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  1. Moderation

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    Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Ich lagere mein Thema aus dem Plauderstrang mal eben aus und hoffe auf weitere hilfreiche Ideen

    Wenn wir hier gerade über das Schlafen plaudern - vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

    Ich wache jeden Morgen auf dem Bauch schlafend auf und dadurch mit Schmerzen im unteren Rücken, gerne auch mit Nackenschmerzen und da ich offenbar auch die Nase quasi in die Matratze stecke mit verstopfter Nase.

    Einschlafen tue ich immer auf der linken Seite. Versuche auf dem Rücken einzuschlafen scheitern regelmäßig, keine Ahnung warum, aber sobald ich mich auf die linke Seite drehe, bin ich quasi schon eingeschlafen.

    Warum boykottiert mich mein Körper, in dem er sich dann im Schlaf auf den Bauch dreht?

    Seitenschläferkissen und zweite Decke habe ich schon probiert, die werfe ich Nachts aus dem Bett. Ich habe sogar schon eine schwere Gewichtsdecke (10 kg) probiert, aber auch darunter drehe ich mich im Schlaf. Den Gedanken an Handschellen oder ähnliche Fesselung habe ich erst mal verworfen ....
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  2. Inaktiver User

    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Ich kenne das Problem!

    Ich kann nur auf der linken Seite einschlafen und wache manchmal auf dem Bauch auf.

    Teilweise blockiert dann mein Rücken so sehr, daß ich mir schwer tu aufzustehen.

    Es ist zum Glück immer nur phasenweise....

    Einen Tipp habe ich nicht, aber du bist nicht allein.

  3. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Promethea71,

    ich finde das, was Du beschreibst, sehr interessant.

    Nachtschlaf ist ja ein sehr aktiver Zustand - Tiefschlaf wechselt ab mit REM Phasen. Im Tiefschlaf kann die Muskulatur aktiviert sein, in den REM Phasen dagegen ist sie eher lahm gelegt.

    Wenn Du Dich bettest und auf der linken Seite gut einschläfst, dann unterlagerst Du Dich so, wie es Deiner Topographie unter "Tagbedingungen" entspricht. Du hast viele Bewegungsgewohnheiten, die zu Muskelanspannungen führen. Teilweise können diese Anspannungen manchmal gar nicht mehr gelöst werden, das Gehirn hat dann "vergessen", wie man das tut.

    In der Nacht ändern sich die Gegebenheiten.

    Es wäre daher interessant zu schauen, wo bei Dir welche Spannungszustände bestehen und für Veränderungen in Deiner Organisation und Koordination den Teppich auszurollen.

    Möglicherweise - das müsste man aber anschauen - ist die Bauchlage Deine "zuhause" Lage, deshalb kehrst Du immer wieder dorthin zurück. Durch die gewohnheitsmässige Tages-Nutzung nebst Auswirkungen führt diese dann unter Umständen dazu, dass Du noch verspannter aufwachst, als Du Dich hingelegt hast.

    Spannend.

    Helfen können hier Veränderungen, bei denen Du mitwirken müsstest.

    kopiert aus dem ursprünglichen Strang
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  4. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das klingt alles sehr spannend, und ich bin aktuell auch dabei an meiner falschen Haltung etc zu arbeiten und habe dabei das Gefühl, dass vieles, was ich tagsüber richtig mache, dann nachts von mir selbst boykottiert wird.

    Ich habe einen Orthopäden, der nach Grönemeyer arbeitet, eine Physio, die sehr ganzheitlich vorgeht, ich mache auch regelmäßig meine Übungen, und war schon lange nicht mehr so schmerzfrei wie dieses Jahr, aber ich versaue es mir selbst jede Nacht.
    Ich werde leider nachts nicht davon wach, dass mein Nackenbereich und mein ISG schmerzen und ich kaum Luft bekomme.

    Kurz ich habe ein Hohlkreuz, Rundrücken, Schmerzen im ISG, Spreiz-Senk-Platt-Füsse und noch ein paar andere Baustellen ....
    Letztlich habe ich - aus anderen Gründen - Dormicum genommen und hatte das Gefühl ausgesprochen entspannt aufzuwachen und dass ich nachts überwiegend auf dem Rücken geschlafen habe und ich bin nicht auf dem Bauch aufgewacht .... aber das ist natürlich keine Lösung, aber eine für mich interessante Beobachtung.

