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  1. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Probier vielleicht einfach zuerst mal, woanders zu schlafen. Couch, Feldbett, Teppich und Schaffell auf dem Boden, Hängematte -- wo *kannst* du schlafen, und wie gut?

    Was mich am erfolgreichsten daran hindert, im Schlaf zu rotieren,ist eine Katze auf der Bettdecke (oder Absturzgefahr) -- aber dann wache ich wie gerädert auf, weil ich mich im Schlaf nicht bewegen konnte.

    Vielleicht hängt in Bauchlage die Hüfte zu tief, dann kann ein flacheres Kopfkissen oder eine härtere Matratze oder etwas unter die Hüfte geschobenes (z.B. ein Dinkelkissen) helfen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Da ich letztes Jahr viel gereist bin, weiß ich dass das Problem grundsätzlich mitreist.
    Ich schlafe besser, wenn ich weich schlafe. Schlecht schlafe ich wenn die Matratze sehr hart ist, eben weil ich grundsätzlich am besten auf der Seite schlafe und somit entsprechend einsinken muss. Sprich eine harte Unterlage weckt mich bei jeder Bewegung auf und ich habe auch das Gefühl, dass ich dann in keiner Position gut schlafe. Irgendwann vor Erschöpfung aber nicht entspannt.

    Wenn es danach geht müsste ich es vermutlich doch nochmal mit einer weicheren Matratze probieren .... aber die, die ich letztes Jahr von IKEA hatte war zu weich, da habe ich auch nicht gut geschlafen, Am besten habe ich letztes Jahr in einer Ferienwohnung geschlafen, ich hätte mir da die genaue Marke der Matratze aufschreiben müssen .... Grundsätzlich kommt mir das Konzept von mittelharter Matratze und weicher Auflage in die ich einsinke schon entgegen.

    Auf der Couch kann ich komischerweise hervorragend einschlafen, aber mir tut alles weh, wenn ich aufwache, das ist keine gute Alternative.
    Und wie geschrieben letzte Woche mit starkem Beruhigungsmittel war ich auch sehr entspannt - ist aber keine Alternative auf Dauer.

    Ich habe ja immer davon geträumt mich mal eine Woche so unter Drogen zu setzen, dass meine komplette Muskulatur mal loslässt, sich entspannt und quasi auf Anfang zurück geht - aber da kommt mir wohl meine jahrzehntelange Fehlhaltung dazwischen .... hätte mal mein hochgeliebter Kinderarzt nicht lobend von meiner stolzen Heldenbrust gesprochen, sondern mir lieber haltungsforderndes Yoga empfohlen ....

    Alles was ich mir abends zur Unterstützung ins Bett lege liegt morgens außerhalb.

    Mein Kopfkissen ist 30x60 und sehr flach, meine Matratze mittelhart plus eine dicke Auflage.

    Katze wäre schön, aber das sprechen andere Dinge gegen und das Problem ist ja nicht wirklich das rotieren - aber offenbar rotiere ich von der Seitlage in die Bauchlage und verharre da und so wie ich mich morgens fühle drücke ich auch noch mein Gesicht möglichst stark in die Matratze.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  3. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Klara hat schon recht, dass es ein Gesamtzusammenhang ist, aber das ändert aus meiner Sicht nichts daran, dass ich ja an irgendeiner Stelle anfangen muss und für mich ist das auf dem Bauch schlafen ganz klar ein Symptom, dass aber die Beschwerden dann wieder verschlimmert.


    Und ich versuche eben in meinen Alltag immer wieder "Übungen" einzubauen, die die Muskular dehnen und dann auch kräftigen, nicht im Sinne von Sport, sondern von Alltagshaltungen überdenken, wie das am Schreibtisch sitzen, das auf der Couch flezen, der stehen etc.

    So wie ich meinen Fersensporn vor vielen Jahren mit konsequentem Dehnen der Wadenmuskulatur in den Griff bekommen habe.

    Aber auch da, jeden Morgen habe ich das Gefühl fange ich mit dem Dehnen wieder von vorne an - im Schlaf verspannt sich mein Körper mehr als im Laufe des Tages.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  4. Inaktiver User

    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Ich bin ja Bauch- und Seitenschläfer, je älter ich werde drehe ich mich auch mal auf den Rücken. V.a. fürs Seitenschlafen habe ich inzwischen ein sehr hohes Kopfkissen, wenn ich mich auf den Bauch drehe liege ich dann oft daneben.

    Was ich mal versucht habe, um mich davon abzuhalten mein Gesicht in die Matratze/das Kissen zu drücken, war ein Stirnband, an dem ich kleine Holzkeile an den Schläfen befestigt habe. Da ging es weniger um Rückenschmerzen als um das Problem, dass ich sowieso trockene Augen habe und mich frage, ob "Gesicht im Kissen" da nicht einen Anteil dran hat.

    Einerseits hat es soweit gewirkt, dass ich weniger mit der Nase nach unten geschlafen habe, aber es hat mich auch nach Monaten immer wieder geweckt, weil ich mich nachts doch immer wieder weitergedreht habe. Aber vielleicht hilft es ja anderen nachhaltiger.

