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    rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    hallo zusammen,
    habe seit ungefähr vier monaten leichte rückenschmerzen. die hier näher zu erläutern, macht keinen sinn, da mir weder arzt noch physiotherapeut weiterhelfen konnte. vielleicht könnt ihr mir aber helfen, was mögliche ursachen für rückenbeschwerden sind? oft sollen diese ja auch psychischer natur sein?
    ich betreibe sehr viel sport, habe eine gesunde rückenmuskulatur und bis jetzt nie rückenprobleme. jedoch hatte ich enormen stress, als die rückenbeschwerden auftauchten (uni und arbeit). jetzt hat sich dieser stress zwar wieder etwas gelegt, aber die schmerzen sind geblieben.
    kann mir jemand weiterhelfen? vielen dank*
    susifee

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    liebe susifee,

    frag dich doch mal, was du nicht mehr tragen kannst! dann weisst du auch, wo deine rückenschmerzen herkommen. davon gehen sie aber leider nicht weg. wenn man längere zeit schmerzen hat, verändern sich die regelmechanismen des körpers und der entwickelt eine schmerzgedächtnis. das heißt die ursache gibts schon lange nicht mehr aber der schmerz bleibt. es gibt verschiedene möglichkeiten das zu durchbrechen. in der regel verordne ich medikamente um die schmerzen so zu reduzieren, dass normale bewegungen möglich sind und dann die medikamente langsam wieder auszuschleichen. da deine seele auf diese weise mit dir spricht, solltest du vielleicht mal schauen, was da in dir drinnen zu wort kommen will. ausserdem würde ich mit regelmäßigen rückenübungen wieder anfangen. am besten etwas wo dein geist gleichzeitig beruhigt wird. yoga hilft da erfahrungsgemäß ziemlich gut.

    ich hoffe das hilft dir.
    tiny

    [edit: Spam entfernt]
    Geändert von Lilith (02.09.2008 um 20:14 Uhr) Grund: Spam entfernt.

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Auch Sportler können Rückenprobleme bekommen. Ich würde beim Arzt auf ein MRT drängen um die Ursache heraus zu finden.

    Rückenschmerzen können auch andere Ursachen haben, zB die Nieren, der Uterus ...

    LG Noddie
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  4. Inaktiver User

    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    ...oder eine Allergie / Unverträglichkeit...das würde ich auch einmal abklären lassen.

  5. gesperrt

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Falsche Sitzmöbel?

    Mir half so ein Pilz-Hocker.

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Susifee, ich denke das dies Forum Dich nicht in der Diagnose Deiner Schmerzen weiterhilft. Es sei denn Du bist Hypochonder und suchst nach Krankheitsbildern........


    Mehr als Mutmaßungen wirst Du hier nicht bekommen...


    Und wenn Dein Arzt nichts findet, dann geh zu einem Spezialisten.

    Im Süddeutschen Raum entw. Ulm, Kempten, Murnau oder München.......



    Im übrigen sind Rückenschmerzen HAUPTSÄCHLICH Psychischer Natur - Stress, Mobbing etc.

    Kann Dir gerne per PN paar Sachen zukommen lassen....

    Aber der Arztweg wird Dir nicht erspart bleiben.....
    Mir tut es nicht weh Wahrhaftig zu sein...

    I feel shit <---> But at least I feel something...

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Zitat Zitat von DraigGoch
    [...]

    Im übrigen sind Rückenschmerzen HAUPTSÄCHLICH Psychischer Natur - Stress, Mobbing etc.

    Kann Dir gerne per PN paar Sachen zukommen lassen....

    Aber der Arztweg wird Dir nicht erspart bleiben.....
    Genau!
    Daher schreiben die Leute hier auch von Gleitwirbeln, Skoliosen, Bandscheibenvorfällen - alles psychisch!


    HexeVersteckse
    ... freut sich, wenn ihr Mann heimkommt, der sie dann gleich einrenken kann, psychisch und physisch
    "Ich würde mich gern geistig mit dir duellieren, aber ich sehe, du bist unbewaffnet."

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Hehe, Hexe!

    Rein psychisch ist es nicht unbedingt . . . aaaber: oft korrelieren die Beschwerden überhaupt nicht mit den beim Röntgen oder anderen apparativen Untersuchungen erhobenen Befunden.

    Natürlich soll man nicht die Röntgenbilder behandeln, sondern die Patienten und ihre Beschwerden.

    Was ich aber zum Ausdruck bringen möchte, die Beschwerden rühren nicht zwingend von einem BS-Vorfall her (hat sowieso jeder ab einem bestimmten Alter), sondern oft von Fehlhaltungen, einseitigen Belastungen, muskulären Verspannungen.

