesetzt. Generell denke ich aber, dass es fast wichtiger ist, bereits während des Studiums Arbeitserfahrung zu sammeln (Praktika, freie Mitarbeit, ehrenamtliche Arbeit etc.). So hat bei mir und allen, die ich kenne, die in diesen Bereich wollten (auch bei denen, die "brotlose Kunst" studiert haben) der Berufseinstieg gut geklappt. Ok, wir sind sicher keine Großverdiener geworden, aber haben uns auch nicht jahrelang von Praktikum zu Praktikum gehangelt. (Die "Generation Praktikum" ist angeblich eh nur ein Mythos, da die allermeisten Akademiker nach Abschluss schnell einen Job finden).

    Ich finde auch nicht, dass man vor dem Studium schon super-genaue Vorstellungen davon haben muss, was man nach dem Studium machen will. Eine grobe Vorstellung, die man während des Studiums ausarbeitet, reicht meiner Meinung nach.

    Alles Gute!

  7. User Info Menu

    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Hallo zissa,

    ich weiß ja nicht, ob die Entscheidung zur Immatrikulation für ein bestimmtes Fach schon gefallen ist. ABer beim Durchlesen dieses Stranges und des anderen Stranges erscheint mir das doch alles sehr Wolkig, um darauf eine berufliche Entscheidung aufzubauen.

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass man mit Beginn des Studiums schon genau wissen muss, worauf das Ganze mal hinauslaufen soll. Du scheinst mir jedoch sehr wenig Vorstellungen zu haben von den Berufsfeldern, die Du anpeilst. Und vor allem auch davon, was dort wirklich gefordert wird, wie der Berufsalltag aussieht, wie die Chancen in diesem Berufsfeld allgemein so sind.

    Mein Vorschlag wäre, die nächste Zeit wirklich erst mal zu systmatischer Recherche zu nutzen, auch, wenn Du Dich schon immatrikuliert hast. Und nicht einfach drauf los zu studieren in der Hoffnung, die Zeit werde es schon richten.

    Skam
    "So ist es besser, Genossenes zu bereuen als zu bereuen, dass man nicht genossen habe." (Casanova)

  8. User Info Menu

    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Hi Lilian,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde auch nicht, dass man vor dem Studium schon super-genaue Vorstellungen davon haben muss, was man nach dem Studium machen will. Eine grobe Vorstellung, die man während des Studiums ausarbeitet, reicht meiner Meinung nach.
    Das kann ich so nicht stehen lassen.

    UnlimitedSky zeigt ja auch genau, dass es bei "irgendwas mit Medien oder Kommunikation" schon zig Varianten gibt. Die eine wird glücklich als Mediengestalter, die andere will Reportagen machen, die dritte "Sachen erklären" a la Sendung mit der Maus. Eine will Radio machen, die andere träumt vom Modejournal. Irgendwie sollte man schon wissen, wo man hin will, bevor man in den Bus einsteigt.

    Mit richtig gefahrenen Grüßen
    Ghostwriter.
    Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.

  9. Inaktiver User

    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Zusätzlich zu dem, was die lieben Kollegen alles schon Richtiges geschrieben haben - auch ich empfehle Dir erst mal eine Orientierung in dem riesigen Feld mit seinen vielen Berufen - noch eine weitere Idee:
    Wenn's in die Richtung Schreiben gehen soll, ist vielleicht auch ein Studienfach sinnvoll, das auf den ersten Blick nichts mit den üblichen geisteswissenschaftlichen Kandidaten zu tun hat, die einem so einfallen. Der Markt für Generalisten ist überfüllt, aber es gibt meines Wissens zum Beispiel immer noch zu wenige Medizinjournalisten oder solche, die juristische Fachartikel schreiben können.

    Grüße, Lanya

  10. Inaktiver User

    AW: Medienbranche, PR, Öarbeit, Journalismus

    Vor allem - die Honorarsituation ist sehr angespannt, wenn man überhaupt das Glück hat, fest in Redaktionen angestellt zu sein.

    Suche nach Backups.

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