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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Badminton mag ich auch gerne.


    Das finde ich interessant. Wegen der Skoliose hat man mir von einseitigen Belastungen immer eher abgeraten, aber vielleicht sollte ich einen Versuch machen.
    Tennis und Badminton sind eben gerade keine einseitigen Belastungen

    wo wohnst Du? ich spiele sofort mit

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen


    Wenn ich wüsste, wie man das macht...

    :
    dazu gibt es viele gute Bücher- schau mal unter Achtsamkeitstrainig oder bodyscan
    Geändert von 1a2b (14.12.2020 um 14:45 Uhr)

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von 1a2b Beitrag anzeigen
    Tennis und Badminton sind eben gerade keine einseitigen Belastungen
    Die rechte Seite wird doch ganz anders gefordert als die linke, oder? (Bei Linkshändern umgekehrt.)

    wo wohnst Du? ich spiele sofort mit
    Region Stuttgart. Aber in Corona-Zeiten ist eh alles Mist. :-( :-(

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Die rechte Seite wird doch ganz anders gefordert als die linke, oder? (Bei Linkshändern umgekehrt.)


    Region Stuttgart. Aber in Corona-Zeiten ist eh alles Mist. :-( :-(
    Du denkst zu viel drüber nach! mach doch mal - kränker wirste vom Probieren nicht.
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Du denkst zu viel drüber nach! mach doch mal - kränker wirste vom Probieren nicht.
    Wie gesagt: Ich bin gar nicht abgeneigt. Die Ärzte haben mir bei dem ganzen Problem nicht viel geholfen, da ist ausprobieren (und Physiotherapie) wahrscheinlich besser.

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Man darf den Spassfaktor bei Tennis oder Badminton nicht unterschätzen - das hilft derart ....
    Ich habe keine eizige Stunde Physio für mich verwerten können. In meiner Reha war ein Physiotherapeut als Patient - der sagte - jetzt kapiere er erstmal "Rücken". Das hat er 25 Jahre falsch eingeschätzt bei seinen Patienten. Er würde zukünftig nur noch Osteopathie machen.
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Ein Freund von uns hat eine ähnliche Leidensgeschichte hinter sich. Jahrzehntelange Rückenschmerzen trotz allen möglichen ärtzlichen, physiotherapeutischen und zwischendurch auch psychotherapeutischen Behandlungen. Und nicht nur Rücken-, sondern auch Schulter- und Knieschmerzen und sowieso ein irgendwie starrer Körper.

    Wirklich, wahrhaftig und dauerhaft geholfen haben ihm: Chi Gong und Thai Chi.

    Vor ein paar Jahren hat er in einer sehr guten Schule (kein VHS-Kurs oder so) damit angefangen. Die Übungen wurden genau auf ihn und seine körperlichen Möglichkeiten abgestimmt. Am Anfang war er unbeweglich wie ein Holzklotz (seine eigenen Worte), später wurde er geschmeidiger, beweglicher und immer schmerzfreier. Er hatte so gut wie gar kein Gefühl für seinen Körper, was gut tut und was nicht, was er besser sein lässt, wie weit er mit den Schmrzen gehen kann.

    Heute sieht man schon an seinen harmonischeren Bewegungen, dass es ihm besser geht. Er ist jetzt über sechzig und fühlt sich besser als mit dreißig; er geht (ging -wg. Corona...) zweimal die Woche in seine Schule und macht jeden Tag zuhause für zwanzig, dreißig Minuten seine Übungen (die man ihm penibel genau beigebracht hat).

    Vielleicht wäre das mal eine Idee?
    Glück ist Talent für das Schicksal


  7. Moderation

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Ich bin 14 Jahre Rückenschmerzen mit Anleitung der Physiotherapeutin in der Muckibude, wo ich ohnehin hinging, losgeworden. Die Übungen waren so einfach, daß sogar eine Bewegungslegasthenikerin wie ich sie hinkriegte, und wenn mal nicht, wußte ich ja, wenn die PT "im Haus" war und ich ihr sagen konnte, "hast du Zeit, mal zwei Minuten draufzugucken?"

    Übungen, die nicht gingen habe ich dann auch "umgetauscht".

    Im Moment klappt das so natürlich nicht. Aber als Ansatz für Nach-Corona?


