Hallo,
Ich bräuchte mal ein paar Tipps/Anregungen zu folgender Situation:
Ich hatte zu Jahresbeginn einen Antrag auf unbezahlten Urlaub gestellt- von 6 Monaten- weil ich u.a. in dieser Zeit eine private Fortbildung machen möchte.Finanzielle Möglichkeiten etc pp sind max. darauf ausgerichtet plus ggf ein paar Vertretungsarbeiten in der Zeit.
Zusage hatte ich schon vor einiger Zeit bekommen- da wurde jetzt adhoc aus betrieblichen Gründen die Zusage zurückgenommen, sie finden keine Vertretung, ohne geht es nicht, da dann Personalmangel.Ja- es gibt auch gefragte Jobs
Mir wurde das Angebot gemacht mir meine Fortbildung zu bezahlen und ich bleibe- scheidet nach viel Überlegung für mich definitv aus.
Rechtlich gesehen habe ich natürlich Anspruch- letztlich aber den Rechtsstreit zu führen bringt unterm Strich nichts- was Kosten, Aufwand etc anbelangt, so meine Beratung.
Als weitere und für mich jetzt zu entscheidende Alternativen kommt eine Beurlaubung von 12 Monaten in Frage oder eben ein Aufhebungsvertrag.
Langfristig möchte ich mich eh wegorientieren von dort- ich habe da aber eine unbefristete Stelle und ich weiss auch, das es ggf 'schlechtere' Arbeitsplätze gibt.
In den sechs Monaten wollte ich mich genau damit auch nach meiner Ausbildung beschäftigen-eine neue Stelle finden.
Hat jdm Ideen für Pro/Contra ?
Ich denke mir schon den Kopf rund..und will keinen wichtigen Gedanken verpassen.
Vielen Dank !
Tory
P.S. Was ich nicht weiss- und grad hier in einem anderem Beitrag las- wenn ich einem Aufhebungsvertrag zustimme- dann habe ich keine Ansprüche- auch nach der Sperrfrist- auf ALG ?
Sorry..war schon zu lange nicht mehr dabei mich mit solchen Themen zu beschäftigen.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 21
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19.05.2009, 20:52Inaktiver User
Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Geändert von Inaktiver User (19.05.2009 um 21:00 Uhr)
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19.05.2009, 21:21
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Wenn Du einem Aufhebungsvertrag zustimmst, dann würde Dich beim ALG I eine Sperrzeit von 3 Monaten erwarten. Danach bekämst Du aber ALG I.
Trotzdem wäre das für mich an Deiner Stelle die letzte Wahl.
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19.05.2009, 21:46Inaktiver User
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Danke Antonia,
Ja- so dachte ich das eigentlich auch, habe ich womöglich falsch verstanden.
Ich hatte mir das eben für die 6 Monate alles gut überlegt- bei 12 habe ich jetzt Sorge- denn die kann ich (leider) nicht so finanzieren.
Mehr aber haben mich die Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung jetzt ins schleudern gebracht. Rentenzahlungen muss ich pausieren- aber mehr als 6 Monate sollte das nicht sein..und ok- KV kann ich für den kürzeren Zeitraum wuppen, aber für den längeren ?
Ich bin jetzt einfach durch den Wind, das ganze muss schnell entschieden werden, steht alles quasi vor der Türe und ich habe mit der Situation jetzt echt nicht gerechnet- die ursprünglichen Verträge waren schon vor über 2 Monaten geschlossen worden.
Grundlegend ist meine Arbeitsmarktsituation für mich ganz gut und ich denke ja auch, das ich in den 12 Monaten recht gute Chancen für befristete Jobs habe bzw Aushilfsweise zu arbeiten-..und tendiere auch eher für die 12 Monate Beurlaubung- aus Sicherheitsdenken raus..herrjehh, so was blödes.
Dank schon mal ! Tory
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19.05.2009, 22:09
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Wenn Du mit dem Gedanken gespielt hast, während der Fortbildung ALG I zu beziehen, dann denke daran, dass für den ALG I-Bezug die Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt gegeben sein muss.
Also wie gesagt, den Gedanken mit dem Aufhebungsvertrag würde ich verwerfen.
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19.05.2009, 22:33Inaktiver User
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Nein- während der Fortbildung natürlich nicht- nur dauert die ja nicht so lange und auch die Zeit danach war ja für mich selbstredend eigenfinanziert gedacht.
Nur dieser jetzt sehr lange Zeitraum- macht mir im Moment Sorge, da ich das Gefühl habe den eben nicht überblicken zu können.
