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  1. Inaktiver User

    Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor Kurzem einen auf zwölf Monate befristeten Job angetreten, dabei aber meine Schwangerschaft verschwiegen. Davor war ich ebenfalls befristet beschäftigt, wollte aber keine vier Monate zuhause den Rest der Schwangerschaft absitzen. Zudem wollte ich auch Geld verdienen, weil mir sonst viel von meinem Elterngeldanspruch flöten geht.

    Da ich mir sicher war, dass ich den Job sonst nicht kriege, hab ich wie gesagt nicht erwähnt, dass ich schwanger bin. Nun ist es langsam zu sehen und an der Zeit, meinen Arbeitgeber darüber zu informieren.

    Nun meine Frage: Ist es für den AG sehr unangenehm, eine Schwangere zu beschäftigen, die

    a) voraussichtlich nur 4 Monate arbeiten kann?
    b) sowieso nur einen auf 12 Monate befristeten Vertrag hat?

    Bewerber für meinen Beruf gibt's haufenweise, es wäre also nicht das Problem, kurzfristig jemand Neues zu finden. Klar muss man erst einarbeiten, aber so speziell ist der Job auch wieder nicht.

    Wie seht Ihr das? Muss ich damit rechnen, dass die Reaktion meines AG
    sehr unangenehm ausfallen könnte? Ich hab ein bißchen Angst vor dem Gespräch...

  2. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Zum einen sind Fragen zur Schwangerschaft in einem Vorstellungsgespräch nicht zulässig und müssten auch nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden.

    Auf der anderen Seite wusstest du doch auch, dass du die 12 Monate gar nicht arbeiten gehen kannst und da ist es meiner Meinung nach völlig unerheblich, ob die Stelle von vornherein begrenzt war oder nicht. Ich finde, es ist schlichtweg eine Sauerei, so eine Stelle dann noch anzutreten. Von daher hast du dich selbst in diese Lage gebracht und wirst das Gespräch wohl führen müssen. Für den AG wird das nicht unangenehm sein, für dich hoffentlich umso mehr.

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    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich habe vor Kurzem einen auf zwölf Monate befristeten Job angetreten, dabei aber meine Schwangerschaft verschwiegen. Davor war ich ebenfalls befristet beschäftigt, wollte aber keine vier Monate zuhause den Rest der Schwangerschaft absitzen. Zudem wollte ich auch Geld verdienen, weil mir sonst viel von meinem Elterngeldanspruch flöten geht.

    Da ich mir sicher war, dass ich den Job sonst nicht kriege, hab ich wie gesagt nicht erwähnt, dass ich schwanger bin. Nun ist es langsam zu sehen und an der Zeit, meinen Arbeitgeber darüber zu informieren.

    Nun meine Frage: Ist es für den AG sehr unangenehm, eine Schwangere zu beschäftigen, die

    a) voraussichtlich nur 4 Monate arbeiten kann?
    b) sowieso nur einen auf 12 Monate befristeten Vertrag hat?

    Bewerber für meinen Beruf gibt's haufenweise, es wäre also nicht das Problem, kurzfristig jemand Neues zu finden. Klar muss man erst einarbeiten, aber so speziell ist der Job auch wieder nicht.

    Wie seht Ihr das? Muss ich damit rechnen, dass die Reaktion meines AG
    sehr unangenehm ausfallen könnte? Ich hab ein bißchen Angst vor dem Gespräch...
    Es ist nicht nur schlichtweg unverschämt dem AG gegenüber, sondern auch allen Frauen gegenüber. Die sich u. a. bei Dir bedanken können, wenn jemand - wie ich auch, wegen solcher Frauen - keine Frauen (mehr) einstellen möchte.

    Bewerber für Deinen Beruf gibt es? Warum meintest Du unbedingt, ihnen den Platz erst einmal verwehren zu müssen? Dem Arbeitgeber Kosten einer neuen Einarbeitung zuschieben zu müssen?
    Auch, wenn der Job wohl wahrlich nicht "so speziell" sein wird, wenn jemand die Frage stellt, ob ein solches Verhalten für den AG wohl unangenehm sein mag ...

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    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von daher hast du dich selbst in diese Lage gebracht und wirst das Gespräch wohl führen müssen. Für den AG wird das nicht unangenehm sein, für dich hoffentlich umso mehr.
    Das meinst du nicht ernst, oder? Wie fies ist das denn?

    Erstens weiß man ja nie, ob so eine Schwangerschaft überhaupt hält. Zweitens finde ich nichts verwerfliches daran, wenn Frauen bis zum Mutterschutz arbeiten wollen, um das eh nicht so üppige Elterngeld zu verbessern.