  5. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Ich habe heute Nacht mal geguckt, was sich wohin dreht.

    Ergebnis: Wenn ich auf der Seite anfange und den unteren Arm nach vorne lege, lande ich (falls überhaupt woanders) auf dem Rücken. Wenn ich den unteren Arm nach hinten lege (angenehmer für den Arm), lande ich wenn, dann auf dem Bauch.

    Anscheinend kriege ich einen Armwechsel von vorne nach hinten oder umgekehrt nicht hin, ohne aufzuwachen...

    Wenn der Arm nach hinten muß, weil die Schulter wehtut, leisten a) das 40*80-Daunenkopfkissen (weich und flexibel) und ein handgroßes Dinkelkissen gute Dienste um den Oberkörper und gegen die harte Matratze abzupolstern, und b) die Hüfte etwas höherzulegen. Dann hängt nichts durch.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Inaktiver User

    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Promethea71,

    meine Empfehlung wäre, jemanden drauf schauen und mit Dir arbeiten zu lassen, der den Gesamtkontext im Blick behält und ein Verständnis nicht nur für Anatomie und Physiologie, sondern auch Biomechanik hat und eben NICHT den Fokus auf Pathophysiologie legt. Es hat Gründe, dass die Dinge so sind, wie sie gerade sind. DAS muss die Ausgangsbasis für Veränderungsprozesse sein, nicht ein eher statisches Konstrukt von "so geht das richtig".

    Richtig gehen muss es erst einmal für Dich - einem Organismus mit einer Entwicklungsgeschichte, die Skelett, Muskeln, Sehnen, Gelenke und Haltungen im originären wie übertragenen Sinne prägte.

    Eine vernünftige Anamnese gehört ebenso dazu wie ein gemeinsames Erforschen dessen was ist und was sein kann, ausgehend von Deinen Wunschzielen.

    Ich kann Dich nur ermutigen, Dir einen guten Partner dafür zu suchen und dran zu bleiben!

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    @ KlaraKante das hast du alles wunderbar beschrieben, auch das aus einem vorigen Post mit dem Dirigenten, alles sehr einleuchtend... Nur, wo finde ich so jemanden , was hat derjenige für eine Ausbildung?

  8. Inaktiver User

    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Nudele,

    da ich nicht in den Verdacht geraten möchte, Werbung für etwas zu machen, schicke ich Dir eine PN.

  9. Moderation

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    @ Klara darf ich dich dazu auch um eine weiterführende pn bitten?


    Ich habe jetzt erst mal mit einer befreundeten Physiotherapeutin (die einen sehr ganzheitlichen Ansatz hat) einige Stunden neuen Übungen für mich erarbeitet und es zeigt durchaus schon Wirkung, insbesondere durch weniger Rückenschmerzen. Aufgrund einiger andere Übungen und Erfahrungen steht fest, ich bin (meine Wortwahl) komplett zentralverspannt und ich habe viele typische Muskelverkürzungen und -verhärtungen und verklebte Faszien, an denen ich jetzt arbeite.

    Seit einigen Monaten mache ich jetzt (fast) täglich meine Übungen und es kommt langsam Bewegung rein.



    Mein ursprüngliches Thema mit dem auf dem Bauch schlafen gehe ich aktuell auch experimentell an, nachdem ich ja jeder Art von Kissen immer schnell aus dem Bett geworfen habe, habe ich jetzt mehrere Kissen unter meine Matratzenauflage gelegt, und schlafe jetzt quasi in ständigern Stufenlagerung, was mich zwingt auf dem Rücken zu schlafen und erstaunlich bequem ist. Gut manchmal drehe ich mich auf die Seite (was ja oK ist) und dann hakt es etwas mit den Beinen, aber insgesamt fühlt es sich gut an, das auf dem Bauch liegen wird komplett vermieden und ich stehe jeden morgen ohne Rückenschmerzen auf.

    Ich mache das jetzt seit knapp einer Woche und bin gespannt, ob sich mein Körper dann irgendwann auch auf Rücken- und Seitlage beschränkt ohne den zusätzlichen Unterbau. Der Unterbau hat allerdings den zusätzlichen Effekt, dass ich nicht mehr im Bett nach unten rutsche - ich habe mein Bett ja vor einigen Monaten schräg gestellt um meinen stillen Reflux zu entlasten und ich habe mich zwar an die Schräglage gewöhnt, aber bin jeden Morgen 10-15 cm tiefer aufgewacht als eingeschlafen .... das ist jetzt quasi ein Stopper.



    Und nun lese ich auch noch ein Buch über das Atmen und werde mal sehen wo mich das noch hinführt und ob gestärkte Nasenatmung ein Puzzleteil hin zu einem besseren Schlaf und gesünderen Rücken sein kann.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


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    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Warum schlafe ich auf dem Bauch und wie kann ich es ändern?

    Promethea, versuch es doch mal mit Cranio-Sacral-Therapie. Durch geeignete Griffe bringt der Therapeut den Körper wieder in Einklang.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Dahrendorf (1929-2009)

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