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  1. Avatar von dieandere.1976
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    @Unazukin

    Unternehmen bleiben mit Sicherheit nicht auf ihre zu besetzenden Stellen sitzen, aber sie sparen eine Menge Geld, wenn der PAV fähig ist und einen Bewerber findet.
    Stellenanzeigen, die groß und schön sind, kosten in der Wochenendausgabe einer Zeitung eine Menge Geld.
    Sie sparen sich die Zeit, um Bewerbungsunterlagen auszusortieren und sind in dieser Zeit anderweitig, wirtschaftlich produktiv. Sie sparen sich die Kosten, um Unterlagen zurück senden zu müssen und auch hier wieder die Arbeitskraft, die das Ganze bearbeitet...............
    Wenn es dem PAV nicht gelingen sollte, erfolgreich interessante Bewerber an Land zu ziehen, können sich die Unternehmen trotzdem in Unkosten stürzen. Erst aber wird die kostengünstige Variante ausprobiert.

    Wir haben für unser Büro einen speziellen Mitarbeiter gesucht. Wir wussten, das der Headhunter in dem Bereich Kontakte hatte ( auch zu Mitarbeitern, die in Beschäftigung waren ) und wollten deswegen dieses Wagnis eingehen. Aber nicht für den Preis. Es war nicht nur einer, sondern vier oder fünf HH !

    Auch ich würde keinen PAV in Anspruch nehmen. In meiner Position kenne ich die richtigen Unternehmen, die ich selber kontaktieren würde ( egal, ob sie offziell eine Stelle zu vergeben haben oder nicht. Sowas läuft viel unter der Hand ) und ich denke, das viele, wenn sie sich denn die Mühe machen und Zeit investieren würden, die Kosten für einen PAV sparen könnten....aber gut....jedem das seine.
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

  2. Avatar von Just-Me
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Zitat Zitat von dieandere.1976 Beitrag anzeigen
    Auch ich würde keinen PAV in Anspruch nehmen. In meiner Position kenne ich die richtigen Unternehmen, die ich selber kontaktieren würde ( egal, ob sie offziell eine Stelle zu vergeben haben oder nicht. Sowas läuft viel unter der Hand ) und ich denke, das viele, wenn sie sich denn die Mühe machen und Zeit investieren würden, die Kosten für einen PAV sparen könnten....aber gut....jedem das seine.

    Vielleicht hast du ein paar Tipps, ich kann ja kaum alle Firmen hier anrufen und nachfragen... Auf manche Firmen kommt man ja auch kaum. Z.B. bei einer Firma die in der Metallverarbeitung tätig ist, würde ich nie darauf kommen, dass die da Büromitarbeiter suchen, bzw. würde ich jetzt nicht unbedingt nach so einer Firma im Branchenbuch suchen

    nur mal so: JOBBÖRSE - Meine erweiterte Suche nach Stellenangeboten (hoffe der link ist erlaubt)

    alles private vermittler... genauso sieht es in den zeitungen und auf anderen jobforen aus
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  3. Avatar von dieandere.1976
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    @Just - Me

    Aus Deiner Gegend kenne ich zwar einen guten PAV, den ich empfehlen könnte, jedoch keine Firma, liebe Just - Me.

    Ich kenn mich im Großraum Nürnberg aus. Mein Horizont ist zwar groß, aber nicht sooooo groß.
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    @Wilhelm von Humboldt

  4. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    JustMe: In welcher Region lebst du?

  5. Avatar von Just-Me
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Leipzig

    Ich kann hier auch nicht wegziehen, da mein Mann hier ebenfalls einen festen Job hat und auch meine Family hier wohnt.

    @dieandere: würde mich über deine Empfehlung sehr freuen.

    Hab heut meinen Chef nun endlich nach einem Arbeitszeugnis gefragt... Hatte mich erst nicht so recht getraut und er war auch wenig begeistert
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  6. Avatar von dieandere.1976
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Per PN habe ich Dir den PAV zukommen lassen. Aber auch hier die selbe Regelung liebe JustMe. Wenn Du keinen Gutschein von der Arbeitsagentur vorlegen kannst, wirst Du eine Provision zahlen müssen. Soweit ich weiß, liegt dieser beim genannten bei 500 € !
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    @Wilhelm von Humboldt

  7. Avatar von Just-Me
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Danke vielmals, 500 Euro waren auch bei der anderen PAV (je nach Einkommen dann höher), das geht schon
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  8. Registriert seit
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Diese sind wirklich fantastisch, wie ich vor kurzem mit Hilfe dieser Arbeit: [...] Derzeit ich verdienen viel und muss sagen, dass das wirklich beste für Arbeitsplätze sind.
    Geändert von Cariad (26.09.2013 um 12:21 Uhr) Grund: Werbelink gelöscht.


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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Hi @ all,

    es ist hochinteressant welches Nichtwissen hier so verbreitet wird. Die Frage war ob es denn Seriös ist das für eine Vermittlung Geld, in welcher Höhe auch immer, gezahlt wird.

    Es gibt 3 Möglichkeiten der Bezahlung. 1.) der zukünftige Arbeitgeber zahlt das Honorar 2.) der Arbeitsuchende zahlt oder 3.) über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein.

    Bestimmungen zum AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) kann JEDER im Gesetz oder auf der Arbeitsamtseite nachlesen.

    Wenn eine PAV erst nach 6 Wochen ein Honorar verlangt ist das sehr kullant. Wenn Ihr ein Brot kauft bezahlt ihr das auch gleich und nicht erst wenn es aufgegessen ist um zu sehen ob es denn geschmeckt hat.