    Die Arbeitgeber sind auch keine Samariter, warum sollten es dann die Arbeitnehmer sein? Es ist ja weit verbreitet, Frauen ein schlechtes Gewissen einzuimpfen, nur weil sie schwanger werden könnten!

    Mein Arbeitgeber hat sich damals für mich gefreut und mir erklärt, dass es eine Umlage gibt, in die alle Arbeitgeber einzahlen. Die Firma geht also wegen einer Schwangeren nicht pleite!

    Kopf hoch, Cheshire_Cat! Das wird schon alles nicht so schlimm werden!
    Geändert von Historia02 (12.09.2010 um 15:42 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    nö. er geht nicht pleite das stimmt.

    aber eine erneute ausschreibung, vorstellungsgespräche und co.

    und ratzfatz haben die kollegen, die ansonsten dort arbeiten die ausfallszeiten doppelt an der backe und keine hilfe- über monate.

    das macht laune.

    das gespräch mit dem ag sehe ich nicht für problematisch. er darf sich da keinen fauxpas leisten- aber die kollegen die einarbeiten, durcharbeiten, durchhalten und erneut einarbeiten dürfen- die werden sicher mit konfetti um sich werfen und vor lauter gute laune nicht an sich halten können.

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    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Bevor ich selber schwanger war, habe ich mir auch ewig einen Kopf gemacht. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob ich auf Kinder verzichten würde, nur weil mein Arbeitgeber und meine Kollegen eventuell sauer auf mich sein könnten? Und die Antwort war: Nö!

    Und als ich schwanger war, war alles nur halb so schlimm. Keiner hat mich blöd angemacht und inzwischen hat sich sogar die zweite Frau in der Firma (ich war die erste) getraut, schwanger zu werden.

    Es haben sich auch mehrere Männer getraut, mehrere Monate Elternzeit zu nehmen. Nachdem der erste bewiesen hat, dass einem nicht der Kopf abgerissen wird.

    Von daher finde ich dieses Schwangeren-Bashing einfach nur abartig! Es könnte auch jeder andere Arbeitnehmer ausfallen, der neu eingestellt wird. Bein gebrochen, Kind krank, Eltern tot, was weiß ich (alles schon in der Firma, in der ich arbeite, vorgekommen). Das ist halt das Leben.
    Geändert von Historia02 (12.09.2010 um 16:15 Uhr) Grund: Grammatik

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    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Was hätte die TE denn eurer Meinung nach tun sollen? Ihre vorher befristete Stelle war ausgelaufen und wir wissen nicht, ob sie überhaupt Anspruch auf Arbeitslosengeld gehabt hätte. Zudem errechnet sich ihr Elterngeldanspruch nach dem Durchschnittsverdienst der letzten 12 Monate vor dem Entbindungstermin. Ich nehme mal an, dass die TE auch nichts zu verschenken hat.

    Ich möchte nicht wissen, wie groß das Geschrei gewesen wäre, hätte die TE geschrieben: "Mein befristeter Vertrag läuft aus, ich bin im am Anfang der Schwangerschaft, will aber eigentlich nicht mehr arbeiten, wie kann ich Sanktionen durch die AA vermeiden?"

    Zumal Historia recht hat, wenn die TE jetzt im vierten Monat ist, dann war sie zur Bewerbungszeit ganz frisch schwanger und vor Ende des 3. Monats enden 50% der Schwangerschaften in einer frühen Fehlgeburt.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  9. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    was fair gewesen wäre:

    beim bewerbungsgespräch ehrlich sein. sagen, dass du schwanger bist und dass du von den vorgeschlagenen 12 monaten so und so lange bleiben kannst und willst.

    dann hätten sie gleich die anderen bewerbungsunterlagen behalten können.

  10. User Info Menu

    AW: Neuer Job und im 4. Monat schwanger - Problematisch?

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Bevor ich selber schwanger war, habe ich mir auch ewig einen Kopf gemacht. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob ich auf Kinder verzichten würde, nur weil mein Arbeitgeber und meine Kollegen eventuell sauer auf mich sein könnte? Und die Antwort war: Nö!

    Und als ich schwanger war, war alles nur halb so schlimm. Keiner hat mich blöd angemacht und inzwischen hat sich sogar die zweite Frau in der Firma (ich war die erste) getraut, schwanger zu werden.


    Ich bin auch direkt nach der Probezeit schwanger geworden. Auch nicht der ideale Zeitpunkt, aber mit Mitte 30 habe ich auch einfach nicht damit gerechnet, noch einmal so schnell schwanger zu werden. War dann letztendlich auch nur halb so schlimm. obwohl ich mir genauso einen Kopf gemacht habe wie du.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

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