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  1. Registriert seit
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    hilft eine Kur?

    Bereits im jugendlichen Alter hatte ich (56 Jahre) Rückenprobleme und eine Hüftdysplasie (bisher nicht operiert). Ich mache regelmässig Krafttraining und lasse mich hin und wieder mit manueller Therapie behandeln. Mit zunehmendem Alter (wo auch noch ein Verschleiss der Wirbelsäule dazukommt und ein leichter Bandscheibenvorfall) werden die Beschwerden schlimmer und mein Gangbild ist schrecklich. Wenn ich längere Zeit gesessen habe und aufstehe, dann laufe ich wie eine sehr alte Frau.
    Würde wohl eine Kur helfen? Bekommt man diese überhaupt, wenn man mit den Beschwerden selten zum Arzt geht und noch nie deshalb krank geschrieben war? Die Beschwerden sind nicht dramatisch, aber ich finde, es ist an der Zeit, mich einmal intensiv behandeln zu lassen.
    Könnt ihr mir eine Einrichtung empfehlen - sicher gibt es gute und schlechte Rehaeinrichtungen. Versichert bin ich über die Techniker Krankenkasse (oder übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kur bei Berufstätigen)?
    Freue mich über eure Antworten - lieben Dank

  2. Avatar von Sneek
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    AW: hilft eine Kur?

    Ob da eine Reha helfen kann, wird Dir erstmal ein Arzt sagen können.


  3. Registriert seit
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    AW: hilft eine Kur?

    Der Arzt sagt, dass intensive Behandlungen auf jeden Fall gut für meinen Rücken wären. Nun interessieren mich eure Erfahrungen.

  4. Avatar von Opelius
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    AW: hilft eine Kur?

    Du kannst auch ohne Attest Deines Arztes einen Kurantrag bei der Berufsgenossenschaft oder der TK stellen. Deine Krankenkasse kann den Antrag anhand der bisherigen Krankmeldungen prüfen und den medizinischen Dienst einschalten.
    Die Berufsgenossenschaft wird den Antrag über ihre Vertragsärzte überprüfen.

    Beide entscheiden, in welche Einrichtung Du kommst, oder ob ambulante medizinische Maßnahmen ausreichen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


  5. Registriert seit
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    AW: hilft eine Kur?

    Da ich in den letzten drei Jahren gar nicht krank geschrieben war und wegen d. Rückenbeschwerden noch nie, bezweifle ich, dass die Berufsgenossenschaft eine stationäre Rehamaßnahme bewilligt. Wobei ich es wichtig finde, dass es dabei bleibt und ich in Zukunft nicht aufgrund der Rückenschmerzen auf der Arbeit ausfalle. Ambulante Maßnahmen tun mir gut - aber momentan habe ich das Gefühl, die Anwendungen reichen nicht aus.
    Danke für die Antworten

  6. Avatar von Sneek
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    AW: hilft eine Kur?

    Was wird denn bisher bei Dir gemacht?


  7. Registriert seit
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    AW: hilft eine Kur?

    Im akuten Zustand Spritzen - ansonsten manuelle Therapie, Wärme und Massagen. Für Bewegung und Muskeltraining sorge ich selbst - das hat bisher auch ganz gut geklappt.

  8. Avatar von Kikiri
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    AW: hilft eine Kur?

    Zitat Zitat von Bootsmann Beitrag anzeigen
    Da ich in den letzten drei Jahren gar nicht krank geschrieben war und wegen d. Rückenbeschwerden noch nie, bezweifle ich, dass die Berufsgenossenschaft eine stationäre Rehamaßnahme bewilligt. Wobei ich es wichtig finde, dass es dabei bleibt und ich in Zukunft nicht aufgrund der Rückenschmerzen auf der Arbeit ausfalle. Ambulante Maßnahmen tun mir gut - aber momentan habe ich das Gefühl, die Anwendungen reichen nicht aus.
    Danke für die Antworten

    Ich hatte sehr starke Rückenprobleme und war ab und an bei Orthopäden und beim Hausarzt in Behandlung. Letztendlich musste ich dauerhaft Schmerzmittel nehmen. Das hat meinem Hausarzt nicht gefallen und er hat mir zu einer Reha geraten. Ich wäre nie darauf gekommen, weil ich damals jung war (40 Jahre) und in den letzten drei Jahren nur 2 Tage mit Erkältung krank geschrieben war.