    Der im Eröffnungsposting bereits erwähnte Streß spielt eine sehr große Rolle bei Rücken- oder Nackenbeschwerden.

    Ich kann selber ein Liedchen davon singen. Zu Zeiten der Examensvorbereitung hatte ich oft vom Nacken her heftigste Ausstrahlungen bis in die Finger hinein.

    Was kaum alleine vom Sitzen am Schreibtisch kam, sondern vor allem daran lag, daß ich extrem angespannt war und sich dieses dann in meiner Muskulatur niederschlug.

    Selbst wenn der Streß wieder nachläßt, geht es einem nicht sofort wieder besser. Weil sowohl Psyche als auch Körper noch einige Zeit brauchen, um sich wieder zu entspannen.


    @susifee21

    Es ist prinzipiell gut, daß Du viel Sport betreibst. Zu überlegen wäre aber, ob es nicht mitunter etwas zuviel des Guten ist und ob es sich dabei um für Dich geeignete Sportarten handelt.

    Überlastung, ob nun durch Arbeit oder Sport, ist nämlich nicht mehr rückenfreundlich.

    Woher nun speziell Deine Rückenschmerzen herkommen, darüber kann aus der Ferne nur gemutmaßt werden.

    Ich würde erst einmal abwarten, beobachten, wann diese Rückenschmerzen auftreten und ob sie nicht doch allmählich wieder weniger werden.

    Mit welchem Arzt hast Du denn bisher darüber gesprochen, Hausarzt oder Orthopäde?

    Grüßle, Lilith
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    Zitat Zitat von HexeVersteckse
    Genau!
    Daher schreiben die Leute hier auch von Gleitwirbeln, Skoliosen, Bandscheibenvorfällen - alles psychisch!


    HexeVersteckse
    ... freut sich, wenn ihr Mann heimkommt, der sie dann gleich einrenken kann, psychisch und physisch

    Dann müssen sich viele Ärzte irren......(allein all die in 4 Rehakliniken in denen ich war - Schwerpunkt Rückenleiden)


    Natürlich gibt es auch ,,echte" Rückenschmerzen.

    Es geht aber um die URSACHE! (siehe Strangthema)
    Geändert von DraigGoch (09.10.2008 um 17:51 Uhr)
    Mir tut es nicht weh Wahrhaftig zu sein...

    I feel shit <---> But at least I feel something...

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    AW: rückenschmerzen - was sind die ursachen?

    ...nur zum drüber nachdenken....

    Sehr interessant ist der letzte Absatz @Hexe




    Allgäuer Zeitung / Gesundheit: Auswege aus dem Schmerz-Dschungel

    Rückenleiden Patienten sollen zu Experten ihrer Krankheit werden

    von Sibylle Hübner-Schroll
    Hopfen am See „Pacing“, sagt Dr. Klaus Klimczyk, „ist ganz wichtig“, Pacing, das kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie „langsam Gas geben“. Für Rückenschmerzenpatienten, um die es an dieser Stelle gehen soll, bedeutet es, dass sie nicht übertreiben sollen. Besser sei es, Belastungen langsam zu steigern, erklärt der Ärztliche Leiter des interdisziplinären Schmerzzentrums an der Fachklinik Enzensberg in Hopfen am See bei Füssen. Und dann kommt da noch die 30-Prozent-Regel ins Spiel, ebenfalls sehr wichtig. Wer zum Beispiel nach einer halben Stunde Gartenarbeit erfahrungsgemäß Kreuzschmerzen bekommt, zieht ein Drittel – also etwa 10 Minuten – von dieser Stunde ab und sollte somit nach 20 Minuten noch schmerzfrei seine Tätigkeit beenden. Damit es gar nicht erst zu einer Überlastung kommt.
    Nach einigen Wochen kann der Patient dann erneut überprüfen, nach welcher Zeit der Körper mit Schmerzen reagiert. Und er wird dann vielleicht feststellen, dass der Schmerz erst nach einer Stunde Gartenarbeit eintritt. Also kann er künftig entsprechend länger tätig sein – nämlich nach der 30-Prozent-Regel etwa 40 Minuten lang. Und dann nach zwei, drei Wochen erneut überprüfen, ob er zwischenzeitlich belastbarer geworden ist... Das ist es, was die Rückenschmerzen-Experten der Klinik mit dem „langsam Gas geben“ meinen. Werkzeuge wie diese für den Umgang mit dem Schmerz bekommen die Patienten in der Klinik stets an die Hand.