    Hast du ein Muster, in dem du Bewegungen besser lernst (Video, Zeichunung, hören, vorgemacht kriegen, erklärt kriegen, wie alles heißt und was da passiert, bildhafte Sprache, ...?)
    Hast du konkret Blockaden, die dich hindern, eine Bewegung zu verstehen? (Ich kenn meine inzwischen, und komme trotzdem meist nicht gegen sie an. Yoga ist für mich halb Slapstick und halb Risikosportart. )


    Eine andere Idee, vielleicht beim Physio erst mal "durchkneten" lassen? Physiotherapeuten können oft besser "mit den Fingern gucken" wo ein Problem liegt, als MRT-Befunder. Vielleicht hängt was ganz anderes. Vielleicht gehst du schlecht und bist deswegen verkantet und bräuchtest Einlagen. Vielleicht sitzen deine Zähne schlecht aufeinander. All so ein Mist kann sich durch die ganze "Kette" von den Ohren bis zu den Zehen ziehen.
    Auch Krafttraining sollte nicht zu spezifisch sein, sonst hat men nur ein anderes "schwächstes Glied der Kette" das dann weh tut.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Hat jemand Ideen, wo ich ansetzen könnte?
    Ja habe ich, habe selber Skoliose und habe sie jetzt nach einem Jahr im Griff. Seit ca. 3 Wochen verschiebt sich kein Wirbel mehr. Ich sage es dir gleich, das wird Arbeit und du mußt Geduld haben. Ich habe jeden Tag ca. 30-40 Minuten mit Übungen verbracht..

    Empfehlen kann ich dir die Übungen von Benita Cantieni. Sie hat selber eine heftige Skoliose und hat die Übungen erfunden. Sie ist die Skoliose losgeworden, a b e r man muß die Übungen immer weitermachen, sonst verbiegt sich die Wirbelsäule wieder.

    Gegen einen harten Rücken: Jeden Tag Faszienrolle. Eine Rolle mit Rille in der Mitte damit die Wirbelsäule dort Platz hat.

    Übungen mit Gaby Fastner bei youtube. Die sind einfach und zugleich sehr effektiv.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Was ich im Eingangsbeitrag nicht erwähnt habe: Eine gewisse erbliche Komponente könnte auch im Spiel sein. Mein Vater hat Rückenprobleme, meine Oma hatte auch welche (die sind mittlerweile weg, das Sterben hat auch gewisse Vorteile). Da sind / waren auch recht steife, ungeschickte Zeitgenossen.
    Diese erblichen Komponenten sind mitunter auch (oder zumindest teilweise) erlernte Verhaltens- bzw. in diesem Fall Bewegungsmuster. Muss nicht sein, kann aber.

    Deine Erzählung vom Kraftsport klingt für mich nach "zu viel". Entweder Intensität oder Gewicht.

    Kannst du deine berufliche Tätigkeit mehrmals am Tag für kurze Übungssequenzen unterbrechen?

    Gibt's noch andere Sportarten, auf die du Lust hättest? Bewegung wird dir, so wie du das beschreibst, bestimmt gut tun. Man - zumindest ich - bleibt aber nur dran, wenn das Training auch Spaß macht.

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    AW: chronische Rückenschmerzen

    Lass dich doch mal vom Physiotherapeuten beraten, was außer reiner Krankengymnastik noch möglich wäre. Es gibt z. B. Manuelle Therapie, da wird, wie der Name schon sagt, vom Therapeuten manuell am Körper gearbeitet.
    Mit Triggerpunkttherapie kann man oft langanhaltende und tiefsitzende Verspannungen aus der Muskulatur lösen, ist am Anfang schmerzhaft.

    Dann gibt es noch Therapien wie nach Dorn, vielleicht in Verbindung mit einer Preuss-Massage. Ich bin selbst Therapeutin und würde dir raten, erstmal mittels passiver Therapie die Verspannungen lösen zu lassen und eventl. fehlsitzende Wirbel korrigieren zu lassen. Bei vielen Krankenkassen wird auch ein Teil der Osteopathie übernommen, frag mal nach.
    Auch das könnte erstmal ein guter Ansatz sein.

    Wenn du einigermaßen schmerzfrei bist, solltest du auf jeden Fall mehr Bewegung in dein Leben einbauen. Laufen, Schwimmen, auch das oben erwähnte Badminton, egal, aber wir sind nunmal auf Bewegung angelegt als Wirbeltiere, die wir sind.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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