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  1. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Wenn sie sich beklagt, dass die Gebühr schon nach 6 Wochen, also in der Probezeit, fällig wird, dann klingt es für mich, als ob sie von der Vermittlung erwartet, dass sie einen dauerhaften Job garantiert bekommt ....

    Die Vermittlung kann nur den Arbeitsvertrag organisieren, keinesfalls Zufriedenheit im Job (oder Zufriedenheit mit dem Mitarbeiter).

  2. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Du nimmst eine Dienstleistung in Anspruch nämlich eine Agentur, die dir die Arbeit abnimmt einen Job zu suchen.

    Dafür so wie für jeden andere Dienstleistung wird eine Rechnung gestellt.

    Das diese erst nach 6 Wochen fällig wird finde ich sehr kulant!

    Nichts hält dich jedoch davon ab, selbst aktiv zu werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Ich sehe das nicht so einseitig.

    Ein Vermittler soll dem Profil des Bewerbers entsprechend einen Job finden und erfolgreich vermitteln. Dafür soll er ja auch eine vereinbarte Gebühr erhalten.

    Wenn ein Headhunter für ein Unternehmen Mitarbeiter sucht und erfolgreich vermittelt, bekommt er nach einer gewissen vereinbarten Zeit die Hälfte. Der Rest nach bestandener Probezeit. Macht ja auch Sinn. Das Unternehmen muss ja erstmal schauen, ob der Bewerber das hält was er verspricht. Das gleiche gilt auch für den umgekehrten Fall. Als Bewerber weiß ich doch nach 2-3 Gesprächen auch nicht, ob alles Gold ist was glänzt?! Dafür braucht es deutlich mehr Zeit.

    Und ein Arbeitsvermittler der nach 6 Wochen die komplette Gebühr haben möchte, ist in meinen Augen nicht besonders seriös.

  4. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Dann sollte man aber auch mit einer höheren Gebühr rechnen, wie es ja auch bei Headhuntern, die nach dauerhaftem Erfolg bezahlt werden, der Fall ist.

    Wie ich oben schrieb: Im Job muss sich jeder selbst bewähren, das kann ihm keine Agentur abnehmen.

  5. Avatar von dieandere.1976
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    5.599

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    @Unazukin

    gäbe es keine Arbeitsvernittler, gäbe es wesentlich mehr Arbeitslose. Das ist meine Meinung.Der PAV hat der Arbeitsagentur Arbeit abgenommen....dann kann er auch Geld dafür bekommen. Die Kollegen in der Arbeitsagentur scheren sich teilweise gar nicht darum, ob jemand WIRKLICH und dringend Arbeit benötigt. Viel lieber werden Arbeit suchende in Maßnahmen gesteckt, die kein Mensch braucht....Hauptsache, sie sind von der Arbeitslosenquote erstmal weg.

    @all

    Das mit den 6 Wochen habt ihr glaub ich falsch verstanden, oder ich habe es nicht ordentlich erklärt ( wird wohl eher zutreffen )
    Es gibt 2 Formen für PAV`s an Geld heran zu kommen.

    Entweder, jemand ist länger als 6 Wochen arbeitslos gemeldet. Dann bekommt er einen Gutschein von der Arbeitsagentur ausgehändigt. Dieser hat meistens den Wert von 2000 € ! Wenn der Arbeitsvermittler den Arbeit suchenden vermittelt hat, bekommt er den ersten 1000 € Schein nach 6 Wochen von der Arbeitsagentur bezahlt, das restliche Geld nach 6 Monaten.
    DAS ist für die Arbeitsagentur trotzdem kostengünstiger als ein arbeitslos gemeldeter Mitbürger. Denn der würde mehr als 1000 € kosten. Und nach 6 Monaten die zweite Rate....das sind dann nur noch Peanuts, wenn man bedenkt, was er sonst dem Steuerkzahler gekostet hätte.

    Die zweite Variante : Jemand hat keinen Anspruch auf einen Gutschein von der Arbeitsagentur, will aber dennoch die Dienste eines PAV`s in Anspruch nehmen. Wie in so einem Fall die PAV`s abkassieren, ob sofort nach Unterschrift beim Arbeitgeber oder nach 4, 6 oder 8 Wochen weiß ich leider nicht. Jeder wird das anders machen.
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

  6. Avatar von dieandere.1976
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann sollte man aber auch mit einer höheren Gebühr rechnen, wie es ja auch bei Headhuntern, die nach dauerhaftem Erfolg bezahlt werden, der Fall ist.

    Wie ich oben schrieb: Im Job muss sich jeder selbst bewähren, das kann ihm keine Agentur abnehmen.

    Es wäre zu schön, wenn alle Headhunter so arbeiten würden, wie Du es nennst...nach dauerhaftem Erfolg. Leider ist dies immer weniger der Fall.
    Vor ein paar Monaten wollte ich Headhunter einschalten und habe mit einigen telefoniert. Die meisten erzählten mir folgendes : 3 mal wollten sie Geld sehen. Das erste Mal bei Unterschrift eines Vertrages, den man miteinander abschließt. Die zweite Zahlung beim ersten Vorstellungsgespräch, was der HH organisiert und das dritte Mal Geld, wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist.
    Boooooah Ich habe mir echt überlegt, ob das nicht ein Job für mich wäre....aber so link und unfair könnte ich doch nicht arbeiten.

    Ich habe dann keinen eingeschalten, wäre aus dem Fenster geschmissenes Geld gewesen.
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

  7. Avatar von Just-Me
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    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,

    von welchen privaten Arbeitsvermitterlern sprichst du?

