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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Ich finde es am wichtigsten, dass die Gruppe passt, die Leute nett sind und man gern (am besten zweimal wöchentlich) regelmäßig hingeht.

    Bei akuten Rückenschmerzen hätte ich etwas Bedenken mit Judo oder Aikido, einfach wegen der Würfe, aber da fehlt mir persönlich die Erfahrung, ob das dann letztlich tatsächlich (immer) problematisch ist oder nicht. Kommt sicher auch auf die konkreten Beschwerden an. Die kennst du am besten, du kannst am besten entscheiden, ob es passt oder nicht. Wenn es dir auf den ersten Blick gefällt, probier es aus.

    Was ich dir auch nicht empfehlen würde, ist eine Kampfsportart mit Waffen (Kendo, Kobudo), weil so ein Ding in der Hand noch mehr Aufmerksamkeit von dir selbst wegzieht. Aber auch da: wenn du das unbedingt probieren willst, dann mach das.

    Ich würde mal anfangen mich bei Karate umzusehen. Da gibt es ganz viele unterschiedliche Stile, die sind allerdings auch weniger wichtig als die Gruppe. Im Karate wirst du wahrscheinlich auch die besten Chancen haben ein paar Frauen in deinem Alter (und - auch wenn ich sie nicht kenne - deiner Gewichtsklasse) zu treffen und das kann schon ein guter Grund sein, der motiviert dabeizubleiben. Es kann einfach unglaublich demotivierend sein, wenn alle Trainingspartner größer, stärker und fitter sind. Aber, wie gesagt: auch das kann in deiner Umgebung anders sein.

    Manche Vereine/Schulen/Dojos bieten auch Familientraining an. Das kann auch ohne Kind und Kegel ein guter Einstieg sein. Bloß nicht vom Namen abschrecken lassen.

    In den allermeisten Gruppen sind Anfänger*innen ganz herzlich willkommen. Mitunter ist es aber schwierig, sie ins Training zu integrieren. Da lohnt es sich schon auch mal zu fragen, ob noch andere Anfänger*innen da sind. Das macht den Einstieg oft auch leichter.

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Sehr interessant das alles zu lesen. Ich bin ein "Zustand nach einem Autounfall" 🙃 und habe mitunter richtig unter Rückenbeschwerden zu leiden.
    Ja, viel ist Versuch und Irrtum, *frau* muss ihren eigenen Weg finden. Zur Zeit komme ich durch mit Yoga und manueller Therapie.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Einlagen für die Schuhe? Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Ist ein Baustein von vielen bei meinen Rückenproblemen.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  4. Moderation

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    @PollexNiger,

    Krämpfe können auch aus Dysbalancen oder verkürzten Sehnen kommen, die am Muskel zerren. Das blöde ist, um die Sehen zu dehen, muß man das Körperteil in die Richtung bewegen, aus der die Krämpfe kommen, und dann gegenhalten. Wenn man die Zeit dazu hat...

    Die Übungen... Gah, ich hab das mal ausführlich beschrieben, aber die Suchfunktion läßt mich im Stich.
    1. Seilzugmachine auf Brustbeinhöhe stellen, gerade davorstellen, Griffe packen, Arme nach vorne, parallel zum Boden zur Seite bewegen.
    2. Gleiche Maschine, hoch eingestellt, auf einem AOK-Ball sitzend. Beide Griffe von "gerade überkopf" nach "rechts und links der Hüfte" ziehen.
    3. Gleiche Maschine, gleicher Ball, Einstellung auf sitzender Taillenhöhe. Seitwärts zur Maschine sitzen, ein Griff in beide Hände, Ellenbogen fest an den Körper, Unterarme paralell zum Boden, Schultern nicht angespannt. Aus dem unteren Rücken gegen die Last drehen. Kleine Bewegungen.
    4. Dieser Hocker, der aus einer Beckenstütze und etwas, wo man die Füße (Knöchel) gegenstemmen kann, besteht, so einstellen, daß der Beckenkamm gerade frei ist, und mit geradem Rücken verbeugen.

    Alles in drei Sätzen zu je 15 (oder bei #4, so viele man schafft -- am Anfang war ich froh wenn 12/8/3 klappte...), in guter Form. Vorspannung (Aktivierung) der Bauchmuskeln. Bewegungen stetig und in beide Richtungen kontrolliert und ohne Schwung) Nicht biegen oder beugen, außer da, wo das die Übung *ist*.

    Laß dir die Übungen wirklich zeigen. Heute kann ich solche Sachen nach Körpergefühl einordnen und habe die Grundhaltung drauf, aber am Anfang kann man da viel zu viel Kraft bei viel zu schlechter Haltung aufwenden, und das ist kontraproduktiv.

    --

    Was ich heute mache, ist generell Krafttraining, mit Seilzügen, Freihanteln, und Kettlebells; und Bouldern.
    (Coronabedingt derzeit mit Kurzhanteln, der Yoga-Matte, Therabändern und einer Klimmzugstange...)

    Beides hat den Vorteil, daß man da ganz ungestört seinen eigenen Kram machen kann. Gerade beim Bouldern kann man rumbosseln und aus der Wand fallen, so viel man lustig ist, und den Leuten zugucken, die es gut können und dabei Bewegungen lernen. (Nicht den Leuten zugucken, bei denen es blöd aussieht. Bei denen ist es oft blöd, das will man sich nicht angewöhnen.) Ungeschick macht gar nichts, weil man nirgends mithalten muß und alle Zeit hat, die man haben will, und einen niemand außer der Schwerkraft beurteilt.

    Allerdings würde ich mit einer Fallschule anfangen. Laß dir zeigen, wie man möglichst sicher auf die Matte plötzt, und tu es aus unterschiedlichen Höhen. Ich hatte einen Bänderriß, weil ich autmoatisch elegant auf den Füßen gelandet bin -- und dann in der weichen Matte umgeknickt. Und eine Basis an Rückenstabilität aufbauen.

    Meine Blockade ist, daß ich, wenn ich Unterricht nehme, tue, was mir gesagt wird. Oder eher, das, wovon ich denke, das es mir gesagt wurde. Was oft nicht das ist, was der Lehrer gesagt oder gemeint hat. Ich halte alles, bis das Kommando zum Ändern oder Loslassen kommt, und nehme Haltungsansagen wörtlich. (Ich habe mich ewig gewundert, warum jeder außer mir 10 Sekunden auf den Zehenspitzen stehen kann, egal in welschen Schuhen. Inzwischen weiß ich, daß die meisten Leute auf den Fußballen stehen, wenn sie "Zehenspitzen" hören. Hilft aber auch nichts! Ich steh wie eine Primaballerina -- für 1/4 Sekunde, dann fall ich um. Und wenn ich "den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehe" reduziere ich mein Atemvolumen so sehr, daß ich 60 Mal die Minute atmen muß, und mach das dann eben.) Und ich kann nicht dagegen an, weil ich dann nicht weiß, was ich statt dessen machen soll -- wenn ich das wüßte, würde ich keinen Unterricht nehmen!

    Deswegen lerne ich bevorzugt aus Büchern.
    Geändert von wildwusel (15.12.2020 um 10:00 Uhr) Grund: Ein Satz mehr.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    .
    Geändert von missani (15.12.2020 um 13:19 Uhr)
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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