    Experten besprechen Aspekte der Behandlung
    Chronischer Rückenschmerz – gibt es einen Ausweg? Das ist die Frage, mit der man sich an der Fachklinik Enzensberg demnächst bei einer Tagung intensiv befassen wird. Warum wird ein Rückenschmerz chronisch? Welche Dimensionen hat das Problem Rückenschmerz hierzulande? Wie könnte die Behandlung von chronischen Rückenschmerzen idealerweise aussehen? All diese Aspekte werden bei den „5. Enzensberger Schmerztagen“, die am kommenden Wochenende gemeinsam mit den 4. Bayerischen Schmerztagen in der Klinik stattfinden, zur Sprache kommen. Und am Ende, so Klimczyk, der einer der Organisatoren dieser Tagung ist, soll ein Ausrufezeichen stehen. Ja, es gibt einen Ausweg bei chronischem Rückenschmerz!
    Zentraler Punkt bei diesem Ausweg ist laut Klimczyk dabei eines, nämlich: das „bio-psycho-soziale Schmerzmodell“. Nach diesem Modell haben Schmerzen nicht nur eine biologische beziehungsweise körperliche Komponente. Hinzu kommen in der Regel auch psychologische und soziale Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Sprich: Ein körperliches Rückenproblem kann durch psychische Faktoren wie etwa Depressionen oder soziale Faktoren wie Probleme am Arbeitsplatz deutlich verstärkt werden. Diesem bio-psycho-sozialen Schmerzmodell mehr Beachtung zu schenken – das wäre bei der Bewältigung des Problems chronischer Rückenschmerz nach Ansicht von Klimczyk wichtig.

    Betroffene müssen wieder ins Gleichgewicht kommen
    Die meisten Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, so die Erfahrung in der Fachklinik Enzensberg, haben in der Tat ein körperliches Problem. Hinzu kommt jedoch fast immer auch ein Problem im Umgang mit den Schmerzen: „Oft handeln die Patienten nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip“, sagt Klimczyk. Das heißt, sie schießen übers Ziel hinaus, überlasten sich – und wenn es dann zu massiven Schmerzen kommt, tun sie gar nichts mehr. Hier wolle man die „Kompromissfähigkeit“ fördern. Also die Patienten dazu bewegen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein – anstatt nur manchmal und dann zu heftig. „Wir versuchen, den Patienten zu helfen, dass sie wieder in eine Art Gleichgewicht kommen.“
    Dabei sind nicht nur Werkzeuge wie das Pacing und die 30-Prozent-Regel nützlich, die der leitende Physiotherapeut Ralf Schesser eingeführt hat, sondern auch die Behandlung psychischer und sozialer Probleme. Was freilich nicht immer sofort auf Gegenliebe der Patienten stößt.
    „Viele Patienten glauben, wenn das Wort Psyche fällt, man halte ihre Schmerzen nur für eingebildet“, sagt Klimczyk. Doch das sei keineswegs der Fall. „Die Patienten haben wirklich Schmerzen.“ Und auch die Angst, wegen psychischer Probleme für „verrückt“ gehalten zu werden, sei unbegründet. „Ich sage den Patienten immer: Verrückt ist, wer sich für Napoleon hält oder weiße Mäuse sieht.“
    „Viele unserer Schmerzpatienten sind, wenn sie zu uns kommen, davon überzeugt, dass nur wir Therapeuten ihnen helfen können“, so Klimczyk weiter. „Hier versuchen wir ihnen klarzumachen, dass sie selbst in der Lage sind, sehr viel für sich zu tun.“
    Experten ihrer eigenen Krankheit sollen sie werden, daran arbeitet das interdisziplinäre Team, zu dem neben Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegepersonal und viele weitere Spezialisten gehören. Je mehr ein Patient überzeugt ist, dass nur ein anderer ihnen helfen kann, desto schwieriger sei die Behandlung und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Rückenschmerzproblem eines Tages chronisch werde, sagt Klimczyk.
    Psychologische Untersuchungen haben nach Angaben des Experten zudem Interessantes gezeigt: Nämlich, dass es vor einer Bandscheiben-Operation möglich ist, mit Hilfe eines Fragebogens mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, wer trotz eines an sich erfolgreichen Eingriffs später ein chronisches Rückenschmerzproblem entwickeln wird. In dem Fragebogen wurden sowohl psychische als auch soziale Stressfaktoren berücksichtigt. Eigentlich müssten Neurochirurgen und Orthopäden vor einem operativen Eingriff nach derlei Problemen fragen, sagt Klimczyk. Doch in der Praxis fehle dafür leider oft Zeit.
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