    Ich selbst habe sehr häufig den Job erfolgreich gewechselt, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Meist mit Hilfe von Personalberatungen. Entweder wurde ich von einem Personalberater angesprochen oder ich habe sie selbst angesprochen. Nie war aber die Rede von einer Provision. Die zahlt doch der AG?!

    Vielleicht klingt das arrogant, aber ich würde noch nicht mal die paar Eur für kostenpflichtige Jobportale (Experteer usw.) ausgeben, weil sie angeblich so tolle Stellen ausgeschrieben haben.


    Viele Grüße


    Unazukin
    Eine kleine private Arbeitsvermittlung hier wo ich wohne... keine der großen, die man so kennt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,

    naja, Headhunter funktionieren eigentlich nicht so. Headhunter suchen im Auftrag von Firmen ganz gezielt nach Fach- oder Führungskräften und lassen sich von den Firmen bezahlen.

    Ich wollte eigentlich hier auch nicht rumdiskutieren. Ich verstehe nur den Sinn nicht, einem privaten Arbeitsvermittler Geld zu geben, damit er einen Job für mich findet. Was macht er denn anders? Wo ist der Unterschied zwischen dem, was er macht und zwischen der üblichen Jobsuche? Mich interessiert das wirklich.

    Viele Grüße


    Unazukin
    Du verstehst den Sinn nicht? Wenn ich hier in meiner Region nach einem Bürojob suche, stoße ich eigentlich nur auf solche Vermittler. Ich bekomme gar nicht die Gelegenheit, mich direkt bei einer Firma zu bewerben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn sie sich beklagt, dass die Gebühr schon nach 6 Wochen, also in der Probezeit, fällig wird, dann klingt es für mich, als ob sie von der Vermittlung erwartet, dass sie einen dauerhaften Job garantiert bekommt ....

    Die Vermittlung kann nur den Arbeitsvertrag organisieren, keinesfalls Zufriedenheit im Job (oder Zufriedenheit mit dem Mitarbeiter).
    Also erstmal: Ich habe mich doch nicht darüber beklagt?! Es macht mich lediglich stutzig, denn wenn man den Gedanken mal ganz böse weiter spinnt, könnten die PAV theoretisch viel Geld verdienen.
    Ist ja auch nicht so, dass ich im Geld schwimme und natürlich würde ich es bevorzugen, auf normale Art und Weise an ein Stellenangebot zu kommen (siehe meine Antwort oben).
    here we are at the start - i can feel the beating of our hearts

  8. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Warum kannst du dich nicht bei Firmen direkt bewerben?

    Entweder auf der Basis von Stellenanzeigen oder als Spontanbewerbung.

    Dann musst du dich auch nicht über die Bezahlung der Agentur ärgern - die dir ja immerhin einen Job verschafft, bevor du zahlst.

  9. Avatar von Just-Me
    Registriert seit
    17.04.2011
    Beiträge
    21

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Es gibt keine Stellenanzeigen, wie ich bereits sagte... Leider alles nur diese Vermittlungsagenturen oder Zeitarbeit....

    Tja, dann blieben nur initiative Bewerbungen

    Im Prinzip ärger ich mich nicht darüber, ich hätte auch jetzt nicht unbedingt Probleme damit, denen was zu zahlen.
    Wollt halt nur wissen, ob hier jemand Erfahrungen damit gesammelt hat.
    here we are at the start - i can feel the beating of our hearts

  10. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit privater Arbeitsvermittlung?

    Zitat Zitat von dieandere.1976 Beitrag anzeigen
    @Unazukin

    gäbe es keine Arbeitsvernittler, gäbe es wesentlich mehr Arbeitslose. Das ist meine Meinung.Der PAV hat der Arbeitsagentur Arbeit abgenommen....dann kann er auch Geld dafür bekommen. Die Kollegen in der Arbeitsagentur scheren sich teilweise gar nicht darum, ob jemand WIRKLICH und dringend Arbeit benötigt. Viel lieber werden Arbeit suchende in Maßnahmen gesteckt, die kein Mensch braucht....Hauptsache, sie sind von der Arbeitslosenquote erstmal weg.
    Schwer vorstellbar, dass die Unternehmen auf ihren offenen Stellen sitzen bleiben würden, wenn es die PAV nicht gäbe.

    Was sagen denn die Zahlen? Hat sich die Vermittlungsquote wirklich merklich nach oben bewegt seit nicht mehr die Arbeitsagentur vermittelt sondern die PAV?

    Zitat Zitat von dieandere.1976
    Vor ein paar Monaten wollte ich Headhunter einschalten und habe mit einigen telefoniert. Die meisten erzählten mir folgendes : 3 mal wollten sie Geld sehen. Das erste Mal bei Unterschrift eines Vertrages, den man miteinander abschließt. Die zweite Zahlung beim ersten Vorstellungsgespräch, was der HH organisiert und das dritte Mal Geld, wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist.
    Boooooah Ich habe mir echt überlegt, ob das nicht ein Job für mich wäre....aber so link und unfair könnte ich doch nicht arbeiten.
    In welcher Eigenschaft hast du den Headhunter einschalten wollen? Zur Jobsuche oder Mitarbeitersuche?

    Ich selber habe mal bei einem Headhunter gearbeitet. Die von dir beschriebene Methode kommt mir ja schon sehr fremd vor. Auch vermittelt wurde ich schon mehrmals von Headhuntern. Oft für kleinere Unternehmen, so dass ich später sogar Einblick in die Honorarvereinbarung hatte. Eine Hälfte bei Abschluß des Arbeitsvertrages, die andere Hälfte nach bestandener Probezeit. Was anderes ist sicher nicht seriös!

    Aber ich lebe auch in einem Gebiet, in dem man für Jobsuche kein Geld bezahlen muss und auch für einen Bürojob zum Glück einen großen Bogen um die PAV machen kann.

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