Aber ich tendiere ja trotzdem auch eher zur Beurlaubung..
Dank Dir !
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20.05.2009, 08:32
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
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20.05.2009, 09:20
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Hallo,
gäbe es vielleicht die Möglichkeit, dass du nur noch halbtags bei deinem AG arbeitest und deine Ausbildung und Neuorientierung "nebenher" machst.
Dann fällst du beim AG nicht ganz aus, RV und KV laufen weiter und anschließend werden die Karten sowieso neu gemischt.
lgp
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21.05.2009, 14:46Inaktiver User
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole (der andere Thread...) :
Ich würde mich auch hier rechtlich beraten lassen, von jemandem, der alle rechtlichen Folgen auf dem Schirm hat. Wenn du ein Jahr keine Arbeitslosenversicherung zahlst, dann kann man das sicher nicht so sagen, mit ALG I. DAs richtet sich doch nach dem Einkommen uin den letzten 12 Monaten? Also, falls es dann doch zur Trennungvom Arbeitgeber kommt. Inwieweit Abfindung zu Sperre führt oder nicht, kommt auch auf die Höhe an, die muss überhaupt versteuert werden. Und du kannst fü 12 Monate selbst deine Krankenversicherung zahlen? Respekt... ich bin verwirrt...sorry.
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21.05.2009, 16:53Inaktiver User
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Hi,
Bevor mir jetzt noch der Kopf zerplatzt- ich denke nämlich immer noch so sehr nach, das ich echte Kopfschmerzen habe...
Hi izzie,
Klar, darfst du- aber ich kann die Frage in kürze wirklich nicht gut beantworten.Letztlich ist für mich persönlich diese Ausbildung sehr wichtig und ich habe mich auch schon entsprechend vorbereitet- wenn ich darauf jetzt verzichte bringt mich das keine zehn cent von meinem aktuellem Platz- was ich zwar nicht muss, aber möchte.
Ich könnte das ganze in einem Jahr nochmals angehen- nur absehbar und wie es sich jetzt in Verhandlungen mit meinen Arbeitgebern gezeigt hat, wird es diese Option- also unter einem Jahr zB Beurlaubung bzw in Zukunft ggf gar keine Beurlaubung mehr geben.
Hi Promethea,
Guter Gedanke- in der Form, wie ich die Ausbildung vorhabe geht das 'nebenher'nicht...und genau das ist ein zentrales Problem bei meiner aktuellen Arbeit und es wird uU noch mehr zunehmen- es geht schon auch schlicht um die Anzahl der Köpfe sozusagen in Anwesenheit- ich könnte sicher noch weiter aufstockengäbe es vielleicht die Möglichkeit, dass du nur noch halbtags bei deinem AG arbeitest und deine Ausbildung und Neuorientierung "nebenher" machst.
..aber sonst...
Hallo Schneechen,
Ja, das habe ich unterdessen auch herausbekommen- die Zeit der Beurlaubung würde auch - falls es währenddessen oder danach zu einer Kündigung kommt mitgezählt werden, was den Anspruch auf ALG anbelangt..naja, kann man sich vorstellen, das das nach einem Jahr Beurlaubung nicht so dolle sein dürfte..
Nee- es ist so echt verhext.Letztlich möchte ich mich von meiner jetztigen Stelle wegbewegen- aber ich schaffe den 'Absprung' halt seid einiger Zeit nicht.Mit mehr Zeitraum hatte ich gehofft mich in Ruhe umsehen zu können...nur zwölf Monate *räusper*...sind dann doch zu viel.
Aus irgendeinem verfluchtem 'Sicherheitsdenken' mag ich nicht die Stelle jetzt 'ganz loslassen'...so nach dem Motto: wenn allles schief läuft hab ich wenigstens die irgendwann wieder, da sie ja auch unbefristet ist.
Argh- mir rattert der Kopf unendlich und ich muss mich leider ganz zügig entscheiden.Tendiere immer noch zur Beurlaubung und muss mir dann eben wohl in der Zeit nach ein paar Monaten& nach Ausbildung einen befristeten Job suchen..vllt ist das dann ja auch einen neue Perspektive für mich generell, wer weiss, wozu das ganze dann gut ist.
Grüsse & danke Tory
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21.05.2009, 18:29Inaktiver User
AW: Aufhebungsvertrag versus unbezahlter Urlaub
Darf man fragen, worum es bei dieser angestrebten Fortbildung inhaltlich geht. Würde mich mal interessieren.
Und: Sciherheitsdenken würde ich zur Zeit nicht verfluchen


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