    Stellenangebote gibt es nun mal vermehrt über die PAV´s und Zeitarbeitsfirmen (gewerbliche Arbeitnehmnerüberlassung lt. Gesetz) Das hat auch einen Grund. Ein Personaler soll doch jede Bewerbung lesen - auf EINE ausgeschriebene Stelle kommen ca. 15 Bewerbungen PRO TAG. Bei einem Zeitaufwand von nur 30 Minuten pro Bewerbung reden wir eben mal von 7,5 Stunden pro Tag zum lesen von Bewerbungen.

    Welcher Personaler hat außer Bewerbungen lesen NIX ANDERES AM TAG ZU TUN???? Dazu kommt noch das in 13 der 15 Bewerbungen nichts drin steht.

    Jeder hier ist Profi auf seinem Gebiet. Ich erzähle auch keinem Bäcker wie er ein Brot zu backen hat. Also warum will hier jemand den Profis in der Personalvermittlung erzählen wie sie ihren Job zu tun haben?! Wer sich selbst be-WERBEN kann findet auch Arbeit ohne die Hilfe der Profis.

    Legitim ist das Headhunter ein Honorar verlangen, das die PAVs bei Abschluss eines Arbeitsvertrages ein Honorar verlangen. DENN JEDER, auch IHR, werdet für Eure Arbeit bezahlt.

    Seid 2012 müssen PAV´s bei Abrechnung über den AVGS sogar zertifiziert sein. Dazu legt man sämtliche Verträge, vorgehensweisen und Arbeitsmethoden vor. Das wird regelmäßig überprüft.

    So, genug der Tatsachen. Mal zurückgelegt und nachgedacht ob denn das eigene Gehalt auch legitim und seriös ist. Noch dazu wo die PAVs NUR 500,-€ verlangen und nicht wie auf den AVGS 2000 - 2500€ wo sie noch Wochen dem Amt hinterherlaufen müssen.

    Schöne Grüße von einem privaten Arbeitsvermittler seid mehreren Jahren.


  10. Registriert seit
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Hallo,

    ich bin Personalvermittler und möchte die Diskussion, die ich übrigens interessant und niveauvoll und nicht so einseitig wie in anderen Foren bewerte, gern nutzen, um mal einen Kommentar der "anderen Seite" abzugeben. Unsere kleine Agentur, die das Ziel hat, Arbeit Suchende in langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, finanziert sich wie sicher viele andere Vermittlungsagenturen auch ausschließlich aus dem Vermittlungserfolg. Das heisst, du hast entweder einen Vermittlungsgutschein, wenn du bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter Arbeit suchend gemeldet bist, oder dein künftiger Arbeitgeber (unser Auftraggeber) zahlt ein Vermittlungshonorar an uns, wenn du beim ihm eingestellt wirst. Geht beides nicht, würden wir dich fragen, ob du bereit bist, im Erfolgsfall zwischen 200 bis 500 Euro (je nach Berufsbild und Qualifikation und ob Teil- oder Vollzeit) als Investition in deine berufliche Zukunft zu zahlen (aber das ist - wie gesagt, der letzte Weg).

    Dass wir als Vermittler unsere Leistung auch bezahlt haben müssen, liegt auf der Hand. Es verhält sich vergleichsweise wie bei einem Makler oder einem Anwalt, den du beauftragst. Denn die Leistung ist oft mit beträchtlichem Aufwand verbunden (zumal Büro, Mitarbeiter, Versicherungen usw. ja auch von den Einkünften aus der Vermittlung finanziert werden müssen). Wenn es mit der ausgeschriebenen Stelle nicht klappt, suchen wir für dich nach beruflichen Alternativen, wobei wir deine individuellen Wünsche und Vorstellungen an den künftigen Arbeitsplatz weitgehend berücksichtigen. Dafür nutzen wir jahrelang aufgebaute und intensiv gepflegte Kontakte zu "guten" Kunden, oder wir erschließen neue Quellen durch eine umfangreiche Telefonakquise sowie umfangreiches Adressmaterial. Hinzu kommen die Kooperationen zu anderen Vermittlern, die wir ausschöpfen. Es müssen Unterlagen erstellt werden, und zwar so professionell, dass sie den potenziellen Interessenten (Arbeitgeber) ansprechen, denn Talent und Wille allein verkaufen sich nur selten.

    Die Möglichkeiten bzw. Ressourcen sind also beim professionell agierenden Vermittler oft viel umfangreicher und ausgereifter und führen eher zum Erfolg als deine direkte Bewerbung beim Endkunden, weil die Vermittlung in eine Beschäftigung nun einmal zu unserem täglichen Aufgabengebiet gehört. Dort ist meines Erachtens der Vorteil des Vermittlers zu sehen, den du dir zu eigen machen kannst. Nicht alle arbeiten auf diese Weise, es gibt "solche und solche" wie in jedem Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Doch die professionell und in deinem Sinne agierenden Vermittler erkennst du schnell im Vorstellungsgespräch. Zum Beispiel daran, ob sie zertifiziert sind (Trägerzulassung!), ihr Kundenmanagement pflegen und ob sie dir gleich konkrete Arbeitsangebote machen können und dich nicht vertrösten. Natürlich gehört zu all dem auch deine Bereitschaft, ernsthaft eine Arbeit suchen zu wollen, sowie dein Kooperationswille.

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