.. mehr ging fast nicht mehr!![]()
Jetzt hat es mich erwischt und das offenbar gründlich:
Nachdem ich seit einem Jahr munter Schmerzmittel einschmeiße und die mittlerweile wirkungslos verpuffen( ich habe wie die meisten Krankenschwestern einen steten Hang zur Selbstmedikation), ist der Leidensdruck nun groß genug gewesen und ich habe begonnen, dem Schmerz in meinem Rücken mal nachzugehen.... mit unerfreulichen Ergebnissen: Neben einer deutlichen Arthrose dreier Lendenwirbel hat sich auch noch eine Spinalkanalstenose bestätigt- über das genaue Ausmass gibt am Dienstag ein MRT hoffentlich Auskunft, des weiteren steht ein akut entzündlicher Prozess zur Diskussion.
Im Alltag gestaltet sich das derart, dass ich nicht länger als 10 Minuten laufen kann, einfaches Stehen geht ungefähr vier Minuten gut.. dann brennt es wie Feuer in der LWS und ich muss für mindestens 15 Minuten einen Buckel machen, um den Schmerz zu lindern. In längerer gebeugter Haltung ( sprich:nahezu liegend auf dem weichen Sofa, allen Ernstes) verringert sich der Schmerz dann bis zu einem vergleichsweise harmlosen,dumpfen Drücken.
Ich bin ( sofern ich nicht wie jetzt krankgeschrieben bin, angekündigt sind mir vier bis sechs Wochen Auszeit) in der Onkologie tätig, also nicht wirklich bewandert in der orthopädischen "Kiste" und habe mich natürlich flugs im Netz umgeschaut nach Therapien und Prognosen etc.... das hat ja was von Beipackzetteln- es kann einem schwummrig werden angesichts dieser ganzen möglichen Szenarien.![]()
Mit der Arthrose werde ich leben müssen- und natürlich auch mit der einhergehenden Physiotherapie und medikamentösen Behandlung, das ist aber nicht mein vorrangiges Problem.
Mich beschäftigt mehr die Stenose und eine mögliche OP- denn um in meinem Beruf weiterarbeiten zu können, benötige ich einen Rücken, der das auch mitmacht- zumindest ein paar Jährchen noch ( bin 42).
Soganz nebenbei hängt von diesem Rücken auch eine unbefristete Anstellung ab, die eigentlich in diesen Tagen unter Dach und Fach sein sollte... perfektes Timing also.![]()
Hat eine von Euch die Stenose gehabt und sich daran operieren lassen oder Erfahrungen damit?
Ich wäre dankbar für einen Austausch.
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Antworten
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19.04.2008, 09:27Inaktiver User
Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
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21.04.2008, 09:23
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Hallo Maeusi,
da hat es dich ja wirklich ordentlich erwischt. Ich kann es dir nachfühlen, denn Ischias-Schmerzen kenne ich leider seit ca. 10 Jahren fast täglich.
Die Diagnose Spinalkanalstenose wurde dann irgendwann auch gestellt, nachdem gar nichts mehr ging. Auf den Bildern war auch gut zu erkennen, wie eng die Kanäle sind, aus denen die Nerven kommen und gehen.
Ich habe dann auf Anraten des Ortophäden eine Facettenblockade machen lassen. Dazu kann ich dir nur folgendes sagen: Es tat mir persönlich sehr weh, ABER es hat für mind. 2 Jahr so gut geholfen, daß ich keine Probleme mehr mit dem Ischias hatte.
Das für mich beste Forum in Sachen Rücken findest du hier:
www.diebandscheibe.de
Wenn du noch Fragen hast, beantworte ich sie gerne.
Liebe Grüße
Shanna
und gute besserung
Leben und leben lassen!
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21.04.2008, 15:03Inaktiver User
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Zitat von shanna
Hi, Shanna!
Herzlichen Dank für Deine Antwort und den Link- dort werde ich mich mal in Ruhe umsehen.
Von der Facettenblockade habe ich bereits gelesen- und mir graut es, ehrlich gesagt, sehr davor....
, das schmerzt ja schon beim Durchlesen.
Morgen steht noch ein MRT an und dann gehts "an's Eingemachte"- in welcher Form auch immer.
Bis dahin gedulde ich mich noch und wurschtle mich so durch....
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22.04.2008, 17:07
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Hallo Shanna,
Zitat von shanna
dem kann ich nur zustimmen. Auch ich habe mir von dieser Seite schon viele Ratchläge geholt.
Allerdings habe ich Bandscheibenprobleme und kann zu diesem Thema hier leider nichts beitragen.Der Schlüssel zu allem ist Geduld.
Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird aus einem Ei ein Küken.