    Den Antrag habe ich mit meinem Hausarzt ausgefüllt (d.h. er hat ihn in seiner Praxis ausgedruckt und per Hand ausgefüllt. Die Facharztberichte hat er sowieso gehabt (es waren meist Überweisungen) oder er hat sie nochmal extra angefordert.
    Den Antrag musste ich dann an die Krankenkasse (Techniker) schicken, die mir dann innerhalb von zwei Wochen geantwortet hat, dass ich mich an die Rentenversicherung wenden soll. Das habe ich mit dem beiliegenden Antrag und deren Anschreiben getan.

    Die Reha wurde auf Anhieb bewilligt. (hat ca. 6 Wochen gedauert) und sie war stationär (drei Wochen). Sie hat mir völlige Schmerzmittelfreiheit und viele Infos und gebracht, allerdings hat es sich bis nach der Reha (3 Wochen) hingezogen (nach ca. 9 Wochen wurde es bedeutend besser). Dann hatte ich noch 6 Monate IRENA (intensive Reha-Nachsorge, also Reha-Sport 1-2mal die Woche).

    Nach 5 Jahren habe ich wegen anderer Beschwerden (Schulter+Migräne) wieder eine Reha beantragt. Diesmal habe ich mich vorher erkundigt und mir eine passende Klinik ausgesucht. Dieses Vorschlagrecht hat jeder, und sollte es auch nutzen!
    Es hat wieder geklappt, Genau vier Wochen nach Antragstellung (gleiches Prozedere wie beim letzten Mal) hatte ich meinen ersten Tag in "meiner" Wunsch-Einrichtung. Wieder hatte ich keinen Krankheitstag (außer Erkältung). Wieder hatte ich anschließend IRENA, wieder geht es mir seitdem deutlich besser.

    Es ist so eine Verbesserung der Lebensqualität, dass ich nur jedem dazu raten kann. Alleine die ganzen Schulungen und Entspannungstherapien sind toll. Man wird kein neuer Mensch, kann aber besser damit umgehen (so meine Erfahrung). Und dieses halbe Jahr Reha-Sport ist auch klasse. Vieles mache ich dann zuhause weiter, weil ich weiß wie ich die Übungen ausführen muss. Es wird Wert auf Körperübungen gelegt, aber es gibt auch Gerätetraining.

    Ich kann Dir also nur gute Besserung wünschen und drücke Dir die Daumen beim Antrag stellen.
    Wenn es nicht klappen sollte, sprich Deinen Orthopäden oder Hausarzt auf den Reha-Sport an. Die Krankenkasse zahlt den, und der Arzt muss sein Budget dafür nicht einsetzen. Damit ist es leicht, ihn zu bekommen.
    Bei uns machen die Sportvereine extra Gruppen dafür (muss Lizensiert sein). Gibt es für diverse Leiden.

    Viele Grüße von

    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  9. Registriert seit
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    AW: hilft eine Kur?

    Danke, Kikiri, für deine nette ausführliche Antwort

  10. Avatar von Perlengazelle
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    AW: hilft eine Kur?

    Hmm - da in meiner Familie verstärkt Hüftdysplasien und auch Hüftluxation (d.h. der Hüftknochen rutscht ganz aus der Pfanne) vorkommen: ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine Kur hilft. Der Verschleiß wird immer stärker, da der Hüftknochen die Pfanne falsch belastet. Manchmal ist der Kontakt nur noch punktuell. Diese Fehlstellung wirkt sich auch auf den Rücken aus.

    Natürlich versucht man, eine Op möglichst lange zu vermeiden, aber irgendwann geht es nicht mehr. Die Frage ist dann, ob die Fehlstellung nicht schon zuviele Folgeschäden verursacht hat.

    Aber als erstes ist ein Orthopäde da der richtige Ansprechpartner.
    Da steckste nicht drin!

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