    Aber ich habe das Gefühl hier den Plauderstrang zu sprengen .... vielleicht sollte ich mich ins Gesundheitsforum verlagern.

    kopiet aus dem ursprünglichen Strang
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  5. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Nur kurz noch Promethea71,

    viele Fachmenschen blicken durch die Patho-Lupe und wollen korrigieren. Das funktioniert sehr häufig kaum oder ist nicht von Dauer. Die Ursache dafür ist, dass das Gehirn aus der Gleichung genommen wird (jede Bewegung entsteht über ihre Vorstellung) und es um Lernprozesse geht. Lernprozesse finden nicht über Korrektur statt und schon gar nicht, wenn über Schmerzgrenzen hinweg gegangen wird. Es geht nicht darum zu betrachten, was jemand "falsch" macht, sofern es überhaupt sinnstiftend ist, so etwas definieren zu wollen, denn jeder Organismus ist anders, sondern darum zu schauen:

    Warum macht Mensch X das jetzt so? Welchen Sinn hat das? Welche Reziprozitäten bestehen? Im Weiteren geht man dann erst einmal MIT der Gewohnheit = mit dem, was jemandem vertraut ist und leicht fällt. Das öffnet Türen im Gehirn. Man kann dann zeigen, dass da noch viel mehr geht, man kann Körperteile, die isoliert scheinen, wieder anschliessen ans Gesamtsystem. Das Gehirn sucht sich nach solchen Lern-Einheiten das aus, was es behalten möchte. Nach und nach stellen sich so Veränderungsprozesse ein, die auf allen Ebenen wirken.

    So, genug OT

    kopiert aus dem anderen Strang
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  6. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Hmmmm. Muss ich drüber nachdenken.

    Ich stehe normalerweise mit durchgedrückten Knien, zurückgekipptem Becken, Hohlkreuz und Rundrücken.
    Zusätzlich hat sich im MRT ergeben (ich wusste es aber schon vorher) dass mein Steißbein mindestens zweimal gebrochen war, ich habe seit 30 Jahren mal mehr mal weniger Schmerzen im ISG, im Lendenwirbelbereich, im Brustwirbelbereich und im Nacken.

    Es wurden alle Arten von Rheuma ausgeschlossen.

    Meine neue Physiotherapeutin arbeitet sehr ganzkörpermäßig.

    Ich mache Übungen, die meine Fußgewölbe stärken sollen, und verschiedenen Übungen, die an mehreren Stellen des Körper ansetzen. Wo immer ich stehe, versuche ich die Knie leicht zu beugen und das Becken nach vorne zu kippen - aber ich stehe seit vermutlich 48 Jahren falsch und da ist die Gewohnheit schwer zu verändern, aber ich bin entsprechend motiviert.


    Ich habe Spritzen ins ISG bekommen um die dortige Entzündung in den Griff zu bekommen, damit sich die Muskulatur nicht weiter verhärtet um den Nervenschmerz zu vermeiden. Es wurde so erklärt, dass ich nicht zu wenig Muskulatur habe, sondern die Nerven der Muskulatur die Botschaft senden "nicht arbeiten, das tut sonst weh" und deswegen arbeitet meine Muskulatur im unteren Rücken nur zu etwa 15% ihrer Möglichkeiten.

    Ich nehme wegen eines entsprechenden Mangels hochdosiertes Vitamin D, ich nehme Vitamin B und Kurkuma.
    Von Schmerzmitteln bin ich dieses Jahr fast weg (was zeigt, dass die Gesamtheit der Maßnahmen schon viel gebracht hat), vorher waren es in schlimmen Zeiten durchaus 10 und mehr Ibo pro Woche.

    Akuell experimeniere ich auch mit CBD-Öl und mache eben täglich meine Übungen.



    Puuu, ja und kurz fassen kann ich mich auch nicht wirklich. ;-)
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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Ich kann überhaupt nur auf dem Bauch schlafen, gar nicht anders. Auf Langstreckenflügen kann ich mich nur mit Melatonin für eine Stunde wegbeamen, sehr unangenehm. Ich lese interessiert mit.
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen

    Von Schmerzmitteln bin ich dieses Jahr fast weg (was zeigt, dass die Gesamtheit der Maßnahmen schon viel gebracht hat), vorher waren es in schlimmen Zeiten durchaus 10 und mehr Ibo pro Woche.


    erst mal Glückwunsch zur Verbesserung...

    was Du schreibst, könnte fast alles auch von mir sein...

    ich muss beim "auf dem Bauch schlafen" die Hände/Arme unter die Hüftknochen haben, dann geht es wegen Hohlkreuz

    hatte es auch mit kleinem Kissen unter den Hüftknochen probiert- geht im Prinzip, aber nervt beim Umdrehen...

    gute Löung habe ich leider auch nicht für Dich

  9. Inaktiver User

    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Liebe Promethea,

    Ich schlafe auch auf dem Bauch, es ist meine Einschlafhaltung, ich mag die Lage gern, auch wenn es stimmt, dass man den Hals stark zur Seite dreht.