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28.07.2014, 23:40
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Hallo Leute,
der Beitrag ist zwar schon alt, aber ich dachte ich nutze ihn trotzdem. Ich bin 26 Jahre alt und vor über 1 Jahr wurde bei mir lt Orthopäde Spondylarthrose, Degenerative Lumbalregion und Hohlkreuz fest gestellt. Wobei das Hohlkreuz hab ich Min schon seit 10 Jahren. Außerdem hab ich so über den Daumen gepeilt ca alle 2 Jahre spätestens ein Hexenschuss, BWS und HWS sind meist auch betroffen. Ich versuche regelmäßig Sport zu machen und brauche nur Schmerzmedis wenn ich wieder akut bin. Mittlerweile kann ich viele KG Übungen selbständig, aber muss immer wieder mobilisiert werden wenn nix mehr geht, hab auch Wirbelspringen beim Drehen, Bücken, Aufstehen und Hinsetzen. Bindegewebsschwäche sowie Familiäre Disposition zu BSV machen es nicht besser...Wie lange geht das noch gut??? Hab Arzthelferin gelernt und bin jetzt Azubi Altenpflege, Bewegungsänderungen machen mich akut, auf BSV wurde ich schon getestet, aber war Gott sei Dank (noch) nicht so
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05.08.2014, 12:55
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Hallo diesuesse...
Bislang hast du leider noch keine Antwort bekommen; ich versuche mich mal dran.
Eine Spondylarthrose habe ich zwar nicht, aber eine Spondylose, Osteochondrose sowie einen BSV L4/5 und eine Protrusion L5/S1. Außerdem bereits eine Versteifung der WS wegen Skoliose; beide OPs liegen bereits mehr als 30 Jahre zurück. Die erstgenannten Diagnosen sind quasi Folgeschäden. Nach etlichen Jahren chronischer Schmerzen und "Durchhaltens" war ich vergangenes Jahr dann erstmals lange krankgeschrieben und auch in der orthopädischen Reha. Zähne zusammenbeißen ging einfach nicht mehr...
Wie lange es gut geht - das kann dir natürlich niemand sagen. Dass du mit dem Beruf der Altenpflegerin keinen wirklich rückenschonenden Beruf gewählt hast, weißt du vermutlich selbst am besten...ich denke mal, du wirst ja in laufender Behandlung sein: Was sagt denn dein Orthopäde zu deiner Berufswahl? Gäbe es da eine Alternative? Bis zur Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung, bei der du mit den berufsüblichen Tätigkeiten nicht mehr schwerpunktmäßig zu tun hast, ist es ja noch ein ziemlicher Weg, oder?
Ich habe als Medikation vergangenes Jahr Amitriptylin 25 mg (abends) bekommen. Außerdem habe ich mit Reha-Sport angefangen (es waren auch deutlich jüngere Frauen dabei) und hatte das Glück, diesen in einem ganz tollen kleinen Frauenfitnessstudio machen zu können, in dem ich begleitend noch eine Mitgliedschaft abgeschlossen habe. Ich werde dort sehr gut und vor allem individuell betreut von Trainerinnen, die allesamt Sportwissenschaftlerinnen mit Schwerpunkt Rehabilitation & Prävention sind. Die Übungen aus der Reha wurden toll eingebaut, jeden Monat wird das Training angepasst. Das intensive Training - meist 4-5x die Woche - hat dazu geführt, dass ich vor drei Monaten die Medis absetzen konnte.
Auch ich kann nicht sagen, wie lange dieser - derzeit sehr akzeptable - Zustand anhält. Ich weiß, dass es die nächsten Jahre nicht besser, sondern schlechter wird, schon altersbedingt. Das, was ich durch Sport und eine ansonsten halbwegs gesunde Lebensweise tun kann, mache ich auch. Was ich nicht mehr tun werde: über meine körperlichen Grenzen gehen, bis ich total schlapp mache. Habe ich jahrelang gemacht und mit starken Schmerzen bezahlt. Ich musste für mich lernen und akzeptieren, dass ich nicht so belastbar bin wie andere, was mir echt schwer fiel, weil ich immer auf Leistung gepolt war und mithalten bzw. besser sein wollte.
Alles Gute und viele Grüße,
sandflohIst das Leben nicht schön!?
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07.08.2014, 21:28
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
Es gibt eine chirurgische Methode Arthrose zu bessern, durch Mikrofrakturierungen der Gelenkflächen.
Dadurch kommt es zu leichten Blutungen in den Gelenkspalt. Blut enthält Stammzellen welche sich unter den Bedingungen im Gelenkspalt zu Knorpel wandeln. Somit wächst eine neue zarte Knorpelschicht auf den Gelenkflächen.
Ob dieser zarte Knorpel allerdings langfristig dem normalen Belastungen im Gelenk stand hält, ist die große Frage, welche ich nicht beantworten kann.
Ich kenne sowohl einen Arzt und Prof. der diese Methode anwendet. War bei einer Arthroskopie mit Mikrofrakturierungen dabei. Kenne auch 2 Patienten bei denen die Methode angewannt wurde. Allerdings ist das ganze erst gut 1 Jahr her.
Das ganze ist nur bei größeren Gelenken anwendbar und die einzige medizinische Methode Arthrose zu bessern.
Grüße
Luftpost
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16.08.2014, 16:37
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
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16.08.2014, 22:36
AW: Spondylarthrose, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom
So, die Diskussion zur Ernährungsumstellung, welche sich aus diesem Strang ergeben hatte, ist nun in das neue Thema "Arthrose - Ernährungsumstellung" überführt worden.
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17.08.2014, 12:59Inaktiver User


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