    Bauch- und Rückenschläfer brauchen in der Regel festere Matratzen. Das heisst bei Frauen in der Regel immer noch nicht wirklich fest, da sie ja in der Regel leichter sind als Männer.

    Beim Einschlafen schiebe ich mir zudem ein kleines Kissen unter die Hüfte und spreize ein Bein ab, so dass zusätzlich kein Hohlkreuz entsteht.

    Ich persönlich würde nicht versuchen, die natürlichen Bewegungen des Körpers im Schlaf zu ändern sondern die Umgebung darauf abzustimmen.

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Hmmmm. Muss ich drüber nachdenken.

    Ich stehe normalerweise mit durchgedrückten Knien, zurückgekipptem Becken, Hohlkreuz und Rundrücken.
    Zusätzlich hat sich im MRT ergeben (ich wusste es aber schon vorher) dass mein Steißbein mindestens zweimal gebrochen war, ich habe seit 30 Jahren mal mehr mal weniger Schmerzen im ISG, im Lendenwirbelbereich, im Brustwirbelbereich und im Nacken.
    Auch Du betrachtest das, was nicht funktioniert und pickst Dir dabei viele Einzelkomponenten heraus. Dein Organismus ist aber ein Orchester. Es klingt nur, wenn alle GEMEINSAME Sache machen - und daher bringt es auch nichts, isoliert z.B. die Füße zu betrachten. Dein kleiner Zeh hat eine Verbindung zu jedem Schädelknochen. Nur deutet das, was Du hier beschreibst, darauf hin, dass es da an einigen Stellen keinerlei Kommunikation mehr gibt.

    Schonhaltungen, die einen Sinn haben, mit Gewalt lösen zu wollen, indem man "richtig" steht beispielsweise, ist ein mühsames Geschäft. Besser klappt es, wenn man sich dem gesamten Orchester zuwendet und die einzelnen Musiker miteinander bekannt macht, so dass sie wieder verstehen können, dass sie miteinander tun müssen.

    Und dann kann es insgesamt viel leichter werden.

    Ich mache Übungen, die meine Fußgewölbe stärken sollen, und verschiedenen Übungen, die an mehreren Stellen des Körper ansetzen. Wo immer ich stehe, versuche ich die Knie leicht zu beugen und das Becken nach vorne zu kippen - aber ich stehe seit vermutlich 48 Jahren falsch und da ist die Gewohnheit schwer zu verändern, aber ich bin entsprechend motiviert.
    Naja, das Becken nach vorn zu kippen bedeutet ja, einen Rundrücken zu machen. Die gesamte Wirbelsäule, also jeder der 24 Wirbelkörper, verändert dadurch die Lage - eine Wirbelsäule, auf der Dein Schädel balanciert. Deine Atmung und Dein Gleichgewicht werden dadurch beeinflusst.

    Gehen beispielsweise basiert auf einem Wechselspiel, bei dem Dein Becken nebst Hüftgelenken eine sehr große Rolle spielt. Wenn Du Dein Becken nun isoliert kippst, weil Dir jemand gesagt hat, dass das so sein muss, stellt das eine Störung der Abläufe dar. Es ist nicht gut, ein Becken permanent nach vorn zu kippen. Es muss sich angemessen in alle Richtungen bewegen können und dürfen.

    Fussgewölbe können sich über eine gute Aufrichtung stabilisieren. Im Hausgebrauch kann man das über Barfußlaufen und Barfußschuhe unterstützen. Auch hier gibt es wieder eine sehr enge Verbindung mit Atmung und Gleichgewicht.

    Deine Muskulatur kann sich entspannen, wenn die einzelnen Muskeln zusammen wirken. Da gibt es Antagonisten und Synergisten - alle muss man betrachten und schauen, wie Du was machst.

    Du hast unterschiedliche Körperhälften, die man einbeziehen muss. Rechts tust Du die Dinge anders als links. Ergo ist auch Deine Muskulatur anders eingebunden.

    Verhärtete Muskeln sind häufig jene, die "vergessen" wurden. Das Gehirn kann sie nicht mehr loslassen. Arbeit ist oft am "Gegenspieler" notwendig, auch hier gilt wieder der Chorgedanke, es geht um Zusammenarbeit.

    Es bräuchte also jemanden, der eine Dirigenten-Ausbildung und damit die Fähigkeit hat, das Gesamtsystem zu betrachten und gemeinsam mit Dir die vielen feinen Nuancen wieder in eine Harmonie bringt, so dass der Dirigent in Deinem Nervensystem dazu nicken und sagen kann: Jaaa, DAS gefällt mir. Das tut nicht weh. Das gibt mir Spielräume!

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